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Sprachlügen: Unworte und Neusprech von »Atomruine« bis »zeitnah« von [Biermann, Kai, Haase, Martin]
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Sprachlügen: Unworte und Neusprech von »Atomruine« bis »zeitnah« Kindle Edition

4.1 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 240 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

entlarvend – vernichtend – schonungslos

Wenn eine Regenhose zur »Schutzwaffe« wird, um friedliche Demonstranten als Bedrohung hinzustellen, der Gefahrenbereich zur »Sicherheitszone« mutiert oder der staatlich sanktionierte Mord zur »gezieltenTötung« wird, um sie notwendig und richtig erscheinen zu lassen – dann steckt eine Absicht dahinter: Verschleiern, was das Zeug hält!
Nirgendwo fliegen mehr Worthülsen und Unworte umher als in der Politik und bei öffentlichen Debatten. Kai Biermann und Martin Haase analysieren diese Sprache der Politiker, hinterfragen die verwendeten Begriffe, beleuchten sprachliche Hintergründe oder Wortverdrehungen und entlarven ideologische Implikationen und Manipulationen. Denn viele Worte, die wir als selbstverständlich hinnehmen, sind bei genauerem Hinsehen nichts anderes als dreiste Sprachlügen.

»Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewusst in sich trägt: Die Sprache bringt es an den Tag.« Victor Klemperer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren wurde die Idee zum Neusprechblog von Martin Haase, der Ende 2008 beim 25. Kongress des Chaos Computer Clubs einen Vortrag über das Thema sprachliche Umdeutungen und Neuschöpfungen bei Politikern hielt. Gewachsen ist sie in einem Text dazu, den Kai Biermann Anfang 2009 bei ZEIT ONLINE schrieb. Beschlossen, daraus einen gemeinsamen Blog zu machen, wurde es von beiden im Frühjahr 2010 via SMS.
Martin Haase ist Blogger, Professor für Linguistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Mitglied des Chaos Computer Clubs und bekennender Pirat.
Kai Biermann ist diplomierter Psychologe. Er arbeitet seit 1997 als Autor und als Journalist für verschiedene Tageszeitungen und Onlinemedien, seit 2007 als Redakteur und Ressortleiter bei ZEIT ONLINE.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 654 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00ANF58YU
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #168.082 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch knackt so einige interessante Worthülsen . Ich bereue nicht, es gelesen zu haben.
Teilweise erfährt der Leser etwas über Wortherkunft und eigentliche Bedeutung. Im Besonderen stehen aber berufliche Wortverdreher, also unsere Politiker, am Pranger.

Enttäuscht war ich von der Aufmachung im Lexikon-Stil, die den Lesefluss doch sehr ausbremst. Eine thematische Gliederung wäre besser gewesen, vielleicht auch mit dem ein oder anderen Beispiel aus dem politischen Alltag.

Zudem wird die Bedeutung der sprachlichen Ebene an manschen Stellen aufgebauscht. Beispielsweise wird in der Politik das Wort "Krieg" in der Regel schlicht aus juristischen Gründen vermieden - weil es falsch wäre und/oder weil der (Angriffs)Krieg in Deutschland verfassungsrechtlich verboten ist.

Abgesehen davon schwingen viele politische Meinungen der Autoren selbst mit. Was aber nicht weiter stört, im Gegenteil. Die sind nämlich überwiegend interessant und diskussionswürdig.

Fazit: Ein gutes Buch mit leichten Schwächen in Aufbau und Inhalt. Lesen lohnt sich aber trotzdem (noch).
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Reicht es für ein Buch, eine gute Idee so lange zu durchzudeklinieren, bis sie so gut wie tot ist. Kai Biermann hat hier ein Lexikon der von Politik, Wirtschaft, Marketing und Medien missbrauchten Begriffe und Neusprech-Kombinationen zusammengestellt. Nach wenigen Seiten kennt man das Prinzip - und je weiter man im Buch voran kommt, desto weniger ist man überrascht oder gar fasziniert. Schade.
Ein guter Tipp: unbedingt das letzte Kapitel lesen, das macht Spaß, wenn die Sprache von Wulff, Merkel, Guttenberg & Co. intelligent und witzig interpretiert wird. Mehr davon hätte dem Buch gut getan.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Natürlich klingt thermische Abfallbehandlung besser als Müllverbrennung, das klingt nicht nur weniger schmutzig, nein, das Ganze bekommt auch noch einen sachlich, wissenschaftlichen Hauch. "Alternativlos" ist bei Frau Merkel fast alles, vom Atomausstieg bis zu Bankenrettungspaketen. Auch an dieses Unwort des Jahres 2011 haben wir uns schon gewöhnt. Hochaktuell, wie sich schon Friedrich Engels über das irreführende Wort "Arbeitgeber" geäußert hat. "Atomruine", das klingt doch nach einem hübschen Ausflugsziel fürs Wochenende. Können Sie mit dem Wort "Bedarfsträger" wirklich etwas anfangen? Wissen Sie, was sich hinter der "Bierdeckelsteuer" oder dem "Lackmustest" eigentlich verbirgt? "Gelenkte Demokratie", ist das nicht ein Widerspruch in sich? Was können "Mautbrücken" eigentlich wirklich und warum heißen sie dann nicht anders? Wenn es "unschuldige Opfer" gibt, gibt es dann auch schuldige Opfer?

Die beiden Autoren (ein Professor für Linguistik und ein Psychologe ) decken auf, warum bestimmt Wörter in öffentlichen Debatten, besonders in politischen, verwendet oder gar erfunden werden um zu verschleiern, Konflikte zu entschärfen, irrezuführen, zu beruhigen.
"Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewußt in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag" - diese Worte von Victor Klemperer sind dem Buch vorangestellt.

Die Autoren öffnen uns die Augen oder besser die Ohren. Ich ahne, dass ich es immer mal wieder zur Hand nehmen werde, wenn Worte fallen wie Protestwähler, Schuldenbremse, Sparpaket - also Worte, die sich schon so in unserem Alltag eingeschlichen haben, dass es Wert ist, sie zu hinterfragen.
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Format: Taschenbuch
ganz zu schweigen vom WC-Center und einer Exzellenzinitiative? Jeder der noch einigermaßen bei Trost ist, erkennt es sofort: es ist rhetorischer Unfug! Besserenfalls sind es inhaltsleere Worthülsen, meist aufgepumpte Banalitäten, denen mittels Klangfülle der Anstrich von substanziell nicht vorhandener Wichtigkeit und Dringlichkeit oder überhaupt Notwendigkeit verliehen werden soll, schlimmstenfalls aber (und das leider viel zu häufig) sind es schlichtweg dreiste Täuschungsmanöver - man könnte auch sagen Lügen -, die nach dem Show-Prinzip eines jeden Illusionisten eine Wirklichkeit inszenieren sollen, die gar nicht existiert und umschwurbelt zu verbergen suchen, was gesagt werden sollte. Oder kurz, diese Begriffe sind einfach Quatsch, krachender Blödsinn.

Ich habe oben wahllos drei Begriffe dem Buch entnommen (das WC-Center habe ich zu verantworten), auf 230 Seiten finden sich hunderte Wörter, die mindestens missbraucht, meist eigens konstruiert wurden, um eine nicht ganz so hübsche Wahrheit milder klingen zu lassen, oder zweifelhafte Interessen leichter mehrheitsfähig zu machen. Krieg will schließlich niemand, einen Stabilisierungseinsatz können sich viele schon eher vorstellen, erst recht wenn die zivilen Opfer (also Getötete oder Verletzte) nur als Kollateralschaden an unserem Gewissen vorbeihuschen.

Bei allen Begriffen bei denen das Autorenduo Biermann/Haase bei der Decodierung konsequent etymologisch vorgeht, ist das Buch eine humorvoll unterhaltende Lektüre, dazu sprachlich sensationell.
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