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Vorweg: Ich kann es nicht stemmen, einen wirklich vollständigen Review abzuliefern. eine Kamera ist viel zu komplex, dass eine Amateur ein vernünftiges Urteil abgeben könnte. Deswegen beleuchte ich hier nur aus meiner Praxis ein paar Details, die mir interessant erschienen und die für mich diese Kamera meiner alten Kompakten überlegen machen.

Supermegakurze Zusammenfassung
Eine sehr gute Kompaktkamera ("verdammt nah an der DSLR"). Empfehlenswert gegenüber dem Vorgänger. Gegen die Version RX100-III habe ich mich entschieden, da die im Netz dokumentierten Verbesserungen für mich den Mehrpreis nicht rechtfertigen (bei gleichem 20.1 MPixel Sensor!).

Ich war auf der Suche nach einer kleinen kompakten Kamera, die meine Spiegelrefelx (Canon 6D und 50D) vor allem im Urlaub ergänzt. Bisher verwendete ich die Canon S100 - die ist schon ganz schon schnuckelig. Was mir nicht immer so gefiel, war die Geschwindigkeit und die Low Light Performance. Dann habe ich mich naiv auf die Suche begeben. Man liest sich durch Blogs und DPReview und vergleicht Sensorwerte. Gefühlte Wochen gehen ins Land und man kommt nicht wirklich weiter. Immer wieder möchte man die Entscheidung schieben, da wieder ein neues Sensor XYZ Modell auf den Markt kommen wird. Damit wird alles besser!

Features, die mir wichtig sind
Ich möchte auf jeden Fall all Modi manuell kontrollieren können. Auch soll die Kamera RAW speichern können einigermaßen einen Zoombereich bieten (hier bin ich nicht ganz so pingelig, denn was auf dem Papier so viel besser aussieht, lässt sich gerne auch mal mit 1-2 Schritten in die richtige Richtung im Bezug auf den Bildwinkel korrigieren). Die RX100-II bietet 28-100mm (KB Äquivalent), die RX100-III 24-70mm (KB). Nett: die Kamera verfügt über einen Blitzschuh (zusätzlich zum eingebauten).

Sensor Größen
Ich war jetzt etwa einen Monat mit dem kleinen Gerätchen zu Gange. Und ich bin sehr zufrieden. Das Gerät ist etwas dicker und schwerer als die Canon S100, aber dafür auch deutlich (sichtbar) besser in Gesamtergebnis der Bilder. Das liegt natürlich am größeren Sensor. Ein größerer Sensor hilft (vereinfacht gesagt) am meisten gegen Bildrauschen. Auch ermöglicht er mehr Freistellung des Motives (Hintergrund wird schneller unscharf - das möchte man bei Portraits haben).
Die Sony verfügt über einen 1 Zoll großen Sensor die S100 über einen 1/1.7" Sensor. Zur Ein-Nordung (ungefähr) der Sensorgrößen (normiert man den Sensor der S100 auf "1") - hat die Sony eine 3x so große Sensorfläche ("Four Thirds" 7x,"APCS" 10x) wie die S100. Zusätzlich trickst Sony noch durch den "Back Illuminated Sensor". Vereinfacht gesagt, steigert diese Technik die wirksame Fläche, da die "Verdrahtung" des Sensor auf der lichtabgewandten Seite erfolgt. Diese Technik wird am der RX 100-II eingesetzt.

Rauschen in der Praxis
Ich habe ein paar Versuche gemacht. Und bewusst von den Messreihen der gängigen Blogs abgewichen. Ich wollte Situation vergleichen nicht Einstellungen. Was ist der Unterschied? Ich möchte beispielsweise einen Innensaum bei gegebenem (sehr wenig) Licht ablichten. Mir ist dabei egal, ob die Kamera die ISO Empfindlichkeit hochschraubt, oder über den Bildstabilisator die Belichtungszeit erhöht. Ich habe also die größte Blendenöffnung vorgegeben und die Kamera im "Auto ISO" Modus die Belichtungszeit wählen lassen. Ergebnis: Die Sony gewinnt haushoch gegen die S100. Man kann es nicht mit Zahlen ausdrücken. Das Rauschen der Sony ist natürlich vorhanden, wirkt aber viel feiner (ich vergleiche RAW Bilder, die ich in Lightroom auf gleiche Lichtverhältnisse entwickelt habe). Die S100 erzeugt ein Bild, das um eine Größenordnung (man verzeihe die unwissenschaftliche Ausdrucksweise) matschiger wirkt. Ändert man die Vorgehensweise, so rauscht die Sony sehr deutlich weniger bei gleichem ISO Wert. Aber dieses Einstellwerte sind ein bisserl mit Vorsicht zu genießen. Am Ende zählt für mich mehr, was "hinten rauskommt" als welche ISO Zahl im Display steht. Siehe auch angehängte Bilder.

Bedienung
Mich stört das am Objektiv befindliche Drehrad. Die S100 hat an dieser Stelle eine Konstruktion, die beim Drehen sauber rastet. Durch das haptische Feedback fühlt sich hier die S100 präziser an. Die Sony wirkt schwammig, auch wenn das Rad gut funktioniert. Das ist aber auch der einzige Punkt in Richtung Haptik, den ich bekritteln muss.
Die Menüs wirken erst ungewohnt (von Canon kommend), man kommt aber zurecht. Beim Verstellen des Modusrades wird am Bildschirm groß der Modus (z.B. Movie, oder Programm) angezeigt. Das hat mich erst gestört, bis ich gemerkt habe, wie praktisch das im Dunkeln ist. Man sieht ja nachts schlecht die Beschriftung des Einstellrades. Eine sehr gute Idee!
Schade: beim Histogramm mochte in Canons Hilfslinien, die genau einer Blendenstufe entsprechen. Das könnte Sony sicher auch.

