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In Stahlgewittern: Historisch-kritische Ausgabe Gebundene Ausgabe – 4. März 2014

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Kiesels Edition stellt sowohl in der philologischen Aufbereitung als auch in der souveränen Kommentierung eine herausragende Leistung dar."
Jan Robert Weber, Edition in der Kritik, Februar 2015

"Die Edition erfüllt alle Ansprüche. Sie gestattet es dem Leser erstmals, die zuweilen erheblich voneinander abweichenden sieben Fassungen des Textes zu vergleichen und die Bemühungen des Autors um sprachliche Präzisierung zu verfolgen."
Urs Bitterli, NZZ am Sonntag, 25.5.2014

Werbetext

Eine editorische Sensation: die historisch-kritische Ausgabe der 'Stahlgewitter'

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sein Erstling "In Stahlgewittern" hat Ernst Jünger über eine Periode von 60 Jahren ständig bearbeitet. So sind je nach Zählweise sechs, sieben oder noch mehr Fassungen bekannt. In der historisch-kritischen Ausgabe von H. Kiesel werden im Band 1 neben der Erstausgabe von 1922 auch die Ausgabe letzter Hand von 1978 und zusätzlich eingeschaltet und farblich Abgesetzt die Änderungen der Fassungen 1922,1924,1934, 1935 und 1961 parallel abgedruckt. So ist es möglich in einem Buch sämtliche Ausgaben einzeln zu lesen und/oder aber auch diese miteinander zu vergleichen, ohne dass der Lesefluss wirklich gestört ist. Durch den Farbdruck springen die Veränderungen der einzelnen Fassungen deutlich hervor. Da auch jedes Mal noch das Datum der Änderung am Rande vermerkt ist, kann man den Wandel des Werkes gut verfolgen. Insbesondere fallen die Änderungen der Jahre 1924, 1934 und 1961 ins Gewicht. Wer das Buch und seine Wandlungen also "nur" verfolgen will, kann dies mit Band 1 hervorragend tun.

Band 2 bringt ( S.123-442) nochmals ein Variantenverzeichnis, welches alle Fassungen einer Stelle zusammenfasst. Das ist für den Philologen oder Germanistik-Studenten sicher interessant, für den "normalen" Leser jedoch sehr ermüdend. Interessanter fand ich die Einleitung (S. 9-122) die neben einer Biographie Jüngers bis zum Kriegende und einer kurzen Regimentsgeschichte viele Details zur Entstehungsgeschichte des Buches umfasst (Fotos, Widmung, Titel, Fassungen... um nur einige Stichwörter zu nennen). Den Abschluss bildet ein Kapitel "Materialien" (S.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die editorische Leistung Kiesels ist hoch zu schätzen, Jüngers Text wird wohl immer umstritten bleiben.
Traurig ist jedoch, wie Klett-Cotta die hochpreisige Ausgabe präsentiert: Der vermeintliche Schuber ist eine billige Hülse, die Bände sind klebegebunden statt fadenheftet, farbliche Unterscheidungen im Druck sind nur bei sehr heller Beleuchtung auszumachen.
Manche Abbildungen sind so schlecht wiedergegeben, dass man auf sie verzichten kann.
Eine zweifelsohne sehr gute Grundidee wurde durch den Verlag gelinde gesagt mittelmäßig umgesetzt.
Bei dem vergleichsweise hohen Preis ist zu hoffen, dass die editorische Leistung Kiesels wenigstens gut honoriert wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Jüngers Kriegstagebuch "In Stahlgewittern" war von Anfang an umstritten und wurde von vielen sehr unterschiedlichen Seiten für ihre Zwecke ge-/missbraucht. Insbesondere die mehrfachen Änderungen waren stets Anlass für Kritik am Autor. Ihm wurde vielfach vorgeworfen, sich dem Zeitgeist anzupassen.

Aber welcher Autor würde sein Erstlingswerk nicht an den Fortschritt des eigenen Geistes anpassen wollen, wenn ihm nur (wie Jünger) fast 80 Jahre Zeit und turbulente Weltereignisse hierfür blieben ?

Wie Jünger selbst sagte, war ihm die Publikation lediglich ein willkürlicher Zeitpunkt während der Textentstehung; "Es gibt nur Fassungen. Der Stein der Weisen ist unsichtbar." Sein Ziel war es, das Werk durch Veränderung in den Status einer Zeitlosigkeit zu bringen.

Wenn man viele Werke Jüngers liest, so kann man erkennen, welchen persönlichen Wandel er durchlaufen hat. Von der Kälte in Wortwahl und Schilderung bei der Erstfassung wandelt sich das Werk über Einfügen und Rücknahme z. B. nationalistischer Töne zur Benutzung des Wortes "Trauer" in 1961 : "Der Staat, der uns die Verantwortung abnimmt, kann uns nicht von der Trauer befreien; wir müssen die Trauer austragen. Sie reicht tief in die Träume hinein."

Beschränkt man sich auf die Sprache, so erkennt man die Reifung.
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