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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 2. April 2010
Dieser Porträt-Bildband ist bereits 3/2009, also gut vor einem Jahr, erschienen, und ich wollte ihn mir die ganze Zeit besorgen, denn dieser US-amerikanische Fotograf war mir bis zu seinem Tod 12/2002 bereits durch seine Arbeiten im Bereich der Modefotografie aufgefallen. Als begeisterter Anhänger der Schwarz-Weiß-Aufnahmen war und ist Herb Ritts für mich schon immer ein Begriff.
Ritts war Autodidakt, der seine unbestreitbare Begabung durch Fachkurse zur Meisterschaft reifen ließ, und so waren es gerade die *frühen Erlebnisse* mit dem wilden Nachbarn Steve McQueen und *erste Zufallsshots* von seinem Freund Richard Gere, die seinen Blick auf Umfeld und Objekt schärften, die *Angst vor großen Namen* reduzierte, denn die kannte er auf einer ganz anderen, einer privaten Ebene besser. Er wusste, jeder Promi ist auch nur ein Mensch und genau das, das Menschliche am lebenden Objekt konnte er herausarbeiten.
Herb Ritts wird mit dem Ausspruch zitiert, er sei froh, nie auf einer Fotoschule gewesen zu sein, denn *das Wissen um Belichtung, Blenden und Verschlusszeiten* helfe nicht, wenn man keinen Blick für das Motiv habe. *Das Wichtigste für mich war, meinen Blick feinzuschleifen*, der *reduziert auf das Maximum*, wie andere sagten, früh zu erkennen war.
Prägend für ihn dürften die 1980er und 1990er Jahre gewesen sein, in denen er hauptsächlich für Magazine wie Harper's Bazaar, Rolling Stone, Vanity Fair und Vogue arbeitete.
Mehr über den Künstler findet der geneigte Betrachter dieses beeindruckenden Porträtbandes im Editorial, geschrieben von dem Stern-Artdirector Donald Schneider und der den Aufnahmen weiter vorangestellten Biografie, verfasst von Jochen Siemens. Die Textteile sind zweisprachig, deutsch und englisch.

Die vorliegende Bildserie hat nichts mit seinen *Modestrecken* zu tun, sondern hier liegt der Schwerpunkt auf Herb Ritts ungewöhnlichen Porträts von Persönlichkeiten wie Kofi Annan, dem Dalai Lama, Cindy Crawford, Madonna, Sir Elton John, Jack Nicholson, Elizabeth Taylor und vielen anderen mehr, die aufgrund ihrer Jugend oder der außergewöhnlichen Perspektive der Aufnahmen oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind.
Die herrlichen Porträts, überwiegend im Format 26 x 36, beeindrucken nicht nur jeden Freund der Schwarz-Weiß-Fotografie, sondern auch jeden, der einen Blick für den Moment, die außergewöhnliche Gelegenheit hat. Die Aufnahmen lassen verstehen, dass 1996 das Museum of Fine Arts in Boston 230 seiner Arbeiten in einer Museumsausstellung präsentierte, die von einer Viertelmillion Menschen gesehen wurde.
Eine Bereicherung für jede Sammlung außergewöhnlicher Porträts, ebenso wie die Bildbände Herb Ritts. Retrospektive: Naomi by Roversi - Thirty Photographs (Schirmer art books on film, showbusiness & performing arts) und Eros jedes Fotoregal schmücken. HMcM
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