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am 16. Mai 2014
Kenji "Damo" Suzuki hatte die Band im Jahr zuvor verlassen, so das dann Karoli, Liebezeit, Schmidt und Czukay nur noch zu viert weiter gespielt haben.
Ich will ehrlich sein, der kleine Japaner fehlt mir. Er, und nur er, war DIE Stimme von Can.
Nicht, das Karoli (2 Songs) und Schmidt (einer) ihre Sache schlecht machen, aber, hm, es fehlt halt was. Vielleicht liegt es auch daran, das Can jetzt sogar einen (richtigen) Texter haben, zumindest bei Dizzy Dizzy. Vielleicht auch, weil die Vocaltrax jetzt auch "richtigen " Gesang haben?
Jedenfalls sind einige Songs eher so Geplätscher, manche noch im beliebten Stil (Chain Reaction). Klasse, das jetzt auch Karoli mehr mit Geige macht (Dizzy Dizzy).
Bei 5 Songs und knapp 39 Minuten keine leichte Entscheidung, ob das Album jetzt gut, sehr gut oder super ist.
Tendiere zwischen gut und sehr gut. Alleine wegen den 11 Minüter Chain Reaction.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Juli 2009
- Soon over Babaluma - folgt ein wenig dem Feeling des - Future days - Album. Wobei die Band die fehlenden Hauptsänger gut ersetzt bekommt. Es ist natürlich schon ein anderes Flair als zuvor mit Damo Suzuki, aber es hat auch durchaus viel eigenen Reiz.
Wichtiger erscheint mir auch die instrumentale Umsetzung und die Magie der einzelnen Stücke. Und die sind hier wirklich sehr gelungen und zuweilen sehr relaxt, aber auch teils raffiniert rhythmisch.
Auch kommt die innovative Klangforschung in dem Kontext nicht zu kurz und man bemühte sich weiter, neue Horizonte zu eröffnen.

Fazit: Alles fantastisch gelungen und der Hörtrip ist sehr reichhaltig ausgefallen! Faszinierende Gegensätze - ein Genuss der hohe Ansprüche einlöst.
Liebe Grüße und ganz viel Freude damit!
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Mit "Soon Over Babaluma" begann für CAN eine völiig neue Epoche. "Damo Suzuki" war der Band weggelaufen.
Erstmals in der Bandgeschichte stand man als Quartet da und fühlte sich regelrecht nackt.Der, dem die Rolle Stimme zu fiel war
"Michael Karoli"(RIP) : "Einer mußte es ja tun" sagte dieser damals mit beinahe entschuldigendem Unterton und machte gar keinen Hehl daraus, daß er sich mit der neuen Funktion nicht so recht anfreunden konnte. "Irmin hat ja auch gesungen, Mir hatte es viel größe Freude bereitet, mit dem Sänger zu kommunizieren. Als zwei Personen, Die Idee, gleichzeitig Gitarre zu spielen und zu singen, ist mit bis heute nicht angenehem. Die Gitarre soll ja den Sänger umspielen"
Da stellt sich natürlich die Frage warum gerade er und nicht "Holger Czukay" oder "Jaki Liebezeit"(RIP).
"Vielleicht weil ich der Jüngste war und ich der Meinung warr, am besten Englisch zu singen. Ich singe an sich ganz gern background, aber zum Solo-sänger bin ich nicht gemacht" erklärte Karoli 1997 im "Intro" Interview. Noch aufdringlicher aus heutiger Sicht ist die Frage, warum nicht einfach "Irmin Schmidt" als Sänger eingestellt wurde. Irmin Schmidt seufzt, wenn er an jene Jahre zurückdenkt.
" Wir haben gesucht. Und wie wir gesucht haben, nur haben wir keinen gefunden, der uns oder zu uns gepaßt hätte.
Ein paar Sänger haben wir ausprobiert. Auf Konzerten, eins schrecklicher als das andere. Nicht die Konzerte ansich sondern das Resultat mit den Sängern. Das waren teilweise wirklich begabte und unwahrscheinlich nette Leute, aber entweder waren sie für uns zu harmlos, denn wir waren mal eine Bande von "üblen Burschen", oder sie dachten es würde in einer solchen Gruppe genügen toll ausgeflippt zu sein, was ja auch nicht der Fall war. Es war irgendwas zwischen eisenharter Professionalität und dem leidenschaftliche Wille, gute Musik zu machen.
Damit verbunden war eine unerbittliche Krtiik eines jeden Mitglieds an jedem anderen. Was wir uns gegenseitig angetan haben, das hält so schnell keiner aus. Wenn ich manchmal andere Musiker heulen höre, weil ihnen jemand gesagt hat, sie spielen schlecht. kann ich nur lachen. Wir waren so unerbittlich miteinander, weil jeder das Gefühl hatte, es gehe ums Leben. Da finde mal so schnell einen Sänger. Der sollte ja auch spontan auf der Bühne erfinden könne".
Mit Michael Karoli"(RIP) hinter dem Mikrophon wurde der Gesang auf "Soon Over Babaluma" innerhalb des CAN-Gefüges plötzlich zur Funktion der Musik. Vielleicht ein Grund dafür, daß diese diesmal erstmalig Längen aufwies, sich in selbst abbildete und teilweise aus Versatzstücken zusammensetze. Unüberhörbar hatte sich eine gewisse Routine eingeschlichen.
Irmin Schmidt: "CAN hätte nicht aufgehört wenn, wenn sich nicht irgendwann das Gefühl eingestellt hätte, man kann diese Art Musik zu machen, nämlich in jedem Moment von der Spontanität desssen, was ma produziert, zu zehren, nicht ewig weiterführen. Und nach Zehn Jahren entwickelt man bestimmte Verhaltens- udn Reaktionsformen unterinander, die eine Art von Routine hervorrufen. Das lief absolut gegen das Konzept der Gruppe, das ja darin bestnd, zu jedem Moment spontan aufeinander und auf die Zeit zu reagieren. Auf der Bühne, im Studio und eigentlich immer. Möglichweise spüren andere viel eher die Zeichen von Rountine oder Erschöpfung der Spontanität eingesetzt habe. Vielleicht schon bei "Soon Over Babaluma". Aber nach meiner persönlichen Meinung immer nocht ein "großes" CAN Album, das ich mir gerne anhöre.
(Q :"CAN Zeichen" D Teil III "Intro" März 197 Gernot Gärtner)
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