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dann werden sie sicher etwas mit dem Begriff "Interactive Movie" anfangen können bzw. auch damit, was vor gut 10 Jahren dieses Gütesiegel hieß: aus heutiger Sicht technisch sehr zweifelhafte Videos von Mimen auf Green-Box-Sets und hier und da ein paar - ebenfalls aus heutiger Sicht - einfältige, dafür tatsächlich interaktive Gameplayelemene (frei nach dem Schema: auf Video folgt Startsequenz folgt Wegpunktanflug folgt Elminierung aller Feine folge Landesequenz folgt 12 minütiges Abschlussvideo).

Hach. Was haben sich die Zeiten geändert. Der Begriff des interaktiven Films ist zwar verschwunden, aber - und jetzt beginnt meine eigentliche Rezension - ich traue mich zu sagen, dass ich hier endlich DEN Inbegriff eines interaktiven Spielerlebnisses auf Spielfilmniveau gefunden habe.
Hauptakteur: Nathan Drake. Eine Figur, die anscheinend aus dem gleichen Stammbaum stammt wie z.B. Indiana Jones, Allan Quarterman oder Dakota Harris. Ein durch und durch sympathischer, abenteuergeiler und draufgängerischer Schatzsucher halt.
Unumgänglich dabei seine Sidekicks: der Buddy, der ihm immer aus verzwickten Situationen holt, die holde weibliche Begleitung und ein ur-böser Gegenspieler bzw. eine Geschichte, in denen gold-besessene Nazis eine kleine Nebenrolle spielen.

Soviel zu Archäologie-Abenteurer-Klischees und soviel dazu, was in Uncharted - Drake's Schicksal davon zu finden ist.

Aber jetzt wird's interessant. Denn hier endet auch schon mein ironischer Zwischenton, denn was Naughty Dog mit diesem Spiel abgeliefert hat, ist echt ein Wahnsinn, denn...

...1.) es wird hier ein absolutes Wohlfühlpaket für erwachsenere Zocker abgeliefert. Man bekommt nämlich zum wirklich schönen Spiel auch noch Art Galleries, Making-Of Dokus etc. gratis mitgeliefert (und nicht ausgelagert auf einem extra Datenträger, der nur eine sündteuren Collector's Edition beiliegt). Das ganze ist in übersichtliche Menüs verpackt, jedes Kapitel des Spiels ist frei anwählbar und im Menühintergrund plätschert bombastisch-orchestrale Musik - sprich: auch wenn's ein Spiel, so wirkt alles wie ein Film von einer Blu Ray oder DVD! Toll!

...2.) ist das Spiel sehr erhaben, was die Story betrifft. Schöne, wenn auch vorhersehbare, Handlungswendungen sind da vorhanden - echtzeitberechnete Zwischensequenzen, die von der schauspielerischen (animationstechnischen) Seite hellauf begeistern können und dann die ganzen Kulissen. Grünster Dschungel, Grauster, modrigster Betonbunker, steile Klippen, dunkelste Katakomben und und und. Ein Farberguss folgt auf den nächsten. Wird das ganze kombiniert mit Naughty Dogs Leveldesign-Erfahrung wird die knapp 15 Stunden dauernde Erfahrung noch einmal genussvoller.

...3.) ist das Gameplay schön. Mehr halt nicht (dazu gleich mehr), aber es ist leicht zugänglich von der Steuerung - es macht Spaß den richtigen Weg zu finden ("Tomb Raider 1" Feeling - wenn auch nicht ganz so offen vom Leveldesign her) und das Deckungsspiel in den Arenen des Spiels lädt - zumindest mich - immer wieder zum (auch erneuten) Spielen der einzelnen Kapitel ein. Achtung: hier wird nicht blind auf die Gegner zugerannt, sondern die Fights haben einen gewissen Taktik-Touch. Wo nehm ich Deckung? Welche beiden Waffen schleppe ich mit mir herum? Lieber auf Nahkampf gehen oder doch lieber die 9mm Pistole, für die überall extraviel Muntion zu finden ist. Ein klarer, spaßiger Pluspunkt für mich.

...4.) gibt's einen nicht unwesentlichen Wiederspielwert! Da sind die Trophäen - da sind die einzelnen Schätze UND dann sind da die ganzen Sachen, die man sich über die sommit erlangten spielinternen Achievementpoints kaufen kann (neue Outfits, andere Grafikrenderer (sehr interessant) und und und).

