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Stiller: Roman Gebundene Ausgabe – 11. März 2003

4.4 von 5 Sternen 68 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Stiller, die Hauptperson, vergißt man nicht wieder, er ist keine Romanfigur, sondern ein Individuum, ein in jedem Zug erlebter und überzeugender Charakter.' (Hermann Hesse) --This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch (1911-1991), geboren in Zürich, studierte zunächst Germanistik, anschließend Architektur und arbeitete 15 Jahre lang als Architekt, bevor er freier Schriftsteller wurde. Er lebte in Zürich, dann in Rom, im Tessin, in New York und zuletzt wieder in Zürich. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis (1958) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1976) ausgezeichnet.

Peter von Matt, geboren 1937 in Luzern, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Er hat große Studien und zahlreiche Aufsätze zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts verfaßt.

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Format: Taschenbuch
Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie sich, während Sie die ersten Sätze eines Romans gelesen haben, einfach sagen: Das muss ich lesen? Oftmals entpuppt sich so etwas bedauerlicherweise als Mogelpackung, aber hier sei einmal ein Beispiel im positiven Sinne genannt, die ersten Sätze aus Max Frischs "Stiller":

"Ich bin nicht Stiller! - Tag für Tag seit meiner Einlieferung in dieses Gefängnis, das noch zu beschreiben sein wird, sage ich es, schwöre ich es und fordere Whisky, ansonst ich jede weitere Aussage verweigere. Denn ohne Whisky, ich hab's ja erfahren, bin ich nicht ich selbst, sondern neige dazu, allen möglichen guten Einflüssen zu erliegen und eine Rolle zu spielen, die ihnen so passen möchte, aber nichts mit mir zu tun hat..."

Wohl kaum ein Roman verrät so schnell das eigene ihm zugrunde liegende poetologische Konzept - ein Rollensiel, ein Verwirrspiel um das eigene Ich. Ist der Erzählinstanz zu trauen? Wer ist sie tatsächlich? Das wird sich auf den folgenden Seiten entblättern.
Im Kern geht es um die Selbstfindung des Bildhauers Stiller, der vergeblich versucht, ein anderer sein.

Frisch ist ein Vorreiter der literarischen Verarbeitung vom Konzept des modernen Menschen gewesen. Der an nichts glaubende Techniker Walter Faber erlag der Unberechenbarkeit dieser Welt; ähnlich verhandelt auch Frisch in "Stiller" die Identität des Menschen. In besonderer Weise kommt hier die für Frischs Schaffen typische "Bildnisproblematik" zum tragen. Denn der Mensch dürfe sich, so Frisch, kein Bild von anderen Menschen oder von sich selbst machen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Zunächst: Ich höre gerne Hörbücher, und zwar "vollständige Lesung(en)".
Eine Ausnahme war der "Zauberberg" - wegen dem grandiosen Gert Westphal habe ich die Kürzungen in Kauf genommen.
Zur "Stiller"-Lesung:
Den Sprecher, U. Matthes, fand ich bei der Lesung von "Die Vermessung der Welt" ganz passend. Bei "Stiller": eine Qual. Das Timbre ist unpassend. Alles klingt zäh. Spontaner Eindruck: Das ist keine große Literatur. Sollte ich Frisch unrecht tun?
Daher griff ich zum Buch.
Die Kürzungen sind teilweise sehr umfangreich, aber die fehlenden Stellen verleihen dem Werk mehr Tiefe.
Auf der CD erscheint die Davos-Episode wie ein Abarbeiten Frischs an Manns "Zauberberg" [so ein Zufall ;) ]: lungenkranke Frau; Jesuitenzögling; Balkon und Oberarzt... Im Buch ist der Charakter Julika wesentlich vielschichtiger.

