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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 24. November 2011
Ich habe die NEX-3 nun seit neun Monaten im Einsatz. Sie dient mir als immer-dabei-Kamera und für meine Fahrradtouren. Zuvor hatte ich die Sony HX5V im Einsatz, eine kompakte Superzoom-Kamera, allerdings mit einem winzigen Sensor. Bei der HX9V waren mir schon die sehr sinnvollen Fotomodi und ausgereiften elektronischen Bearbeitungsfunktionen aufgefallen, nur die Bildqualität litt aufgrund des extrem kleinen Sensors. So kam ich auf die NEX-3: sehr ähnliche Möglichkeiten, aber mit einem Sensor, wie er auch in vielen Spiegelreflexkameras zu finden ist. Es ist nur um den Faktor 1,5 kleiner als die Fläche eines Kleinbildfilms und m.W. somit der derzeit größte Sensor bei Systemkameras. Und dieser Sensor ist erstaunlich gut, besonders auch bei hohen ISO-Einstellungen. Ich habe ihn unter den unterschiedlichsten Bedingungen verglichen mit dem meiner Spiegelreflexkamera Canon EOS 50D: die NEX-3 macht qualitativ bessere Bilder. Klingt komisch, ist aber so!

Ich war nur skeptisch, ob ich mit dem 16mm-Objektiv klarkomme. Immerhin war ich von der Superzoomkamera einen großen Zoombereich gewohnt. Und zur Canon 50D habe ich auch mehrere Objektive. Die 16 Millimeter Brennweite entsprechen einen 24mm-Weitwinkel-Objektiv, auf Kleinbild bezogen. Und was soll ich sagen: ich liebe es! Hätte nicht gedacht, dass ich mit einer Festbrennweite zurechtkomme, aber es geht sehr gut. Das starke Weitwinkel erzeugt starke Perspektiven, sowie schöne Landschafts- und Architekturaufnahmen. Und wenn ich das klappbare Display einsetze, kann ich Dinge (z.B. die aufkeimende Flora im Frühling, Pilze am Baumstamm oder Szenen aus der Froschperspektive) fotografieren, ohne mich gleich auf den Boden legen zu müssen.

Durch die spiegellose Bauweise und die große Bajonettöffnung lassen sich auch die unterschiedlichsten alten Objektive an der NEX-3 benutzen: Man benötigt lediglich einen zum jeweiligen Objektivbajonett oder -Gewinde passenden Adapter, und schon lassen sich alte, heute preiswert zu erstehende Objektive in der Zeitautomatik benutzen. Ich habe da Canon FD-Objektive im Einsatz, aber auch M42-Objektive von Carl Zeiss oder Pentacon. Und schon kann man ein "Sahnestückchen" wie das alte Canon FD 1.4/50 an einer modernen Digitalkamera nutzen. Natürlich muss man manuell Scharfstellen, aber auch dabei hilft die NEX-3: man kann einstellen, dass Bildteile, die scharf abgebildet werden, auf dem Display mit einer deutlichen weißen Kante versehen werden. So sieht man schnell und zuverlässig, ob das scharf ist, was scharf sein soll. Das ist übrigens eine der Funktionen, die erst mit der aktuellen Firmware Version eingeführt wurden. Nun lassen sich auch die meisten Tasten der Kamera mit selbst gewählten Funktionen belegen, was die Bedienung deutlich vereinfacht. Immerhin hat das kompakte Design den Nachteil, dass nicht viel Platz ist für Schnellwahltasten, vieles wird über das Menu eingestellt. Aber zum einen kann man seine "Pappenheimer" (die oft benutzten Funktionen) bald schnell und fast blind bedienen, zum anderen definiert man die wenigen Tasten mit den Lieblingsfunktionen. Und bald läuft die Bedienung genau so flüssig, wie bei der großen Spiegelreflexkamera. Als ich die Kamera ganz neu hatte, habe ich erst mal die Vollautomatik benutzt. Das geht natürlich immer und ohne besondere Einstellungen.

Neben Fotos kann die Kamera auch "Schwenkpanorama", HD-Video, "Handgehalten bei Dämmerung" (mehrere Fotos, welche die Kamera in hoher Geschwindigkeit aufnimmt, werden intern zu einem recht rauscharmen Bild verrechnet), HDR mit wählbaren Lichtwert-Abständen, diverse Szene-Modi (u.a. Macro, Sonnenuntergang) und einiges mehr.

Fazit: Die NEX-3 mit dem 16mm-Pancace-Objektiv ist eine sehr kompakte Kamera mit erstaunlichen "inneren Werten" und sehr guter Bildqualität. Zum Preis einer Kompakt-Digitalen mit inzig-winzig Sensor erhält man eine "großer-Sensor-Systemkamera" mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.

Plus und Minus:

+ kompakte Abmessungen
+ sehr großer Sensor
+ klappbares Display
+ 14 Megapixel reichen selbst für Poster aus
+ sehr hohe Auflösung des Displays
+ sehr hohe ISO-Werte bei guter Bildqualität möglich
+ RAW-Datei und JPG gleichzeitig möglich (bei den meisten Einstellungen)
+ Schwenkpanorama
+ HD-Video
+ viele Fremdobjektive leicht adaptierbar (optional)
+ sehr schnelle Serienbildfunktion bei voller Auflösung
+ frei belegbare Tasten
+ "intelligente" Vollautomatik
+ vollständig manuell steuerbar
+ diverse Szenemodi; HDR; Bildeffekte; 3D-Panorama; Lächelerkennung; ...
+ ISO bis 12800 (bis ISO 3200 erstaunlich wenig Bildrauschen)

- wenige Knöpfe zur direkten Funktionswahl (aber die sind teils selbst belegbar)
- Kontrast-Autofocus bei schlechten Lichtverhältnissen dem Phasen-AF einer dSLR etwas unterlegen
- sehr kompakt nur bei Verwendung des 16mm Pancake-Obektivs. Andere Optiken machen die Kamera größer.
SONY NEX-3 KIT MIT PANCAKE 16MM 1:2.8 SILLBERSONY NEX-3 KIT MIT PANCAKE 16MM 1:2.8 SILLBER
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