Hier klicken Amazon-Fashion Amazon-Fashion Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WS HW16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. August 2004
Vor der 2. Season stand die junge (und teure) TV-Serie Star Trek 1967 früh auf der Abschussliste des Senders NBC wegen niedriger Zuschauerzahlen in den "Nielsen-Ratings", für die in 1200 Familien mit Messgeräten auf die Sehgewohnheiten von über 60 Mio. Haushalten geschlossen wurde. Star Trek- Erfinder Gene Roddenberry rettete die Serie, indem er mit einer Reihe berühmter Science-Fiction-Autoren als "The Committee" eine legendäre Briefaktion startete, durch welche die Fans ihre eigene Serie am Leben hielten, die beliebter war, als es die Statistik offenbarte. Am 9. März 1967 verkündete ein TV-Ansager live während des Abspanns der Episode "Devil in the Dark", dass die Serie im Herbst zurück sein wird - und dass bitte keine Briefe mehr geschrieben werden sollen. Trotzdem gab es einen schlechteren Sendeplatz (Freitag, 20.30 Uhr, zur "Ausgehzeit") und eine schmerzliche Etatkürzung trotz mehr Mitwirkender. Dafür war auch die Übernahme der DESILU- Studios durch Paramount bzw. dessen Mutterkonzern Gulf & Western im Spätsommer 67 verantwortlich. Die familiäre Atmosphäre musste zunehmend kommerziellem Denken Platz machen. Die Sparmaßnahmen erreichten einen skurrilen Höhepunkt, als man die Sopransängerin im berühmten Thema des Vorspanns durch elektronische Sounds ersetzte, da die Sängerin pro TV-Ausstrahlung Geld kassierte. Keineswegs gespart werden konnte jedoch am Team vor der Kamera. Insbesondere der unterbezahlte Leonard Nimoy, als Mr. Spock inzwischen der heimliche Star, verlangte mehr Geld - auch nach der Verdopplung seines Gehaltes verdiente er aber bloß halb so viel wie der offizielle Star William Shatner alias Captain Kirk. Es ergaben sich zwischenzeitlich erhebliche Spannungen unter den Stars der Serie und zwischen ihnen und Gene Roddenberry, weil dieser auf seiner Hackordnung "Kirk - Spock - McCoy, dann der Rest" bestand. Leonard Nimoy war sogar kurzzeitig kurz vor seinem Ausstieg - es gab notgedrungen bereits eine Liste mit möglichen Alternativen für Nimoy als Mr. Spock - ganz oben Mark Lenard (bereits als Vulkanier Sarek in der Serie) und Larry Montaigne.
Der Fantasie der Star Trek- Macher ist es zu verdanken, dass die Serie in Season 2 trotz allen Querelen und Finanzproblemen wahrlich aufgeblüht ist und viele der besten Episoden hervorgebracht hat. Hier ist vor allem das Produzenten- und Autorenteam aus Gene Roddenberry, Bob Justman und Gene Coon zu nennen. Letzterer war nicht nur ein begnadeter Verfasser vieler der besten Star Trek- Drehbücher; auf den 1973 an Krebs gestorbenen Weltkriegsveteran gehen auch zahlreiche Ideen und Konzepte zurück, die in der Zukunft von Star Trek noch bedeutende Rollen spielen sollten, u.a. die "Klingonen" samt ihrer Subkultur. Die "Schreib-Maschine" Gene Coon verließ völlig ausgepowert die Serie zu Beginn der 2. Season. Der Wegfall von Coon, der Star Trek mit der Lösung der Drehbuchknappheit in der ersten Season gerettet hatte, konnte nie richtig kompensiert werden; und so erreichte die anschließende und auch letzte dritte Season nicht mehr den hohen Standard der zweiten.
Bereichert wurde die Enterprise-Crew um den Charakter des jungen Pavel Chekov, der vor allem die Teenager unter dem Publikum ansprechen sollte. Zunächst sollte es ein junger Engländer mit Akzent und "Beatles"- Frisur werden. Zumindest die Frisur passte, aber es wurde ein Russe, womit Roddenberry tatsächlich auf einen Beschwerdebrief der sowjetischen Zeitung "Pravda" reagiert hatte, die Star Trek als "typisch kapitalistisch" bezeichnet hatte. Roddenberry trug der russischen Pionierrolle in der Raumfahrt prompt Rechnung. Schauspieler Walter Koenig, übrigens in Chicago geboren und in New York aufgewachsen und genau so wenig mit russischem Akzent sprechend wie James Doohan mit schottischem, erhielt zunächst einen Vertrag von Episode zu Episode, bevor er dank rasch eintretender Popularität eine feste Anstellung erhielt.
Die beliebteste Folge der Season ist sicherlich THE TROUBLE WITH TRIBBLES, die erste echte Komödie in Star Trek rund um die kleinen lebendigen süßen Wollknäuel, die sich zur Plage entwickeln. Der Klingone Koloth, ein wie das andere Mal gespielt von William Campbell, hatte Jahrzehnte später in der DS9- Episode "Blood Oath" ein Comeback und erzählte von seiner Auseinandersetzung mit Captain Kirk. Auch der Schurke Arne Darvin (von Charlie Brill verkörpert) taucht in DS9 als gealterter Halunke wieder auf, uns zwar in "Trials and Tribble-ations", einer großen Renaissance der Klassiker- Folge.
RETURN TO TOMORROW ist die erste von zwei Classic- Folgen mit Diana Muldaur als Gaststar, die in der 2. Season der Next Generation die Schiffsärztin Dr. Pulasky verkörpert.
AMOK TIME widmet sich erstmals intensiv der Kultur des Vulkaniers Spock, speziell der 'Paarungszeit' "Pon Farr", und stellt auch den vulkanischen Gruß "Live Long And Prosper", den sich Leonard Nimoy und Regisseur Joseph Pevney während der Dreharbeiten ausgedacht haben, erstmals vor.
THE DOOMSDAY MACHINE ist eine Art "Moby Dick"- Story (Commodore Decker macht Jagd auf eine perfekte Waffe, die ganze Planeten auslöscht), ebenso wie OBSESSION, wo Kirks eigene Fehlbarkeit aufgezeigt wird und Spock seinem Captain erstmals das Leben rettet.
Viele Episoden der 2. Season spielen in Parallelwelten zur Erde: BREAD AND CIRCUSES als moderne Version des Antiken Roms mit Fernsehübertragungen von Gladiatorkämpfen, A PRIVATE LITTLE WAR mit einer Analogie zum Vietnam- Krieg, A PIECE OF THE ACTION in einer Version des Chicagos der 20er Jahre (kultig: Kirk und Spock fahren Auto) und schließlich MIRROR, MIRROR - die Mutter aller Star Trek- Geschichten um Parallel- Universen mit dem berühmten bärtigen Spock.
Die Aufsehen erregendste Episode der 2. Season ist für das deutsche Publikum wohl PATTERNS OF FORCE, die im deutschen TV wegen ihrer lausigen Verarbeitung eines Nazi- Themas ursprünglich nicht ausgestrahlt wurde. Die Story um den aus den aus den fugen geratenen Aufbau einer Organisation nach NS- Vorbild ist so banal wie oberflächlich und gehört sich zurecht von Kritikern in der Luft zerrissen; dennoch ist sie in Deutschland als 'Lücke' zu einer Art Mythos geworden.
11 Kommentar| 93 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2004
Das ist sie, die Beste der drei Staffeln der originalen Star Trek-Serie. Mußte sich die Serie in ihrer ersten Staffel erst noch finden und wurden in der dritten Season, u.a. durch den Neuzugang von Fred Freiberger im Produktionsstab, eine eher ungünstige leichte Richtungsänderung vollzogen, so war diese 2.Staffel mit Abstand das Beste was die Serie zu bieten hatte. "Star Trek" stand im absoluten kreativen Zenit.