...5.) und dann halt die Technik. Kein Tearing. Tolle Animationen. Allerschärfste Texturen (selten, dass man eine solche Pracht mit Detailmaps irgendwo sieht). Interaktive, nuancierte Orchestermusik. Alles zusammen: ein Spiel, das aus meiner Sicht das Prädikat "Interaktiver Film" wahrlich verdienen würde.

Leider gibt's auch ein paar doch spielspaßkillende Sachen für mich, die aber allesamt doch irgendwie zu verschmerzen sind:

...da wäre die oft fixierte Kamera, die speziell bei Sprungpassagen nicht immer optimal von den Entwicklern eingestellt wurde.
...da wäre der spieltechnisch lahm umgesetzte Nahkampfmodus. Meistens kommt man nicht einmal in Reichweite der Gegner um einen Faustschlag landen zu können - die virtuellen Pistolenkugeln haben einen nach ein paar Sekunden schon umgelöchert.
...da wäre die Sache mit Nathan Drakes Hang zum Suizid. Nach einem Sprung von einer Stein mitten im Wasserfall kann's zum Beispiel sein, dass sich bei der Landung der vermeintliche Selbstmörder einfach um einen Millimiter zuviel in die falsche Richtung automatisch ausrichtet (man kann als Spieler oft garnichts dagegen ausrichten und muss beim Todessprung einfach nur zuschauen) und somit die lebensrettende nächste Steinkante nicht greifen kann/mag/soll - es ist einfach traurig und zum Haareraufen!

Trotzdem: das Spiel ist eine einzige Kaufempfehlung. Sei's darum, dass man endlich den Vorgänger zum zweiten Teil endlich spielen möchte, sei's darum, dass man ein Vorzeigebenchmark für seine neue PS3 braucht (auch wenn das Spiel eines der Launchtitel war) oder sei's darum, dass man sich vom letzten Indiana Jones Teil irgendwie verarscht vorgekommen ist und endlich mal nach eine ausbaufähigen Alternativfigur zu Harrison Ford sucht (Nathan Drake wurde nämlich wirklich sehr sympathisch zusammengezimmert. Noch nie waren verbale Jammereien von der Hauptfigur in Spielen schöner, als hier ;))

Kurzum: in allen Belangen die Höchstnote!!
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am 3. August 2008
Resistance: Fall of Man, Ratchet & Clank: Tools of Destruction und jetzt Uncharted: Drakes Schicksal. Nachdem sich Insomniac bereits doppelt als Hitgarant beweisen durfte, ist nun Naughty Dog am Zug und liefert mit seinem PS3-Debut eines der besten Action-Feste des Jahres 2007 ab. Der Titel ist sowohl technisch als auch spielerisch auf allerhöchstem Niveau und verzaubert darüber hinaus durch tolle Charaktere sowie eine grandiose Inszenierung. Seien es die Klettereinlagen, die Rätsel oder die den Großteil des Spiels ausmachenden Schießereien. Der Titel spielt sich auf ganzer Linie perfekt und wirkt von der ersten bis zur letzten Minute durchdacht. Lediglich fanatische Adventure-Fans könnten Grund zum Meckern haben: Uncharted: Drakes Schickal ist nämlich kein zweites Tomb Raider sondern ein größtenteils auf wüste Schießereien ausgelegtes Action-Spiel mit auflockernden und eher simpel gehaltenen Klettereinlagen. Wer sich dessen also bewusst ist, gerne ballert und sehen will wozu seine PlayStation 3 im Stande ist, der muss hier einfach zugreifen. Definitiv eines der besten PS3-Spiele bisher.

+ Großartiges Gameplay
+ Grandiose Inszenierung
+ Wunderschöne Grafik
+ Hollywoodreifer Soundtrack
+ Liebenswerte Charaktere
+ Keine Ladezeiten

- Grafik-Tearing und leichte Popups
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am 22. Juli 2008
Habe mir das Spiel damals kurz nach dem Erscheinen (ohne jegliche Testberichte aus den Medien gelesen zu haben) erwartungsvoll gekauft und wurde nicht enttäuscht. Mehr noch: Alle meine Erwartungen wurden übertroffen!! Selten hat mich ein Spiel so schnell und so dauerhaft in den Bann gezogen. Teilweise habe ich täglich nicht mehr als eine halbe Stunde gespielt, nur um diesen Game-Leckerbissen so lange wie möglich genießen zu können. Meine Gut-Schlecht-Bewertung:

Pro
> Grafik (Bisher wohl für die Playstation 3 unerreicht! Wasser und Dschungel sind der absolute Hammer)
> Story (Indiana Jones lässt grüßen!!)
> Charaktere (Es sind zwar alles Klischee-Figuren-Aber bei soviel Humor, Sympathie und Charme schaut man sehr gern drüber weg)
> Gameplay (Ein Genremix wie noch nie gesehen: Ein bisschen Tomb Raider, ein wenig Indiana Jones, etwas Resident Evil usw.)

