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Stadtatlas Nürnberg: Karten und Modelle von 1492 bis heute Landkarte – 1. November 2006


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Landkarte, 1. November 2006
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Nürnberg – ein Zentrum der europäischen Kartographie.
Kaum eine andere Stadt in Deutschland kann auf ein reicheres kartographisches Erbe zurückblicken: Nürnberg war die Wirkungsstätte bedeutender Kartographen in der frühen Neuzeit, Erhard Etzlaub, Paul Pfinzing, Hieronymus Braun und Hans Bien, und einer der wichtigsten Verlagsorte für Landkarten und Globen bis ins 19. Jahrhundert.

Mit dem Aufenthalt des Gelehrten Regiomontanus in der Reichsstadt begann die wissenschaftliche Erforschung der Kartographie, die Nürnberger Handwerkskunst lieferte feinmechanische astronomische und geodätische Instrumente. Nach der Gründung der ersten Papiermühle und der ersten Druckerei in Deutschland wurde Nürnberg zu einem frühen Zentrum des Druckgewerbes.

Kartographie war einerseits ein wichtiges Handelsgut für die Stadt und ein Wissen, das von Nürnbergern weit über die Stadt hinausgetragen wurde. Andererseits war die Kartographie für die Verwaltung der Reichsstadt und ihre Position im Reich ein wirkungsvolles Mittel zur Organisation des Landgebiets und zur Verteidigung ihrer Rechte.

Dieser pragmatische Gebrauch kennzeichnet den Umgang der Stadt Nürnberg mit der Kartographie.
Über Jahrhunderte hat man systematisch dafür gesorgt, dass versierte Kartographen für die Dienste der Stadt zur Verfügung standen, ausgebildet wurden und in der Stadt verblieben. Gleichzeitig hat man genauso konsequent zu verhindern versucht, dass detaillierte Informationen über die Befestigungen und die Infrastruktur durch die Kartographie nach außen gelangten.

Die Stadtkarten waren für den Rat der Reichsstadt Nürnberg nie ein Medium repräsentativer Selbstdarstellung, sondern ein Gebrauchsmittel zur Verwaltung und ein Beweismittel vor Gericht, die Kartographie wurde eingesetzt als Waffe. Eine ganz andere Bedeutung hatte die Stadt-Kartographie für die Kartographen selbst, die oft aus eigenem Antrieb, aus Leidenschaft für Geographie und Kartographie Stadtkarten und Modelle gefertigt haben und in einen repräsentativen Rahmen setzten. Aus ihnen spricht die Verbundenheit mit ihrer Heimat, der Stolz auf die Reichsstadt und das Interesse an ihrer Geschichte.

Die historischen Stadtkarten und Stadtmodelle sind für uns heute ein Mittel zur Wahrnehmung. Mit Hilfe der Karten und Modelle lässt sich nicht nur die bauliche Entwicklung der Stadt nachverfolgen, es werden auch grundlegende Themen der Stadtgeschichte anschaulich illustriert: Der Rechtsstreit mit den Markgrafen, die wirtschaftliche Bedeutung des Umlands, die Notwendigkeit der Befestigungen und die Probleme der Infrastruktur.

Die Stadt, in der wir heute leben ist das Ergebnis dieser Geschichte, ihrer guten und schlechten Zeiten. Und mit den überlieferten Karten und Modellen können wir manches davon besser verstehen.

Dr. Michael Diefenbacher
Direktor des Nürnberger Stadtarchivs


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