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am 15. Juli 2003
Als ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte - als Videotheken noch etwas Neues waren - war ich arg enttäuscht. Viel zu langathmig, irgend wie passierte einfach nichts, die meiste Zeit sah man nur Leute, die fasziniert auf einen Bildschirm oder sonst wie bedeutungsschwanger herum starrten. Heute allerdings, um ein paar Jahre gealtert, habe ich mir die DVD doch noch einmal angetan und musste bemerken, dass sich mein Geschmack seit damals doch radikal geändert haben muss, denn mittlerweile liebe ich diesen Film.
Er ist noch ganz anders als die gehetzten, schnell geschnittenen "Action-flics", die heutzutage im Kino obligatorisch sind. Dieser Film lässt sich Zeit und man kann ihn geradezu geniessen. Es gibt Augenblicke, da starte ich noch einmal die DVD, nur um den grandiosen - und würdevollen - Besichtigungsflug an der Enterprise im Raumdock zu geniessen oder vom Vorbeiflug am riesenhaften V'Ger (von dem man endlich in der Special Edition mehr zu sehen bekommt und sich erstmals ein Bild von ihm machen kann) fasziniert zu sein. Mir kommt der Film wie eine gute Flasche Wein vor, nicht geeignet zum schnellen "zudröhnen", man kann sie dafür einen guten Abend lang angenehm und in Ruhe geniessen ;-)
Zurück zum Film: überhaupt ist die Special Edition nicht, wie manch andere Filme, nur etwas mit eigentlich überflüssigen Szenen aufgeplustert, die wenigen, aber guten zusätzlichen Szenen geben dem Film tatsächlich Sinn. Ebenfalls wurde sorgfältigst die Bild- und Tonqualität verbessert, was den Schauwerten des Filmes deutlich gut getan hat. Technisch jedenfalls ist die Star Trek 1 SE DVD über jeden Zweifel erhaben.
Ein wirklicher Schwachpunkt jedoch bleibt in dem Film meiner Meinung nach die Charakterentwicklung. Natürlich sind ein paar Jahre seit der alten Reise des Schiffes vergangen und haben sich zwangsläufig die Figuren weiterentwickelt, aber so, wie sie in diesem Film dargestellt wurden, war ich etwas enttäuscht. Charmeur Kirk ist hier alles andere als charmant, wenn er rücksichtslos sowohl Decker das Kommando entzieht als auch mit der restlichen Besatzung nicht gerade zimperlich umgeht, nur, um seinen Egoismen, endlich wieder ein Schiff führen zu können, nachzukommen. Spock scheint die gesammte Entwicklung, die er in der Serie durchgemacht hat, vergessen zu haben und fängt um ein Neues als überheblich-kalter Logiker an und Pille ist mit der Zeit noch verbohrter geworden. Die restliche Besatzung führt gar nur eine Statistenrolle aus, einzigst Decker und Illia werden genauer ausgearbeitet (zum Dank dafür erleben beide das Ende des Filmes nicht, naja, zumindest nicht im eigentlichen Sinne :). Wenn das eine charaterliche Weiterentwicklung sein soll, dann danke ich.
Aber ansonsten ist dieser Film wirklich etwas wert. Ist er ein guter Science-Fiction-Film? Auf jeden Fall. Ist er vieleicht sogar der beste Film der SarTrek-Reihe? Darüber kann man diskutieren, aber zu den besten der Reihe gehört er definitiv. Ich würde jedem, der etwas für SF übrig hat und auch die Serie liebt, den Film wärmstens ans Herz legen. Wer weiss, vieleicht ändert ja so mancher auch seinen Geschmack mit der Zeit und geniesst noch einen richtig schön klassischen SF-Film, den man heute so bestimmt nicht mehr drehen würde.