Contra
> Das Fadenkreuz (Fand ich zum Anfang gewöhnungsbedürftig. Kein automatisches Zielen und es ist verdammt schwach zu sehen.)

Fazit: Kaufen, Kaufen, Kaufen und dann Teil 2 nachlegen!!
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am 5. September 2013
Ich habe eventuell den Fehler gemacht, vor Teil 1 die Teile 2 und 3 zu spielen. Aber andersherum hätte ich mir die anderen Teile vielleicht nie gekauft.
Zur Grafik: Die ist im Gegensatz zu den Nachfolgern natürlich unterklassig, aber für den damaligen Stand immer noch schön anzusehen. Da gibts an sich nichts zu meckern.
Zur Steuerung: Finde ich immer noch gut. Einfach zu lernen und schnell zu bedienen.

Warum ich die Minuspunkte gebe (PERSÖNLICHE Meinung!): Es wird mir persönlich einfach zu viel Munition verbraucht. Ständig kommen Scharen von Gegner, die du mit Muskelkraft nicht mehr überwältigen kannst. Das heißt Waffe raus und wegpusten. Da strömen teilweisen zwei Dutzen Gegner ins Areal. Wenn man das dann endlich geschafft hat und auf der nächsten Freifläche ist, kommen die nächsten zwölf. Und ich habe auf "Einfach" gespielt. Wer weiß wie viele Gegner auf Normal kommen bzw. wie die KI dort reagiert. Es kommt mir einfach so vor, als wenn das Spiel mehr Shooter ist als die Nachfolger. Das sagt mir nicht zu. Dafür ist das Spiel meines Erachtens auch nicht geeignet. Teil 2 und 3 haben da die bessere Mischung gefunden.
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am 30. Juli 2013
Ja, ich hätte es wissen sollen. Es steckt nicht drin was drauf steht. Ja, ich habe mich vorher informiert und ja, ich darf hier trotzdem meine Meinung äußern.

Das Spiel gehört zu meinen zwei ersten PS3 Spielen. Ich bin relativ spät auf den Zug aufgesprungen, aber jetzt fahr ich auf ihm mit.

Alles in Allem ist Uncharted mehr ein 'Over-the-shoulder-shooter' als ein klassisches Abenteuerspiel. Ich hatte mich auf viele Schiesserein eingestellt, muss aber sagen, dass es schon ein wenig übertrieben ist. Mir kommt es so vor, als würde man versuchen die Länge des Spiels mit den andauernden Ballereien künstlich zu strecken. Das finde ich sehr schade, denn das sollte ein Abenteuerspiel nicht nötig haben.

Das Design ist leider auch sehr schlauchig, was mich aber nicht so sehr stört, wie der sich ständig wiederholende Inhalt: Ein viel zu kurzer Kletter-/ Rätselabschnitt wird durch eine 3x so lange Ballerei abgelöst, dann mit etwas Glück eine Videosequenz oder ein Reaktionstest, gefolgt von einer Ballerei und dann wieder ein viel zu kurzer Kletter-/ Rätselabschnitt, gefolgt von einer 3x so langen Ballerei .... usw. usf. ... schade.

Für mich ist das sehr ermüdend. Daher kann ich nur 3 Sterne Spass vergeben. Ich bin noch nicht ganz durch das Spiel durch, werde es aber noch bis zum Ende bringen, um es dann nie wieder anzufassen. Um ehrlich zu sein wollte ich die komplette Serie durchspielen, jetzt nach dem ich den ersten Teil kennengelernt habe, bin ich mir da nichtmehr so sicher.

Das Spiel macht ingesamt einen technisch sauberen Eindruck, da ich die deutsche Syncro allerdings mies finde, die schlauchlastigkeit unnötig und das Design in Zügen als langweilig und redundant empfinde, muss ich bei 3 Sternen insgesamt bleiben.

