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Stoner (John Williams Collection) (Englisch) Taschenbuch – April 1988

4.6 von 5 Sternen 51 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"I was stunned by it... It’s beautifully written in simple but brilliant prose, a novel of an ordinary life, an examination of a quiet tragedy, the work of a great but little-known writer" (Ruth Rendell Guardian)

"A masterpiece of sad lucidity, as moving as it is psychologically compelling" (Peter Kemp Sunday Times)

"It is a remarkably affecting story, told in quiet, unshowy prose" (Stefan Collini Times Literary Supplement)

"In recent times I have owed more to word of mouth than to the statements of reviewers, when it comes to finding my way to rewarding work published or reissued… This is also true, or truer still, of Stoner" (Karl Miller Times Literary Supplement)

"My favourite book of the year...a masterpiece―beautifully written with a rare tenderness and wisdom that will make you want to read it again" (Jonathan Pugh Daily Mail) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Werbetext

Have you read the novel everyone is talking about about? Stoner: the 2013 surprise international bestseller -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Villette TOP 1000 REZENSENT am 4. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Stoner" ist ein Buch, das in den 60er Jahren geschrieben wurde. Die Sprache des Romans ist sehr klar, genauso wie die Gedanken. Die Geschichte ist sehr vielschichtig, die Figuren komplex angelegt. Zwar fand ich die Stimmung etwas bedrückend, aber trotzdem macht es Freude, das Buch zu lesen. Es überzeugt einfach auf allen Gebieten. Im Zentrum der Handlung steht William Stoner, dessen Leben vom Zeitpunkt seines Eintritts in die Hochschule bis zu seinem Tod verfolgt wird. Die Literatur ist seine große Liebe, die ihn als junger Student gepackt hat und nicht mehr loslässt. Selbst als er in hochschulpolitische Probleme gerät, hält er an seinen Idealen fest und lässt sich nicht verbiegen. Selbst dann nicht, als er dafür seine zweite große Liebe opfern muss: eine Frau, mit der er arbeiten und lesen, über Literatur sprechen und sich wohlfühlen kann. Diesen zwei Lieben steht Stoners eigentliche Frau entgegen, die alles dafür tut, um ihn zu zerstören -- allerdings während sie nach Außen hin immer einen Schein der Harmonie aufrecht erhalten will. Das zu lesen macht einen fast fertig, so kalt ist es. Aber Stoner hat seine andere Welt und findet stets in ihr, was ihm in anderen Bereichen genommen wird. So ist er keine wirklich traurig-tragische Gestalt, sondern jemand, der seine Bestimmung gefunden hat und ihr nachgeht. Ein gutes Buch.
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Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT am 17. Februar 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
William Stoner, der Bauernsohn, der am Landwirtschafts-College mehr oder weniger zufällig feststellt, dass in ihm ein Literaturprofessor steckt, ist ein spröder Protagonist. Seinen Sympathievorschuss als bildungshungriger Junge aus einfachsten Verhältnissen setzt er beim Leser schnell aufs Spiel, wenn der ihm dabei zusehen muss, wie er Privat- und Berufsleben mehr oder weniger gründlich in den Morast fährt. Dass er die falsche Frau heiratet, sieht man ihm noch nach - wie wenig durfte man damals in der Regel über den Menschen wissen, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen würde, und wie schwer war es dann, einen Fehler zu korrigieren - aber dass er diese Frau auch seine Beziehung zur gemeinsamen Tochter ruinieren lässt, ist nicht zu verstehen.

Dass seine Karriere nie recht in Gang kommt, liegt zum einen am fehlenden Ehrgeiz - mehr als eine Assistenzprofessur scheint jenseits seines Vorstellungsvermögens zu liegen - zum anderen an seiner Charakterstärke, mit der er die Ränkespiele einer Universität eben nicht mitspielt, und die von anderen meist als Sturheit empfunden wird. Die Indifferenz, mit der alles über sich ergehen lässt, liest sich ausgesprochen ernüchternd, und man ist dankbar für jede Ausnahme.

Und doch ist es ein wunderbares Buch. In schöner, klarer, ein wenig altertümelnder Sprache - passend zur Zeit, in der der Roman spielt - begleitet Williams seinen Antihelden von der Wiege bis zur Bahre. Es geht auf eine emotionale Achterbahn: Selbst in Stoners gemächlichem, ja langweiligem Lehrerleben gibt es Momente, in denen die Spannung mit Händen zu greifen ist und wo man beim Lesen den Atem anhält.
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Von Gerhard Mersmann TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. Januar 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Literatur und die Geschichten um sie herum sind deshalb so interessant, weil sie sehr oft in einem Mikrokosmos Rationalität wie Irrationalität des menschlichen Daseins rekonstruieren oder simulieren. Nichts, was dort, wo Literatur entsteht, nicht tatsächlich existierte, kein menschlicher Abgrund und keine charakterliche Größe, kein noch so begnadetes Schicksal wie tragisches Scheitern, was dort nicht vorkäme. Manche Werke, die aus den dem Leben so getreu entnommenen Bedingungen entstanden, entsprechen daher auch den Resultaten der übrigen menschlichen Bemühungen: Manches gerät genial, anderes versinkt in der Trivialität.

Der Texaner John Williams wurde 1922 geboren und hat das meiste, was er in seinem erfolgreichsten Roman mit dem Titel Stoner beschreibt, selbst erlebt. Es ist kein autobiographisches Werk, aber es trägt frappierende biographische Züge. Williams wie seine Kunstfigur Stoner stammten aus einer armen Farmerfamilie, beide studierten Literatur an den teilweise gleichen Orten, beide durchliefen eine eher mäßige, dafür aber von Leidenschaft geprägte Wissenschaftskarriere und beide hatten wenig Glück mit ihren Frauen.

Umso erstaunlicher ist es, dass der Autor John Williams die Geschichte Stoners, die sein gesamtes Leben bis zu seinem Hinscheiden beschreibt, bereits im Alter von 43 Jahren zeichnetze und es ihm gelang, eine Distanz zu wahren, die angesichts der biographischen Analogien nahezu mystischen Charakter hat.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
A sad but strangely uplifting of an uncommon man who becomes an extraordinary teacher of English at a Midwestern university. His start as a son of farmers, and the transformation that makes him a college professors. The failures in his personal life, brought on by a badly chosen marriage and a vindictive colleague. His love for a daughter and brief time of amorous bliss in a curtailed affair. Like most lives, without outstanding reward, but still having made a not common contribution. And then the decline and death that we all must face. The regrets and the intervening moments of satisfaction, reminding us all that we are here but for an all too brief interlude, and should make the best of it we can. Ultimately peaceful departure.
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