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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
20
4,7 von 5 Sternen
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am 1. Februar 2017
Völlig andere Darstellung der herkömmlichen Geschichtsbetrachtung als bekennender Preuße.
Man lernt noch einiges hinzu und er liest sich zügig und leicht.
Besonders die vielen Kriegs-Opfer bei der damaligen dünnen Besiedlung sind beachtlich und diese sind trotzdem sehr hoch gewesen.
Preußen war schon etwas Besonderes gewesen im Vergleich zu vielen Nachbarn.
Die Vielfalt an Einwanderern und deren Fähigkeiten sind hier auf fruchtbaren Boden gefallen.
Preußen war militärisch aber nicht kriegerisch. Der Soldatenkönig mit den langen Soldaten führte nie einen Krieg.
Die Staatskasse war voll.
Interessante unterhaltsame, etwas andere Darstellung der Preußischen Geschichte.
Ohne diese massiven Einwanderungen aus Holland, Frankreich ,Salzburger Land wäre diese schnelle Entwicklung nicht zustande gekommen,
Diese Fachleute waren auch finanziell meist gut gestellt, brachten die Wirtschaft und den Handel schnell nach vorn.
Es ist eine lohnende leicht lesbare Lektüre.
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am 9. März 2015
Von Fernau kannte ich »Rosen für Apoll« und »Disteln für Hagen«, beide Bücher hatten mich damals durch Ihre Einzigartigkeit überzeugt. »Sprechen wir über Preussen« ist ein weiteres Literaturjuwel, das wie ich befürchte heute, viel zu wenige Menschen kennen.

Schon nteressant wie man durch die großen Medien seit Jahr und Tag mit einseitigen Themenauswahlen belästigt und manipuliert wird.
Wer weiß heute schon noch wirklich etwas über Preussens Geschichte zu sagen? Die wenigsten – zieht man von den wenigen, welche meinen über Preussens Geschichte Bescheid zu wissen, aber nur eine kleine Zahl (teils unrichtiger) Klisches zum besten geben können, ab, tendiert die Zahl der Menschen, die wirklich über Preussen etwas sagen können, gegen Null.

Lassen Sie sich von Fernau die Preussische Geschichte auf seine ganz eigenartige, messerscharfe, spitzzüngige, humorvolle, einem manchmal den Atem raubenden, unbestechliche Art näher bringen. Das werden Sie nicht bereuen.
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am 10. September 2002
In "Sprechen wir über Preußen." beschreibt Joachim Fernau die Geschichte jenes beachtlichen Landes namens Preußen. Wie in seinen anderen Büchern, fesselt seine Art zu schreiben den Leser, da er ständig durch gezielte Pointen (manchmal etwas gemein, dennoch richtig und tiefsinnig) die Handlung aufpeppt und auch oft den Bezug zu unserer Zeit (bzw. zu seiner Zeit) findet, und andererseits auch fähig ist Sachverhalte logisch und keineswegs langweilend zu hinterfragen und zu deuten.
Seine verständliche Liebe zu Preußen ist offentsichtlich in diesem Buch, was ich aber nicht unbedingt negativ empfunden habe, da Joachim Fernau sich schon bemüht objektiv zu bleiben.
Für mich ist es eines der besten Bücher von Fernau, seine unnachahmliche Art und das fundierte Wissen haben mich in den Bann gezogen.
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Fernau, vielleicht der unterhaltsamste Historiker in Deutschland überhaupt, erzählt die deutsche Geschichte von 1411 bis 1871. Wie erleben, wie aus der 'Räuberhöhle' Brandenburg schrittweise ein vorbildlich geführter preußischer Staat wurde. Die ganzen Friedriche sind zwar etwas verwirrend, aber der ulkige Friedrich I. (der Große Kurfürst), der sparsame Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) und der 'alte Fritz', Friedrich II. der Große, haben nun mal die entscheidenden Grundlagen für Deutschland und seine Identität gelegt, auf denen 1871 das Deutsche Kaiserreich gegründet wurde. Man trifft auch auf viele weitere bekannte Persönlichkeiten - Generäle, Fürsten, Dichter, die alle irgendwo geläufig sind, hier jedoch verständlich in den historischen Kontext eingebettet werden.
Fernau zeichnet ein sehr persönliches Bild der Figuren und macht die Stimmung, das Denken und die Entscheidungen für uns heute nachvollziehbar. Es ist ja auch als "Geschichte der armen Leute" geschrieben :-) Auch die gerühmten deutschen Tugenden, die zunehmend vermisst werden, hatten ihre Wiege in Preußen. Fernau erklärt, wie sie entstanden sind. Natürlich gibt es überwältigend viel Literatur zu den Preußen - aber bei Fernau hat man die Garantie, dass das Lesen stets eine Freude ist. Kaufempfehlung.
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am 2. Januar 2007
Sprechen wir über Preußen - bei diesem Buch ist der Titel Programm.