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am 22. Januar 2007
Als ich diesen Film vor 13 Jahren das erste Mal in recht schlechter Qualität im Fernsehen sah war ich enttäuscht. Im Vergleich zur Serie und zu den anderen Kinofilmen erschien mir der Film langweilig. Inzwischen habe ich alle Star Trek - Filme gut zehn mal gesehen und der Film hat sich dabei zu meinem Geheimfavoriten entwickelt.

Wenn man sich die Zeit nimmt die imposanten Bilder und den besten Trek-Soundtrack aller Sternzeiten auf sich wirken zu lassen, dann ist dieser Film gerade wegen seiner vorgeblichen Langatmigkeit ein Genuss und eine sehr willkommene Abwechslung zum schnelllebigen Actionkino unserer Zeit. Gerade im Vergleich zu den neueren Star Trek-Filmen mit der TNG-Crew nahm sich Robert Wise 1978 Zeit fürs Detail und zelebrierte geduldsam eine opernhafte Wiedergeburt Star Treks.

Inzwischen kann ich nicht mehr genug bekommen von diesem Film, der wie kein anderer die Faszination der unendlichen Weiten des Alls einfängt und die alte Enterprise von ihren schönsten Seiten zeigt. Als Antwort auf den Star Wars-Erfolg konzipiert stellt Star Trek - Der Film eher eine Trek-Version von Stanley Kubricks "2001" dar was majestätische Ruhe und Fremdartigkeit anbelangt.

Der Film arbeitet mit einem einfachen Thema der alten TV-Serie und schuf daraus ein beeindruckendes Kunstwerk von zeitloser Schönheit. Ich würde mir wünschen wenn moderne Trek-Filme auch nur im Ansatz die Geduld und Liebe zum Detail aufbrächten die dieser Film in jeder Sekunde ausstrahlt. Ein atemberaubendes Eintauchen in die unendlichen Weiten des Alls, das mit jeder Wiederholung besser und besser wird...
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am 25. Mai 2013
Die Crew der Enterprise steht einem mächtigen Gegner gegenüber. Das erste Kinoabenteur des legendären Raumschiffs Enterprise.

Zum Inhalt: Als eine Energiewolke gigantischen Ausmaßes drei klingonische Raumkreuzer auslöscht und sich auf Kurs auf die Erde zubewegt, übernimmt Admiral Kirk (wie in der Serie William Shatner) wieder das Kommando über die Enterprise. Der Auftrag der Crew: Auf Abfangkurs gehen und den mysteriösen Gegner aufzuhalten. Es gelingt der Besatzung ins Innere Wolke zu fliegen, wo sie eine faszinierende Entdeckung machen..

Faszinierende Bilder,fremde Welten, immer wieder mit einem tollen Soundtrack untermalt, das ist Star Trek!!

Ein kleiner Wehrmutstropfen, der hier schon kritisiert wurde: Es handelt sich hier um die Kinoversion und NICHT um die Directors Edition. Obwohl die Directors Edition auch toll gewesen wäre, hat die Kinoversion - jedenfalls für mich - auch ihre Daseinsberechtigung. Da ich die Directors Edition auch auf DVD habe, werde ich diese behalten. Aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Zur Blu Ray: Die Bildqualität ist von Anfang an sehr gut. Scharfe Konturen, satte kräftige Farben, in Panorama-Aufnahmen eine sehr gute Detailzeichnung. Filmkorn ist zu keiner Zeit auszumachen. Der Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls toll.

Zu den Tonformaten: Englisch in Dolby True HD, Deutsch, Französisch, Italienisch in Stereo und Spanisch in Mono

Im Bonusmaterial gibt es Audiokommentare, Eine lange Reise: Das Drehbuch zum Film u.v.m.

Und es gibt ein Wendecover!!!