Mit Sicherheit kein must have, aber vielleicht ein nice to know.
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am 12. Mai 2016
Hatte mit Uncharted 3 angefangen, dann war klar, dass ich die anderen Teile natürlich auch noch haben musste. Story ist wie immer super und spannend, leider konnte man hier die Originalsprache nicht einstellen, was für mich ein großes Manko ist. Es ist eher ein Adventure also ein reiner Shooter, Actionspiel beschreibt es wohl ganz gut. Schwierigkeitsgrad ist wählbar, was auch immer nicht schlecht is.
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am 31. März 2016
Hiermit fing es alles an. Schon der erste Teil hat es in sich und macht super Spaß. Bis inklusive Teil 3 hat die Reihe jedes Mal eine enorme Steigerung hingelegt. Um diese selbst nachempfinden zu können, empfehle ich (auch der Story wegen) alle 3 (bzw. bald 4) Teile von vorne bis hinten durch zu spielen. Hab alle 3 Teile gebraucht gekauft (hier auf Amazon) und kann dies nur empfehlen!
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am 15. Februar 2010
Uncharted ist eine Art Adventure, mit einigen Klettereinlagen, einigen Rätseln und recht viel Third-Person Shooter Szenen. Ich finde die Mischung sehr gut und das Sahnehäupchen, neben der der wunderschönen Grafik, ist eine spannende filmreif inszenierte Story die an die Indiana Jones-Filme erinnert.

Story: Nathan Drake ist ein Nachfahre von dem Endtecker Sir Francis Drake, der, wie Nathan herauskriegt, einen sagenumwobenen Schatz suchte. Nathan begiebt sich mit HIlfe von Sir Francis' Tagebuch, in dem Francis seine Reise dokumentierte, auf die Suche nach seinem Schatz. Nathan wird bei der Suche von seinem besten Freund Sully und der Reporterin Elena Fisher unterstützt. Aber schon bald findet Nathan heraus dass er nicht der einzige ist der den Schatz haben will...
Die Story ist sehr fesselnd und hat einige Wendungen parat.
10/10

Grafik: 2007 war Uncharted wohl der grafisch beste Konsolentitel. Heute gibt es einige wenige die noch besser sind aber trotzdem: dei Grafik ist außerordentlich gut. Die Texturen sind fantastisch, die Charakteranimationen authentisch und der Djungel ist wohl der schönste den man bisher in einem PS3 Spiel gesehen hat (nur von Uncharted 2 übertroffen)
9.5/10

Gameplay: wie oben schon genannt klettert man ein wenig, löst das eine oder andere weniger anschruchsvolle Rätsel und ballert sich zu 70% des Spiels durch den Djungel. Das ist aber nicht negativ denn die Steureung, das Leveldesign, die Gegner K.I., alles ist wirklich gut. So ist das Gameplay sicherlich keine Offenbarung, aber besser als in den meisten anderen Third-Person-Shootern.
8.5/10

Umfang: Der Singleplayer-Modus geht etwa 8 Stunden (wie inzwischen leider fast jeder). Dafür sind diese 8 Stunden dann sehr intensiv und in meinen Augen ist der Wiederspielwert dank der Trophäen, dem Schätze sammeln, der vielen freischaltbaren Extras und der sehr fordernden höheren Schwierigkeitsstufen recht hoch. Es gibt keinen Multiplayermodus was in meinen Augen kein großer Nachteil ist. Auf der Blue-Ray sind sehr viele zusätzliche Inhalte wie Making of Videos und Bildergallerien.
Also ich habe das Spiel mehrmals durchgespielt und alle Zusatzinhalte geschaut und genossen.
8.5/10

Gesamt: 92%

Fazit: ich liebe dieses Spiel einfach nur. Es ist inzwischen billig also auf jeden Fall zuschlagen bevor ihr euch den bombastischen Nachfolger kauft, denn sonst werdet ihr Uncharted 1 wohl nicht mehr spielen.
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am 6. Januar 2015
Zuerst einmal:

Das Spiel habe ich gebraucht im Verbund mit einer PS3 Slim, Uncharted 2+3 und diversen anderen Spielen gekauft. Ich bin auch erst seit ein paar Wochen Besitzer des Spiels und einer PS3.
Ich bin eigentlich eher der Nintendozocker, besitze dort vom NES und Gameboy bis zur WiiU und 3DS alle Konsolen und greife auf eine große Erfahrung an PC Spielen, PSX+PS2 Spielen zurück. Die PS3 kam bei mir zwar spät, aber dennoch ins Haus, weil ich zum einen die exklusiven Titel der Playstation nachholen wollte und ich einen gescheiten BR-Player haben wollte. Wenn man dann nach einigem "googlen" und Freunde/Bekannte fragen ein paar Antworten sammelt, welche PS3-exklusiven Spiele man denn gespielt haben sollte, dann kommt (unter anderem) sogut wie immer die Uncharted-Reihe dazu! Also war mein Bundle gar nicht so verkehrt, dachte ich ;)

