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Kundenrezensionen

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am 22. April 2014
Nach vier Wochen in Burma mit diesem Guide ziehe ich folgendes, vorwiegend negative Fazit (alles IMHO):
1. Dieser Loose (ich kenne andere Loose-Führer nicht, da ich normalerweise englischsprachige guidebooks bevorzuge) ist nicht gut geeignet für Budget-Traveller. Leute, die locker 60, 80, 100 Euro pro Tag ausgeben können und wollen, werden recht gut bedient. Leute, die mit möglichst wenig Geld auskommen wollen oder müssen, schauen dagegen gerade bei den praktischen Infos oft in die Röhre. Ironischerweise brauchen jedoch gerade Low-Budget-Reisende erheblich mehr und genauere Informationen als Leute, die sich über die Rezeption ihres Hotels einfach ein Taxi besorgen und (fast) alles weitere dem Fahrer überlassen können.
2. So gut wie jeder Anflug von Abenteuerlust wird erfolgreich erstickt in einer süßlichen Pampe aus "beschaulichen" Bootsfahrten oder "beschaulichen" Wanderungen etc und "gemütlichen" Pferdedroschkenfahrten oder "gemütlichen" Restaurantbesuchen etc. So viel Beschaulichkeit und Gemütlichkeit wie in diesem Führer habe ich selten erlebt. Wenn ich für jedes "beschaulich" im Text nur einen Dollar bekäme, könnte ich mir ohne weiteres all die empfohlenen Taxifahrten leisten:-). Dazu kommt, daß nach meinen Eindrücken das meiste dieser beschaulichen Gemütlichkeit in keiner Weise zur Lebensrealität der Leute in Burma paßt.
3. Überhaupt suggeriert der Führer oft ein Burma, daß ich so nicht erlebt habe. Mehr und tiefgehendere kritische Auseinandersetzungen mit den Lebensumständen der Burmesen wären angemessen. Aber leider kommen die realen Menschen, die in diesem Land leben, im Loose fast gar nicht vor. Es wird berichtet über die Geschichte des Landes und die Wirtschaft, Nationalparks und was sonst noch alles -- aber was die Menschen bewegt, wie sie ticken... fast vollständige Fehlanzeige. (Und wenn, dann gleich oberlehrerhaft, siehe Punkt 5.)
4. Die Stadtpläne und Karten sind wegen der Mehrfachnumerierung verwirrend und überhaupt nicht "intuitiv" zu benutzen. Schlimmer, sie enthalten viele und oftmals gravierende Fehler. Das fängt an mit völlig falschen oder gar fehlenden Maßstabsangaben (um nur ein Beispiel herauszugreifen: der Plan von Mingun), geht weiter mit nicht existierenden Straßen und endet noch lange nicht mit etlichen völlig falsch plazierten Tempeln in den Bagan-Karten. Es gibt nicht selten auch Widersprüche zwischen Karte und Text, zB in der Golden-Rock-Karte, wo die Karte zweimal etwas über Entfernungen von 16km bzw 15km fabuliert und der Text in beiden Fällen von nur 10km (sicher, im Taxi kein so großer Unterschied... zu Fuß allerdings schon). Ich laufe gern und lange durch Städte (auch Großstädte) und dafür ist ein guter Stadtplan unverzichtbar.
Die Kartenqualität ist im übrigen auch ein grundsätzlicher Schwachpunkt von Lonely Planet-Führern und ich hatte gehofft, daß der Loose-Führer hier mit deutscher Gründlichkeit vorangeht. Tut er leider nicht, im Gegenteil.
5. Der Erguß von (vermutlich) Herrn Klinkmüller auf den Seiten 372/3 ist ein ziemlich peinlicher Ausrutscher. Gerade ein erfahrener Reisebuchschreiber sollte nicht so einen unreflektierten Unsinn verzapfen. Es gibt etliche andere, allerdings weniger penetrante Stellen, die ähnlich gestrickt sind.
Der Text ist sprachlich oft gruselig. Das mag allerdings Geschmackssache sein, daher sei's drum.
Alles in allem war ich vermutlich ein Fall von falscher Zielgruppe. Also back to Lonely Planet, die leider auch nicht immer besonders gut sind.
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am 29. März 2014
Der Loose wurde mir als “besser als Lonely Planet” empfohlen (was heutzutage kein Kunststück mehr ist). Das Buch sieht sehr solide aus, die Mängel offenbaren sich aber beim Vergleich mit dem LP oder wenn es um Details und Präzision geht.

Der Inhalt ist generell okay, auf Bedürfnisse von Travellern mit kleinem Budget wird aber etwas zu wenig eingegangen. Das merkt man v.a. bei den Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln, die im Praxistest oft zu dürftig (oder schlicht falsch) sind. Hier ist der LP wesentlich routinierter, präziser und brauchbarer.