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am 16. April 2014
Dass der Film 34 Jahre alt ist, sieht man ihm auf den ersten Blick nicht an. Stellenweise ist das Bild so gut, dass man sich nur verwundert die Augen reiben kann. Entgegen der DVD bietet die Blu-ray einen reinen deutschen Untertitel an. Man kennt das ja bei älteren Filmen: Die Klingonen reden in ihrer Sprache, die sowieso kein normaler Mensch versteht, und es wird neben dem deutschen Untertitel auch das englische Original eingeblendet, das man nicht ausblenden kann. Hier ist dem zum Glück nicht so. Die Tiefenschärfe lässt hier und da zwar zu wünschen übrig, ist aber verzeihbar. Auch sehr schön ist die Tatsache, dass man mit einem Wendecover belohnt wird. So macht es Spaß, sich zu fernen Galaxien zu begeben.
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am 28. Mai 2013
Nach dem großen Erfolg von Star Wars wollte auch Paramount ein Stück vom Kuchen und nahm von der Entwicklung einer neuen Star Trek-TV-Serie (Phase II) Abstand und startete die Produktion eines Kinofilms. Allerdings hatten im Laufe der Entstehung des Films so viele Leute Einfluß auf das Drehbuch, dass es fast schon unglaublich erscheint, dass überhaupt eine einigermaßen venünftige Story übrig geblieben ist. In der einzig brauchbaren Doku auf der Bluray "Die längste Mission: Das Schreiben des Filmdrehbuchs" wird zumindest ansatzweise deutlich, wie schwierig die Produktion war. Harold Livingston und Gene Roddenberry standen in großer Konkurenz und entwickelten beständig unterschiedliche Versionen der Storyelemente, zudem hatten Shatner und Nimoy ein Mitbestimmungsrecht am Drehbuch.
Das Star Trek, trotz teilweise vernichtender Kritiken, dennoch ein finanzieller Erfolg wurde, hat der Film in der Post-Star Wars-Phase sicherlich auch dem großen, offensichtlich realtiv unkritischem Enthusiasmus des Publikums für SF-Filme zu verdanken, aber wohl zum Teil auch der starken Star Trek-Fanbase.
"Star Trek: The Motion Picture" steht Filmen wie "2001" oder "Silent Running" näher als z.B. dem Konkurrenz-Franchise Star Wars. Bedächtig und stellenweise langatmig erzählt, verzichtet der Film auf Raumschlachten und Zerstörungsorgien, im Grunde gibt es nicht mal einen echten Gegner. Für echte Fans, zu denen ich mich aber nicht zählen würde, ist Star Trek aber wohl doch ein Erlebnis. Geholfen hat sicherlich auch, dass man 10 Jahre nach Ende der Serie immer noch die Originalbesetzung gewinnen konnte. Für alle anderen ist der Film mehr oder weniger gute Unterhaltung.
Der englische Dolby TrueHD-Sound ist grandios, der deutsche Stereo-Ton wirkt dazu im Vergleich flach und enttäuschend. Der Score von Jerry Goldsmith ist einprägsam und episch, das Sounddesign ist wuchtig, aber, meiner Meinung nach, in der Auswahl der Sounds manchmal etwas fragwürdig.
Das HD-Bild ist brilliant, läßt allerdings dadurch auch viele der Effekte buchstäblich alt aussehen. Die Präsentation der Enterprise im Dock ist jedoch großartig gelungen und der Einflug des Schiff in das Objekt ist ziemlich beeindruckend.
"Star Trek: Der Film" ist im Star Trek-Franchise ein Meilenstein, als reiner SF-Film guter Durchschnitt.
Die Extras auf der Bluray wirken auf den ersten Blick durchaus umfangreich, aber ein genauerer Blick zeigt, dann doch ein eher mageres Ergebnis. Das Beste, neben der bereits erwähnten Doku "Die längste Mission: Das Schreiben des Filmdrehbuchs" ist der informative, wenngleich auch etwas nerdige Audiokommentar von Michael & Denise Okuda , Judith & Garfield Reeves-Stevens und Daren Dochterman.
Der Bibliotheks-Computer ist eine Art Kompendium, welches Begriffe aus dem Star Trek-Universum mit kurzen Texten beschreibt. Wer sowas braucht...