Speed
Ich dachte immer, die Kameras würden nicht mehr schneller. Die Sony kommt "sehr nahe an die DSLR". Gegenüber der S100 rast sie förmlich (und die S100 war schon schnell). Vom Drücken des Auslösers bis zur Darstellung auf dem Schirm vergeht kaum ein Wimpernschlag.
Dagegen nervt mich bei Anschauen der Bilder die Zoomfunktion. Sie scheint sich immer erst einen gefühlte halbe Sekunde Zeit zu nehmen, bis das Bild erscheint. Kein Problem aber nervig.

Audio / Video
Ich habe schon ein paar HD Videos gedreht. Sie sehen erstaunlich gut aus. Gegenüber der S100 (und auch der Canon 6D) wirkt der Ton (bei windfreier Umgebung) viel brauchbarer. Auch der Autofokus funktioniert "gut genug" für eine Kompakte. Ich ertappe mich auch dabei, statt mit der 6D gleich die Sony zum Filmen zu verwenden. Anmerkung: die RX100-III kann im 720p Format 100 fps schießen (gut für Zeitlupe) - das kann die RX100-II nicht.

Fernbedienung
Das Teil hat auch eine WLAN Funktion (Unterschied zum Vorgänger). Durch eine kleine App kann man den Bildausschnitt sehen, ein Foto machen oder das Video starten. Das funktioniert. Auch wenn die App nicht wirklich viel kann. Auf DSLR Seite gibt es Apps, die hier mehr Einstellungen zulassen.

Bildschirm
Dieser ist jetzt kippbar. Im Gegensatz zum Vorgänger. Aber nur in einer Richtung. Und nur eingeschränkt. Wäre für mich kein Kaufkriterium. Kann aber praktisch bei Operationen in Bodennähe sein.

Akku
Ich kann die Probleme der anderen nicht teilen. Aber wahrscheinlich arbeite ich anders. Ich hab das Teil oft in der Hand und schalte es halt schnell ein, wenn ich es brauche. Am Ende des Tages wird das Teilchen aufgeladen. Ein Ersatzakku liegt in der Tasche bereit. Noch nie Probleme gehabt. Auch finde ich es gut, dass man die Akkus in der Kamera über USB laden kann. Das erspart im Urlaub das zusätzliche Ladegerät. Wer schnell mehrere Akkus laden möchte, sollte nachkaufen, dann im Auslieferungszustand ist ein Laden nur in der Kamera möglich.

Meine Meinung: ich bin bis auf minimale haptische Einwände sehr zufrieden. die Nachfolgemodelle mögen einen Deut mehr Zoomrange bieten oder ein klein wenig am Sensor gebastelt haben, dies ist eine hervorrangende Kamera. Auch teilt sich der Nachfolger (die "III") den identischen Sensor mit der IIer Variante.

Bitte: Das Erstellen dieser Rezension war zeitaufwändig. Zeit, die in keinster Weise subventioniert wurdet. Wenn Ihnen diese Rezension weitergeholfen hat, bewerten Sie sie bitte mit "hilfreich". Vermissen Sie Information kontaktieren Sie mich doch einfach (Profil oder Kommentare). Vielen Dank.
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22 Kommentare| 242 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Zur RX100 habe ich bereits vor über einem Jahr eine sehr ausführliche Rezension geschrieben und diese mit der Canon G1X verglichen. Nun habe ich die RX100 an meine Tochter weitergegeben und mir das aktualisierte Modell angeschafft. Primär nutze ich sie als Zweitkamera, weil man sie immer dabei haben kann, ohne dass sie einen stört. Ich möchte Besitzern einer RX100 die Unterschiede aufzeigen, damit jeder für sich entscheiden kann, ob sich das Upgrade lohnt oder nicht.

► Gehäuse, Haptik und Verarbeitungsqualität:
Rein formal hat sich nicht viel geändert. Auf den ersten Blick bis auf den kleinen Buckel für den Blitzschuh kein Unterschied. Allerdings stellt sich das Gefühl eines deutlich höheren Gewichts ein, und das sehe ich eher positiv. Man meint, das Gehäuse müsse komplett aus Metall bestehen, was aber nicht stimmt. Während bei der RX100 auch die seitlichen und hinteren Gehäuseteile mit Metall verkleidet waren, sind diese jetzt aus Kunststoff ausgeführt. Das tut der hervorragenden Haptik allerding keinen Abbruch. Das blaue Zeiss-Logo ist jetzt kein Aufkleber mehr, sondern in das Gehäuse eingelassen. Insgesamt sieht die RX100II etwas erwachsener und "professioneller" aus.

► Technische Neuerungen gegenüber der RX100:
Dass die Kamera nun einen Klappmonitor besitzt ist die erfreulichste Neuerung, da Aufnahmen über Kopf oder aus der Froschperspektive nun einfacher zu realisieren sind. Dabei trägt der neue Monitor kaum auf, insgesamt ist die RX100II um nur 3 mm dicker geworden. Überarbeitet hat Sony auch den Helligkeitssensor für die Monitorhelligkeit. In dunkler Umgebung dunkelt nun auch der Monitor stärker ab und sorgt für ein realistischeres Sucherbild" und hilft darüber hinaus Akku-Energie zu sparen.

Der Blitz- oder Zubehörschuh wirkt an dieser kleinen Kamera etwas kurios. Das ist ein klein wenig so, als würde der Schwanz mit dem Hund wackeln und nicht umgekehrt. Ein Blitzgerät wäre größer als die Kamera selbst. Ein Aufstecksucher kostet ähnlich viel, wie die Kamera und macht den primären Vorteil der RX100II zunichte, nämlich ihre Kompaktheit.

Die Tastenbeschriftung ist jetzt etwas deutlicher lesbar und der (eigentlich überflüssige) Drehring am Objektiv läuft jetzt sehr viel geschmeidiger. Der HDMI-Anschluss ist jetzt nicht mehr unten, sondern befindet sich nun an der rechten Seite, unterhalb der USB/Lade-Buchse. Der Ein/Ausschalter ist jetzt etwas tiefer eingelassen, was die Gefahr versehentlichen Einschaltens, z.B. beim Verpacken in eine enge Tasche, deutlich minimiert. Allerdings bedarf es gelegentlich eines zweiten Anlaufs, um die Kamera einzuschalten, weil es beim ersten Mal nicht klappt. Aber das kann auch eine Frage der Gewohnheit sein.