Die meisten großen "Klassiker" befinden sich nämlich in dieser Staffel: von der urkomischen Episode "Kennen Sie Tribbles?" über die äußerst spannende Action-Episode "Planetenkiller" bis zur Vietnam-Parabel "Der erste Krieg"...Aber auch die Episode "Die Reise nach Babel" ist zentral für die Serie, da sie nicht nur Spocks Eltern sondern auch die Andorianer und Tellariten in die Serie einführt werden.
Spocks Heimatwelt Vulcan sehen wir erstmals in der Episode "Pon Farr", die in der alten TV-Version ("Weltraumfieber") leider als Traum verfälscht wurde, nun aber restauriert auf DVD erscheinen wird. Zum Brüllen komisch ist Harry Mudd's zweiter Auftritt in "Der dressierte Herrscher". Großartig ist auch der erste Auftritt von Warpantriebs-Erfinder Zephram Cochrane in der mythischen Episode "Metamorphose". Immer noch eine meiner Lieblingsepisoden ist auch die optisch recht gelungene Episode "Das Loch im Weltraum". Ein wunderbares Hoch auf die menschliche Natur ist die Episode "Stein und Staub".
Klar, mit "Das Jahr des Roten Vogels" und "Brot und Spiele" hat die Season auch ihre Tiefpunkte. Aber das kommt immer vor. Insgesamt ist dies das absolute Highlight der Classic-Serie. Ich empfehle natürlich jedem Trekkie und allen die es noch werden wollen, ALLE DREI Seasons der Serie anzuschaffen, denn alle drei Jahre sind phantastisch! Aber wer nur mal in die Serie reinschnuppern will, sollte hier anfangen.
0Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 14. November 2004
Nun liegt sie vor, die DVD-Box zur 2. Staffel von Raumschiff Enterprise. In der Gestaltung unterscheidet sie sich nicht von der Box zur 1. Staffel.
Wie bei DVDs üblich ist das Orginalbild zu sehen, nur der Ton ist deutsch (Ausnahme: Navigationsmenu). Dementsprechend heißt es eben jetzt "Star Trek" statt "Raumschiff Entersprise" im Abspann und am Ende bekommen wir nicht den Kurzabspann mit Information inklusive Synchronisation sondern den bebilderten Orginalabspann.
Besonders bei den für das ZDF seinerzeit synchronisierten Folgen wurden Szenen entfernt, um die Folgen auf 45 Minuten zu schneiden. Diese Szenen mußten nun nachsynchronisiert werden, weil die deutschen Orginalstimmen nicht mehr leben, mit anderen Synchronsprechern. Das ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber andererseits für mich einen Teil des Reizes aus, die Folgen anzusehen.
Für den Fernsehzuschauer sind zwei Folgen von besonderen Interesse: "Weltraumfieber" liegt in der restaurierten Version vor, "Schablonen der Gewalt" wurde wegen der Nazi-Thematik nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Über den Inhalt von letztem mag man streiten, erfreulich ist, daß wir bei der Stammcrew uns nicht an neue Synchronstimmen gewöhnen müssen, auch wenn GG Hoffmann sich jetzt wirklich teilweise zu alt für Kirk anhört.
Die Reihenfolge auf den Disks ist wieder die Orginalausstrahlung in den USA und nicht die Produktionsreihenfolge. Während man bei der ersten Staffel noch in einigen eher unwichtigen Details dadurch kleinere Widersprüche dadaurch erhielt, spielt das soweit ich sehen kann bei der 2. Staffel keine wirkliche Rolle mehr. Naja, schön wäre es trotzdem gewesen, wenn die Produktionsreihenfolge auch im Booklet und nicht zur im Navigationsmenu zu finden wäre.
Ansonsten fehlt nichts, was zur 2. Staffel gehört. Die folgende Titelliste zeigt, daß hier viele Klassiker und beliegte Folgen darauf sind, mit "Das Jahr des roten Vogels" natürlich auch einer der Ausrutscher, aber aus Vollständigkeitsgründen gehört das dazu:
Disk 1: Pon Farr/Weltraumfieber, Der Tempel des Apoll, Ich heiße Nomad, Ein Paralleluniversum
Disk 2: Die Stunde der Erkenntnis, Planeten-Killer, Das Spukschloß im Weltall, Der dressierte Herrscher
Disk 3: Metamorphose, Reise nach Babel, Im Namen des jungen Tiru, Wie schnell die Ziet vergeht
Disk 4: Tödliche Wolken, Der Wolf im Schafspelz, Kenn Sie Tribbles?, Meiter der Sklaven
Disk 5: Epigonen, Das Loch im Weltraum, Der erste Krieg, Geist sucht Körper
Disk 6: Schablonen der Gewalt, Stein und Staub, Das Jahr des roten Vogels, Computer M5
Disk 7: Brot und Spiele, Ein Planet genannt Erde, Special Features
ASW
0Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2004
