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Stadtgeschichten Broschiert – 1995

4.6 von 5 Sternen 50 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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Rufus Beck hatte sich schon mit Hörbüchern zu Wilhelm Busch, James Krüss und Michael Ende einen Namen gemacht, bevor er schließlich zu der Stimme von Harry Potter avancierte (und nebenbei den Preis für das Hörbuch des Jahres 2000 gewann). Fortan bezauberte Beck mit seinen Lesungen jung und alt -- nicht zuletzt mit dem fulminanten Erzählmarathon Reise um die Erde in achtzig Tagen, in dem er uns in über sieben abenteuerlichen Stunden mit dem englischen Exzentriker Phileas Fogg und seinem Diener Passepartout in Jules Vernes Romanklassiker von 1872 um die Erde fahren ließ.

Und auch die in der Lesefassung noch längeren -- und schreiend komischen -- Stadtgeschichten von Armistead Maupin ("Müll ist sehr aussagekräftig. Tarotkarten sind ein Dreck dagegen") meistert Beck ohne nennenswerte sprachliche Mühen. Die Erlebnisse der 25-jährigen Mary Ann Singleton, die aus Cleveland nach San Francisco zieht, um sich aus den Fängen ihrer Mutter und aus ihrem langweiligen Sekretärinnendasein zu befreien, sind ja als Buch schon brillant. In der Hörfassung des Heyne-Verlags aber gewinnen die Erzählungen noch an skurrilem Witz und teils melancholischem Charme. Denn Maupins durchgeknallte Esoterikerinnen, schwule Gourmets, dumme Machos und verklemmte Mittzwanziger werden von Beck nicht mehr einfach nur gelesen, sondern modulierend regelrecht vorgespielt. Nur den schwitzigen rotgesichtigen Mann um die 50 nimmt man ihm in dem ganzen Großstadtwirrwarr an Personen nicht ganz ab. Aber das ist auch schon alles, was es zu bemängeln gibt.

Kurzum: Auch mit den Stadtgeschichten beweist Beck einmal mehr, dass er seinen Ruf als Deutschlands größtes Vorlesetalent mehr als verdient. Neben dem Gottvater des Genres Harry Rowohlt gebührt ihm im Erzählerhimmel wohl Platz zwei. --Thomas Köster

7 CDs, Spieldauer: 490 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

- Es ist merkwürdig, aber von jedem, der verschwindet, heißt es, er sei hinterher in San Francisco gesehen worden -.(Oscar Wilde).

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Die 6 Bände von Maupins Stadtgeschichten sind so geschrieben, dass man jeden einzelnen unabhängig von den anderen versteht und genießen kann.
Jedoch wird man nach einem Band schwer süchtig und entwickelt große Entzugserscheinungen nach den anderen 5 Bänden.
Egal, ob man je in San Francisco war, ob man schwul oder hetero ist, oder ob man in den 70ern und 80ern schon zu alt, oder überhaupt schon auf der Welt war: Die Stadtgeschichten schildern die Szene von San Francisco so bildhaft und interessant, dass man das Gefühl hat, selbst dort gewesen zu sein!
Die Geschichten der einzelnen Personen verschmelzen auf sehr witzige Weise miteinander, ähnlich wie bei einer Seifenoper, nur irgendwie spannender, da das ganze in die aufregende Szene dieser einmaligen Stadt eingebettet ist.
Als ich den 6. und leider letzten Band ausgelesen hatte, konnte ich kaum glauben, dass es aus und vorbei ist. Da bleibt nur eines: die Stadtgeschichten alle paar Jahre lesen!!!!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein buntes Häufchen interessanter bis komischer Typen lebt unter dem Dach
der canabiszüchtenden und exzentrischen Anna Madrigal - und genau um die
Mitglieder dieser Hausgemeinschaft geht es in der Hauptsache - Band 1
dient zur Vorstellung der einzelnen Charaktere ...

Anna Madrigal - geheimnisvolle Vermieterin und ausgesprochen gute Seele der Barbary Lane 28

Mona Ramsey - ganz der Hippie mit bisexueller Neigung

Michael Tolliver - schwul, sympathisch und unglücklich verliebt

Brian Hawkins - immer auf der Jagd nach der nächsten Frau

Mary Ann Singleton - Neuzugang in San Francisco - Typ unbeholfenes Landei
in der fremden Großstadt

Die Handlung ist in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts
angesiedelt - erzählt wird durchgängig in der dritten Person - der Autor
beendet jedes der kurzen Kapitel so geschickt, dass man unbedingt wissen MUSS, wie sich die Dinge für die einzelnen Personen entwickeln...