Ein sehr nützliches neues Feature ist die Möglichkeit, die Movie-Taste für die Fotoprogramme zu sperren. Beim Vorgängermodell ist es mir leider sehr oft passiert, dass ich mit dem Daumen versehentlich diese Taste betätigt und eine Videoaufzeichnung gestartet habe. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Bilder mittels WLAN an ein Smartphone oder einen Smart-TV zu übertragen.

Die wichtigste Neuerung gegenüber der RX100 ist neben dem Klappmonitor der überarbeitete Exmor-R Sensor. Er soll lt. Sony um 30% lichtempfindlicher sein und für eine noch bessere Bildqualität sorgen.

In diesem Zusammenhang ist die Grundempfindlichkeit des Sensors von ISO 125 (RX100) auf ISO 160 gestiegen. Seltsamerweise bemerkt man beim Fotografieren keinen Vorteil bei der Belichtung. So habe ich z.B. bei Innenaufnahmen und wenig Licht folgendes Verhalten bei einer identischen Aufnahmesituation festgestellt: Die RX100 wählt bei F1,8 eine Belichtungszeit von 1/30s und ISO 1.250, während die RX100II 1/15s und ISO1.600 wählt. Wenn der neue Sensor lichtempfindlicher ist, wäre ein umgekehrtes Verhalten logischer.

► Bildqualität im Vergleich zur RX100:
Nach einer Serie von Vergleichsaufnahmen unter identischen Bedingungen (RAW & JEPEG) ergaben sich bis ISO 1.600 keine bemerkenswerten Unterschiede. Anders sieht es bei Aufnahmen mit höheren ISO Werten aus. Hier punktet die RX100II deutlich. Allerdings empfehle ich hier RAW Aufnahmen, denn aus diesen ist deutlich mehr heraus zu holen. Die JPEG Engine von Sony bügelt neben dem Rauschen zu viele Bilddetails heraus.

► FAZIT:
Die RX100II stellt ein durchaus gelungenes Upgrade zur RX100 dar. Nach wie vor gibt es keine vergleichbare Fotoqualität in einem so kleinen Gehäuse. Ob sich allerdings der deutlich höhere Mehrpreis zur RX100 lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Ich wäre bei der RX100 geblieben, wenn ich sie nicht meiner Tochter gegeben hätte. Für mich persönlich ist der Klappmonitor die größte und nützlichste Aufwertung gegenüber dem „alten" Model.

Abschließend noch eine kleine Bitte: Hat Ihnen meine Rezension in irgendeiner Art und Weise weitergeholfen? Falls ja, würde ich mich über die Nutzung des Abstimmungs-Buttons freuen. Falls nein, hinterlassen Sie doch bitte einen kurzen Hinweis über die Kommentarfunktion. So habe ich die Chance, es zukünftig vielleicht besser zu machen. Falls Sie ergänzende Fragen zum Produkt haben, beantworte ich diese gerne, sofern ich kann.
1111 Kommentare| 1.499 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2014
Die Kamera ist meine zwölfte Digitalkamera ( vier davon von Sony) und es ist mit Abstand der beste Kompromiss aus Kompaktkamera und DSLR.

Ich habe hier und an anderen Stellen viele Rezensionen über diese Kamera gelesen, in einer wurde allen Ernstes die Canon PS S110 als Alternative beworben...ist für mich nicht nachvollziehbar, schon deshalb weil beide Kameras doch sehr unterschiedlich konzipiert sind und daher auch nicht unbedingt vergleichbar.

Die zu lesenden Kritikpunkte sind zwar alle grundsätzlich schon vorhanden (offenbar wird gerade diese Kamera immer wieder mit DSLR verglichen was sie aber nicht ist) ...es ist daher jammern auf hohen Niveau !

Pro:

Sehr kompaktes Aluminiumgehäuse, die Verarbeitungsgualität (trotz Made in China) der Kamera ist über jeden Zweifel erhaben...ich kenne nichts besseres. Selbst die wenigen Kunststoffteile haben eine hohe Materialanmutung. Schaut Euch mal zum Vergleich nur die lausigen Buchsenabdeckungen aus Jogurtbecherplasik bei anderen - teureren - Kameras an !

Der oft kritisierte Objektivring hat ein perfektes Losdrehmoment (er soll sich ja auch nicht von alleine verstellen) und lässt sich danach butterweich und gleichmäßig drehen, wenngleich er eigentlich überflüssig ist.

Die Bedientesten sind natürlich sehr klein - ist die Kamera ja auch - sind aber aus Metall, haben einen sehr guten Druckpunkt und lassen sich problemlos bedienen. Wer darüber jammert und an so einer kleinen Kamera 1 Cent große Tasten erwartet hat einfach zu große Pfoten.

Die Bildqualität (beurteilt nach 400 Fotos) ist in 95% aller Fälle überragend ! Für die restlichen 5% gibt es reichlich manuelle Eingriffsmöglichkeiten im übersichtlichen und intuitiv zu bedienenden Menü. Eine Herausforderung an die Kamera und dem der dahintersteht sind allerdings gute Makroaufnahmen...da geht im Automatikmodus fast nichts, Tiefenschärfe sollte - wenn gewünscht - tunlichst manuell gewählt werden, aber damit kann man leben und das können die anderen Kompaktkameras auch nicht besser.

Eine sehr gute Lösung ist, das man die Automatikprogramme mit einen Tastendruck bezüglich Helligkeit, Schärfe, Farbe etc. einfach "übersteuern" kann, so wie man sie aktuell haben will.

Sehr nützlich ist auch die Möglichkeit die FN-Taste, den Objektivring und die Vierwegetaste frei programmieren zu können. So lässt sich die Kamera perfekt den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Das mickrige Blitzlicht reicht immerhin mein 40qm Wohnzimmer nachts bei völliger Dunkelheit perfekt auszuleuchten, mehr habe ich auch angesichts der Größe nicht erwartet und man braucht es auch relativ selten da das Objektiv offensichtlich schon lichtstark ist.