Diese Staffel, sowie die beiden anderen sind ein muß für jeden Star Trek fan. Wichtiger als Tng, Voyager oder Ds9. Es sind einfach die klassischen Folgen in nahezu perfekter Qualität. Allerdings kann man das für die deutsche Tonspur nicht sagen. Also ein kleiner Tip an alle die Englisch verstehen. 1.) Teilweise komplett anderer Text 2.) Die soundqualität ist viel besser.
Am Besten ist es für Englischunkundige, sich das ganze auf englisch mit deutschen untertiteln anzusehen. (Mit Star Trek TNG und der Schule hab ich mein englisch gelernt und verstehe und spreche es jetzt besser als deutsch). Es wird auch ein sehr schönes, verständliches Englisch gesprochen. Es wäre halt nett, von amazon den Preis noch etwas zu senken, (so wie in England).
Aber Fazit: unbedingt kaufen. (Übrigens gibt es nur eine europafassung, also egal in welchem land (zu anderen preisen) man es kauft, deutsch ist auch drauf.
Aber aufgrund dieser aussage nehme ich an, daß amazon diese rezension rausnimmt. Aber nur eines: Ich kaufs auch hier.
Also Ton und Bild sind wie bei einer neuen serie.
Und die Stories sind einfach besser, als das meiste was man heute so sieht.. kaufen kaufen kaufen..
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2009
Neue Staffel, neues Crewmitglied. Der Russe Chekov ist an Bord der Enterprise angekommen, oder war er schon immer da? Eine Frage die seit "Star Trek II - Der Zorn des Khan" die Fangemeinde bewegt und wohl niemals zufriedenstellend beantwortet werden wird. Khan, der in der ersten Staffel aus einem zweihundertjährigen Kälteschlaf erweckt und dann auf einem einsamen Planeten ausgesetzt wird, wird dort zwanzig Jahre später entdeckt und behauptet nun Chekov zu kennen. Vielleicht stimmt die Geschichte ja doch, die Chekov-Darsteller Walter Koenig als Antwort auf diese Frage immer zum Besten gibt: nämlich daß Chekov zu diesem Zeitpunkt doch schon an Bord war und dort auch noch die Toilette blockierte, während Khan mal ein dringendes Bedürfnis hatte. Ja, und sowas vergißt ein genamnipulierter Supermensch nie.
Ja, das 23. Jahrhundert... als die Sternenflotte noch nicht so militaristisch war, wie ein Jahrhundert später. Hier wurde noch nicht so mit den Dienstgraden angegeben, außer dem Captain natürlich. Hier war ein nicht so förmliches 'Mister' üblich. Mister Sulu, Mister Scott, Mister Chekov, Mister Uhura... nein, halt... da hieß es dann doch Lieutenant. Hätten die Charaktere Vornamen gehabt, wäre es vermutlich noch lockerer an Bord zugegangen. Aber die hatten sie damals noch nicht. Okay, der Captain brauchte natürlich einen Vornamen. Vielleicht um Verwechslungen mit einem Captain Roderick Kirk der USS Daedalus zu vermeiden, der so eine Art Captain Harriman des 23. Jahrhunderts war, sodaß die Klingonen, wenn sie dieser doof-naiven Flachschippe begegneten, sich erst mal vor Lachen auf dem Boden rollten und es nicht mal mehr schafften die Disruptoren klar zu machen. Aber hier haben sie es ja mit Captain James T. Kirk zu tun, also gleich 1 1/2 Vornamen, was gleich noch wichtiger und erfahrener rüberkommt. Mister Spock hat natürlich einen Vornamen, ist aber für uns Normalsterbliche nicht aussprechbar ohne sich dabei die Zunge zu verknoten, womit wir zu Leonard McCoy kommen, der dieses Unglück wieder richten darf, sollte es doch jemand versuchen. Er ist der Schiffsarzt und braucht natürlich auch einen Vornamen, denn er ist ja die Vertrauensperson und Ansprechpartner eines jeden auf dem Schiff, und wie soll man jemanden im Vertrauen ansprechen, wenn nicht beim Vornamen? Aber der damals noch (austauschbare) Rest hat Pech gehabt, von dem Sicherheitspersonal in Rot mal ganz zu schweigen, aber von denen lebte eh kaum einer lang genug um von seinem Namen Gebrauch zu machen... Aber, Moment... Pavel Chekov hat doch einen Vornamen. Ja, stimmt, doch wurde dieser im Deutschen natürlich gleich mal mit 'Pane' übersetzt, was (wie ich unlängst las) tschechisch ist und 'Herr' bedeutet, was natürlich englisch übersetzt 'Mister' heißt. Also sind wir wieder bei Mister Chekov. Toll, wie die intelligenten deutschen Übersetzer das Namen-System der Serie gleich durchschaut und wie so oft einen 'Fehler' des Original ausgemerzt haben. :) Warum der Captain seinen russischen Navigator allerdings tschechisch anspricht, ist natürlich eine andere unbeantwortete Frage.

