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Star Trek - New Frontier 9: Excalibur: Restauration Broschiert – 8. Oktober 2013

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Von Ringbote TOP 1000 REZENSENT am 18. August 2014
Format: Broschiert
Am Ende des Vorgängerbandes „Renaissance“ gab es den unvermeidlichen Cliffhänger, und man durfte gespannt sein, wie die Geschichte rund um Robin Lefler, ihre Mutter und dem Gaststar Scotty auf dem Urlaubsplaneten Risa weitergeht. Peter David wendet sich stattdessen einem völlig anderen Thema zu. Nun lässt er seinen kantigen Captain Calhoun neue Abenteuer bestehen. Nach der Zerstörung der U.S.S. Excalibur strandet Calhoun allein auf dem rückständigen Planeten Yakaba. Folgten die anderen Bände der Reihe seit der Zerstörung des Schiffs den verschiedenen Mitgliedern der illustren Crew, so wendet er sich nun – endlich – dem Rätsel des Verbleibs des Hauptcharakters, der schon immer den Typ „einsamer Wolf“ verkörperte, zu. Für diesen hat er eine besondere Geschichte zusammengestellt, die dem größten „Cowboy“ unter den „Star Trek“-Captains seit James T. Kirk wie auf den Leib geschrieben ist.

„Cowboy“ ist hier auch das passende Stichwort. Der Hintergrund ist wie eine typischer Westernkulisse aufgebaut und auch die Handlung ist die eines typischen Westerns: Calhoun kommt dabei die Rolle des einsamen Fremden zu, der in ein verstaubtes Nest voller einfältiger Einheimischer kommt. Der Hintergrund wirkte dabei auf mich etwas widersprüchlich. Die Siedlungen sind nicht nur durch die unwirtliche Wüste getrennt, es fehlt auch eine gemeinsame planetare Regierung oder ein anderer, übergeordneter Staatenaufbau, der überregionale Entscheidungen trifft. Auf der anderen Seite gibt es aber „fahrende“ Richter, die alle paar Monate vorbeischauen, um Gericht zu halten. Die Bewohner der Siedlung, in die es Calhoun verschlägt, füllen die üblichen Rollen einer Westernstadt aus.
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Von Hemeraner TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. November 2013
Format: Broschiert
Shelby ist mittlerweile zum Captain der Exeter befördert worden. Ihr erster Auftrag scheint geradezu unlösbar zu sein, da sie den Planeten Makkus überreden soll, sich der UFP anzuschließen. Die Bewohner des Planeten Makkus sind friedliebend und altruistisch, bieten jedem, der sie annimmt, ihre Hilfe an. Das Problem ist jedoch, dass sie lieber neutral bleiben und sich nicht einem Machtblock wie der Föderation anschließen wollen. Nun hat sich Shelby den Führungsstil von Calhoun abgeschaut. Etwas, was sie früher mit Grauen erfasst hätte, aber nun unbewusst übernommen hat. Und dabei besteht ihre Crew aus eigens ausgewählten Schreibtischtätern, Regel- und Gesetzeszitierern, wie sie selbst einer war bevor sie auf die Excalibur kam...
Unterdessen erfährt der Leser, dass Calhoun der Explosion seines Schiffes aufgrund des Double Helix-Viruses entkommen ist. Nachdem er seine Liebste in die letzte Fluchtkapsel gestopft hat, die mit ihrer Crew von der Enterprise aufgenommen wurden, suchte er das Shuttledeck auf und ballerte sich seinen Weg frei. Die Schockwelle erwischte das Shuttle und er notlandete auf den Hinterwäldlerplaneten Yakaba. Yakaba hat kaum Technologie, die Dörfer sind abgeschlossene Einheiten, von der Beschreibung im Buch her mutet die Welt wie der Wilde Westen an. Es ist undenkbar, dass sich andere Dörfler miteinander unterhalten. Der einzige dort, der in mehreren Regionen Einfluss hat, ist der Geschäftsmann Tapinza. Der möchte natürlich auch die Technologie etwas durchsetzen und hat ein Auge auf Rheela geworfen, die mit ihrem Sohn Moke unweit der nächsten Stadt lebt. Rheela wird als Wetterhexe verschrieen, die in der Lage ist, das Wetter zu beeinflussen.
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Format: Broschiert
So macht Star Trek Spaß! Weber verknüpft in diesem Roman alle in den vorherigen beiden Teilen aufgebauten Handlungsstränge und würzt diese mit Spannung und Humor. Mit Calhoune und Shelby stehen zudem die zentralen Hauptfiguren im Fokus und endlich ... endlich ... erfährt der Leser, wie es dem Captain nach seiner Flucht ergangen ist.
Sowohl dessen Erlebnis als auch Shelbys Beobachtungen machen recht schnell klar, dass auf der Excalibur mehr geschehen ist, als irgendwer bisher ahnt. Die Flucht der Crew war eine Unmöglichkeit und ist doch gelungen. Aber wie? Eine Frage, auf deren Beantwortung der Leser noch warten muss.
Trotzdem findet die Raumschiffcrew wieder zusammen und neuen Abenteuern, wenn auch in etwas anderer Zusammensetzung, stehen nichts mehr im Wege. Es wird spannend sein zu sehen, wie der Autor auf die veränderte Ausgangslage reagiert, wie er sie für den Leser interessant umsetzt.
Im Fokus der Handlung stehen Calhounes Erlebnisse auf Yakaba, die lustig, spannend aber auch tragisch daherkommen. Shelby bildet mit ihrem Abenteuer auf der Exeter den Gegenpol. In der klinischen Umgebung eines nagelneuen Raumschiffs muss sie nicht mehr tun, als Entscheidungen zu treffen. Es wird jedoch recht schnell deutlich, dass sie sich durch ihre Zeit auf der Excalibur sehr verändert hat. Nun ist sie es, die beim Befolgen der Regeln eher mal ein Auge zudrückt, während ihr Erster Offizier gegen diese Verhaltensweise argumentiert. Das ist lustig, sorgt aber auch für eine Menge Ärger.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss für den ersten großen Dreiteiler der "New Frontier"-Serie. Die gesamte Reihe kann nur jedem Trekkie ans Herz gelegt werden.
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