Die immer wieder zu lesende Randunschärfe konnte ich allenfalls in der 100 % Ansicht feststellen. Wie groß sind denn Euere Monitore das Ihr das seht ??? 46 Zoll?? Am 24 Zoll Mac-Monitor und beim Din A4 Ausdruck ist eine geringfügige Randunschärfe die auch viele DSLR nicht besser können bei detailreichen Motiven gerade noch wahrnehmbar.

Die angeblich lange Einschaltzeit kann ich überhaupt nicht bestätigen, bei meiner beträgt die Ein/Ausschaltzeit etwa 2 Sekunden und wer wirkliche Schnappschüsse machen will, muß sich bei ebay ohnehin eine alte, rein mechanische Analogkamera ersteigern :-)

Das klappbare Display mit seiner automatischen Hellikeitsregelung ist ein Highlight, das habe ich auch noch bei keiner anderen Kamera besser gesehen. Einen Touch-Screen vermisst man nicht wirklich.

Der Autofokus ist recht schnell und "sitzt" fast immer genau da wo man ihn haben will.

Die Akkulaufzeit ist sehr gut, für einen normalen Tagesausflug braucht man keinen zweiten.

Die Videofunktion habe ich noch nicht ausprobiert weil sie mich nicht interessiert.

Auf die WiFi Funktion glaubte ich anfangs verzichten zu können, möchte sie aber inzwischen nicht mehr missen, kein lästiges Kabelgefummel mehr um die Bilder zum PC zu übertragen.

Contra:

Der Druckpunkt des Auslösers könnte besser sein, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Der Blitz fährt genau an der Stelle aus an der man ihn überhaupt nicht brauchen kann, weil dort in der Regel der Zeigefinger liegt. Ein im Gehäuse integrierter Blitz wäre hier die bessere Lösung gewesen.

Die beiliegende Bedienungsanleitung ist ein Witz, da hätte ich in der Preisklasse mehr erwartet, aber zumindest kann man sich auf der Sonyhomepage eine vernünftige herunterladen.

Aber...in der Preisklasse keine popelige Ladeschale für den Akku und ein noch billigeres HDMI Kabel mitzuliefern ist schlicht ne Frechheit von Sony und daher gebe ich der Kamera auch nur 4 Sterne obwohl sie 5 verdient hätte.

Fazit:

Für den normalen Hobbyfotografen ist die Kamera der beste Kompromiss zu DSLR den ICH kenne und lässt keine Wünsche offen.
Die Erbsenzählenden Profis unter Euch haben sicherlich besseres im Schrank, das ist dann aber auch mindestens dreimal so groß und dreimal so teuer und der oder die Normalo den Ihr Eure DSLR-Topfotos zeigt, erkennt den Unterschied ohnehin nicht :-)

Und nein, ich bin kein Sony-Mitarbeiter oder Produkttester , ich habe einfach nur schon viele Kameras gehabt und auch viele ausprobiert und insofern ist der Preis für die Kamera gerechtfertigt, es gibt in der Preisklasse kein besseres Gesamtkonzept...ich würde sie ohne wenn und aber wieder kaufen...selbst für die UVP von 750,-- !
99 Kommentare| 222 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2016
Was für ein tolles Teil
Die Bildqualität ist überragend. Schärf, Farben, Bedienung, es macht einfach Spaß sie auf Reisen mitzunehmen. Gerade wer sich im Urlaub auf unsicheren Pfaden bewegt und doch tolle Fotos machen will, kommt an dieser Kamera nicht vorbei.
Die Kritik bei der Bedienung mittels Objektivsteuerring halte ich für völlig überzogen. Ich benutze ihn beispielsweise überhaupt nicht, weil sich die gleichen Funktionen über das Cursor-Steuerrad viel leichter und schneller bedienen lassen. Das gedruckte Handbuch was bei Amazon angeboten wird, sollte man sich auf jeden Fall gönnen, weil es einem die vielen Funktionen der Kamera erst voll erschließt. Ebenso albern sind die unsinnigen Vergleiche mit Kamera XYZ. Diese Kamera ist in ihrer Größe und Qualität der Bilder die sie produziert am Markt einzigartig. Selbst für unerfahrene Fotografen sind die Menüs in der Vollautomatik so gemacht, das jeder damit was anfangen kann. In den Vollautomatiken setzt die Kamera DRO und HDR vollautomatisch ein um allzu extreme Lichtunterschiede auszugleichen. Wem der Mehrfeldfocus in der „Vollautomatik“ zu unsicher ist, kann mit einer Focusnachführung das Ziel anvisieren, kurz die Cursorertaste gedrückt und das Ziel ist eingeloggt. Egal wie der Bildschirm bewegt wird, das Ziel bleibt anvisiert. Gerade auch Bilder in Räumen, bei Geburtstagen etc. wo geblitzte Bilder meist Gesichtsirritationen hervorrufen, kann man auf den Blitz getrost verzichten. Schöne Farben, keine Schatten. Astrein. Da gibt es nix zu deuteln. Die Akku-Laufzeit ist angenehm ausreichend. Nach einem kompletten Tag wandern, mit vielen vielen Bildern(das Teil ist ja neu und muss getestet werden), war der Akku bestenfalls halb leer. Videos waren auch dabei.
Ich kann die Kamera auf jeden Fall empfehlen und würde sie wieder kaufen. Wer noch zweifelt, sollte die RX100II einfach mal beim Händler in die Hand nehmen und zumindest nur den Größenunterschied zu den Mitbewerbern erleben.
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am 29. Dezember 2014
Auch wenn die Allgemeinheit inzwischen wohl mehr an der Sony RX 100 III interessiert ist, möchte ich doch noch mal meine
Einschätzung zur RX 100 II abgeben.