Das große Star Trek Treffen (9 min 37) ist eine, durch Shatner eingeführte, eher peinliche Wiedervereinigung (30 Jahre nach dem Film) einiger Nasen, die an der großen Massenszene teilgenommen hatten.
Die "Doku" Sternenflottenakademie: Das Geheimnis von V’Ger (4 min 24) ist ebenfalls ziemlich überflüssig, da sie nahezu ohne Informationsgehalt ist.
Die 11 entfernten Szenen entsprechen denen, die bereits auf der DVD des Directors Cut vorhanden waren.
- Sulu und Ilea #1 (52 Sekunden)
- Sulu und Ilea #2 (27 Sekunden)
- Kirks Quarters (21 Sekunden)
- Officers Lounge (11 Sekunden)
- Attack on the Enterprise (64 Sekunden)
- A huge Vessel (43 Sekunden)
- Kirk follows Spock (68 Sekunden)
- Ilias Quarter #1 (61 Sekunden)
- Ilias Quarter #2 (75 Sekunden)
- Its Creator is a machine (14 Sekunden)
Alles in allem können die Szenen nicht wirklich etwas zur Story beitragen und sind daher zurecht entfernt worden.
Die jeweils 30-sekündigen 7 TV-Spots dienen wohl eher als Lückenfüller. Die Ton- und Bild-Qualität ist sehr schlecht, inhaltlich sind sie sich sehr ähnlich.
- Hardware
- Startle your senses
- Enterprise
- Cast/Human Adventure
- Spiritual Search
- Spiritual/Startle your senses
- Startle/Human Adventure
Der 8. Spot "Event/Common Experience", der auf der Directors Cut-DVD noch zu finden ist, wurde in der Bluray-Veröffentlichung seltsamerweise weg gelassen.
Der BD-Liveinhalt besteht lediglich aus 5 Quiz, die nur was für echte Trekkies sind. Aber auch die dürften nur bedingt Spaß damit haben.
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am 18. April 2002
Als der erste Star-Trek-Film 1979 in die Kinos kam, war er eigentlich noch nicht fertig. Effekte wurden teilweise als Notlösung realisiert, Soundeffekte waren eigentlich gar nicht vorhanden, sondern es wurden (für einen effektlastigen Film wie diesen sehr ungewöhnlich) die Produktionssounds und Dialoge übernommen. Dass der Film damals trotz diesen Mängeln funktionierte, ist der meisterhaften Regie von Altmeister Robert Wise, der grandiosen Optik von Douglas Trumbull (Effekte auch für Stanley Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum") und nicht zuletzt Jerry Goldsmiths überragender Musik zu verdanken. Dass der Film einem heutigen Publikum als träge und langweilig vorkommt, wundert mich aufgrund der Übersättigung an Tempo durch Medien wir MTV oder Viva nicht. Kaum ein Filmemacher traut sich doch heute noch einen Film abzuliefern, in dem eine Einstellung länger als 5 Sekunden dauert. In einer schnellebigen Zeit oberflächlichen Konsums wie dieser wird vom Publikum diese Videoclipästhetik gewünscht und ein langsameres Filmtempo verschmäht, zum großen Teil gar nicht mehr verstanden. Was Robert Wise und Douglas Trumbull auf die Leinwand gebracht haben, ist eine epische Parabel über die Gottsuche (oder neutraler formuliert "Suche nach dem Schöpfer"), die so gut wie jeder Mensch einmal in seinem Leben unternimmt. In majestätischen Bildern wird der Zuschauer langsam näher an sein Ziel geführt, die mit Spezialeffekten ausgestattet sind, hinter denen sich manche der heutigen computergenerierten Effekte verstecken können, ganz einfach aus dem Grund, dass sie realer und natürlicher wirken, als jeder Computereffekt jemals sein kann (denn diese sind einfach zu perfekt).