Fazit: Nie wieder "gekürzte Lesungen"!
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Von Ein Kunde am 16. Februar 1999
Format: Taschenbuch
"Ich bin nicht Stiller! - Tag fuer Tag, seit meiner Einlieferung in dieses Gefaengnis, das noch zu beschreiben sein wird, sage ich es und fordere Whisky, ansonsten ich jede weitere Aussage verweigere!". Das sind die Einleitungssaetze von Max Frisch's bestem Roman "Stiller", in welchem die Indentitaets-Verleugnung des Protagonisten Stiller das Hauptthema des Meisterwerks ist. Max Frisch beherrscht die Faehigkeit, die auf den ersten Blick grotesk erscheinenden Sinnkrisen und Lebenswerte eines Menschen namens Stiller darzustellen, dem die sozialen Zwaenge einer modernen Gesellschaft eine Identitaet verschafft, mit der er sich nicht abfinden will. Er verleugnet seine eigene Identitaet und versucht dabei, seinem sozialen Umfeld seine neukreierte Identitaet zu verkaufen, was aber fehlschlaegt. Er wird mit seiner neuerworbenen Rolle, seiner neuen selbsterschaffenen Identitaet, weder wahrgenommen noch akzeptiert. M. Frisch versteht es meisterhaft, die existenzielle Einzelerfahrung eines isoliertem und von sich selbst enttaeuschtem Menschen als Kollektiv-Erlebnis einer modernen anonymen Gesellschaft in einer grandiosen lyrischen Versprachlichung zu manifestieren. Der Rezipient dieses Buches wird auf jeder Seite sein peroenliches Aha-Erlebnis erfahren, welches immer auch ein gesamtgesellschaftliches Phaenomen bleibt und somit sehr vielen Menschen nicht nur ein Gefuehl der genauen "Nachvollziebarkeit" bietet, sondern ebenfalls ein Gefuehl der Dankbarkeit verleiht - "endlich einer, der aehnliche Gedanken hegt und sogar aufschrieb, die mir immer schon durch den Kopf gingen...!". Das macht dieses Buch so einzigartig und wichtig, und Max Frisch zu einem der bedeutendsten Schriftsteller des Jahrhunderts!
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Format: Audio CD
Ein Mann – doch wie viele Identitäten
„Ich bin nicht Stiller“ sagt Mr. White nach seiner Verhaftung bei dem Versuch, die Schweizer Grenze zu überqueren. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn. Selbst Stillers Frau, dessen Verwandte, Bekannte, Freunde und Kollegen kommen alle zum selben Urteil: Der Mann, der dort in der Zelle sitzt, ist Ludwig Anatol Stiller. Doch Mr. Jim Larkin White beharrt auf seiner Aussage. Bis zweifelsfrei geklärt werden kann, wer den nun in der Zelle einsitzt, weigern sich die Schweizer Behörden, den Gefängnisinsassen zu entlassen.
In Max Frisch Roman „Stiller“, der bereits 1954 erschien, möchte ein Mann nicht der sein, von dem alle glauben, das er es wäre. Objektiv betrachtet ein mäßig erfolgreicher Maler, der mit einer kränkelnden Prima Ballerina verheiratet ist, krankt Stiller daran, an einem entscheidenden Augenblick in seinem Leben versagt zu haben; zumindest in seinen Augen. Als Freiwilliger während des Kampfes der Kommunisten gegen die Franco-Faschisten in Spanien brachte er es nicht über sich, drei feindliche Soldaten zu erschießen. Diese Geschichte, die Stiller förmlich traumatisiert hat, wird im Laufe des Romans in verschiedenen Variationen erzählt, so dass bis fast zum Ende des Romans unklar bleibt, was wirklich damals in Spanien geschah.
Kleiner Feigling
Seit dieser inneren Niederlage versuchte Stiller, auf anderen Wegen seine Unerschrockenheit und Männlichkeit zu beweisen. Doch statt wie ein Hemingwayscher Held den Stier bei den Hörnern zu packen, fand er nie den Mut, den begonnenen Weg konsequent zu Ende zu gehen. So versagt er auch in seiner Ehe mit der Prima Ballerina Julika.
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