Bildqualität:
Die Bildqualität ist wirklich herausragend . Ich hatte die Möglichkeit die Bildqualität (beziehe mich immer auf RAW) über einen längeren Zeitraum mit der Sony Alpha 6000 mit 16-70 mm Zeiss Objektiv, Sony RX 1 und Fuji X Pro 1 zu vergleichen. Und fast mit Erschrecken musste ich feststellen, dass sich die mit Lightroom bearbeiteten RAW Fotos im direkten Vergleich nur sehr wenig unterscheiden. Beim Betrachten der Fotos in zufälliger Reihenfolge konnte ich die Bilder den Kameras oftmals nicht eindeutig zuordnen. Einzig die Bilder der Sony RX1 stachen durch ihre Schärfe, den Farben und dem Bokeh oft heraus. Dafür hat diese Kamera aber auch nur ein 35 mm Festobjektiv.

Bedienung:
Nervig finde ich den Einstellring am Objektiv, dieser ist bei meinem Exemplar viel zu schwergängig und hat keine Rasterung. Den optionalen Gummigriff sollte man sich auf jeden Fall gönnen, da er die Handhabung erheblich erleichtert. Einen Sucher brauche ich persönlich nicht, mir ist ein Klappdisplay wie bei der RX 100 II viel wichtiger. So kann man schöne Schnappschüsse aus der Hüfte schießen, und hat nicht diese " jetzt fotografiere ich was" Haltung wenn man die Kamera auf Augenhöhe hält. Ich fotografiere meistens im P Modus mit voreingestellten ISO Bereich und ändere diese Einstellung nicht oft, so dass mich die kleinen Knöpfe nicht weiter stören.

Der kleine eingebaute Blitz reicht mit völlig aus. Ich habe die Blitzstärke eine Stufe heruntergesetzt damit Gesichter nicht überstrahlt werden.

Akkuleistung:
Ich kann keine Bilderzahl nennen, die man mit einem Akku schiessen kann, aber gefühlt ist die Akkuleistung sehr gut.

Video:
Ist mir nicht so wichtig, aber die kleinen Filmchen aus dem Urlaub sahen auf dem TV Gerät sehr gut aus.

Fazit:
Sehr kleine unauffällige Kamera die sich bei mir in fast allen Situationen sehr gut bewährt hat.
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am 1. Februar 2015
Nachdem ich als ambitionierter Hobbyfotograf sehr lange Zeit mit einer Nikon DSLR und umfangreichem Obejktivzubehör und somit entsprechendem "Gepäck" unterwegs war, stieß ich durch Zufall auf einen Kompaktkamera-Test, wo die Sony RX 100 II aufgrund der Optik und eines für diese Klasse extrem guten Sensors sehr gute Ergebnisse lieferte.
Nach langem Überlegen habe ich sie mir gegönnt und trotz des etwas höheren Preises die Entscheidung keine Minute bisher bereut.

Ausgeliefert wird sie mit einer Handschlaufe, einem Akku und einem USB-Ladekabel, sowei einer Bedienungsanleitung, die trotz ihres Umfanges inhaltlich eher die "Basics" abdeckt. Wer sich intensiver mit der Kamera beschäftigen möchte, dem sie entsprechende Literatur empfohlen.

Das Kameragehäuse besteht aus Metall und fühlt sich sehr wertig an, die Knöpfe zur Einstellung sind zwar klein (deshalb ja auch "Kompakt"kamera), haben jedoch eine sehr saubere Führung und gute Verabrbeitung. Vom Gewicht her ist es sicher keine "Billigkompakte", die man mal schnell aus der Hosentasche zaubert, es empfiehlt sich somit zum Schutz dieser schönen wertigen Kamera eine entprechende Kameratasche, wobei nach entsprechender Recherche auf die original Sony zurückgegriffen werden sollte, bei einigen sehr günstigen "Nachbauten" aus Fernost scheinen die Befestigungsschrauben lt. Internet das Stativgewinde der RX100 zu beschädigen, ebenso sei die Passform recht mangelhaft.
Den oft erwähnten als Zubehör erhältlichen aufklebbaren seitlichen Griff vermisse ich nicht, auch ohne dieses Feature läßt sie sich ohne Risiko sehr gut halten und tadellos bedienen!

Die RX 100 II habe ich mir vor allem statt der RX100 wegen des ausklappbaren Monitors gegönnt, der eine erhebliche Erleichterung bei Überkopf-Aufnahmen oder Aufnahmen ab Gürtellinie abwärts erlaubt. Gerade Kinderaufnahmen wären hier zu nennen.
Der Klappmechanismus ist völlig aus Metall (ebenso wie der Mechanismus des kleinen Einbaublitzes) und solide verarbeitet.
Anmerkungen von anderen Usern, man müsse aufpassen, dass nichts kaputt ginge, kann ich somit absolut nicht bestätigen!
Die Mechanik hinterläßt, wie die gesamte Kamera, einen sehr guten und soliden Eindruck.
Ob man den zusätzlichen Blitzschuh auf der Kamera nützen möchte, sei dahingestellt. Sony verlangt für alles Zubehör (Externer Sucher, externes Blitzgerät) unerwartet deftige Preise.

