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Spectre

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Audio-CD, 28. Februar 2014
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Produktinformation

  • Audio CD (28. Februar 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mute Artists Ltd (Goodtogo)
  • ASIN: B00HL57D02
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. The Whistleblowers
  2. No History
  3. Eat Liver!
  4. Americana
  5. We Are Millions And Millions Are One
  6. Eurovision
  7. Walk With Me
  8. Bossanova
  9. Reisitance Is Futile
  10. Koran
  11. The Paradise
  12. Love On The Beat
  13. Just Say No!
  14. See That My Grave Is Kept Clean

Produktbeschreibungen

Acht Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlichen Laibach Ende Februar mit Spectre ihr bis dato womöglich spektakulärstes Album, das vieles auf den Kopf stellt, was man über das legendäre slowenische Musiker- und Künstlerkollektiv zu wissen glaubte. Bislang bewegte sich die Gruppe immer im diffusen Nebel der Zweideutigkeit, galt als scharfzüngiger Beobachter von Pop und Politik, ihrer Mechanismen und Gefahren. Doch die Zeiten ändern sich. Immer schon höchst ideologisierte Werte wie Freiheit zerbröseln vollends unter den allgegenwärtigen Augen der Geheimdienste, während die Armutsschere weltweit immer weiter auseinanderklafft und Europa und die Welt durch die Finanzkrise am Abgrund taumelt. Es sind Zeiten, in denen Freund und Feind verschwimmen. Zeiten, die nach Direktheit verlangen. Eine Deutlichkeit, die Laibach nach über 30 Jahren ideologischen Verwirrspiels und Spekulationen über ihre Motive mit Spectre für sich in Anspruch zu nehmen scheinen. Spectre markiert den Übergang vom Abstrakten zum Konkreten, ohne den Atem banaler Agitation zu verströmen. Die elektrisierenden Songs kommen zum Punkt, ihre Rhythmen versprühen zügellose Energie.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ein sehr überraschendes Album. Vom Text her extrem konkret - womit Laibach völlig neue Wege beschreitet, da das Kollektiv ihre Botschaften sonst immer eindeutig zweideutig verklausuliert hat. Und dennoch wurde die Aussage zumeist verstanden. Dieses Album ist anders. Das Kontroverse liefert in diesem Fall die Musik: Sie ist hypnotisch, sie lullt ein, lädt zum Tanzen ein und ist stellenweise sogar ziemlich funky. Und so bohrt sich die Laibachsche Botschaft vom Zusammenfall Europas, Abhörskandalen und Endzeitvisionen sehr subversiv in die Gehörgänge der Hörerschaft. Im Bewusstsein angekommen fängt dann auch das Verstörende an. Die Diskrepanz zwischen inhaltlichem Content und musikalischen Kleid ist ziemlich gewaltig und erschreckend. Und dennoch ist Spectre typisch Laibach. Dazu nur ein folgendes Zitat: Fight to your right to party for your right to fight!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Endlich gibt es wieder ein Lebenszeichen von Laibach.

Als alter Fan von Laibach erinnere ich mich noch immer an ihre erste Vinyl Scheibe.
Komischer Karton, ganz hart und ein unglaublich stinkendes Vinyl, dazu noch eine extrem schlechte Qualität.

Trotzdem...damals wars extrem neue und geile Musik !!

Ich finde es zwar schade das Laibach auch den Pfad des "Schnellen Geldes" wählt,
wie zB. Mark Stewart , aber man muss auch das Dahinter bewerten.
Laibach ist eine Institution was Kunst betrifft, d.h man sponsert auch Kunstwerke die sie in Ex-Jugoslawien erschaffen.

Egal, jetzt geht es ja um Musik:

Die Gesangesstimme ist wohl ohne Vergleich, so etwas gibt es kein 2tes mal.
Ansonsten sauber gewaschener Pop mit leichter Tendenz zum Laibach Ursprung.

