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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
24
4,5 von 5 Sternen
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am 7. Juni 2011
Cerise Mar lebt in einem unwirtlichen Stück Sumpfland zwischen einem Reich voller Magie und der technologischen Welt von WalMart und Sozialversicherungsnummern. Ihr Clan ist zahlreich und verfügt über reichlich Land, aber geringe finanzielle Mittel. Als ihre Eltern verschwinden und das Haus ihrer verstorbenen Großeltern von einem verfeindeten Clan übernommen wird, macht sich Cerise auf die Suche nach ihren Eltern und nach Papieren, die die Eignerschaft vor Gericht beweisen sollen.

Während ihrer Nachforschungen trifft Cerise auf den Gestaltwandler William Sandine (aus Folge 1), der selbst in verdeckter Mission unterwegs ist. Beide ahnen nicht, daß sie hinter den gleichen Personen her sind. Widerwillig nimmt William Cerises Hilfe an, um einen Weg durch den Sumpf zu finden. Von der schmuddligen, übel riechenden "Landstreicherkönigin" ist er alles andere als begeistert - was auf Gegenseitigkeit beruht...

Wie die beiden einander nach und nach kennen lernen und das Aufkommen einiger unangenehmer Wahrheiten das Vertrauen immer wieder gefährdet, ist gut in Szene gesetzt und spannend erzählt. William ist ein Held mit Ecken und Kanten, der im Lauf der Handlung immer attraktiver wird. Er wirkt deutlich weniger märchenprinzenhaft als Declan in der vorausgegangenen Folge und muß sich mit traumatischen Erfahrungen auseinandersetzen, was ihn realistischer und glaubhafter wirken läßt und keine Märchenstimmung mehr aufkommen läßt. Cerise imponiert durch ihren ausgeprägten Familiensinn, entscheidungsfreudigen Kampfinstinkt und geradezu verzweifelten Mut. Von dem etwas überheblich wirkenden Kämpfer, der sie nicht für voll zu nehmen scheint, läßt sie sich den Schneid nicht abkaufen und beweist ihm, was in ihr steckt.

Das Tempo der Handlung wird durch Kampfszenen und magische Auseinandersetzungen auf hohem Niveau gehalten, die Familienszenen in dem eher unkonventionellen Clan sind unterhaltsam geschildert. Die Szenerie im Sumpfland wirkt unglaublich realistisch und mit zahlreichen Lebewesen und Details zum Leben erweckt, ein Gebrüder-Grimm-Feeling kommt nicht mehr auf, was stimmig zu der härterten Gangart der Handlung und der klareren Konturierung der Charaktere paßt. Insgesamt stellt dies eine deutliche Steigerung zur vorausgegangenen Folge dar.
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am 22. August 2011
William, der im ersten Teil der Serie 'Land der Schatten' schon eine Nebenrolle hatte, ist hier der männliche Hauptcharakter. Er soll als Geheimagent einen Feind erledigen, an dem bisher alle anderen Agenten gescheitert sind.
Um an diesen Gegner zu gelangen, braucht er Hilfe von einem Ortsansässigen im Edge. Dieser Bezirk trennt das Brocken, die menschliche Welt, vom Weird, der Welt der Magie. Und dort im Edge trifft er auf Cerise, die selbst große Familienprobleme zu bewältigen hat und seine Hilfe, die er ihr anbietet, daher dankend annimmt. Nicht ahnend, dass sie für William als Lockvogel herhalten soll, um seinen Feind aus der Deckung zu holen.

Bevor es aber um die eigentlich Mission ging, mussten Cerise und William viele Wortkämpfe zwischen sich ausfechten und einige Machtkämpfe gemeinsam gegen eine andere Familie führen. William, ein Gestaltwandler und zum Killer ausgebildet, sowie Cerise, die magisch etwas in petto hat, vor dem sich selbst die stärksten im Moor fürchten, sind beide starke Charaktere, die mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz wuchsen.
Bis sich Cerise' und Williams Wege kreuzten, erfuhr ich in parallelen Handlungen einiges über Williams Leben und auch, was es mit Cerise' Familienverhältnissen auf sich hat.