Zur Blu-ray: Die Bildqualität ist wie schon bei der ersten Staffel sehr gut geworden. Verschmutzungen wie bei der DVD-Erstveröffentlichung sucht man hier vergeblich und auch die Farben sind prachtvoller als je zuvor.
Auch der Ton hat im Vergleich zur ersten Staffel nichts Neues hervorgebracht. Alle die des Englischen mächtig sind werden wieder mit einem DTS 7.1 HD MA-Track dafür belohnt, daß sie in der Schule gut aufgepaßt haben. Dieser kann gerade bei den Effektgeräuschen punkten, da hier die hinteren Lautsprecher auch ab und an gefordert werden. Alle anderen (ja, ich war auch immer krank während der Englischstunden) müssen sich mit dem originalen deutschen 2-Kanal-Mono-Sound begnügen. Aber zum Glück gibt es ja deutsche Untertitel und für Nostalgiker gibt es auch eine englische Audiospur in Mono.
Auch beim Bonus-Material wird wieder geklotzt. Es gibt eine ordentliche Portion Dokumentationen (Laufzeit zusammengerechnet ungefähr 155 Minuten), einen Vorschautrailer zu jeder Episode und einen Blu-ray-Trailer für das "Star Trek"-Universum. Desweiteren gibt es wieder den sogenannten "Starfleet Access", ein Bild-im-Bild-Feature, diesmal aber leider nur zu zwei ausgewählten Episoden. Hier kann man sich die Episode anschauen und bekommt in kurzen Abständen Infos in Textform oder auch in Form von Interviews mit "Star Trek"-Beteiligten eingeblendet. Leider wird dieses Extra auch hier wieder nur in Englisch und ohne Untertitel angeboten. Mithilfe von BD-Live lassen sich außerdem noch weitere Features herunterladen.
Als zusätzlicher Bonus sind die TAS-Folge "Mehr Trouble mit Tribbles" und die DS9-Folge "Immer die Last mit den Tribbles" an Bord, und das sogar in HD-Qualität. Also ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.
Aber leider müssen wir hier wieder auf die informativen Textkommentare von Michael Okuda der DVD-Erstveröffentlichung verzichten.