Die Menüführung lder RX 100 II ässt sich nach einigem Einarbeiten sehr gut bedienen, Sony hat hier idealerweise sowohl den "Zoomring" am Objektiv frei belegbar gestaltet, ebenso kann man an der Rückseite über eine "FN-Taste" sehr schnell auf gewünschte und bis zu 7 frei konfigurierbare Parameter zugreifen. Die Techniker haben sich wirklich Gedanken gemacht!
Der Zommring läuft übrigens auch, völlig entgegen anderer Darstellungen, sehr geschmeidig und lässt sich gut bedienen. Von hier gelesenen und behaupteten "Losbrechmomenten" keine Spur!
Die Bildqualität liegt in etwa mit modernen DSLs der Einsteiger- und Mittelklasse gleichauf, meine Nikon macht es kaum besser.
Besonder stark ist die RX100 II nicht nur in ihrer sehr guten Bildschärfe. Nachtaufnahmen mit dem entsprechend vorgeschlagenem Programm (wobei sie etliche diverse "Szeneneinstellungen" für jede erdenkliche Fotosituation zur Verfügung stellt), waren eine äußerst große Überraschung! Bilder aus tatsächlich stockdunkler Nacht waren am PC unvermutet derart detailreich, als wären sie in der Dämmerung aufgenommen worden. Bisher hatte ich bei keiner DSLR im Dx-Format derart überraschend gute Ergebnisse!
Die RX 100 II geizt auch nicht mit individuell einstellbaren Parametern, so können Kontrast, Schärfe und Helligkeit nicht nur im manuellen oder Automodus nach Belieben korrigiert werden, auch im Szene- oder Programmodus sind Individualisierungen möglich.
Leichte Schwächen zeigt sie mitunter bei Makroaufnahmen, da, je nach Fokusvorwahl, die Schärfe nicht immer sofort getroffen wird. Ansonsten arbeitet sie leise und schnell.

Zusätzlich kann ein UV-Filter als möglicher Objektivschutz oder für ambitionierte Fotografen ein Polfilter mit der Größe 52 mm angeschafft werden. Sony bietet leider kein Filtergewinde am Objektiv an, bei Kauf von Filteradaptern sollte dringend(!) darauf geachtet werden, dass sie abnehmbar sind, weil einige User schon darauf hingewiesen haben, dass in Kombination mit Blitzlicht und Weitwinkel u.U. durch den Adapterring Abschattungen auftreten können. Somit kämen abnehmbare magnetische Filteradapter oder der original Sony-Adapter wie auch der Adapter von "Lensmate" (ich habe ihn mir aus USA bestellt) in Betracht. Also lieber hier etwas mehr ausgeben!
Die Filter selbst sollten als "Slim-Line-Ausführung" erworben werden, da sie wegen der geringen Bautiefe am Objektiv nur marginal auftragen und somit Abschattungen am Rand vermieden werden.

Was in keiner Beschreibung erwähnt wird ist, dass die RX 100 II nicht nur einen 3,6-fach Zoom beinhaltet, sondern durch spezielle Einstellungen im Menü über einen "Klarbildzoom" bis hin zu zusätzlichem Digitalzoom ein Endzoombereich von 20 (!) - adäquat über 500mm KB - vorhanden ist (mit entsprechenden qualitativen Abstrichen natürlich, weil es ausserhalb dem "optischen" Zoom dargestellt wird).

Zu erwähnen sei noch der Pluspunkt, dass die Sony auch Aufnahmen in HDR produziert. Etliche (aber nur unbewegte!) Bilder werden bei einer Aufnahme übereinander gelegt, so dass sie dadurch brillianter zur Geltung kommen. Landschafts- oder Nachtaufnahmen bekommen somit nochmals einen sehr guten und plastischen Eindruck.

Auf eine 2GB Speicherkarte gehen lt. Sony, je nach Auflösung (hier 20 MP), unter JPEG bis zu 170 Bilder in der Auflösung "fein", bei JPEG+Raw sind es nach Herstellerangabe 58 Bilder, nur RAW wären 88 Bilder.
Der Akku soll an die 350 Bilder schaffen. Als kleine Zusatzanschaffung für die Reise könnte noch ein Ladegerät mit Akku erwogen werden, da sich der Akku ansonsten per USB-Kabel nur direkt in der Kamera laden lässt.

Fazit: Die RX 100 II stellt eine hochqualitative Alternative zu einer DSLR dar, auch anspruchsvolle Hobbyfotografen, die nicht immer ihren "Reisekoffer" mitschleppen möchten und mit einem Bereich von Weitwinkel bis zum leichten Tele von etwa 100 mm KB (optische Brennweite), werden in ihr einen sehr guten Begleiter mit toller Zeiss-Optik, einem sehr guten Rauschverhalten und unzähligen Möglichkeiten in der Bedienung finden.
Ebenso eignet sie sich für Einsteiger, die von Anfang an an wertigen Aufnahmen interessiert sind und sich detailliert mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen möchten, ohne deshalb viel mitschleppen zu wollen oder stolze Summen in eine gute DSLR mit ordentlichen Objektiven investieren möchten oder können.
Für das Publikum mit dem schnellen "Schuß" zwischendurch an der Poolbar oder am Strand ohne nachhaltige Ansprüche auf Bildqualität oder individuellen Einstellungen ist sie sicher die falsche Kamera, wobei durch die preisliche Gestaltung diese Zielgruppe von Sony wahrscheinlich von vornherein nicht angesprochen wird.
Der Unterschied zur etwas preiswerteren RX100 liegt darin, dass die RX 100 II über den schon beschriebenen Schwenkmonitor verfügt, zusätzlich wurden Leiterbahnen hinter den Sensor verlegt, so dass er dadurch, im Gegensatz zur RX 100, lt. Sony um eine Blendenstufe nochmals empfindlicher zu sein scheint.
Gute Aufnahmebeispiele und Vergleichsmöglichkeiten zu diversen anderen Kameratypen lassen sich auch nochmals zur Kaufentscheidung auf dkamera.de nachsehen.
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am 22. Juli 2013
Der Unterschied zwischen der "alten" RX100 und der neuen RX100M2 ist relativ gering. Die RX100M2 hat einen Blitz/Zubehörschuh, ein Klappdisplay, WIFI und einen neuen Sensor dem die offensichtlich technik-unkundigen Sony-Werbetexter eine Hintergrundbeleuchtung andichten. In Englisch heisste diese Technologie Backside Illumination (BSI), damit ist gemeint dass bei diesem Sensor die Leiterbahnen und Chips die die aktiven Sensorpixel verbinden unter die Pixel wandern sodaß mehr Licht auf die aktiven Pixel fällt und er damit lichtempfindlicher wird. Der Effekt ist quasi der gleiche als würde der Sensor umgedreht, aslo die normalerweise unten liegenden aktiven Pixel kommen nach oben, deshalb die Bezeichnung Backlit. Sony verspricht 40% bessere Lichtempfindlichkeit, in der Praxis bedeutet das allerdings maximal eine halbe Blendenstufe. Wie die alte RX100 hat auch die neue RX100M2 eigentlich eine hervorragende Bildqualität auf dem Niveau einer ca. 5 Jahre alten DSLR. Allerdings ist sie manchmal etwas zickig, Nahaufnahmen mit offener Blende sind nicht ihre Stärke. Durch den relativ großen Sensor in Verbindung mit dem Lichtstarken Objektiv ist bei offener Blende die Schärfenebene relativ schmal, besonders natürlich im Nahbereich. Sitz da der Fokuspunkt nicht hundertprozentig ist die Aufnahme unscharf. Leider neigt die alte RX100 wie auch die Neue dazu öfters mal beim Fokus daneben zu langen. Wenn der Fokus allerdings sitzt ist die Bildqualität wirklich sehr gut, zumindest in der Bildmitte, denn das Objektiv hat leider eine relativ große Randunschärfe. Die besten Ergebnisse erzielt man im Weitwinkelbereich und bei mittlerer Brennweite, bei Tele lässt das Objektiv in Bezug auf die Schärfe etwas nach.
Habe die "alte" RX100 jetzt knapp 1 Jahr und habe jetzt die neue RX100M2 bekommen. Wenn man sie das erste Mal in der Hand hat fällt kaum ein Unterschied zur alten RX100 auf, das Klappdisplay trägt kaum auf.

RX100 Made in Japan.
RX100M2 Made in China.

Mit dem Kontrollring vorn am Objektiv kann man jetzt auch in festen Schritten zoomen, allerdings hat der Ring immer noch keine Rastung wie z.B. bei der Canon S100 und läuft zudem bei der RX100M2 noch schwerer als bei der M1. So macht die Bedienung nicht wirklich Spaß. Der Ring hat ein derartig hohes Losreissmoment dass man ihn nicht flüssig bedienen kann, besonders wenn man ihn zum manuellen Fokussieren benutzen will ist es eine Qual.

Die neue RX100M2 hat jetzt auch WiFi. Ich habe sie mal mit meinem Smartphone verbunden (ohne NFC)
Über das Kameramenü kann man WIFI aktivieren, es wird ein Code angezeigt, Play Memories im Smartphone gestartet, Code eingegeben und man sah das Kamerabild auf dem Handydisplay. Mittels zwei Softkeys kann man zoomen, mit einem Anderen auslösen. Das Kameradisplay bleibt dann dunkel, man kann an der Kamera dann nichts mehr einstellen, allerding auch nichts am Smartphone. Also man hält in einer Hand das Smartphone, in der Anderen die Kamera, wackelt mit beidem herum und versucht über das Smartphone auszulösen. Mehr kann man nicht machen,ich frage mich immer noch wozu das Ganze gut sein soll.
Der FN und Wiedergabe-Knopf sowie der linke Teil des Scrollrads sind bei der M2 schwerer zu bedienen weil das Display übersteht, dadurch muss man den Fingernagel benutzen. Die M1 liegt da doch etwas besser in der Hand.
Den Multifunktionsblitzschuh werde ich bis auf weiteres nicht nutzen können weil der EVF viel zu teuer ist und es kein kompaktes Blitzgerät für die RX100 gibt, Schade, hatte die neue M2 eigentlich auch bestellt um einen elektronischen Aufstecksucher benutzen zu können hatte es aber versäumt mich mal über den Preis zu erkundigen.
Die Bildqualität ist fast identisch mit der alten RX100, im direkten Vergleich erscheinen mir die Bilder der M2 etwas gesättigter aber dafür manchmal nicht ganz so scharf. Bei hohen ISO-Zahlen scheint die neue M2 etwas besser zu sein, nach ein paar direkten Vergleichsbildern würde ich sagen so um eine halbe Blendenstufe.

Als Fazit würde ich sagen: Die Kamera ist gut, eine Riesenverbesserung zur alten RX100 ist sie aber auch nicht, da muss man schon sehr genau abwägen ob sie den Aufpreis auch wert ist.

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Update nach 3 Wochen Benutzung:
Meine erste RX100M2 habe ich nach 2 Wochen zurückgeschickt. Im Brennweitenbereich zwischen 40 und 50 mm wies sie eine extreme Unschärfe im rechten Bildbereich auf. Bemerkbar machte sich das besonders bei Offenblende im Nahbereich. Das die RX100 am Bildrand nicht besonders scharf ist, ist ja bekannt, das war auch nicht das Problem. Bei meiner Kamera begann ein Unschärfebereich rechts bereits knapp nach der Bildmitte, zum Rand hin wurde es dann seltsamerweise wieder schärfer. Meine alte RX100 und die daraufhin neu bestellte zweite RX100M2 wies dieses Problem nicht auf.
Man muss fairerweise sagen dass der fehler hauptsächlich im Nahbereich bemerkbar war, trotzdem erwarte ich bei dem Preis auch ein gut justiertes Objektiv deshalb ging die erste Kamera wieder zurück.

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am 12. September 2014
Die technischen Eigenschaften wurde schon x-fach beschrieben, sodass ich mich auf meine Erfahrungen im letzten Jahr beschränke.

Ich verwende sie für Urlaubsreisen, aber auch gelegentlich für Events, bei denen ich nicht als Fotograf eingeladen bin. Feiern, Bälle usw. hat die Kamera bereits mitgemacht.

