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Stoner Hörbuch-Download – Ungekürzte Ausgabe

4.5 von 5 Sternen 287 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 10 Stunden und 2 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 1. September 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EVZLKUE
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
"Den späten Herbst kannst Du in mir besehen:
Die letzten gelben Blätter eingegangen
An Zweigen, die dem Frost kaum widerstehen,
Und Chorruinen, wo einst Vögel sangen.
In mir siehst Du den späten Tag sich neigen,
Das Dunkel in die graue Dämmrung dringen,
Die Nacht mit ihrer Schwärze langsam steigen
Und Todes Bruder, Schlaf, die Welt umschlingen.
In mir siehst Du die Glut von alten Bränden,
Gebettet auf die Asche bessrer Zeiten -
Ein Sterbelager, wo sie muss verenden,
Verzehrt vom Brennstoff eigner Lustbarkeiten.
Siehst Du all dies, wird's Deine Liebe steigern:
Denn was Du liebst, wird Tod Dir bald verweigern."

Das Sonett 73 von William Shakespeare, ein Gedicht über Liebe und Verlust, nimmt in dem bereits 1965 in den USA veröffentlichten, damals unverständlicherweise kaum wahrgenommenen und heute wieder neu entdeckten, wunderbaren Roman von John Williams (1922 - 1994) eine Schlüsselfunktion ein. Zum einen für seinen Protagonisten, zum anderen fungiert es als roter Faden, als literarisches Rahmengerüst für den gesamten Text. Einen Bogen von über 65 Jahre überspannt der amerikanische Autor in seinem empathischen, leisen Roman, der die Frage aufwirft: Was bleibt nach dem Tod von einem Menschen übrig, der nicht durch großes Getöse auf sich aufmerksam machte?

Erzählt wird der Lebensweg William Stoners, einem Doktor der Philosophie an der Universität von Missouri im Fachbereich Englisch. 1891 auf einer kleinen Farm im tiefsten Missouri aufgewachsen, soll es der Sohn einmal besser haben als seine schon früh gealterten, leblosen Eltern. Sie schicken ihn auf die Universität.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich bin noch ganz sprachlos, weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Was ich weiß ist, dass ich gerade ein Kleinod beendet habe, ein Buchjuwel, das seinen Weg zu mir gefunden hat.

Das ist kein positives Buch, es baut den Leser nicht auf, es unterhält auch nicht. Dieser Roman fordert seine Rezipienten und er stellt sie vor Situationen, die einfach nur ein Kopfschütteln provozieren.

John Williams veröffentlichte seinen Roman schon 1965 - allerdings fand er in seiner Heimat, der USA, kaum Beachtung und verschwand in der Versenkung. Anna Gavalda entdeckte ihn vor ein paar Jahren für den europäischen Büchermarkt, übersetzte ihn ins Französische und bahnte dem Autoren posthum den Erfolg, der ihm zweifelsfrei zustand/zusteht.

John Williams präsentiert seinem Publikum William Stoner, seinen Protagonisten, und nimmt es mit auf dessen Lebensweg. Wir begleiten ihn von dem Verlassen seines Elternhauses 1910 bis zu seinem Tode 1956. Dabei stehen wir neben ihm und erleben sämtliche Tiefschläge und die wenigen Hochzeiten hautnah mit. Distanz zwischen Stoner und dem Leser entsteht durch den Erzähler, der uns durch die Lebensgeschichte führt. Sprachgewaltig, mit wunderbaren Bildern, führt uns Williams mit Stoner durch seinen Alltag, lässt uns die Ehefrau verachten, ihn in seiner Duldsamkeit hinterfragen, an der wahren Liebe zu Katherine teilhaben und traurig zurück in Anbetracht dessen, was mit seiner Tochter geschieht.

DAS ist ein wirklich großer Roman, der ans Herz und ins Hirn geht und den Leser bedrückt, traurig und eben auch ein wenig sprachlos zurücklässt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Auf "Stoner" kam ich, in dem ich nach sympathischen Bestsellern 2013/2014 suchte - und die hymnischen Rezensionen haben sich voll bestätigt.

Ein junger Mann vom Lande nimmt ein Studium auf, findet sein Lieblingsfach, die Literatur, und läßt die Welt seiner Eltern endgültig hinter sich zurück, heiratet, wird Vater - William Stoners Leben ist oberflächlich betrachtet nichts Besonderes, definitiv kein Fall fürs Starmagazin.
Autor John Williams macht es zu einem ins Mark treffenden Drama, einer Tragödie. Mit einer präzisen, nicht im geringsten effekthaschenden Sprache kommt alles zu Worte, was Millionen von William Stoners bewegt. Jugendliche Ideen von der Ehe zerschlagen sich, zerstörte Charaktere offenbaren sich, kleinliche, triviale Konflikte können größtes Lebensglück kosten. Und plötzlich ist alles zuende und man mag sich fragen: Was hast du erwartet?

Williams verdient einen Kniefall für dieses Buch, denn er dichtet uns große Wahrheiten, die auf leisen Sohlen daherkommen ("In seinem dreiundvierzigsten Jahr erfuhr William Stoner was andere, oft weit jüngere Menschen vor ihm erfahren hatten: dass nämlich jene Person, die man zu Beginn liebt, nicht jene Person ist, die man am Ende liebt, und dass Liebe kein Ziel, sondern der Beginn eines Prozesses ist, durch den ein Mensch versucht, einen anderen kennenzulernen.", S. 245).

Gefühlvoll, intelligent, anrührend, dabei auch noch ein Pageturner, den man ohne Unterlass wegliest und mit großem Bedauern beendet. Ein richtig gutes Buch.
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