Als sie sich dann kennenlernten und sich gemeinsam durch das Moorland von Edge quälten, wusste ich, dass 'Spiegeljagd' jetzt schon besser ist, als es der erste Band 'Magische Begegnung' war. Denn die Dialoge zwischen den beiden waren einfach fantastisch! Immer wieder musste ich laut lachen oder hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Diese Dialoge erinnerten mich stark an die Hauptfiguren aus Ilona Andrews' anderer Serie 'Stadt der Finsternis'.
Die Gedanken von Cerise und William, welche in Kursivschrift dargestellt wurden, wenn es um den anderen ging, und auch Williams Begriffsstutzigkeit, als es um Flirtversuche mit Cerise ging, halfen dabei ebenfalls. Mit viel Witz und ordentlich gepfefferten Dialogen wurde mir das Lesen verschönert.

Aber auch eine gewisse Spannung lag von Anfang an in der Luft. Richtig spürbar wurde sie erst im Laufe der Handlung, was meinen Lesegenuss noch steigerte. Der Spannungsbogen zog sich sehr schön durch das Buch, wuchs stetig und endete in mehreren dramatischen Situationen.
Während William und Cerise sich langsam kennenlernten, bereitete Williams Gegner schon ihren Tod vor. Ob ihm das gelingt?

Die Geschichte wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wobei die der beiden Protagonisten natürlich häufiger zum Zug kam. Aber auch der Blickwinkel des Feindes wurde regelmäßig erwähnt, sodass ich eine gute Übersicht der verschiedenen Handlungsstränge hatte.

Im Gegensatz zu ihrer ersten Serie 'Stadt der Finsternis', die sich nur um einzelne Hauptfiguren drehte, lässt Ilona Andrews auch die Familien der Hauptcharaktere in den Vordergrund treten. Das ist ein großartiger Unterschied, wodurch beide Serien jeweils ihren Vorzug haben.

Fazit:
Ein humorvoller Spannungsroman mit tollen Charakteren!
Ich bin schon gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht und gebe dem Roman fünf von fünf Sternen und mache ihn zu meinem dritten Highlight im Juli.

© Tikvas Schmökertruhe 11.8.2011
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Cerise lebt mit ihrer Familie im Sumpfland zwischen dem magischen Weird und dem nichtmagischen Brocken. Die Familen leben hier in Clans zusammen. Ihr Clan verfügt über sehr viele Mitglieder und über Magie. Als eines Tages ihre Eltern verschwinden und ein verfeindeter Clan das verlassene Anwesen ihre Großeltern übernimmt, macht sich Cerise auf den Weg ins Brocken, um dort eine Besitzurkunde bei ihrem Onkel Hugh zu holen. Auf dem Rückweg begnet ihr William. Die beiden merken, dass ihre Missionen irgendwie mit einander verbunden sind und tuen sich zusammen.

Wie auch schon der erste Teil der Reihe konnte auch dieser Teil voll überzeugen. William wurde ja bereits in Magische Begegnung vorgestellt und ich war sehr neugirig auf seine Geschichte. Wir lernen hier einen weiteren Teil vom Egde kennen, das Moor, der sehr interessant ist und mit vielen interessanten Ideen aufweist. Die Story ist sehr einfallsreich und weist viele ungewöhnliche Ideen auf, die das Lesen nie langweilig machen. Der Fantasy-Anteil ist dieses Mal sehr hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist sehr spannend. Die Liebesgeschichte zwischen William und Cerise hat mir sehr gut gefallen. Wie schon im ersten Teil nimmt diese zwar eine zentrale Rolle ein, man hat aber nie das Gefühl, dass sie den größten Teil der Geschichte ausmacht. Die beiden Hauptfiguren sind sehr interessant und ergänzen sich sehr gut.

Der Clan der Mars, Cerises Familie weist einen Haufen interessanter Figuren und Charaktere auf, auch hier hat die Autorion wirklich gute Ideen gehabt.

Die Autorin schreibt zurzeit an einem drittel Teil der Reihe, für den es leider noch kein Erscheinungsdatum gibt. Ich habe leider auch nichts über den Inhalt gefunden und bin sehr gespannt was Ilona Andrews sich diess Mal einfallen lässt.

Teil einer Serie
1. Magische Begegnung
2. Spiegeljagd
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am 1. April 2013
Mittags bekommen, abends schon ausgelesen. Dabei die Bedürfnisse des Körpers nicht mehr bemerkt, nichts mehr sonst gesehen, nichts mehr gehört. Ich denke, das sagt einiges über das Buch aus! Ich wollte mal wieder nur kurz reinlesen und das war's dann mit dem Haushalt. *g*
Eine sehr spannende Geschichte, die Bösen wirklich gruselig (bei manchen fielen mir wieder Davy Jones' Fischmenschen ein), die Guten facettenreich und doch nicht ganz so gut, sondern auch hinterhältig, durchtrieben, tödlich.
Toll geschrieben und so wie es aussieht, geht mein Wunsch in Erfüllung und die nächste Geschichte handelt von Kaldar, der für mich mit seinem frechen Mundwerk und seiner Schlitzohrigkeit deutlich aus der Menge von Cerises Verwandten herausragte.

Für mich eine tolle Serie, die gerne noch mehr Teile haben darf!
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am 30. Juni 2011
Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil, der Land der Schatten-Reihe handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben. Wer also unvoreingenommen den ersten Band noch lesen möchte, sollte diese Rezension nicht weiter lesen.
Eigentlich hatte ich erwartet dass der zweite Band dieser Reihe, weiterhin von Declan und Rose handelt, die ja bereits im ersten Teil die Protagonisten waren. Dem ist aber leider nicht so.
Protagonisten sind hier der Gestaltwandler William, der ebenfalls im ersten Teil eine große Rolle spielte und Cerise, eine junge und magisch begabte Frau. Während Cerise nach ihren verschwundenen Eltern sucht, trifft sie auf William, der auf der Suche nach einem Verräter ist. Notgedrungen schließen sich beide zusammen und setzen ihre Suche gemeinsam fort.
Wie sollte es nun anders auch sein, lässt sich gleich zu Beginn bereits erahnen das beide sich zueinander hingezogen fühlen und sich ihre Gefühle natürlich erst einmal nicht eingestehen.
Während mich dieses Klischee beim ersten Teil begeisterte, empfand ich es hier schon eher nach Abklatsch und war regelrecht enttäuscht. Hätten mich die witzigen Dialoge untereinander und auch die spannenden, actionreichen Szenen nicht so gefesselt, so hätte ich dieses Buch sicherlich schnellstens abgebrochen.
Jedoch versteht das Autorenpaar auch hier wieder, in den Dialogen Witz und Sarkasmus einzubauen, sodass der Leser einiges zu lachen bekommt.
Spannend ist dieses Buch auf jeden Fall, es gibt viele Kampfszenen, die auch sehr brutal beschrieben sind, wobei man sagen muss, dass auch hier wieder ein Klischee bedient wurde, denn die starke Cerise und der starke William, gehen deutlich in diesem Kämpfen als Sieger hervor.
Es gibt sehr viele romantische und erotische Situationen, die recht angenehm beschrieben sind.
Und oh Freude, auch Rose und Declan tauchen ganz leicht am Rande der Geschichte auf.
Die Handlung ist auf 541 Seiten festgehalten und zieht sich ab und an etwas in die Länge. Der Schreibstil ist klar und fließend, lässt sich recht schnell lesen. Der Spannungsbogen baut sich immer wieder auf, es gibt viele ironische und witzige Dialoge, die die Geschichte wie bereits schon im ersten Band, recht amüsant werden lässt. Auch die Magie spielt hier wieder eine große Rolle und der Leser bekommt so einige Rituale der Moormenschen mit. Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet wie beim ersten Band, wobei ich mich auch hier frage, ob das Cover wirklich zur Geschichte selbst, passt.

Fazit:
Der zweite Band war zwar spannend und romantisch, konnte mich jedoch nicht so ganz überzeugen, weil ich einfach eine Fortsetzung mit Declan und Rose, den beiden Hauptpersonen aus dem ersten Band erwartet habe. Jedoch war dieses Buch dennoch lesenswert und ich habe nicht nur voller Spannung gelesen, sondern konnte mich auch in diesem Teil wieder amüsieren.
Dies reicht für mich allerdings nicht aus, um auch den nächsten Band dieser Reihe zu lesen, und ich denke ich werde Abstand davon nehmen, da ich davon ausgehe, dass auch hier wieder die Klischees bedient werden und die bisherigen Figuren eher als Randfiguren dienen.
Das Pseudonym Ilona Andrews besteht aus dem Autorenehepaar, Ilona und Andrew Gordon. Gemeinsam veröffentlichten sie bereits, die 'Stadt der Finsternis' ' Serie und nun die 'Land der Schatten' 'Serie, deren zweiter Teil nun im Juni erschienen ist (Quelle: Wikipedia)
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am 30. Oktober 2012
Meine Meinung:

Das Cover ist richtig schön. Darauf zu sehen ist eine Frau, von der Wahrscheinlich Magie ausgeht. Ich mag das Cover sehr und es zieht einen praktisch an.

In dem Buch geht es um den Gestaltenwandler William, der schon in Band 1 vor kam, der eine Mission in einem Sumpfland durchführen muss. Erst hatte er keine so große Lust und er verfolgt nur ein einziges Ziel bei dem ganzen: Er will Spider umbringen.
Auf dem Weg trifft er Cerise Mar, die im Sumpfgebiet aufgewachsen ist und sich dort auch auskennt. Er nimmt die Gelegenheit war und will sie ausnutzen.
Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass sich das bald ändern wird....

Das ist jetzt mein drittes Buch von dem Autorenpaar und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich habe Band eins schon geliebt und Band zwei ist genau so gut.
Es ist spannend geschrieben und sehr leicht zu lesen. Man kann sich alles perfekt vorstellen und fiebert richtig mit. Die Umgebung und alles ist sehr gut beschrieben. Einfach wow.

Der Anfang ist etwas langweilig, aber ich glaub, dass ist so bei jedem Buch so. Dieser Band ist teils an den ersten verknüpft, da man ja verstehen muss, wieso William so eine Laune hat und denkt, dass er immer alleine sein wird.
Nach einer Weile geht es dann aber Berg auf und die Seiten fliegen nur so dahin.

Die Mitte war sehr Actionreich. Man kann sich sicher sein, dass es keine langweilige Geschichte mit einem verliebten Pärchen wird. Das liebe ich so sehr. Natürlich wird der Faktor Liebe nicht ausgelassen, nur verlieren sie die "Mission" Nicht dabei aus den Augen.

Am Ende dachte ich, schöner kann es nicht werden, da es wirklich wieder typisch die beiden war (also von den Charakteren).
Es war ein Abschluss, wie ich es mir vorgestellt habe: Also nicht langweilig.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und haben eine eigene Seele. Man fühlt sich mit jeder Seite ihnen immer näher. Sogar mit den "Bösewichten".

William ist ein Gestalltenwandler der in einer Welt groß geworden ist, die nur aus Magie besteht. Er wurde der Regierung übergeben, da er ein Gestaltwandler ist. Dort wurde er ausgebildet und in den Krieg geschickt.
Vom Charakter her ist er stur und kann alles nur mit dem Militär vergleichen. Er ist aber auch Liebenswürdig und mitfühlend. Die die er Liebt, beschützt er mit seinem Leben.

Cerise ist ein Mensch, bei der die Familie über alles steht. Sie hält zu ihnen und lebt für sie. Auch sie ist wie William eher stur und kämpft gerne.
Sie konnte ich mir sehr gut vorstellen und die witzige Art von ihr hat mich von ihr fasziniert.

Alle Charaktere habe ich gemocht oder mag ich. Es gibt wirklich keinen den ich nicht mag.
Die Geschichte wird zudem noch aus den verschiedenen Sichten von Cerise, William, paar von Spiders Leuten und Spider erzählt. Es ist meist nicht viel von den anderen dabei aber immerhin so viel, dass man sich auch denen etwas näher fühlt.

Fazit:

Ein zweiter Band der wirklich gut war. Die Art wie das Autorenpaar Ilona Andrews schreibt ist locker und vor allem jugendlich. Man kann es leicht verstehen und man fiebert mit der Geschichte mit.
Ein etwas anderes Gestaltenwandlerbuch.
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am 3. März 2012
Bei wem es, wie bei mir, einige Zeit her ist mit dem lesen des ersten Bandes Magische Begegnung, muss sich dennoch keine Sorgen machen. Die Geschehnisse aus dem Vorgänger spielen hier keine Rolle. Lediglich einige kleine Informationen kommen zum Zug, werden aber durchaus im Laufe des Geschehens nochmal erläutert.

Trotz der langen Pause zwischen den beiden Bänden, konnte ich sofort wieder in die Welt eintauchen. William ist ein interessanter Charakter den man im Laufe des Buches immer besser zu verstehen lernt. Seine grausame Kindheit, sein einsames Leben, der Wunsch eine eigene Familie zu gründen. Er hat wirklich viele Seiten, jede von ihnen mit durch die Wildheit in seinem Inneren verbunden. Das Buch spielt im Sumpfland, eine große Fläche mitten im Edge das vom angrenzenden Königreich aus dem Weird, dazu benutzt wird Verbrecher zu verbannen.

Eigentlich mag ich Bücher die in einer Sumpflandschaft spielen nicht wirklich. Hier jedoch, fand ich es unglaublich spannend. Die Dinge werden vollkommen anders gehandhabt als man es gewöhnt ist und die Menschen sind interessant und haben viele Facetten. Besonders die Familie Mar, aus der auch die weibliche Protoganistin Cesire stammt. Als ihre Eltern von der Hand entführt werden und damit die Fehde mit einer anderen Familie wieder angefacht wird, sieht sie sich plötzlich der Verantwortung gegenüber, ihre Familie zu verteidigen. William gerät in einen Familienverband der enger gar nicht sein könnte. Das führt zu vielen ernsten und lustigen Situationen. Es hat Spaß gemacht alle wichtigen Familienmitglieder kennen zu lernen und sich anzusehen, wie das bei den Mars alles abläuft.

Dennoch muss man sich als Leser darauf einstellen einige der lieb gewonnenen Charaktere wieder zu verlieren, denn Spiegeljagd ist blutig und von Kämpfen durchzogen. Etwas das mir besonders gut gefallen hat. Sicher, normalerweise bin ich nicht so für blutvergießen, aber hier passt es einfach perfekt. Im Moor heißt es kämpfen oder sterben. Die Kämpfe sind realistisch gehalten. In solche Schlachten, auch wenn es nur kleine sind, geht es eben nicht ohne Verluste.

Williams und Cesires Liebesgeschichte läuft hier nur im Hintergrund ab und das auch erst sehr spät im Buch. In Spiegeljagd steht eindeutig das Gehschehen im Vordergrund, die Romantik ist nur nettes Beiwerk.

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Fazit
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Eine wirklich gelungene Fortsetzung. Noch spannender als sein Vorgänger. Zwar steht die Liebesgeschichte etwas im Hintergrund, aber der Plot ist so spannend das diese Tatsache einen gar nicht stört.
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am 13. Juli 2011
William, ein Gestaltenwandler, soll im Auftrag des Staates einen Verräter dessen ausfindig machen, auf den er selbst auch aus persönlichen Gründen einen Groll hegt.
Bei seiner Suche nach diesem trifft er auf die hübsche Cerise, die hinter dem gleichen Feind her ist, denn dieser hat aus unerklärlichen Gründen ihre Eltern entführt.
Als ihnen beiden dies klar wird, tun sie sich zusammen um gegen ihren gemeinsamen Feind vorzugehen und merken schnell, dass sie nicht mehr nur aus Grund eines gemeinsamen Gegners zusammen arbeiten, sondern auch deshalb, weil sie gegenseitig eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander ausüben.

Erneut nimmt uns Ilona Andrews mit auf eine Reise in ein einzigartiges Land, in eine ganz besondere Welt, eine Welt voller Magie.
Schon im ersten Band zum Land der Schatten war ich sehr begeistert von dieser so ganz neuen Welt, von einer Art von Geschichte, wie sie mir sonst noch nicht begegnet ist.

Besonders gut gefallen hat mir, dass zwar die von Andrews geschaffen Welt aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen wird, man es aber trotzdem mit einer völlig neuen Geschichte und auch neuen Charakteren zu tun bekommt. Hinzu kommt, dass jedoch nochmal Personen aus dem ersten Band aufgegriffen werden, die ich besonders mochte, dessen Vorgeschichte aber nicht für das Lesen des zweiten Bands nötig sind, wodurch erstens eine unabhängige Geschichte geschaffen wurde, aber zweitens auch eine Verbindung zum ersten Teil besteht.

Auch ihr Schreibstil konnte mich wieder vollauf überzeugen. Ich brauchte nur ein paar wenige Seiten und schon hatte ich mich wieder voll und ganz auf die Geschichte eingelassen und wollte gar nicht mehr aus dieser zauberhaften Welt auftauchen.
Auch hier konnte sie mich immer wieder mit neuen Gegebenheiten überraschen so dass nie Langeweile aufkam.

Und auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte wurde gut in das Gesamtgeschehen integriert, auch wenn man sich schon von Vornherein denken konnte, wie diese ablaufen würde. Sie macht nicht den Mittelpunkt der Geschichte aus, sondern schlingt sich angenehm um die anderen Geschehnisse und versetzte diese mit einer erfrischenden und auflockernden Atmosphäre durch die Beziehungsentwicklung zwischen William und Cerise.

Was die Charaktere angeht, so hat Ilona Andrews auch dabei wieder voll meinen Geschmack getroffen. Vor allem was die Vielfallt an Persönlichkeiten und verschiedenen Wesen, mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten angeht, hat mich total begeistert. Cerise und William, die beiden Charaktere, die im Mittelpunkt stehen, haben mir auf Anhieb gefallen, sie waren mir super sympathisch, so dass ich mit viel Spaß verfolgt habe, wie sie sich sowohl als Person selbst, als auch in Beziehung zueinander entwickeln.

Alles in allem eine wirklich bezaubernde Geschichte, die den Leser in eine ganz neue und aufregende Welt lockt, in der es die unterschiedlichsten Wesen und Dinge zu entdecken gibt.
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am 9. Mai 2012
Zum Buch:

Dieses wunderschöne Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Den ersten Teil ("Magische Begegnung") habe ich ebenfalls gelesen und war sehr angetan. In diesem Teil der Reihe stoßen wir auf einen alten Bekannten - den Gestaltwandler William. Außerdem kommen eine große Anzahl magischer Wesen vor, meiner Meinung nach viel mehr als im ersten Teil.

Zum Inhalt:

William wird mit dem Auftrag einen Spion ausfindig zu machen ins Moor von Louisiana geschickt. Als er erfährt um wen es sich bei dem Spion handelt, stimmt er zu. Auf seinem Weg zu den Sümpfen stößt er auf Cerise, die dort wohnhaft ist. Cerises Familie befindet sich in einer Fehde mit einer anderen Familie aus den Sümpfen. Außerdem werden ihre Eltern vermisst, die Cerise aus den Händen ihrer Entführer befreien will. Bald stellen sie fest, dass sie gegen denselben Feind kämpfen müssen und so schließen sie sich zusammen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch, genau wie der Vorgänger auch, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist fantastisch leicht zu lesen. Wie immer fehlt es nicht an humorvollen Passagen genauso wenig wie an actionreicher Handlung. Wie bereits erwähnt finden sich in diesem Buch viel mehr magische Elemente als im ersten Band. Das ist jedoch kein Nachteil. Der Leser lernt weitere, neue magische Wesen kennen, wodurch die Reihe nicht langweilig wird. Ich kann diese Reihe nur empfehlen!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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am 1. Juli 2011
Der zweite Band der Land-der-Schatten-Reihe ist absolut gelungen und stellt den ersten Band gnadenlos in den Schatten. Was dort bislang nur angerissen wurde, wird nun vertieft.
Ilona Andrews nimmt sich ausreichend Zeit, um die Geschichte um William, den Gestaltwandler und Cerise, die "Königin der Sümpfe", zu entwickeln. Die Figuren der umfangreichen Mar-Familie gewinnen dadurch an Tiefe, man lernt sie und ihre Schrullen kennen und steigt richtig ein in die Handlung. Einiges zum Thema Edge, Broken und Weird kennen wir schon aus dem ersten Band. Und natürlich auch William. Auch Declan und Rose haben einen Auftritt.

Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und reißt gleich mit sich. Das führte dazu, dass ich das Buch nach einer Weile gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Sümpfe, in der Cerise mit ihrer Familie lebt, sind bevölkert von den merkwürdigsten Wesen. Es gibt Aale, die Füße haben und recht gefährlich sind und die eher putzigen Rolpies, die als Zugtiere für die Boote genutzt werden.

William ist ein Charakter, der zwar sehr stark und im Vergleich zu den anderen Männern auch recht überlegen daherkommt. Ihm fehlt aber erfreulicherweise diese gewisse Überheblichkeit, die solche Super-Typen sonst so an den Tag legen. Er ist offenbar ein sehr gutaussehender Typ, innerlich aber so zerrissen und gebrochen, dass er stets sympathisch bleibt. Cerise muss mit ihren 24 Jahren die Familie führen, denn die Eltern wurden entführt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sehr gut mit Blitzen und ihrem Schwert umgehen kann. In gewisser Weise erinnert sie dadurch an Kate Daniels, die wir aus der Reihe Stadt der Finsternis kennen. Cerise ist zwar auch knallhart, wenn es drauf ankommt, möchte aber eigentlich ein normales Leben führen, ohne ständige Kämpfe.
Positiv aufgefallen ist mir, dass es in dem Buch keine Stellen gibt, an denen die Beteiligten sich nur um des Konflikts willen streiten oder auseinanderbewegen. Das kommt zwar auch vor, wird aber auch schnell wieder gelöst, ohne dass es langweilig wird. An manch anderen Büchern hat mich das schon schrecklich gestört.
Das Buch enthält - wie es bei Ilona Andrews üblich ist - einige Kampfszenen. Dabei geht es zum Teil auch recht widerlich und eklig zu. Wer zartbesaitet ist, sollte sich darauf gefasst machen. Die Beschreibungen sind zum Teil doch recht detailliert und drastisch. Ich fand das großartig.

Das Leben im Sumpf lässt den Beteiligten nicht viel Raum für moralische Überlegungen. Das Überleben des Stärkeren ist angesagt, Rehabilitation und Gnade kommen da eher nicht vor. Wenn man überlegt, dass es schließlich eine Welt ist, die sehr hart ist, kann man das nachvollziehen, auch wenn es vielleicht ein wenig ungewohnt ist.

Ich habe die Lektüre sehr genossen und bin sehr gespannt auf den dritten Band, den es hoffentlich geben wird. Und wenn es nach mir ginge, wieder mit William und Cerise in den Hauptrollen, denn die Geschichte lässt genügend Raum für weitere Abenteuer. Auch wenn mich der erste Band nicht restlos überzeugt hatte: der zweite hat es auf jeden Fall in sich. Die fünf Sterne sind vollauf verdient.
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