Ich lieh mir das Buch nur zufällig von einem Freund aus und habe es sofort verschlungen. Es überzeugte mich dergestalt, daß ich schon zwei Exemplare verschenkt habe und es natürlich inzwischen auch selbst besitze.

Man schlägt das Buch auf und hat das Gefühl mit dem Autor Joachim Fernau in Kommunikation zu treten. Locker erzählt er von den ersten Stunden Preußens, wie barbarische Raubritter des Quitzow- Geschlechts auf dem Gebiet Brandenburgs durch die Hohenzollern zur Zivilisation gezwungen wurden, die Könige werden wie nahe Freunde oder auch als unsympathische Personen dargestellt, ohne sie dabei zu diskriminieren. Sie werden vor dem Auge des Lesers einfach wieder zu dem was sie auch waren: Menschen. Somit begreift man auch einwandfrei die verschiedenen Kriegshandlungen, die aufkommende Revolution 1848 und die Reichsgründung am 18.1.1871. Mit diesem Buch hatte ich eine Menge Spaß und dennoch die Gewissheit, interessante und wichtige Dinge gelernt zu haben. Der lockere Schreibstil ist in dieser Thematik einzigartig und sehr erfrischend. Man würde sich wünschen, daß diese Herangehensweise auch bei aktuellen Themen gewählt wird, denn nach wie vor wird Politik nicht von "Nationen" gemacht, sondern von Menschen und individuellen Personen mit persönlichen Interessen.

Überdies finde ich es sehr erstrebenswert, Wissen über Preußen anzuhäufen, denn viele Eigenschaften dieser damaligen Zivilisation sollten mit Sicherheit auch in der heutigen stillosen und schnellebigen Zeit bewahrt werden. Dieses Buch sollte allerdings nur als Einstieg gewählt werden, denn die Tiefe ist natürlich auf gut 300 Seiten und in dieser Darreichungsform nicht unbedingt gegeben.
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am 15. Februar 2005
"Das hat Zeit, das läuft uns nicht weg. Sprechen wir zunächst von etwas anderem. Mir ist klar, daß der Mensch zum Mond fliegen konnte, ohne zu wissen, was auf seinem eigenen Planeten passiert. Mir ist klar, daß der Mensch imstande war, den Computer zu erfinden, ohne seiner erschreckenden Blindheit Herr zu werden. Ich bin mir auch darüber klar, daß der Einzelne anbetungswürdig sein kann, die Menschheit in Gänze jedoch ein Brechmittel ist."
Wer Fernaus "Sprechen wir über Preußen" als reine Geschichtsbetrachtung Preußens in Form eines Essays mit gewohnter Fernauscher Diktion ansieht, der irrt. Fernau macht keinen Hehl daraus, daß er dem sogenannten "Fortschritt" skeptisch gegenübersteht. Als klassischer Konservativer und "Wertebewahrer" erhebt Fernau schneidend Anklage gegen unbedingte Fortschrittsgläubigkeit und das "Weltverbesserertum" der Moderne in Form von "Politik auf der Klaviatur der Registrierkasse". Der Nagel um das Thema aufzuhängen ist und bleibt freilich Preußen und auch Fernaus bisweilen ambivalent anmutende, jedoch unbedingte Liebe zu seinem Vaterland bricht sich ungebremst Bahn. Daraus jedoch eine Verherrlichung des Preußentums im schlimmsten Sinne zeitgenösischer Vergangenheitsbewältiger konstruieren zu wollen, ist deutlich verfehlt.
Die "Geschichte der kleinen Leute" beschreibt eine "verspätete" Nation, die allen anderen Nationen um sie herum immer irgendwie zu schnell, zu gut und zu groß wurde. Ein Phänomen, das sich aus preußisch-deutscher Perspektive einer genauen zeitlichen Einordnung oder Begrenzung bis heute erfolgreich zu entziehen vermochte. Alles in allem eine treffgenaue Verortung der preußisch-deutschen Seele. Mit viel Humor, Selbstironie und Liebe geschrieben.
Als Ergänzung zu "Sprechen wir über Preußen" ist Fernaus "Deutschland, Deutschland über alles ..." unbedingt empfehlenswert, zielt es doch in die gleiche Richtung und appelliert eindringlich an die so viel geschundenen und in dieser politisch ach so korrekten Welt kaum noch zitierten "deutschen Tugenden".
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am 25. Dezember 1999
In diesem Buch stellt Fernau das vom Zeitgeist entstellte Preußen-Bild vom Kopf auf die Füße. Nicht Militarismus und Kadavergehorsam sind zuerst mit diesem Bild verknüpft, sondern Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Wahrhaftigkeit, Pflichterfüllung, Sauberkeit, Disziplin und Bescheidenheit. Fernau schildert fesselnd und humorvoll, manchmal auch wehmütig die Geschichte Preußens bis zu seinem politischen Untergang 1871. Er nennt sich selbst - wie mir scheint nicht ohne einen gewissen Stolz - einen Preußen und man merkt ihm deutlich die Liebe zu diesem Land und seinen Menschen an. Meines Erachtens ist dieses Buch nicht nur für Preußen-Interessierte eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
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am 23. November 2015
Angepriesen ist das Buch als "Geschichte der kleinen Leute". Das ist irreführend, denn es geht wie in anderen Geschichtsbüchern auch, um die große Politik. Die "kleinen Leute" kommen nur sporadisch am Rande vor und nehmen nicht mal 10% des Buches ein.
Dies war meine erste Enttäuschung.

