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Stille Tage in Roissy: Roissy - wie es sein könnte... Roman Taschenbuch – 1. Juli 2004

3.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Roissy - wie es sein könnte ...

Der Klappentext:

chantal lachte und sah sie von der Seite an. "Du kennst das Buch 'Die Geschichte der O.' nicht, nicht wahr?" "Nein, nie gehört." "Dacht ich's mir doch - du warst von Anfang an so gesammelt und positiv! juliette war in den ersten tagen ganz verstört, wollte mit Gewalt hier 'raus, schrie, weinte, bettelte. Wir mußten sie einige Tage in ihr Zimmer einsperren und ihr leichte Beruhigungsmittel geben, bevor sie auch nur bereit war, sich das alles hier anzuschauen. Sie muß das Buch vorher gelesen und gedacht haben, irgendein Verrückter hätte Roissy real eingerichtet. Dabei gibt es zwischen 'Roissy' und hier einen grundlegenden Unterschied: Hier soll keiner und keine zu kurz kommen, niemand soll ausgebeutet oder gar physisch oder psychisch zerstört werden." sylvie dachte nach. In der Tat - in diesem geheimnisvollen Haus, in dem sie vor 14 Tagen aufgewacht war, ohne daß sie wußte, wie sie hierher gekommen war, knieten und dienten die rokokohaft elegant gekleideten Damen stumm ihren Herren, sie wurden gefesselt und gezüchtigt, ausgespreizt und benutzt; ein unglückliches Frauengesicht hatte sylvie aber die ganze Zeit nicht gesehen - ganz im Gegenteil ...

Szenenwechsel:

"Ich will diesen Fall, Cabot. Ich hab da so'n Gefühl ..." "Du meinst die anderen drei Verschwundenen?" Emilie nickt. "Warum wurden die Ermittlungen eingestellt?" "Die drei waren gar nicht verschwunden, sondern einfach abgehauen. Sonne, Strand, Cuba Libre, Schokomädchen - na, du weißt schon. Die Grenzpolizei hat ihre Paßnummern als ausgereist notiert, und auf irgendein Verbrechen deutet rein gar nichts hin - Verfahren eingestellt." "Trotzdem - mir schmeckt die ganze Sache nicht. Da ist doch irgendwas faul!" "Dir ist nach großen Geheimnissen, wie?" Cabot lächelt. "Du hast diesen Fall. Monsieur Chef war schon da und hat dir den Fall übertragen. Viel Spaß." Emilies Herz macht einen Sprung. Sie würde den Zusammenhang mit den drei alten Fällen nachweisen! Hochqualifizierte Männer in den besten Jahren, die plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden? In einen ewigen Urlaub? Wer's glaubt ...

Erläuternder Text:

Warum hatten alle Verschwundenen Kontakte zur SM-Szene? Was hat es mit jenem "Großen Haus" auf sich, in das immer wieder devote Frauen entführt wurden? Die ehrgeizige junge Polizeibeamtin Emilie ist fest entschlossen, den Dingen auf den Grund zu gehen ... Nach den Kurzgeschichten in "Scipia, Sklavin der Römer" legt Saskia Weißer mit "Stille Tage in Roissy" ihren ersten Roman vor.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus einem der Kapitel, die Emilies Handeln zeigen:

Emilie macht die Tür des Polizeigebäudes auf, und ihr Herz schlägt merklich höher - und das, nachdem sie ihre Arbeit als Polizeibeamtin bereits vor mehr als zehn Jahren angetreten hat. Diese alltägliche Bewegung, mit der sie die
abgegriffene Tür des häßlichen, in furchtbarster Corbusier-Manier erbauten Gebäudes aufstößt, ist wie das Auspacken der Weihnachtsgeschenke in ihren Kindertagen, weiland. Man macht sich an den Schnüren, an den Bändern, schließlich am Papier zu schaffen, stets in der Hoffnung, etwas ganz
Besonderes, unbeschreiblich Tolles, Aufregendes drin zu finden - auch wenn man aus Erfahrung weiß, daß die aufwendige Geschenkpackung meistens lediglich Socken oder Unterhosen enthält, im besten Fall jene Puppenkleider,
mit denen man bei der Tante schon bis zum Verdruß gespielt hat. Trotzdem reißt man das Papier ungeduldig weg, denn es ist schon mal vorgekommen, daß das Geschenk doch unerwarteter wurde, ihre erste Armbanduhr bekam sie ja zu
Weihnachten. Also betritt sie das verrauchte, lärmende, immer unaufgeräumte Büro, das sie mit sechs Kollegen teilt, schwungvollen Schrittes, setzt sich an ihren Tisch, um die über Nacht auf­genommenen Fälle zu studieren. Es kann
ja sein. es ist nicht ausgeschlossen, daß ausgerechnet heute wieder ein FALL mit dabei ist, einer, den sie wie ein besonders kniffliges Rätsel lösen würde, unter Aufbietung all ihrer Intelligenz, Tatkraft, Kombinationsfähigkeit. Eben um solche Fälle zu lösen ist sie Polizistin geworden; der Kleinkram, mit dem sie sich jeden Tag beschäftigen muß -
abgehauene Teenager, arme, verwirrte Greise, die aus einem Altenheim spazierengingen und nicht zurück­fanden - ist etwas, was erledigt werden muß, nichts, was sie tiefer interessieren würde. Und trotzdem ist Gründlichkeit angeraten bei diesem ersten, routinemäßigen Überblick: Nur
wenn sie die Fälle als möglicherweise zusammenhängende Ereignisse betrachtet, hat sie die Chance, etwas zu erkennen, was sie in Richtung wirklich aufregender Ermittlungsarbeit führen kann. So hat zum Beispiel die
Ermittlung begonnen, an deren Ende ein ganzer internationaler Ring von Drogen- und Waffenhändlern aufgedeckt und festgenommen werden konnte.
Ein verschwundener Mann in den besten Jahren, gutsituiert. Hatten sie nicht schon mal so etwas? Genauer gesagt, mehrere Male? Sie erinnert sich so auf die Schnelle an drei Männer, einen Apotheker, an einen Computerexperten -
was er jedoch genau gemacht hat, würde Emilie wahrscheinlich nie im Leben verstehen, also bleibt sie bei dieser eher vagen Formulierung "Experte" - und an einen Physiker.
Sie weiß schon deswegen gut Bescheid, weil sie damals ganz schön eingeschnappt war, als der Fall nicht ihr, sondern dem alten Mann, Cabot, zugeteilt wurde. Murrend sah sie ein, daß sie nicht die nötige Routine besaß, um solche komplizierten Fälle zu behandeln - das war noch vor dem
Waffenhändlerring, der ihr übrigens auch nur zufiel, weil Cabot ausgerechnet dann an seinen Herzklappen operiert wurde und die anderen zwei Dienstälteren von einer Grippewelle erwischt worden waren -, und ver­abschiedete sich
wehen Herzens von den verschwundenen Alt-Yuppies. Cabot dürfte aber auch nicht besonders glänzend vorangekommen sein, denkt sie sich, denn dann wüßte ich was davon, der alte Mann hätte es mir bestimmt erzählt.
Nachdenklich starrt sie hinüber, in die kleine Kabine nebenan, wo am penibel aufgeräumten Arbeitstisch ihr liebster Kollege Cabot sitzt. Wie immer trägt er einen tadellos sauberen und gebügelten, wenn auch schon etwas
fadenscheinigen Anzug, weißes Hemd, das, wie Emilie weiß, zur Bewunderung aller noch am späten Abend genauso knusprig frisch wirken wird wie in diesen frühen Stunden. Dezente Krawatte, unauffällige Socken und fein polierte Schuhe ergänzen das Bild, und Emilie kann nicht umhin, sich wieder zu fragen, wieso dieser bis zur Peinlichkeit korrekte Mann, der mit seinen kühlen, blauen, etwas kurzsichtigen Augen hinter der randlosen Brille und mit dem Mittelscheitel im welligen, wenn auch schon etwas gelichteten Haar aussieht, als wäre er ein Gymnasiallehrer, ausgerechnet sie unter seine Fittiche genommen hat, als sie bei der Polizei anfing.