Auch kann man, wie schon bei der ersten Staffel, wieder zwischen den Originalen Spezialeffekten und den neuen am Computer generierten wählen. Und auch wenn man die neuen von vornherein nicht mag, sollte man ihnen doch mal eine Chance geben. Besonders zu erwähnen wäre natürlich die Episode 'Planeten-Killer', die einen besonders hohen Spezialeffekt-Anteil besitzt. Wenn man sich hier im Original das angekokelte Modell der Constellation ansieht, das nur rudimentär Ähnlichkeit mit einem Schiff der Constitution-Klasse aufweist, und dem das Computer-Update gegenüberstellt, ist dies ein Unterschied wie Tag und Nacht. Als diese Folge, welche meine absolute Lieblingsepisode ist und die ich schon hundertmal sah, mit den neuen Effekten das erste Mal über den Bildschirm flimmerte, war mir, als ob ich die Episode zum ersten Mal sehen würde. Wenn die Constellation den Impulsantieb zündet oder die Enterprise Angriffe auf die Maschine des Jüngsten Gerichts fliegt, ist das ein komplett neues Fernseherlebnis. Aber für die absolut standfesten Computer-Effekt-Hasser, die auch eine elektrische Zahnbürste für Teufelswerk halten, sind natürlich auch die originalen Tricks wieder enthalten.