Schauspielerisch bewegt sich der Film innerhalb der vom Star Trek-Universum gezogenen Grenzen. Keiner der Akteure ist ein besonders herrausragender Schauspieler, einzig und allein ihre Vertrautheit mit den Rollen macht ihr Agieren ein Vergnügen zum Zuschauen.
Die "Director's Edition" bügelt nun einige Mißstände der ursprünglichen Filmfassung aus, mehr oder weniger erfolgreich. Am wesentlichsten ins Gewicht fällt wohl die neue Schnittfassung des Films, die unfreiwillig komische Momente unter den Tisch fallen läßt und manchen Szenen etwas mehr Dynamik gibt. Mehr (Dialog-)Szenen sind jedoch erweitert und ergänzt worden und geben dem Film mehr Tiefe und Plausibilität. Die Entscheidung, Spezialeffekte zu ergänzen oder zu verbessern ruft wie auch schon bei George Lucas "Special Edition" der "Star Wars" Filme gemischte Gefühle hervor. Sehr gelungen ist hier die neue Vulcan-Szene am Beginn des Films, die nun wesentlich realer wirkt, als die Pappfelsen und Vulkane der Originalfassung. Ein wenig fehl am Platze wirkt jedoch am Ende die digital erzeugte Brücke, die Kirk und Kollegen zu Vejur führt.
Weiter sind Soundeffekte ergänzt und Musik und Ton komplett neu remastert worden, sowie auch das Bild, das nun auch in den Effektsequenzen gestochen scharf ist. Insgesamt eine gelungene Bearbeitung eines sehr guten Filmklassikers.
Die DVDs warten auch mit sehr informativen "Making Ofs" und hochinteressanten Audiokommentaren von Regisseur, Komponist und Spezialeffekte-Team auf.
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am 22. November 2002
Der Regisseur von Star Trek - TMP war über all die Jahre unzufrieden mit mit diesem Film gewesen. Aus gutem Grund: 1979 zwang der immer näher rückende Premierentermin die Filmcrew dazu ihr Werk übereilt fertigzustellen und in die Kinos zu bringen. Was dann dort lief war der Rohschnitt eines Filmes mitsamt des Originaltones und einiger halbferiger Spezialeffekte. Die SFX waren ein weiteres Problem, denn die Tatsache das es keinen Endschnitt gegeben hatte bedeutete auch, das das ganze Effektematerial einfach in den Film eingesetzt wurde. Es gab auch keine Probeaufführung vor einem Publikum, das beurteilt hätte ob ihnen diese Fassung gefiel oder nicht.
Am Ende waren Kritiker und Fans enttäuscht. Bemängelt wurde die Story, der Mangel an Action, die äussere Leblosigkeit des Filmes (Kostüme, Kulissen usw) die Tatsache das die Nebencharaktere arg vernachlässigt wurden und das der Film von seinen Effekten dominiert wurde. Ein krasser Gegensatz zur Originalserie, wo die Menschen (und Ausserirdischen) im Vordergrund standen.
Zwar wurde der Film für drei Oscars nominiert, das war aber nur der Technischen Perfektion des Ganzen und Jerry Goldsmiths unbestritten genialen Soundtracks zu verdanken.
Für mich war Star Trek 1 all die Jahre jedoch ein sehr guter Sci-Fi-Klassiker, wie '2001' oder 'Alien' halt. Als Trek Film allerdings war er nicht konkurrenzfähig.
Nun, über zwanzig Jahre nach der Uraufführung hatte Wise die nötigen Mittel und die nötige Technik um seinen Film zu der Version zumachen, die er schon damals haben wollte.
Einen perfekten Film darf man aber nicht erwarten, denn einige der obengenannten Hauptfehler des Streifens liessen sich nicht mehr beheben, ohne ein komplettes Remake zu schaffen.