Emilie betrachtet sich im Glas der Nachbarkabine, hinter dem ein dunkler Akten­schrank steht und ihr ihr verschwommenes Spiegelbild zeigt, sooft sie in die Richtung schaut. Nicht daß sie es öfter als unbedingt nötig täte.
Irritiert stellt sie fest, daß ihre Haare kaum eine Stunde nach dem Kämmen schon wieder in alle Himmelsrichtungen aus der Spange streben und sich um ihr Gesicht ringeln wie verrückte Seeschlangen. Was würde sie bloß um glatte
Haare geben! Ihre Bluse zeigt nette Formen, aber sie ist schon wieder zerdrückt und halb aus der Hose gerutscht, und ihre Schuhe tragen immer noch die Spuren der Pfütze an der Straßenbahnhaltestelle von gestern abend. Und sie kennt keine andere Frau, bei der die wasserfeste Wimperntusche, teures Markenprodukt obendrein, bereits eine Stunde nach dem Auftragen über das halbe Gesicht verlaufen würde... Stets wie frisch verprügelt, denkt sie genervt. Vielleicht sollte sie die Wimperntusche ganz weglassen. Anscheinend mißt Cabot Äußerlichkeiten bei anderen wenig bei, denn auch am ersten Tag, als sie hier anfing, sah sie nicht anders aus als heute, und doch war der alte Mann sichtlich angetan von ihr, als sie ihre Ansichten über Polizeiarbeit bei der ersten Tasse Kaffee austauschten. Dem ersten Kaffee sollten noch viele folgen, und Emilie wurde anerkannter Liebling des
alten Detektivs, des "Sonderlings", wie ihn die jüngeren Kollegen hinter vorgehaltener Hand nannten.
Denn Cabot, den promovierten Juristen, der schon längst in eine bedeutungsvolle Position hätte aufsteigen können, statt in diesem muffigen Büro vor sich hinzuwerkeln, kannte keiner von ihnen anders als in einem seiner immer älter, aber um keinen Deut weniger tadellos werdenden Anzüge
hinter seinem Schreibtisch sitzend, Ermittlungen anstellend, Berichte anfertigend. Er schien keine Familie zu haben, kein Hobby, nichts außer der Arbeit, von der er besessen zu sein schien. Aber selbst diese Besessenheit
äußerte sich bei ihm auf eine sonderbare Weise. Er blieb stets leidenschaftslos, gleich ob er einer Vermutung nachging, etwas überprüfte oder jemanden verhörte. Seine nie erhobene Stimme fiel nicht aus dem immer gleichen Rhythmus und wirkte so kühl und monoton, als käme sie aus einer Maschine, nicht aus einem Menschen. Seine Berichte waren ein Beispiel der Exaktheit, seine Ermittlungsergebnisse kristallklar - seine weniger
gesammelten Kollegen hätten ihn wohl gehaßt, wenn ihm Ehrgeiz nicht so offensichtlich abgegangen wäre, daß er als Eifersuchtskandidat gar nicht erst in Frage kam. Nein, Cabot stellte sich lediglich Verbrechern in die Quere, und so zogen fast alle Kollegen, mit denen er jemals gearbeitet
hatte, an ihm vorbei, wurden befördert, in Reviere in besseren Gegenden versetzt, während Cabot, wie es schien, an seinem Tisch festwuchs und sich außer der Ermittlungsarbeit und einigen wenigen Besessenen unter seinen Kollegen um nichts kümmerte.
Auch Emilie darf sich zu diesem Kreis der "erwählten Besessenen" rechnen. Bei jenem ersten Kaffee merkte Cabot ihre Hartnäckigkeit, mit der sie ihre Intelligenz in den Dienst der in den Augen des alten Polizeibeamten einzig
lohnenden Aufgabe, der Kriminalitätsbekämpfung, zu stellen bereit war.
Seither kommen sie bestens miteinander aus. Nicht daß sie viel redeten - der alte Mann kann keine Störenfriede in seiner Welt der Ermittlungen leiden, leere Schwätzchen sind ihm lästig. Aber wann immer Emilie konkrete Fragen hat oder wenn sie etwas beunruhigt, wenn ihr Beziehungen fehlen, braucht sie nur zu der Nachbarkabine hinüberzugehen, und ihr wird Hilfe zuteil.
Auch jetzt fühlt sie sich berechtigt, die arbeitsame Ruhe ihres Mentors zu stören. Das Gefühl, dieser neue Fall füge sich in die Reihe der...


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