Auch hier wurde wieder die Reihenfolge der Erstausstrahlung benutzt, statt der logischeren Produktionsfolge. Erkennbar daran, das sich die Frisur Chekovs öfters merklich ändert. Da Walter Koenig mit einer modischen Kurzhaarfrisur in die Produktion einstieg, man aber mehr den Monkees-Look (die Monkees waren eine amerikanische Pop-Band, mit den Beatles vergleichbar) wollte, um das jüngere Publikum anzuziehen, wurde dem armen Chekov flugs ein alter Wischmop auf den Schädel getackert und ein falscher Akzent aufgesetzt: fertig war der Russe. Nach acht Wochen waren die Haare nun lang genug und Koenig durfte seinen echten Kopfschmuck zeigen. Da die ersten Folgen nun aber irgendwann zwischendurch immer wieder auftauchen, wünscht man sich doch ab und zu, daß der Bordfriseur sich mal ein Herz nehmen und die schlechtsitzende Perücke endlich mal ins Weltall entsorgen würde... Nein, halt... Das wäre ja Raumumweltverschmutzung.

Fazit: Die zweite Staffel steht der ersten in nichts nach. Der deutsche Mono-Ton ist zwar wieder nicht gerade High-Def, aber dieser falsche, hochgepuschte 5.1 Upmix, den man bei anderen Veröffentlichung "bewundern" durfte ist nun auch nicht gerade das, was ich mir wünschen würde. Dann doch lieber das Original. Und das Top-Bild und die Extras sind dafür über jeden Zweifel erhaben. Auch hier, wie bei der ersten Staffel, die Höchstnote: 5 Sterne.

P.S.: Der FSK-Würfel, diesmal im schicken blau und damit passend zur Box-Farbe, wird natürlich die Wertung auch hier nicht beeinflussen, weil er nun mal ein Wunschkind der Familienministerin ist, auch wenns und nicht gefällt. Er ist aber auch hier nur auf dem Schuber aufgedruckt, das Cover der eigentlichen Amaray-Box ist nicht beschmutzt.
1313 Kommentare| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 3. März 2015
Es gibt keine andere Serie aus meiner Kindheit die ich heute noch genauso mag wie diese, herrlich.

