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Stigma: Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 2010

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Format: Taschenbuch
In seinem Buch „Stigma - Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität" legt Goffman dar, wie Menschen mit einem Stigma mit diesem und ihrer Umwelt umgehen, nachdem er zunächst klärt, was unter einem Stigma zu verstehen ist. Für ihn stellen erkennbare und erleidbare Arten der Abnormalität Stigmata dar, welche sich aufgrund folgender Phänomene konstruieren können: Aufgrund „physischer Deformationen" (S.12), „individuelle(r) Charakterfehler" (S.12) oder „phylogenetischer Stigmata aufgrund von Rasse, Nation und Religion" (S.13). Sie sind Situationen, in denen ein Individuum aufgrund bestimmter Merkmale von einer vollständigen sozialen Akzeptanz ausgeschlossen ist. Goffman macht klar, dass das Stigma allerdings nicht das Merkmal selbst ist, das ein Individuum trägt, sondern eine (negative) Zuschreibung, die auf der Basis jener (evidenten) Abnormalität getätigt wird. Es wird in seinen Abhandlungen deutlich, dass diese (generalisierte) Zuschreibung für ein betroffenes Individuum zu einer Diskrepanz zwischen der sog. „virtualen sozialen Identität" (d.h., den normativen Erwartungen der Umwelt), dessen sog. „aktualer sozialen Identität" (d.h. seiner tatsächlichen Wirkung auf andere) und seiner eigenen „Ich-Identität" führt: Das Ich des Betroffenen weicht von der antizipierten Seins-Norm ab, wobei das Individuum selbst hierauf keinen Einfluss hat. Dies wiederum führt zu einer grundlegenden Veränderung der Identität und Situation stigmatisierter Individuen; der sog. Masterstatus bei einem Betroffenen ist die Folge einer Generalisierung eines stigmatisierenden Merkmals auf alle Eigenschaften eines Individuums.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist schon eine Quälerei, Fachliteratur aus den 60er Jahren zu lesen. Zur damaligen Zeit haben die Autoren noch dem Leser das Denken überlassen. Die Dialektik, Thesen und Antithesen, verpackt in vielen Schachtelsätzen sind schon eine Zumutung bei heutigen Lesegewohnheiten. Heute muss kein Intellektueller mehr dauernd beweisen, wie komplex er denken und fachsimpeln kann. Mittlerweile will man den Leser erreichen.
Hat man aber erst einmal diese Lesequälerei überwunden, muss man schamhaft feststellen, wie wir Profis im psychiatrischen Bereich der Stigmatisierung Vorschub leisten. Angeblich besprechen wir in multiproffessionellen Übergaben die gegenwärtige Situation des Patienten und die möglichen erfolgreichen Interventionen. Tatsächlich aber kultivieren und rekapitulieren wir bekannte Stigma, um uns zu entlasten und Bestätigung zu erfahren. Wir normieren von uns selbst ausgehend so sehr was richtig und falsch ist, dass wir dauernd Annahmen machen, was und wie der Patient sein sollte. Das besondere Merkmal (Stigma) eines Menschen versperrt uns oft den Zugang, seine anderen Eigenschaften objektiv wahrzunehmen. An vielen Beispielen - auch aus dem nichtpsychiatrischen Bereich - wird deutlich, wie wir in die Stigma-Falle tappen. Unsere Bildersprache, die einerseits rationell ist, verstärkt das Stigma noch. Wir üben -so wird es beim Lesen des Buches deutlich - oft unbewusst eine Vielzahl von Diskriminierungen aus. Damit beeinträchtigen wir die Lebenschancen unseres Klientel. Im Maßregelvollzug z.B. konstruieren wir unzulässige Theorien, um die Gefährlichkeit Stigmatisierter nachweisen zu wollen. Schließlich sichert das die Arbeitsplätze der dort Tätigen. Damit verdecken wir ganz andere Differenzen, z.B.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In dem Buch geht es um Interaktion und Interaktionsrituale Stigmatiserter und deren Umwelt also um die Frage wie ein beschädigtes Image sich auf das Verhältnis des Einzelnen zur Gruppe auswirkt. Es ist kein Ratgeber und kein psychologisch ausgelegtes Buch sondern ein soziologisches, Goffmann beschreibt, wertet aber nicht und bietet auch keine Lösungsansätze an. Grundsätzlich unterschieden wird die Interaktion zwischen Diskreditierten und Diskreditierbaren, offensichtlicher und verborgener Stigmatisierung. Das Buch ist hellsichtig und zeigt auch diejenigen Aspekte auf, die nicht ganz so naheliegend sind. Sprachlich ist das kühl aber sehr gut auch für Laien verständlich zumal massiv mit anschaulichen Beispielen gearbeitet wird. Das Buch stammt aus den 70er Jahren und wird heute bei vielen Lesern wegen der Terminologie anecken- heute würde niemand mehr von Negern oder Krüppeln sprechen, es braucht einen Moment der Gewöhnung.

Das Buch wird nicht jede Erwartungshaltung befriedigen- wer nach einem Weg sucht, mit eigenen Stigmata besser zurechtzukommen, findet darin keine schnellen Lösungen. Empfehlen würde ich es prinzipiell jedem, weil es eine umfassende Schilderung der Konstruktion von Stigmatisierung darstellt und vielleicht hilft, solche Vorgänge besser zu erkennen. Spätestens in hohem Alter wird jeder von uns stigmatisiert (denn körperliche Gebrechen und Alter selbst sind Stigmata in unserer Gesellschaft) sein so dass das Thema auf Dauer jeden betrifft.
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