Jetzt zum eigentlichen Spiel:

Zur Story werde ich nichts mehr neues sagen können zu einem 7 Jahre alten Spiel, nur soviel: Die Handlung ist simpel: Schatzjäger auf Schatzsuche, eine Gruppe korrupter Schatzjäger will mir meinen Fund wegnehmen und so gerät man im kompletten Spiel immer wieder aneinander. Ein paar Wendungen in der Handlung, 1-2 Mal war ich sogar selbst überrascht, jedoch nur teilweise positiv da manches so absurd und klischeebehaftet ist wie es nur in einem sehr schlechten B-Movie sein kann. Vor allem die Kapitel kurz vor Ende sind mir sehr missfallen in der Story, das Ende war dann ein - meiner Meinung nach - ziemlich abruptes Ende, der ganz große Knall kam nicht, der Endkampf eigentlich eher unspektakulär.

Vom Gameplay hatte ich mir am meisten erhofft! Jedoch wurde ich hier wirklich nur in der ersten halben bis ganzen Stunde befriedigt. Es spielt sich wie eine Mischung aus Tomb Raider und Prince of Persia, heute würde man etwa auch Assassins Creed dazuzählen (was nicht soviel heißt wie Uncharted war zuerst da, AC 1 gab es in etwa zeitgleich). Jedoch ist Uncharted wesentlich schlauchförmiger zu spielen. Der Spieler hat eigentlich keinerlei Entscheidung, welchen Weg man einschlägt, es gibt eben nur diesen einen! Nathan, der Protagonist, klettert, springt und schwingt sich unermüdlich von Seil zu Kante zu Klippe zu Wandaussparungen, dass man manchmal glaubt, man steuert hier etwas unmenschliches! Geholfen wird einem meist mit Kameraführungen, die einen den Sprung zum nächsten Ziel hindeuten. Wer abstürzt bzw. den Sprung falsch drückt, fällt tief (oder auch manchmal nur 2 Meter,stirbt aber trotzdem ^^) und wird an einem zugegeben fairen Savepoint wieder zurück gesetzt.
Wie ich eben schon erwähnt habe, gefiel mir die erste Stunde eigentlich wirklich, da hier nicht nur die Steuerung ganz gut erklärt wurde sondern hier die Wege durch Schluchten und Tempel mit leichten, aber netten Rätseln gut in Szene gesetzt wurden. Wäre das Spiel in solch einem Maßstab weiter gegangen, wäre meine Bewertung eine ganz andere! Doch dann, sobald die ersten Schiessereien auftauchen, verfällt das Spiel in einem bis zum Ende sich ziehenden Geballer, welches sich immer und immer wieder wiederholt! Sobald ein paar aufblinkende Waffen (warum popups?!?) im nächsten Abschnitt zu sehen sind, kann man schon die Uhr danach stellen und sich eine geeignete Deckung suchen. Hier spielt sich das Spiel in etwa wie ein Gears of War, also Deckung suchen, mal rausluken, jemanden kalt machen, Deckung nutzen, nachladen, weiter geht's. In solchen Abschnitten tauchen dann mal gerne 1 Dutzend Ganoven auf, die bis auf die Zähne bewaffnet sind und die mit ihren meist nur kurzen Westen auf nacktem Oberkörper mehrere Schüsse aushalten als ein Panzer. Solche Passagen erinnern mich einfach auch an die Schlauchlevels eines CoD und ich finde es schade, dass ein Spiel, welches so gut anfängt, so schnell abflacht. Ich habe nix gegen ein paar Schiessereien, denn die Story ist ja auch eben durch den Konflikt dazu angehalten, dass man sich da durchkämpfen muss. Jedoch ist der Rest vom Spiel insoweit schnell erzählt: ein paar Klettereinlagen zum nächst liegenden Areal, welches wieder super für eine neue Ballerei her hält, nach dieser Schlacht wieder eine Kletterpassage zum nächsten Gemetzel. Die KI ist übrigens absolut unterirdisch. Man bleibt einfach lang genug in Deckung, irgendwann kommen die schon vor die Flinte gelaufen nachdem sie gefühlte 20 Magazine auf einen gefeuert haben.... Dazwischen kommen Cutscenes und ganz selten mal wieder ein kleines Rätsel, um eine Tür oder etwas anderes öffnen zu können. Gegen Ende kommt die Krönung, jedoch will ich nicht spoilern, also wer es nicht wissen will, macht beim nächsten Absatz weiter!!!SPOILER ANFANG!!! Das dann noch eine Horde von verfluchten Kreaturen auf mich losgeht, tut der Story überhaupt nicht gut und war dann so schlecht, dass ich dann nur noch auf das Ende des Spiels hingefiebert hatte. Das ganze hat mich sehr an eine ganz schlechte Kopie von FarCry 1 erinnert !!!SPOILER ENDE!!!