Die Reihung der Unterkünfte (alphabetisch statt von billig nach teuer) gefällt mir nicht und die Einteilung in sehr grobe Preisklassen statt der Angabe von exakten Beträgen ist eine mir unerklärliche Blödheit: Warum etwas vage halten, wenn man es ohne zusätzlichen Aufwand präzise beschreiben könnte?

Die Landkarten und Stadtpläne sehen auf den ersten Blick super aus, sind aber miserabel. Es beginnt mit der idiotischen Idee, jede Zahl pro Karte viermal zu verwenden: „1“ im Kreis ist ein Hotel, ohne Kreis ein Restaurant, ohne Kreis orange etwas „Sonstiges“ und im oranges Kreis Transport... Warum nicht einfach alles durchnumerieren?? In den Karten würde eine alphabetische Reihung der Lokalitäten Sinn machen – kriegt man aber nicht. Die Karten selber strotzen vor Fehlern. Ich zweifelte wiederholt an meinem Orientierungssinn, bis ich begriff, dass im Buch regelmäßig Standorte um ein oder zwei Häuserblocks verschoben sind oder sich auf der falschen Straßenseite befinden. In Ngapali und Mrauk U sind die Postämter nicht eingezeichnet. In Sittwe findet man imaginäre Straßen. Zum Ausgleich fehlen real existierende.

Das poltisches Bewußtsein könnte besser sein: Burma ist immer noch voll mit regierungs- und militärnahen Betrieben (v.a. Hotels), worauf im Buch (im Gegensatz zum LP) entweder gar nicht oder nur sehr zaghaft hingewiesen wird.

Mein Tipp: Das Buch-Budget auf einen gebrauchten, aktuellen Loose und einen gebrauchten, alten LP aufteilen und beide parallel verwenden. Mein LP aus dem Jahr 2006 (noch mit den guten, alten, schwarz/weiß Karten) war die ideale Ergänzung.
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am 8. Juli 2016
Ich habe mir den Reiseführer bestellt, da er zum Zeitpunkt meiner Reise der aktuellste Reiseführer war. Da sich das Land gerade im Wandel befindet, dachte ich mir, dass das nicht schaden kann. Leider hat mich der Reiseführer überhaupt nicht angesprochen, sodass ich ihn wieder zurück geschickt habe.

Der Reiseführer enthält kaum Bilder. Wenn man vorher nicht alles im Internet anschaut, finde ich es sehr schwer zu beurteilen, ob man einen Ort oder eine Sehenswürdigkeit anschauen sollte oder nicht. Auf den ersten Seiten befinden sich einige Farbbilder, im Buch sind allerdings nur Schwarz-Weiß-Bilder abgedruckt. Auf diesen Bildern bekommt man kaum einen Eindruck, wie das abgebildete in Wirklichkeit ausschaut. Zu vielen Sehenswürdigkeiten gab es überhaupt keine Bilder.

Z.T. finde ich die Beschreibungen in dem Reiseführer auch zu umfangreich. Wenn man unterwegs ist und schnell die wichtigsten Fakten sucht, ist man schnell verlohren. Allgemein ist der Reiseführer relativ unübersichtlich. Auch der geschichtliche Teil ist sehr sachlich und langatmig geschrieben. Hier hat mir auch wieder die Übersichtlichkeit des Reiseführers gefehlt.

Andere Reisenden, die wir in Myanmar kennen gelernt haben, haben sich häufig über die falschen Informationen im Reiseführer aufgeregt. Auch das berühmte Gedicht von Kipling "The Road To Mandalay" war vollkommen falsch zitiert.
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am 27. Juni 2014
Wir sind im Juni 2014 für 3 Wochen mit dem Rucksack durch Myanmar gereist und waren mit dem Travel Handbuch, unserer einzigen Reisebegleitung, absolut zufrieden. Aufbau, Überblick, Informationsgehalt top. Auch für noch nicht so geübte Backpacker absolut empfehlenswert.

Unser Hinweis:
Es werden momentan wahnsinnig viele Hotels/Gästehäuser gebaut, die im Reiseführer noch nicht erwähnt werden. Auch die Infrastruktur wird sehr touristenfreundlich ausgebaut. Die Informationen im Reiseführer sind demnach korrekt, aber nicht top-aktuell (das ist bei der rasanten Entwicklung des Landes auch nicht möglich). Teilweise werden vor Ort Direktverbindungen angeboten, die im Reiseführer noch mit Umsteigeverbindungen angegeben sind.
Die Übernachtungspreise in Myanmar sind in den vergangenen Jahren explodiert. Eine ordentliche Unterkunft (DZ) mit AC haben wir (in der Nebensaison!) nicht unter 20$ - 25$ bekommen (im Reiseführer noch mit 5 $ - 15 $ angegeben).