Ich war zuerst skeptisch, ob bei dem Preis nicht die Qualität des Produktes leidet, hat sich aber als unbegründet herausgestellt. Die Hülle hat etwa die Stärke einer VHS Kassette und beherbergt 7 DVD's die einzeln entnehmbar sind, ohne dass erst andere Scheiben aus dem Weg geräumt werden müssen. Die Datenträger haben keine Lesefehler und ausnahmslos Alle konnten ohne Hänger oder andere Probleme abgespielt werden. Der Inhalt liegt in digital überarbeiteter HD Qualität im 4:3 Format vor, was die nostalgischen Gefühle nicht beeinträchtigt.

Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann vielleicht, dass das Titelverzeichnis auf die Rückseite des Covers gedruckt wurde und von innen durch die transparente Hülle gelesen werden muss. Aber für den Preis, geht das völlig in Ordnung.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2009
Wie ich erneut feststellen musste, gehöre ich zur Kategorie "Genießer". Ich genieße es einfach, TOS remastered zu schauen, also das Raumschiff Enterprise nicht nur in unendlichen Weiten zu sehen, sondern auch in nie da gewesener Bildqualität. Genossen habe ich auch in dem Sinne, dass ich mir Zeit gelassen habe, um mir alle Folgen der zweiten Staffel anzusehen. Klar, einerseits wollte ich mir so schnell wie möglich alle Folgen angucken, aber wenn man sich Zeit lässt, dann hat man halt länger etwas davon und denkt auch mehr über einzelne Folgen nach. Schließlich sind einige Folgen von TOS wirklich nachdenkenswert, da sie einen (leicht) philosophischen Ansatz bieten.

Auch, dass ein Russe in Zeiten des Kalten Kriegs in einer US-Serie vorkam und eine Afroamerikanerin mit einem Weißen anbandelte - die Serie setzte Zeichen. Dies alles habe ich jetzt in HD mit tollen neuen Effekten genießen können. Was ich an der Blu-ray richtig gut finde: Man kann sich auch die restaurierten Originalfolgen ansehen. Mir wird die moderne Version also nicht aufgezwungen, auch wenn ich sagen muss, dass mir die neuen Effekte einfach besser gefallen, da sie zeitgemäßer sind und den Charme der 60er trotzdem nicht negativ beeinflussen.

Über die inhaltliche Qualität der einzelnen Folgen lässt sich bestimmt streiten, aber wer ein Star-Trek-Fan ist, weiß ja schon vorher, auf was er sich einlässt. Für mich gibt es auf jeden Fall mehr Folgen, die mich begeistern als Folgen, die schwächerer Natur sind. TOS remastered (wie auch Star Trek XI) hat mir auf jeden Fall Lust auf neue Abenteuer der Enterprise-Crew gemacht und mich gleichzeitig an meine erste Begegnung mit Kirk und Co erinnert. In der Gegenwart leben, sich auf die Zukunft freuen und mit der Vergangenheit im Reinen sein - so mag ich es, auch auf Filme und Serien bezogen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2008
....soviel habe ich nämlich für diese und die beiden anderen Staffeln bezahlt und zwar bei amazon.co.uk!! Inklusive Steuern, Zoll und Versand (aus England!!!)!
Es sind natürlich alle Audiospuren und Untertitel enthalten bei der UK-Version (falls es sowas gibt)! Die Bestellung war absolut unkompliziert, man braucht einfach nur seinen amazon-account und eine Kreditkarte, das war's!
Warum wir hier in Deutschland immer noch fast 70 Euro pro Staffel bezahlen müssen, ist mir schleierhaft! Wenn das der Aufschlag für das Übersetzen der Booklets ist, darauf habe ich gerne verzichtet!

Zu der Serie muss man ja nichts schreiben, ich denke, jeder der sich die Staffeln zulegt, weis, worauf er sich einlässt!