Die Cutscenes fand ich eigentlich ganz OK! Auch wenn die Dialoge meist nicht gerade die besten waren (mal wieder Klischee über Klischee), so war hier eine (vor allem vor 7 Jahren) gute Inszenierung der Kulisse, die mich nach dem häufigen Geballer immer mal wieder verschnaufen ließen. Insgesamt gab es viele Zwischensequenzen in dem Spiel. Ich habe auf Schwer gespielt und hatte ca. 8 Stunden gebraucht laut Statistik (wahrscheinlich mehr, ich gehe davon aus, dass ein paar Tode meinerseits nicht in das eigentliche Savegame reinkommen bzw. die Zeit da mit hochgezählt wurde). Ich schätze mal mit ca. 10-15% Zwischensequenzanteil. Ich habe mir jedoch ein wenig mehr von den Charakteren erhofft. Ein klein wenig Hintergrundwissen (ausser, dass Nathan der Nachfahre des Seefahrers Francis Drake ist - was ganz am Anfang fast im ersten Satz kommt - weiß ich nix von dem Kerl) kann man da schon bringen.

Zum Punkt Grafik: Ich habe nochmal auf Wikipedia geschaut, das Spiel kam Ende 2007 raus. Deshalb erspare ich mir jegliche Bewertung der Grafik, da dies einfach nicht objektiv wäre. Gerade als Nintendospieler darf ich da nicht am lautesten Schreien... ^^ Jedoch bleibt zu sagen, dass die Grafik gut ist , vor allem etwa 1 Jahr nach Release der PS3. Alles wird toll in Szene gesetzt wie in einem Blockbuster. Heute ist man natürlich viel besseres gewohnt. Jedoch direkt nach Uncharted habe ich Uncharted 2 (Release 2 Jahre später) angefangen, DAS ist nochmal ein immenser Sprung nach vorne!

Komme ich zu meinem Schlussfazit: Grafik gut! Sound gut! Über eine nicht ganz so prickelnde Story kann ich gerade noch hinwegsehen, sobald das Gameplay stimmt. Das hat mich aber eher geschockt bis gelangweilt. Nach gutem Anfang kam eine Endlosschleife von Geballer, die in Abstrusitäten verkommt, dass mir die Lust an dem Spiel fast schon vergangen war. Ich kann mir nicht vorstellen, warum viele dieses Spiel so abfeiern... ?!? Hab ich nach knapp 25 Jahren Zockererfahrungen schon zu viel gesehen? Bin ich einen ganz anderen Anspruch von vielen Spielen anderer Plattformen gewohnt, die vor allem mehr als nur Grafik und Krach-Bumm zu bieten haben? Oder ist es einfach so, dass die meisten die TRILOGIE Uncharted so gut finden? Ich habe jetzt Teil 2 ca. halb durch, das Spiel macht WESENTLICH mehr Spaß und ich bereue es fast schon, Teil 1 gespielt zu haben! (Es sei gesagt, dass Teil 1 nicht zwingend notwendig ist, um in Teil 2 durchzublicken der eine ganz andere Story hat, dafür gab es sowieso viel zu wenig Infos in Teil 1. Die ein oder andere Zwischensequenz mit Elena ist aber schon angelehnt an den ersten Teil, trotzdem nicht zwingend notwendig). Ich will das Spiel nicht schlecht reden, jedoch stehe ich dazu, dass mich lediglich die Inszenierung und die ersten paar Kapitel wirklich zum weiterspielen bewegt hatten. Der Rest vom Spiel habe ich mir leider nur noch gegeben, weil ich direkt Teil 2 spielen wollte und mir erhofft hatte, damit nicht ganz so unwissend zu sein, was aber nachträglich kaum nötig war.

