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am 25. Januar 2005
Wer Alben wie "E.S.P." von Miles Davis oder "Maiden Voyage" von Herbie Hancock lieben gelernt hat, der wird auch großen Gefallen an "Speak No Evil" von Wayne Shorter finden. Mit einer fast schon zur standardgewordenen HardBop-BlueNote-Besetzung der 60'er Jahre (Freddie Hubbard -tr, Herbie Hancock - p, Ron Carter - b und Elvin Jones - dr), treibt Wayne Shorter, mit seinem Tenor Saxofon und eigenen Kompositionen als Leader, dieses Quintet enorm nach vorne. Lyrische, sowie hardbopartig scharf konstruierte Phrasierungen lassen einen schon an den Sound von "E.S.P" erinnern - "Speak No Evil" wurde jedoch 1 Monat vorher aufgenommen (und zwar an Heilig Abend 1964) und eine weihnachtliche Gelassenheit und Entspanntheit meint man hier auch rauszuhören und das Quintet ist in einer großartigen Form. Abgesehen vom ersten Titel "Witch Hunt" steht jeder Song für sich als ein qualitativer, geschliffener Jazz-Meilenstein ohne Mängel, ohne Kanten - die Themen verhaften angenehm im Ohr. Bei "Infant Eyes" - eine wunderschöne Saxofon-Ballade - hört man Wayne Shorter sehr schön (wie Miles Davis bzw. Herbie Hancock einmal gesagt hat) "durch sein Saxofon hindurchkommen" - ein intensiver Imrovisator, der seine Töne lange, fast schon bis zum Anschlag "hindurchpustet", aber warm und harmonisch - er klingt eben schon zu diesem Zeitpunkt wie Wayne Shorter und nicht wie ein John Coltrane, was ihm zu dieser Zeit damals oft nachgesagt wurde. "Speak No Evil" ist ein BlueNote-Klassiker mit Understatement-Charakter, da lange nicht so bekannt geworden wie die o.g. Alben, aber sicherlich genauso richtig, genauso wichtig. Ein guter Sound - "digital remastered" - sehr empfehlenswert.
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am 13. November 2009
Abstecher sind manchmal nötig, um ans Ziel zu gelangen. Genauso wie belangloser Small-Talk ab und zu eine sachliche Diskussion auflockern und weiterbringen kann. Was aber, wenn Abschweifungen zum Formprinzip werden? Oder wenn abgelegene und verlaufene Trampelpfade zum einzig begehbaren Weg mutieren? Eben das ist die Welt des Wayne Shorter, des Late-Bloomers unter den Jazz-Musikern, der erst mit 16 Jahren sich ernsthaft mit Musik auseinanderzusetzen begann. Nach ersten Anfängen im Hardbop-Bereich fand er zu seinem einzigartigen Prinzip der lyrischen Unvorhersehbarkeit. Genauso wie er sich in Interviews und Gesprächen immer in einen Wust aus Nebensächlichkeiten und ein Chaos aus Assoziationen verlor, verweigerte er auch in seinem Spiel die öde Routine, ohne dabei renitent oder unwillig zu sein, sondern mit sanfter Beharrlichkeit zu seinem Abschweifungsprinzip. Im Inneren des permanenten Revolutionärs wohnte ein fast schon manischer Hang zum ständigen Editieren. Und genau das sind auch die Eigenschaften, die einen Großmeister der Improvisation ausmachen, die sich durch das Wissen um Ursache und Wirkung determiniert, wie Shorter einmal sagte. Auf seinem 64er Blue Note Meisterwerk Speak No Evil transformiert er genau diese Gedankensprünge in ein musikalisches Äquivalent. Die Aufnahme zeigt Shorter unerreicht in seinem Gespür für melodische Feinheiten und klangräumliche Details, und zeitlos in den harmonischen Abläufen. Das Werk strotzt nur so von geheimnisvollen, kryptischen und komplexen Akkordfortschreibungen sowie sprunghaften Melodien, die zweifellos das Synonym für die unverwechselbare kompositorische Handschrift des großen enigmatischen Saxophon-Lyrikers Shorter sind. Das Paradebeispiel auf diesem Album für seine imaginative Musik ist das unikate "Dance Cadaverous", das von vielen Akkordwechseln geprägt ist. Hilfreich ist hierbei Herbie Hancock am Piano, der mit komplexen Flächen in seiner markanten Art verschiedene Rhythmusvariationen zyklisch aufbaut und miteinander interagieren lässt. Obwohl Shorter auf diesem Stück mit der klassischen Hardbop-Besetzung aus Trompete, Saxophon und Rhythmusgruppe arbeitet, fügt er dennoch sein einzigartiges und unberechenbares harmonisch-melodisches Vokabular ein, das frei von ekstatischen