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Der Spiegel im Spiegel Taschenbuch – Dezember 2001

4.4 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Wunderschön geschrieben.« Crash

»Völlig surrealistische Visionen zwischen Diesseits und Jenseits ... Für jeden, der’s gern ein bissel mystisch hat: Unbedingt empfehlenswert!« Anne-K. Arnold in der ›Thüringer Allgemeinen Zeitung‹

»In den Traumvisionen findet man sich z. T. wieder, es sind Träume, die quälen und die zuweilen recht grausam sind. Doch der aus Garmisch gebürtige Autor versteht es, in einer sehr meditativen Sprache das sogenannte ›Bild jenseits des Bildes‹ festzuhalten.« Radio Tirol

»Jede dieser Geschichten ist ein verschlüsseltes Gleichnis, für das Ende keine Lösungsmöglichkeit anbietet. Dem Leser bleibt es selbst überlassen, den Inhalt zu deuten, mit seiner eigenen Erfahrungswelt auszufüllen.« Cornelia Stadler in der ›Augsburger Allgemeinen Zeitung‹

»Keine schönen Träume einer phantastischen Gegenwelt, sondern Alpträume. Ein anderer Ende? Nicht unbedingt. Träume, Wünsche und Hoffnungen hängen für ihn zusammen, sie bilden jene Sphäre, die sich der Realität entzieht und doch nicht einfach von ihr losgelöst ist.« Volker Hage in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Ende wurde am 12. November 1929 in Garmisch als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende geboren. Bereits in den 40er Jahren schrieb er erste Gedichte und kleinere Erzählungen. Nach dem Krieg besuchte er die Schauspielschule in München, arbeitete anschließend u. a. für den Bayerischen Rundfunk und verfaßte Sketche und Lieder für Kabaretts. Von 1971 bis 1985 wohnte Michael Ende in den Albaner Bergen südlich von Rom, dann als freier Schriftsteller in München. Er starb am 18. August 1995 in Stuttgart.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Diese Zusammenstellung von Kurzgeschichten zählt zu den besten Werken Michael Endes überhaupt, und zeigt, dass Michael Ende nicht "Nur" etwas für Kinder ist...aber hiermit erzähle ich Fans nichts Neues. In "Der Spiegel in Spiegel" liegt dem Leser ein besonders komplexes Werk vor. Zwar lassen sich die Geschichten durchaus einzeln und durcheinander lesen - doch hält man sich an die Reihenfolge, bemerkt man, dass Ende hier gleichsam seine Reihenfolge komponiert, so findet sich in der Folgegeschichte stets, wenn auch verborgen, ein Motiv der vorangegangenen, so wird das Buch selbst zu einem Spiegel im Spiegel Der Zyklus beginnt und endet in oder vor einem der berühmtesten Labyrinthe der Literatur, freilich ganz nach der Manier Endes.

Den Geschichten gegenüber gestellt, sind Zeichnungen von Edgar Ende, dem Vater Michaels, die man im allgemeinen wohl als surrealistisch bezeichnen würde, was dem Werk Edgars allerdings nicht gerecht wird.

Insgesamt ein faszinierendes Buch!
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Format: Broschiert
"Der Spiegel im Spiegel" , das zu den weniger bekannten Werken des Autors gehört, ist ein Buch voller Poesie, mit nur lose zusammengehörenden, phantasievollen und manchmal auch verwirrenden Geschichten, die oft nicht ohne weiteres zu deuten sind. Wer dieses Buch liest, wird nicht dazu gefordert zu verstehen, wie man es vielleicht aus der Schule gewohnt ist, sondern mitzuleben und sich der Phantasie des Autors hinzugeben. "Der Spiegel im Spiege"l ist wie eine Reise durch Michael Endes eigene faszinierende Welt, die sich von unserer Welt der Logik und der Tasachen völlig abgrenzt. Es ist ein Buch für Träumer, für Menschen, für die nicht alles erklär- und interpretierbar sein muß, sodern die bereit sind, sich auf etwas völlig neues einzulassen. Selbst wer "Momo" und "Die Unendliche Geschichte" gelesen hat, wird wahrscheinlich von der Erzählweise in "der Siegel im Spiegel" erst einmal überrascht sein, weil es keine Abenteuergeschichten sind, sondern mehr verschiedenste kurze Einblicke in eine fremde Märchenwelt. Man muß es nehmen wie eine Art Musikstück, und entweder es gefällt einem oder eben nicht. Lohnen tut dieses Buch meiner Meinung nach aber für jeden, der sich noch ein bißchen eigene Phantasie zutraut, der offen ist für eine neue Art zu Denken und der zu unserer Gesellschaft, die ja heutzutage vollgestopft ist von "Realitysoaps" Gameboyspielen und "Pokemon", einen Ausgleich sucht. Den wird er bei Michael Ende mit Sicherheit finden. Und er wird noch etwas finden, und zwar etwas ganz schlichtes, was man aber bei so vielen anderen Autoren sonst vergeblich sucht: Schönheit.
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Format: Taschenbuch
Das Buch "Der Spiegel im Spiegel" von Michael Ende beinhaltet 30 Kurzgeschichten, die allesamt von Traumvisionen handeln. Hierbei dreht es sich jedoch nicht unbedingt um schöne Träume, wie wir alle sie gerne erleben, sondern um skurrile, manchmal gewalttätige und zerstörerische, meist dunkle und verwirrende Träume. Doch so surreal die Geschichten auch wirken, so läßt sich doch immer wieder ein Bezug zur Realität in der Aussage der Texte finden. Dieses Buch zeugt von der scheinbar unfassbaren Fantasie, über die Michael Ende verfügt haben muss und die uns auch in anderen Werken wie "Die unendliche Geschichte" begegnet. Für schwache Nerven sind die Kurzgeschichten aus "Der Spiegel im Spiegel" jedoch nicht geeignet, und vielleicht auch nicht unbedingt als Bettlektüre, denn viele der Geschichten sind, wenn auch genial geschrieben, schon sehr nervenaufreibend und beängstigend.
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Format: Taschenbuch
eines der schönsten bücher der deutschsprachigen literatur. Ein buch, das mich gefangen nimmt und für Tage nicht mehr loslässt. jede einzelne geschichte - und noch mehr die verbindung der einzelnen geschichten - ist faszinierend, erschreckend, traurig, aber trotzdem immer fast schmerzhaft schön. die logik wird außer kraft gesetzt und verstehen ist nur noch intuitiv möglich.
dieses buch verzaubert die wirklichkeit - bin nach dem ersten mal lesen stundenlang "geschwebt" ...
einziger nachteil: "schweben" gab's nur beim ersten mal. es fällt mir schwer, ein zweites mal ganz und gar in diese welt einzutauchen. finde aber immer wieder schöne bilder zum nachklingen lassen.

Leseprobe:
"... Und dann geschieht es zum anderen Mal, daß die schräg in den reglosen Sturm gelehnte Gestalt in deinen Blick kommt. Sie hat sich nicht entfernt. Sie hat auf dich gewartet.
"Komm!" sagte die sanfte, tiefe Stimme, "lerne fallen!"
Du antwortest: "Schlimm genug, wenn es einem widerfährt, daß er ins Leere stürzt. Aber es selbst zu wollen oder gar es zu lernen, ist frevelhaft! Du bist ein Versucher, ich werde dir nicht folgen. Also geh fort!"
"Fallen wirst du!" sagt der Verhüllte, "und wenn du es nicht gelernt hast, wirst du es nicht können. Also laß alles los! Denn schon bald wird dich nichts mehr halten.""
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