2 Sterne von mir, bei 1 Stern - den ich eigentlich zu Beginn der Credits vergeben wollte - würde ich hier nur einen sinnlosen Fanboykrieg anzetteln...
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am 5. Dezember 2010
Uncharted (1) ist das beste Beispiel dafür, dass Grafik nicht alles ist.

Voller Vorfreude schmeiße ich meine PS3 an, Disk ins Laufwerk und ab dafür! Nathan Drake birgt auf See mit einer Reporterin, Elena Fisher, den Sarg des Piraten Sir Francis Drake. In ihm finden sie sein Tagebuch, das Aufschlüsse über El Dorado gibt. CUT, Piratenangriff. Hier findet gleich darauf ein Tutorial statt, bisschen ballern und die Finessen der Deckungsmechanik und sowas rausfinden, geht bislang alles noch gut von der Hand. Weiter mit der Geschichte: Zusammen mit seinem Kumpanen "Sully" macht Drake sich schließlich auf, dem ganzen auf den Grund zu gehen, die Reporterin schließen sie vorsichtshalber erstmal davon aus, aber sie findet später noch ihren eigenen Weg, zu ihnen aufzuschließen.
Mehr kann ich jetzt nicht mehr richtig einordnen, es geht sehr schnell hin und her, immerhin sind sie nicht die einzigen, die nach dem Schatz suchen.
Die Story wird über Ingame-Cutscenes vorangetrieben, die wirklich schick gemacht sind. Zwar läuft mir bei Elena aufgrund völlig verhunzter Mimik (trifft auf den männlichen Cast lustigerweise nicht zu) und hässlichem Gesicht (wirkt durchaus unabsichtlich) ständig ein eiskalter Schauer den Rücken runter, aber sonst gibt es dort nichts zu meckern. Die Charakter wissen ansonsten durchaus zu überzeugen (englische Sprache).
Zu staunen gibt es quasi immer etwas: Sei es die Umgebung, die Architektur, der Ausblick; Uncharted gibt sich grafisch kaum eine Blöße. Zwar teared es heftig und die Texturen laden teilweise nur recht langsam nach, aber der Detailgrad dieser durchaus nicht realistisch, sondern absichtlich bunter gehaltenen Grafik ist beeindruckend. Etliche Szenen, bei denen man lieber einen Augenblick länger stehenbleiben möchte, um alles aufzusaugen. Es verwundert nicht, dass dieses Spiel dato grafisch das beste auf Konsolen war, das man bekommen konnte. Ja, wenn es nur um die Grafik ginge..
Das Gameplay ist das Problem. Das mag von Person zu Person anders sein, aber für mich war das Gameplay völliger Rotz. Das klingt hart, aber kommt meinem Erlebnis am nächsten. Wie schon erwähnt, teilt sich das Spiel selbst in Ballersequenzen und Rätsel-/Klettereinlagen. Ersteres ist im Grundsatz schon verkehrt umgesetzt. Es langweilt. Endlose Horden von Gegnern warten darauf, quasi überall abgeballert zu werden. "Normal", sagt der Shooterfan, "wie zu Hause!". Nur blöd, dass der Funke hier nicht überspringen will, denn die Begegnungen laufen immer nach Schema...F ab: Nächstbeste Deckung beziehen und den Bildschirm clearen. Rumlaufen ist das so ziemlich dümmste, was man hier machen kann, denn Zielen ist in diesem Spiel nicht einfach, treffen schon garnicht, sodass sich der Bildschirm schneller grau färbt, als einem lieb sein kann. Hinzu kommt noch, dass sich die Gegner wie AFFEN bewegen; sie machen wilde Hüpfer, wenn ein Schuss mal sitzt und springen dann gekonnt zur Seite und fuchteln mit ihren spindeldürren Gliedmaßen herum. Kam mir so noch nie unter, weiß garnet so recht, wie ich das einordnen soll! Ist der Gegner nah genug, bietet sich natürlich eine Kombo an, leider schweigen die Waffen der anderen derweil nicht, weshalb das Überleben dabei fraglich ist. Teilweise versaut man auch gerne das Timing in solchen Situationen.