Selbstbegeisterungen ist. Dieses Prinzip war es auch, das Miles Davis später zu seiner stilistischen Wiedergeburt auf dessen Bahn brechenden Alben In A Silent Way und Bitches Brew verhalf, an denen Shorter vor allem kompositorisch zusammen mit Joe Zawinul erheblichen Anteil hatte. Der Opener auf Speak No Evil ist das bluesige "Witch Hunt". Gefolgt von "Fee-Fi-Fo-Fum", dem berühmten Ausspruch des Riesen aus dem Märchen Jack And The Beanstalk (Hans und die Bohnenranke). Shorter assoziiert die Bewegungen des Giganten Tulpe in seinem Himmelsschloss musikalisch mit einem farbenreichen und eruptiven Solo, sowie einem flexiblen kompositorischen Konzept aus weit aufgefächerten Phrasierungen und einer breit diversifizierten Palette an Timbres. "Infant Eyes" ist ein musikalisches Portrait von Shorters kleiner Tochter, bei der eine Gehirnverletzung diagnostiziert wurde, weswegen er sich der Religionsgemeinschaft Soka Gakkai anschloss. Der Titeltrack des Albums ist ebenfalls eine eskapistische Flucht von Rhythmen und Melodien aus dem traditionellen Jazzkorsett heraus. Das Quintett auf Speak No Evil setzt sich neben Shorter am Tenor-Sax und Herbie Hancock am Piano aus Freddie Hubbard (Trompete), Ron Carter (Bass) und Elvin Jones (Drums) zusammen. Der Klang dieser CD-Veröffentlichung ist gut. Es handelt sich um die gewohnt qualitativ hochwertige Remasterarbeit von Rudy Van Gelder aus dem Jahre 1998 (99 veröffentlicht)!
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am 28. August 2012
Würde mir jemand diese Frage stellen, würde ich ihm oder ihr raten, die vorliegende LP an einem kühlen Herbstabend mal einzulegen. Shorter liefert den Rest: das auflodernde Kaminfeuer ('Witch Hunt'), den unberechenbaren Novemberwind ('Speak No Evil'), Romantik und Nostalgie ('Infant Eyes'). Es ist jedesmal ein Erlebnis, wenn diese CD läuft. Würde ich meine fünf Lieblings-Jazzalben aufzählen, wäre "Speak No Evil" auf jeden Fall dabei, allein schon wegen des ultraharten Grooves und Freddie Hubbards bluesiger Solo-Einstiege. Zum Remastering kann man nur sagen, dass es soundtechnisch perfekt gelungen ist, wobei die hohe Dynamik dieses Quintetts vermutlich viel höhere Ansprüche gestellt hat.
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am 22. November 2013
Diese CD überzeugt mich insbesondere durch ihre raffinierten und dennoch eingängigen Kompositionen, die zeitlos-modern wirken. Keine Kuschelmusik sondern energiegeladener, aufregender Jazz - in der Wirkung ein wenig vergleichbar mit A Love Supreme.

Der Klang der Aufnahme ist schlank-trocken mit einem klaren, intensiven Saxophon-Ton und etwas zurückhaltendem Bass/Grundton. Höhenlastige Hifi-Anlagen werden hier ihre Probleme haben. Das Aufnahmedatum Mitte der 60er Jahre ist anzumerken: Die Räumlichkeit ist nicht sehr ausgeprägt; der Bass ist etwas zurückhaltend.
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am 23. September 2002
In dieser Periode der Sechziger schuf Wayne einige Meilsensteine der Jazzgeschichte. Alle Kompositionen sind als Lehrwerke für Jazzmusiker geeignet. Die Mitspieler sind aufeinander eingespielt und präsentieren einen frischen enthusiastischen Sound. Wayne bleibt seinem robusten aber sensiblem Speil treu. Moderner Kammer-Jazz der zum Klassiker geworden ist.
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am 8. August 2016
Therw was no download code inside the album cover and no posibility for free downloading for german non-residents. FALSE ADVERTISING !

PS: Amazon Client Service sent me another album for free, thus I grew from 1 to 4 the number of stars.
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am 23. September 2013
Das ist eine tolle CD mit superschönen Stücken, kann sie nur weiterempfehlen. Auf's Sofa kuscheln, einen schönen heißen Tee und die Musik anhören.....schwärm.
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am 12. April 2008
Eine phantastische Jazz-CD! Wunderschöne Phrasierungen und Melodiebögen - einfach traumhaft schön. Kaufen, solange es diesen Diamanten noch gibt!
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