Trotzdem:

Sind wir uns doch ehrlich, aus den ungehobelten faden Dauertrommlern sind echte Profis geworden.

Verwirrend oder ?

Naja, Laibach eben ;-)

WE ARE LAIBACH
.
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SPECTRE - nach 8 Jahren endlich ein neues Laibach Album. Jedes Album von Laibach war immer eine Offenbarung und war immer anders. Konsequent sind Laibach immer ihren Weg gegangen. Auch mit diesem Album.

Über Laibach brauch man nicht mehr viel erklären und sagen - nur soviel vielleicht, das sie seit Jahren von ihren zahlreichen Fans und Anhängern verehrt werden, seit Jahren von irgendwelchen Gegnern gehasst werden und von trivialen Kritikern stets angespuckt wurden. Doch all das hat diese außergewöhnliche Formation stets vorangetrieben weiter ihr Ding zu machen und sie sind der wohl wichtigste Pfeiler der elektronischen Musik.

Laibach haben all die Trends überlebt, sei es Techno, sei es EBM, sei es Metal und sei es auch Pop. Und mit SPECTRE gehen Laibach in ihrer Konsequenz mit dem Pop - wenn auch Pop bei Laibach einen etwas anderen Stellenwert hat, als es bei manch anderen Künstlern zu finden ist.
SPECTRE ist trotz allem 100% Laibach - Politisch, Gewaltig und mit voller Wucht. Soviel steht fest und auch wenn Laibach hier mit alten Traditionen etwas brechen und auf ihre Weise neue Wege gehen, bleiben sie sich treu und präsentieren der Hörerschaft ein äußerst spannendes und rundum gelungenes neues Werk, welches einem sofort in den Bann zieht.

Den Anfang macht "The Whistleblowers" und schon dort merkt man neben den fröhlichen Pfeifen, das Laibach es ernst meinen. Der Nachfolgetrack "No History" überrascht mit eingängigen Loops und einen Mix aus modernen Electro Background Gefiepe, welches von neuartigen, uninspirierten Electro Bands ständig verwendet werden.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Also wieder mal Laibach. Eine Band, die ich in den 80er-Jahren mit großem Interesse verfolgt, aber dann irgendwie aus dem Blickfeld verloren hatte... plötzlich sind sie wieder ganz groß da: zuerst mit dem Soundtrack zu Iron Sky (übrigens auch sehens- und hörenswert!) und nun mit einem ganz großem Paukenschlag: "Spectre" – das heisst so viel wie 'ein Gespenst geht um in Europa' und schon die Karl-Marx-Referenz imTitel macht klar, dass die Band sich nicht mit seichtem Pop abgeben will.

Tatsächlich kenne ich wenige Musiker, die es schaffen, ihre Musik so mit Bedeutung aufzuladen, sie auf so vielschichtige Weise, mal subtiler mal ganz direkt, zum Medium zu machen. Dass dabei trotzdem mal gefällige Melodielinien herauskommen können ist keine Selbstverständlichkeit - gerade nicht für Laibach - aber es funktioniert, und zwar sogar ziemlich gut. Man könnte meinen, die Band habe sich gesagt: wenn wir schon was zu sagen haben, dann lass die Leute auch zuhören.

So beginnt das Werk auch mit einem eingängigen Pop-Stückchen, das nur auf den ersten Blick ausschließlich im Titel die politische Botschaft trägt: die Glorifizierung des "Whistleblowertums" steht auf dem Programm, und wen das Pfeifen in dem Lied an Peter Gabriels "Games without Frontiers" erinnert, der hat nur eine weitere Bedeutungsebene entdeckt. Es wird nicht die letzte sein...

Es folgt ein weites Spektrum an Kommentaren zum politischen Zeitgeschehen: über "Occupy Wallstreet" und "Anonymous" finden sich Themen wie Islam und (natürlich) die Eurokrise angesprochen.
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