Die Bildqualität ist gut, wobei noch rudimentär Kratzer und Flecken auf dem Filmmaterial zu erkennen sind aber die halten sich dermaßen in Grenzen, daß man sie fast nicht bemerkt! Nur die Weltall-Szenen hätten ein besseres mastering verdient aber dafür gibt es ja jetzt die "remastered" Version mit neuen Effekten. Das war übrigens ein weiterer Grund, für meine Kaufentscheidung, denn wenn alle "remastered" Staffeln auf dem Markt sind, nimmt man bestimmt die alte Version aus dem Verkauf und man kriegt sie nie wieder!! Die alten Versionen von den Ur-Star Wars Filmen findet man nämlich auch nicht mehr im freien Verkauf! Also...zuschlagen, ihr wisst ja, wo;-)
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2009
Star Trek - The Original Series - Series 2 - Complete [Blu-ray] [UK Import]

Ich hatte mir schon Staffel 1 der Serie auf Blu-Ray geholt, damals allerdings die deutsche Version. Wegen des enorm hohen Preises dieser 2. Staffel-Box in der deutschen Version habe ich nun einfach einmal die Britische bestellt und: die Blu-Rays selbst sind identisch! Es sind die selben Tonspuren, wie auf der Deutschen enthalten, nur die Verpackung ist anders beschriftet.

Zu den Blu-Rays selbst kann ich nur sagen, dass das Bild wie bei Staffel 1 in einer einzigartigen Qualität ist, vor allem für eine so alte Serie. Ich genieße jede Minute davon! Bis auf wenige Ausnahmen gestochen scharfe Bilder, man kann jede Pore sehen! Die Folgen liegen wieder in der Sendereihenfolge vor, nicht in Produktionsreihenfolge.

Was ich noch erwähnen wollte, weil sich viele auch über den "FSK-Flatschen" der deutschen Version beschweren: So schön sind die zwei PGs der britischen und der irischen Kontrollbehörden auch nicht ;-) Und diese befinden sich sowohl außen auf der glänzenden Kartonhülle, als auch auf dem Plastikschuber.
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 19. November 2004
Dass vermutlich jeder Trekkie sehnlichst auf das Erscheinen dieser DVD's gewartet hat, muss man kaum erwähnen.
Natürlich hätte man sich die Videos kaufen können, natürlich hätte man im Fernsehen aufzeichnen können aber nicht jeder hat(te) auch die Zeit dazu. Ich jedenfalls nicht..
Nun kann man endlich den ganzen Ursprung des Star Trek Universums ungekürzt, mit sehr guten Zusatzinformationen in den Specials, genießen. Bild ist klasse, sogar auf meinem Plasma. Der Ton, nun ja.. aber wie auch?? Die Serien sind exakt so alt, wie ich und dafür ist die Tonqualität klasse.
Was ich nicht kapiere ist, warum die TOS nicht als Erstes vor TNG und DS9 auf DVD erschienen sind... Warum ich das frage? Weil man dann so vieles, was in den neueren o.g. Serien alles passiert, erst jetzt so richtig verstehen/nachvollziehen kann. Anders gesagt: Diese Originalserie ist der pure Geschichtsunterricht, vor Allem für Jung-Trekker.
Was übrigens heftig ist, wie "stümperhaft" seiner Zeit beim ZDF synchronisiert wurde. Wer sich mal den Spass macht, den deutschen Ton mit deutschen Untertiteln (Ihr lest richtig!) zu kombinieren (die deutschen Untertitel sind nämlich eine fast perfekte und vor Allem aktuelle Übersetzung der originalen englischen Dialoge), wird das bestätigen können. Nur zwei kleine - eher unbedeutende - Beispiele: SOL = Warp und Subraumstörungen = Interferrenzen usw... Einfach selber ausprobieren. Manchmal kommt es mir fast so vor, als wäre in Hinsicht auf den originalen Dialog für das damalige deutsche Publikum eine Zensur vorgenommen worden - ein Schelm, wer böses dabei denkt ;-)
Fazit: einfach klasse, Geschichtsunterricht für Trekkies und ein Pflichtkauf!!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden