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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
Spoils of Failure
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,57 €+ 3,00 € Versandkosten

VINE-PRODUKTTESTERam 9. Juni 2009
Wie Promo-Infos doch täuschen können...
Da ist von Krachmaten die Rede, wenn es um Buried Inside geht. In Verbindung mit dem Herkunftsland Kanada mag da der ein oder andere auf die Idee kommen, die Band in die Death Metal Ecke abzuschieben, doch weit gefehlt! Denn mit Todesmörtel haben die Canacs so überhaupt nichts am Hut.

Der Stil der Band lässt sich gar nicht einfach beschreiben. Meist werden Begriff wie Grindcore, Sludge Metal, Doom oder gar Drone in den Raum geworfen, um dem Leser ein Bild des Sounds der Kanadier zu vermitteln, aber selbst das wird der vielschichtigen Musik der Band nicht wirklich gerecht. Auch progressive Einflüsse lassen sich nicht wegdiskutieren, vielleicht sogar ein wenig Postrock und eine kleine Prise Hardcore. Egal, sagen wir es einfach mal so: Das Ergebnis klingt äußerst vielschichtig und ist auf keinen Fall Easy Listening Musik. Die Lieder würde ich gar nicht mal als Songs bezeichnen, Buried Inside erschaffen eher so etwas wie musikalische Landschaften, kleine Epen, die über die von ihnen erzeugte Stimmung Geschichten erzählen. Die Spannungsbögen in den Stücken erzeugen eine Atmosphäre, die gleichzeitig laut, aggressiv und lärmend ist, auf der anderen Seite aber unheimlich melodisch und gefühlvoll sein kann. Brachialität wechselt sich ab mit Zerbrechlichkeit, manchmal wird sogar beides gleichzeitig vermittelt. Herzzerreißende Verzweiflung geht Hand in Hand mit melancholischen Einschüben, das ist ganz großes Ohrenkino!

Da muss man sich auch nicht wundern, warum die Band ihren Stücken keine Namen gegeben, sondern die Tracks auf dem Album einfach nur römisch durchnummeriert hat, denn diese kleinen Epen sind sich in der Struktur so ähnlich, dass ich z. B. gar keinen Anspieltipp geben könnte, da ich einfach nicht weiß, welcher Song jetzt 'IV' ist und welcher 'VII'. Macht aber (fast) gar nichts, da sich dadurch ein roter Faden durch das ganze Werk zieht, der einfach nur passt. Ein paar kleine Durchhänger lassen sich dabei zwar nicht vermeiden, wodurch im Endeffekt die Höchstnote verpasst wird, aber insgesamt habe ich selten ein in sich so konsistentes Album zu hören bekommen.

Der technische Aspekt tritt hinter solch grandiosen Stücken zwangsweise zurück, weswegen ich mich darauf beschränke, diese Seite der CD als 'angemessen' zu bezeichnen.

Buried Inside haben einen Sound geschaffen, der sowohl originell ist als auch Wiedererkennungswert besitzt. Schwere Kost, die aber die Einarbeitungszeit wirklich wert ist. Ein kleiner Geheimtipp!
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am 12. September 2014
In der Schiene gibt es ja mittlerweile ausreichend Bands an die man sich halten kann. In der Vielzahl der Bands, welche die Handbremse bis zum Anschlag anziehen und einen Backstein auf das Gaspedal legen sind Buried Inside eher sowas wie Nachzügler. Die Band hatte mit *corelastigerem angefangen und sich erst mit Chronoclast so richtig doomigen Post-Metal-Strukturen zugewandt. Ich würde hier Matt Bayles (Isis - Oceanic, Mastodon - Leviathan) als Mitschuldigen bezeichnen, Bayles brachte auch das vorliegende Spoils of Failure mit Kurt Ballou von Converge (Kvelertak - Kvelertak, Torche - Meanderthal) durch Produktion und Mix.

Spoils of Failure ist also die vierte Scheibe der Kanadier und sie ist eine Nette Homage an die wirklichen Erfinder des Genres. Neurosis sind mehr als präsent wenn Mike Godbout und Steve Martin wie Besessen gewaltsam Rhythmus erzeugen. (Man denke nur an The Doorway)
Das musikalische Spiel von Buried Inside hat eine geradezu körperliche Präsenz, es ist ein schweres schweißtreibendes und anstrengendes Stück Arbeit, dass jener des Sisyphos gleicht. Die titellos durchnummerierten Stücke sind zumeist knapp über eine Spieldauer von sechs Minuten gehalten. Jedes dieser Stücke ist ein durchgehender Kraftakt. Nur, und hier liegt der Punktabzug begründet auch ohne besondere Abwechslung. Der auf brachiale Shouts reduzierte Gesang entwickelt trotz drei verschiedener Kehlen keine Facetten, das schaffen die beiden Gitarren von Andrew Tweedy und Emmanuel Sayer zum Beispiel sehr vorzüglich, sondern verharrt in der Pose des 'In den Sturm schreiens'. Dem Gegenüber präsentieren sich die Insturmente zwischen hypnotischer Rhythmusarbeit mit glänzenden Bassspuren, und diese kontrastierenden Riffwellen. Überragend, ja wirklich überragend ist hier das tribalartige, den Zuhörer fast in Trance versetztende Schlagzeug, ich bin fasziniert wie man so wütend, stumpf, so hart und schlicht und zugleich so gezielt spielen kann. Melodien gibt es kaum dafür ein paar geschickte Breaks und anschwellende Rifffolgen. Die herausragenden Stücke sind eben jene die Abwechslungsreich daherkommen: Der opulente 11-Minüter III mit zwischenzeitlichen Auf- und Abbauphasen, sowie das mit einem langen elegischen Intro versehene VI, welches ich als das stärkste Stück der Platte bezeichnen würde.

Kann man haben, muss aber auch nicht unbedingt sein. Ein Fehler macht man mit dem Kauf nicht aber den großen Griff eben auch nicht. Da sind Platten wie Oceanic von Isis, Quietly von Mouth of the Architect, Determinism of Morality von Rosetta, A Sun That Never Sets von Neurosis oder And Shall the Sky Descend von Dirge doch weit höher angesiedelt.
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am 3. Juni 2010
Buried Inside steht für SEHR verzerrte Gitarren und Bässe-brachial melodiös eingesetzt, verzerrtem Schreigesang,sowie einem tollen Schlagzeugsound- wer bei Neurosis entspannt ist hier genau an der richtigen Adresse angelangt.
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