Den Begriff "nächstbeste Deckung" meine ich auch so: Es gibt nur eine geeignete Deckung für die meisten Gefechte. Ei-ne Deckung. Such dir eine andere und du wirst draufgehen, dafür wird das Leveldesign schon sorgen. Und falls nicht - hehehe - Drake weiß, den Spieler durch sein mangelnes Verständnis von "gegen DIESE Mauer lehnen!" in den Wahnsinn zu treiben. Das Deckungssystem ist, lieb formuliert, nicht ganz ausgereift. Teilweise leider ein Glücksspiel. Und dann kommt Frust auf, und das in jedem Gefecht. Die Gegner sind ja nicht dumm! Sie mögen zwar ihren Hang zur Akrobatik haben, wenn es heiß hergeht, aber sie flankieren und wissen den Spieler mit Granaten aus seinem sichersten Unterschlupf ins Freie zu locken. Und als wäre das nicht genug, sitzt am anderen Ende der Map Enrico mit seiner M79 - ein Granatwerfer. Zwei Treffer und die Lichter sind aus, keine Verzögerung zwischen Abschuss und Einschlag wie man es eigentlich bspw. vom RPG gewohnt ist. Und durch alle diese Faktoren sollte man lieber die erstbeste Deckung nehmen und dort verharren, bis jeder tot ist, egal wieviele brusthohe Mauerstücke auf der Map verteilt sind.
Puh, nun zum letzten Punkt der Ballerei, den Mutanten. Man begegnet ihnen halfway through tief unter der Erde und ich erinnere mich heute noch schmerzlich daran. Ein Witz ist beim ersten mal noch lustig, beim zweiten mal auch noch und wenn man nicht aus der Mühle rauskommt bestimmt auch noch öfter. Aber danach sollte dann auch gut sein, aber das hat hier irgendjemand nicht begriffen: Man sitzt fest und wartet auf Elena, ein Seil runterzulassen. Währenddessen kommen sie und man ballert - zu zweit - und ballert. Man ballert weiter und danach wird weitergeballert. Schließlich manifestiert sich in einem selbst, dass jetzt Schluss sein muss. Es war hart, aber ich habe es geschafft, sie sind tot. NEIN! Das war erst die HÄLFTE! Ich muss zugeben, dass ich mit Drake mitfühlen konnte (das kann man recht häufig, seine Kommentare treffen den Nagel in der Regel auf den Kopf), aber irgendwann hat das ganze nichts mehr mit Anspannung sondern Generve zu tun, schließlich verreckt man nur allzu gerne, wenn man wie in der Arena den Löwen zum Fraß vorgeworfen wird! Im Notfall gibt es gottseidank noch die Möglichkeit, wie ein Irrer herumzulaufen und Gevatter Auto-Aim alles übrige zu überlassen (aus der Hüfte *hust*). "Change of pace" sagt der grenzenlose Optimist dazu, ich nenne es Einfallslosigkeit.
Gefrustet zieht sich die geschundene Seele in die Klettermomente des Spiels zurück, aber auch hier keine Erholung. Es hat kaum Anspruch, in die richtige Richtung zu zeigen und abzudrücken, aber den von den Entwicklern erdachten Weg nachzuvollziehen ist eine andere Sache, weshalb das System leider zu oft inkonsequent umgesetzt wurde. Warum darf ich hierhin springen und dorthin wiederum nicht, bzw. warum springt Drake sonst nicht mit voller Kraft? Obendrein ist es oft verdammt schwierig, die Vorsprünge überhaupt auszumachen, die sich teilweise nur durch eine leicht schwärzliche Silhouette von dem Rest der Mauer abheben. Lustig am Rande, auch Nathan ist ein Affe; er springt alleine durch die Kraft seiner Arme aus hängender Position 5 Fuß über sich zum nächsten Vorsprung. Sensationell, ich staune heute noch. Nebenbei gibts das ein oder andere Rätsel, wenn man es so nennen darf. Theoretisch sind die Zeichnungen im Tagebuch schon idiotensicher genug, um die Gehirnzellen nicht unnötig zu strapazieren, dagegen sind die leichtesten Sudokus noch richtige Brocken.

Ich war FROH, als das Spiel vorbei war. Es gab trotz der tollen Kulisse NICHTS Denkwürdiges in diesem Spiel. Es ist eine Sache einen Shooter zu machen, eine andere ihn interessant zu gestalten. Hier wischt sich das Gameplay mit der Kulisse den Hintern ab.
Ich nehme mal an, bloße Vermutung, dass der zweite Teil vieles besser gemacht hat. Verleitet mich schlichtweg zu der Aussage, dass man den ersten Teil im Zweifelsfall nicht nachzuholen braucht ;)
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