Sie waren bereits in San Francisco und möchten unbedingt vermeiden, Salz in die seither klaffende Fernwehwunde zu streuen?

Sie hatten schon lange keinen Streit mehr mit Ihrem Partner, wegen der zur späten Stunde immer noch brennenden Nachttischlampe?

Sie sind absolut kein Freund von Buchserien, würden auch ganz sicher nie im Leben mit einer solchen Reihe Ihre kostbare und knappe Zeit
verbringen?

O.k. - Sie sollten die Finger von diesen "Stadtgeschichten" lassen, denn
dieser erste Band ist absolut geeignet, eine Phase in Ihrem Leben
einzuläuten, in der Sie an der Seite der Schlüsselcharaktere aus Ihrem
gewohnten Alltag verschwinden werden - und das schon zur Frühstückszeit -
für mindestens zwei Kapitel, versprochen!
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Format: Broschiert
Das ist wie eine wunderbare Fernsehserie - nur als Buch. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und nehmen so sehr schnell im Kopf des Lesers Gestalt an.
Allen voran die wunderbare, schrullige Anna Madrigal, doch auch alle anderen z. B. Mary Ann, Brian, DeDe usw. stehen ihr in nichts nach. Die verrückten Geschichten lassen einen dieses Buch (und auch seine Forsetzungen) vor Neugier verschlingen und es macht immer ein wenig traurig, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat. Sehr empfehlenswert und auch die kritischen Themen sind immernoch aktuell.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was als Kolumne im San Francisco Chronicle begann, wurde ein Kultbuch für die gay community, erst in den USA und dann im Rest der Welt. Der Anfang fällt vielleicht ein wenig schwer, bis man sich erst mit all den Charaktären vertraut gemacht hat. Aber dann sind es witzige und anrührende Geschichten aus dem Alltag dieser Menschen. Aus dem Leben gegriffen und dabei so herrlich realistisch, wie es nur das Leben schreiben kann.
Das ist der erste von sechs Bänden und der letzte Band ("Schluss mit lustig") ist wohl der bekannteste. Man bekommt im ersten Band noch einmal einen bunten Eindruck von den wilden 1980ern im Schwulen-Mekka San Franciso. Mit all den bekannten Problemen wie Sexabenteuern, Beziehungsdramen, neuen und alten Freundschaften, Alltagsproblemen einer Minderheit im damals noch prüden und bigotten Amerika ist dieses Buch ein lustiger Zeitvertreib. Nicht nur für gays geschrieben, aber die finden sich am ehesten darin wieder.

Angenehm in Kapitel unterteilt, liebevolle Detailbeschreibungen der handelnden Charaktäre, witzig die Dialoge, ideenreich die Handlung. Uneingeschränkt lesenswert.
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Von B. Wissner am 8. Dezember 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was für eine Reise.
Armistead Maupin schreibt über eine Handvoll Menschen, die sich, mehr oder weniger zufällig, zusammenfinden und deren Leben von da an miteinander verknüpft ist, manchmal mehr, manchmal weniger.
Die Personen sind so liebenswert und interessant, dass es fast unmöglich ist, sie nicht auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Anmerkung: unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist der erste Band von sechs weiteren. Ursprünglich erschienen die hierin erzählten Geschichten im San Francisco Chronicle. Erzählt werden die Schicksale einer handvoll Personen. Jeder sucht auf seine Weise das Glück. Anknüpfungspunkt bzw. Treffpunkt aller ist immer wieder das Haus der Mrs. Madrigal einer schrulligen Person, die jeden neuen Mitbewohner mit einem Joint auf der Türklinke willkommen heißt. Leitmotiv des ersten Bandes dieser Serie ist die Ankunft einer gewissen Mary Ann Singleton in der großen Stadt. Aufgewachsen als "Landei" versucht sie Ihr Glück, ob es nun um Mänener oder um eine angemessene Arbeit geht. Dabei trifft sie dann auf die verschiedenen Charaktere, die später, mehr oder weniger wichtig in den folgenden Bänden wieder auftauchen. DA diese Geschichten ehemals für die Zeitung geschrieben wurden, ist jedes Kapitel, trotz des Gesamtzusammenhangs in sich abgeschlossen, so daß man das Buch gut in kleinen Stücken lesen kann. In den meisten Fällen wird man jedoch das Buch, hat man es einmal begonnen, nicht aus der Hand legen können, da die Schicksale der liebenswerten, skurrilen und liebenswerten Persönlichkeiten zu spannend geschrieben sind. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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