Doch Wise und sein Team haben aus den vorhandenen Mitteln, wie den zusätlichen Szenen aus der 1983er TV-Fassung und der neuen Spezialeffekttechnik das beste gemacht.
Zuerst wurde der lange überfällige Endschnitt gemacht: Dialoge und Monologe wurden gekürzt oder ganz entfernt, einzele leerlaufende Einstellungen wurden herausgeschnitten, einige der wunderschönen aber teilweise überlangen Effekteszenen wurden gekürzt. An anderen Stellen wurden Teile der TV-Fassung eingefügt, das trägt zwar nicht dazu bei das Tempo des Filmes zu erhöhen, allerdings bekommen die Charaktere so einige neue Momente. An einigen Stellen wurden neue computergenerierte SFX eingefügt. Allerdings hat man nicht übertrieben und die Effekte so designt, das sie so aussehen als ob sie 1979 entstanden wären. Will sagen: Sie heben sich von dem altem Material so gut wie nicht ab(ganz im Gegensatz zur Star Wars - Special Edition).
Neu sind neue Bilder des Planeten Vulcan, ein neuer exclusiver Blick auf das San Francisco des 23.Jahrhunderts, neue Aussenaufnahmen des Raumschiffes V,ger, und und und...
Zuletzt wurde der Sound komplett überarbeitet und die Musik dem neuen Schnitt angepasst.
Das Produkt, das nach dieser Schönheitsoperation die Produkionbshallen verließ ist kürzer, schöner, gehaltvoler, besser als je zuvor.
Zur DVD: Bild und Tonqualität ist hervorragend, man mag kaum glauben das der Film so alt ist. ALs Extras gibt es einen Audio und einen Textkommentar, drei Making-Of's (etwas simpel gemacht, bestehen diese Hauptsächnilch aus Interviews, sind aber voll mit Informationen) mit einer Gesamtlänge von einer Stunde, Kinotrailer und TV-Spots, Storyboard-Archive, sowie (am Besten) alle Szenen aus der TV-Fassung die nach wie vor aussen vor sind und (fast) alle Szenen aus der Originalfassung die Verändert wurden.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, das Film und DVD keinen Wunsch ofenlassen und eine Kaufempfehlung an jeden Trekkie und Sci-Fi Fan darstellen. Die Crew hat sich grosse Mühe gegeben diesen Film so gut zu machen wie er nun ist und man sollte diese Mühe einfach honorieren indem man diese DVD kauft!!!
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Mit "Star Trek - Der Film" begann eine Erfolgsgeschichte die sich damals (1979) wahrscheinlich niemand erträumt hätte. Im hier vorliegenden Directors Cut wurden einige Schwächen des Filmes beseitigt. Die Soundeffekte und die Spezialeffekte waren in dem Film nur rudimentär vorhanden. Ein warscheinlicher Grund dafür war dass eigentlich das Filmmaterial nicht für einen Kinofilm gedacht war, sondern die Startfolge einer neuen Star Trek Serie "Phase 2". Diese Entscheidung wurde aber in den Dreharbeiten geändert, was man auch im Ur-Kinofilm an einigen Stellen sehen konnte. Durch den Neuschnitt (als Basis wurde die 1984er TV Version verwendet) wurde ein jetzt wirklich zusammenhängender Film, den man einen Grossteil seiner Schwächen genommen hat. Es wurde das Bild komplett überarbeitet, wodurch der Film eine gute Bildqualität hat, und auch der Ton hat gewonnen durch die Überarbeitung. Da für den neuen Directors Cut genügend Zeit zur Verfügung stand, wurden die Soudeffekte und die Spezialeffekt überarbeitet, bzw. neu hinzugefügt. Dabei ist diese Arbeit so gut gemacht worden, als ob diese Szenen schon immer in diesem Film waren. Es entstand dadurch eine wirklich Perle für die Star Trek Welt. Das einzige was, bedingt durch die neuen Szenen, etwas negativ ist in der deutschen Version ist, dass die hinzugefügten Filmteile nachsynchronisiert wurden, und dadurch die Stimmern andere sind. Ich habe das aber sehr schnell akzeptiert, und den Film wirklich genossen.