Fazit:
Ich kann den Loose nur empfehlen. An den Transport- und Übernachtungsmöglichkeiten orientieren, aber auch die eigenen Augen und Ohren offen halten. Aber das macht den Individual-Urlaub ja auch aus.
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am 3. Dezember 2014
Das Buch ist ausführlich, allerdings mit etlichen inhaltlichen Fehlern, trotz Ausgabe 2014. Dass es von der Illustration sehr spartanisch (billig) gehalten ist, erweist sich im Kapitel "Bagan" bei der Zuordnung der wichtigsten Monumente als gravierender Mangel. Ein Dutzend Bilder mehr würde ohne Mehraufwand die Qualität des Buches steigern.
Zweifel kommen auch auf, wenn das berühmte Gedicht von Kipling "The Road To Mandalay" vollkommen falsch und entstellt zitiert wird. Der Text ergibt gar keinen Sinn.
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am 12. Februar 2015
Brauchbar und empfehlenswert, vor allem auch was die Hintergrundinfos betrifft. Wir waren fast den ganzen Januar mit dem Loose in Myanmar unterwegs, vieles hat noch gestimmt, selbst die Preise waren noch einigermaßen korrekt. Bei einem Land, in dem sich so viel in so kurzer Zeit ändert, haben wir allerdings auch immer mit dem Internet abgeglichen, hier absolut Top auch die Loose Updates. Die Unterkünfte hatten wir häufig über Tripadvisor gesucht, bei den Restaurants haben wir uns eher an den Loose gehalten, was den Vorteil hatte, dass wir manche Perlen entdeckt haben. Nachbarlokale, die im LP erwähnt sind, waren vollkommen überlaufen.
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am 19. März 2015
Dieser Reiseführer ist sehr aktuell (ich habe ihn im Januar 2015 benutzt)
Gute Ratschläge zur Reise Vorbereitung!!!
Es gibt viele gute Ratschläge, bei Unterkünften kann man sich immer an diesen Führer halten.
Auch bei Sehenswürdigkeiten gibt er viele interessante und detaillierte Beschreibungen und Erklärungen.
ABER die Tipps zu Restaurants waren fast immer schlecht!!
Nach dem dritten schlechten Tipp haben wir uns auf eigene Faust Restaurants ausgesucht!
Deshalb ein Stern abzug!
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am 25. Juni 2014
Ein gewichtiges Handbuch voller wichtiger Informationen. Vielleicht nicht immer aktuell (das eine Hotel ist heruntergekommen, das andere Resaurant gibt es nicht mehr) aber das ist in einem Land in so rascher Entwicklung kaum zu vermeiden. Gut ist daher die online-Aktualisierung.
Überhaupt wünsche ich mir online-Lesen, zB per Registrierung. Zwar hatte ich mich bewusst für die print-Ausgabe entschieden um unabhängig zu sein, kann nun aber in den typisch düsteren MYA-Zimmern die kleine, oft dunkel hinterlegte Schrift nicht lesen, während wifi gut verbreitet ist.

Ach ja - prima die schnelle Lieferung und gute Buchqualität
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am 15. September 2014
wie gewohnt ein unverzichtbares buch eines jeden backpackers.nur leider hat das buch eine falschinformation die es zu berichtigen gilt.
Das Archipel im Süden ist nicht zugänglich.Man müsste den divisionsgeneral 1000$ geben und dann bekommt man vielleicht die Erlaubnis,und dann nur in einem abstand von einem km an die inseln ran.So wie ich erfahren habe will Myanmar auf den Inseln in der Zukunft sehr teure Hotels bauen,dann sollten sie aber erst sich mit dem problem "Müll"was einfallen lassen.
also wegen den inseln braucht man nicht hinreisen.
sonst alles korrekt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Dezember 2013
.....weil ausnahmsweise mal ein kompletter Reiseführer in Deutsch vorliegt. Bis in unser abgelegenes Städtchen Hsipaw kennt sich Autor aus. Plus erstklassige kommentierende Essays zu verschiedenen Themen.
Hinweise auf Einschränkungen sind durch die rasante Öffnung und positive Veränderung Myanmars glücklicherweise nicht mehr immer aktuell, was uns freut.
Wer noch etwas von Myanmar sehen will, bevor die Motorbiker aufs Auto umgestiegen sind, soll sich den Reiseführer kaufen und bald losfahren....
(haben ihn als ebook)
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