Und dann kam der Stil. Was der Autor vielleicht witzig findet oder locker darstellen will, ist allenfalls nur peinlich. Wer einmal Geschichte richtig locker und zum Schmunzeln erleben will, dem sei Rebecca Gablés Buch "Von Ratlosen und Löwenherzen" empfohlen. Gut, eine andere Zeit (England im Mittelalter), aber Gablé beherrscht diesen Stil wenigstens – und um den Stil geht es mir an dieser Stelle. Abschreckend.

Am schlimmsten jedoch sind Fernaus historische Bewertungen, die er einem auf jeder Seite aufdrängt. Nicht einfach schlimm, sondern an vielen Stellen regelrecht eine Frechheit. So urteilt er z.B. über den "Großen Kurfürsten", der immerhin das durch den 30-jährigen Krieg total verwüstete Preußen wieder aufbaut und Preußen unabhängig von ausländischen Mächten macht. Über diesen "Großen Kurfürsten" schreibt er, der könne ja wohl nicht so groß gewesen sein wie die Geschichtsbücher ihn machen, denn sonst hätte man ihn ja "Friedrich Wilhelm den Großen" genannt und nicht "nur" den Großen Kurfürsten.
Das ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen er sich in der Beurteilung so völlig vergreift.
Es gibt in der preußischen Geschichte genügend Herrscher, die ihren Titel nicht wert waren. Aber es gibt eben auch objektiv "große" Herrscher.

Bis hierher: Thema verfehlt und im Ton vergriffen.
Und letztlich erfährt man in diesem Buch überhaupt nichts Neues über die Geschichte Preußens. Insbesondere nicht über die Alltagsgeschichte.
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am 27. Mai 2013
Sehr gut lesbar, im Vergleich mit anderen Autoren, leicht locker und verständlich geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Büchern zu diesem Thema werden auch Menschen in die Historie einbezogen. Kann ich zusammen mit Haffners "Preußen ohne Legende" sehr empfehlen. Man sollte wirklich beide lesen, weil sie sich m.M. ergänzen.
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am 21. November 2012
Tolles Buch, sehr empfehlenswert. In "Preussen" geboren, aufgewachsen und mit DDR-Abitur ausgestattet, wurde es höchste Zeit, mich dem Thema endlich zu nähern. Die Buchempfehlung meines Vaters, einem großen Preussen-Verehrer, hat gepasst. Bleibe jetzt dran...
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