Die Geschichte selber ist auch sehr interessant. Nach heutigem Maßstab wahrscheinlich viel zu langatmig aber für damaliger Verhältnisse eine super Sache. Ich finde gerade das an dem Film positiv, dass es lange Filmsequenzen gibt, und nicht wie in den meisten Filmen heute alle paar Sekunden ein Schnitt und ein Szenenwechsel (die 'Musikvideos lassen grüssen).
"Star Trek - Der Film Directors Cut" ist eine wirkliche Perle des SciFi Film Genres. Durch die komplette Überarbeitung (Effekte, Musik, zusätzliche Filmsequenzen) hat der Film so viel gewonnen, das man wirklich sagen kann es ist ein echter "Directors Cut". Für so einen erstklassigen Film kann es daher auch nur 5 Sterne geben!
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am 2. März 2014
Robert Wise setzt die Fernsehserie "Star Trek-Raumschiff Enterprise" als erster für das Kino um.
Der Film, der damals nur mäßig erfolgreich war, ist aus heutiger Sicht eine Werkschau damaliger
SFX-Techniken, die an jeder möglichen Stelle, fast schon beiläufig eingesetzt werden. Dabei läßt
sich die Kamera Zeit, so daß der Betrachter die Bilder genießen kann.
Was dem Film an dieser Stelle zugute kommt, ist ihm in Bezug auf das Vorantreiben der Handlung
eher abträglich. Diese hätte vermutlich auch in eine Episode der Fernsehserie hineingepaßt.
So verliert sich die lustige Crew des Raumschiff Enterprise etwas in einem Bilderreigen, der an
Kubricks "2001" angelehnt ist.
Technisch ist die BD in allen Aspekten als absolut hochwertig zu betrachten. Das Bild ist so gut, daß
sich Spezialeffekte teilweise enttarnen, und dies ist nicht negativ gemeint.
Der Ton ist im engl. Original erstklassig. Auch die deutsche (vermutliche) DVD/Kino-Abmischung muss sich
nicht verstecken, fällt aber gegenüber dem Original ab.
Viel Bonusmaterial macht die Scheibe runder.
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am 18. April 2002
Star Trek - Der Film ist selbst unter Trekkern nicht unumstritten. Merkt man dem Film doch zuweilen an, das er ursprünglich als Pilotfilm für die geplante aber nicht realisierte Serie "Star Trek Phase II" gedacht war. Dennoch zeichnet den Film Charme, Atmosphäre und immer noch gute Spezial Effekte aus. Gerade Charme und Atmosphäre sucht man in heutigen Hollywood Hochglanzproduktionen umsonst.
Die Version, die wir jetzt auf DVD zu sehen bekommen, ist ein von Hollywood Veteran Robert Wise (West Side Story) persönlich überwachter und geschnittener Film. So, wie er ursprünglich schon 1979 uraufgeführt werden sollte. Eine Mischung zwischen der bekannten Kinoversion und der vor einigen Jahren veröffentlichten Langfassung des Films.
Zudem wurden einige neue digitale Effekte eingefügt, wie sie ebenfalls damals schon geplant aber aus Zeit und Geldmangel nicht umgesetzt werden konnten. Zum Glück hat man auf digitale Spielerchen wie bei der "Star Wars" Special Edition verzichtet.
Bemerkenswert ist die Bonus DVD dieses Titels. Dort erfährt man wirklich sehr viel über die Geschichte von Star Trek und wie es zum ersten Film kam. Zudem sämtliche deleted scenes, Trailer, Teaser TV-Spots und einiges mehr.
Eine rundherum gelungene Doppel-DVD, die Appetit auf die angekündigten "Collectors Editions" der anderen Star Trek Filme macht. Ich sage KAUFEN! ;-)
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