Pro:
- die Qualität des Objektives ist im WW Bereich sehr gut, im Tele Bereich gut, im Nahbereich schlecht, soweit man von Nahbereich sprechen kann. Der Randabfall ist mit 30% durchaus sichtbar, aber in der Praxis nur selten relevant.
- Die Bedienung ist DSLR like, nur halt mit weniger Bedienelementen. Aber wenns nicht hektisch sein muß kommt man zurecht.
- Die Qualität entspricht bis auf das Spiel mit der Schärfentiefe durchaus jenem, was ich aus einer üblichen APS-C DSLR erreichen würde. Klar kann man mit Pixelpeeping Unterschiede feststellen, für Full HD Beamer, Fotobücher, Internet, Poster bis 30*40 jedoch irrelevant.
- Tageslichtaufhellung mit Zentralverschluß bei allen Zeiten ist sehr angenehm, der kippbare Einbaublitz für Events durchaus für eine ausgewogenen Beleuchtung brauchbar.
- insgesamt sehr stabiles Gehäuse mit allerdings wackelndem Objektiv. Leichte Filter kann man mit einem Adapter raufgeben.
- externer Sucher in hoher Qualität verfügbar (allerdings recht teuer und unhandlich)

Contra:
- Der interne Blitz kann keine externe Blitze steuern. Setzt man einen 20er drauf, geht indirekt meist nur im Querformat. Für Hochformat braucht man dann ein Kabel. Blitztechnisch ist die Konkurrenz da weiter. - Der Nahbereich ist qualitativ schlecht und man kommt auch nicht wirklich nahe ran. Unter Bl. 4/5,6 geht gar nichts.
- Mit eingebautem Blitz werden die ISO unnötig weit hochgedreht, bei Aufsteckblitz bleibt die Kam bei niedrigen ISO. Das kann irritieren. Manuell ISO Wahl hilft.
- Das im Tele lichtstärkenmässig stark abnehmen Objektiv für daduch gerne zu sehr hohen ISO und/oder Verwacklungen. Will man blitzen, ändert sich kontinuierlich mit der Brennweite das Verhältnis Raumlicht zu Blitzlicht, was bei Events inkonsistent Bilder bewirkt. Gegenwirken ist möglich, aber mühevoll.
- Steuerung durch Smartphone/Tablet ist schlichtweg eine Katastrophe. Reicht gerade für Selfies, aber die kann ein Smartphone auch ausreichend gut. Einstellung der Parameter ist nicht möglich, daher muß man das an der Kamera machen und auf den relativ teuren Kabelauslöser zurückgreifen.

In Summe ist die Kamera immer noch unschlagbar und ersetzt für private Bilder die DSLR Ausrüstung. Die RX-100III hat mittlerweile den Sucher eingebaut und ein am Teleende lichtstärkeres Objektiv, aber dafür keinen Blitzschuh und ext. Blitze kann sie auch nicht ansteuern. Daher ist für meine Anwendungsfälle ist die RX-100II mit dem 20er Blitz immer noch die bessere Wahl.
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am 27. Februar 2014
Nachdem ich 1,5 Jahre mit einer Sony Alpha 57 mit beträchtlichen Zubehör fotografiert habe, habe ich mich nun entschlossen auf eine kleinere, leichtere Ausstattung umzuschwenken.
Die Grundidee war, das es bereits genug technisch perfekte, langweilige Fotos gibt (Ich lache immer über Nikonen Fotografen, die mit Ihren 5 kg Fotoapperaten und LMA Objektiven, Bilder von Stiefmütterchen in Nachbars Garten machen).
Es musste also eine Kamera her, die ich oft dabei haben kann, um die ungewöhnlichen, besonderen Momente festzuhalten.
Ich war also durchaus bereit etwas Bildqualität für Mobilität einzutauschen. Und machen wir uns nichts vor, eine größere Kamera ist natürlich besser .... dachte ich. Das ich nur wenig Bildqualität opfern musste und viel Mobilität bekommen habe, habe ich erst jetzt erkannt.
Diese Kamera liefert eine erstaunliche Bildqualität, hat aber auch ihre Beschränkungen. Wegen des kleinen Sensors kann sie natürlich nicht so einfach freistellen wie es z.B. ein APS-C Sensor kann. Das fest verbaute Objektiv ist weder eine Festbrennweite mit extremer Lichtstärke, noch ein Superzoom, sondern etwas dazwischen, eben ein Standartzoom.
Das muss nicht schlecht sein, denn fast so schlimm wie eine Kamera, welche nicht dabei ist, ist eine Kamera mit falschen Objektiv drauf. Mit der Kleinbildequivalenten Brennweite von 28-100 mm ist man in mindestens 90 % der Fälle gut ausgerüstet.
Wer nicht ausschließlich Portraits fotografiert, wird sich auch mit den eingeschränkten Freistellmöglichkeiten des kleineren Sensors arrangieren können, indem er z.B. das Licht nutzt um eine Person hervorzuheben, oder einfach so zu fotografieren, das eben der Hintergrund nicht direkt hinter der Person ist, sondern vielleicht ein Meter weiter entfernt (ja, man darf sich beim fotografieren bewegen und das Fotomotiv auch, obwohl es Zoom gibt! ;-) ).
So, das war es schon mit den Einschränkungen !
Die Bildqualität ist wie bereits geschrieben top, da haben es selbst aktuelle DSLR, SLR und Systemkamers schwer, sich deutlich abzusetzen.
Wer jetzt mit albernen Tests oder 1000 % Vergrößerungen kommt, wo man dann kleine Unterschiede erkennt, nenne ich Nerd.
Ich sehe das Thema: "Was für eine Kamera brauche ich?" als eine Abwägung von vielen Faktoren.
Ich finde, wer wie ich eine möglichst kleine Kamera sucht, mit der man nicht nur knipsen, sondern auf fotografieren kann, darf auf jeden Fall zugreifen.

Viel Spaß dabei !
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am 1. Juli 2015
Ein tolles Gerät, wenn es funktioniert. In meinem Fall hat es das nach einem halben Jahr nicht mehr: Die Kamera hat sich beim Drücken des Auslösers ausgeschaltet, Fotografie war dann nicht mehr möglich, nur Videoaufnahmen. Der Reparaturservice, die Firma Geissler in Reutlingen, hat die "Leiterplatte ausgewechselt" und das Gerät "geprüft" zurück geschickt. Nach 10 Belichtungen ist derselbe Fehler wieder aufgetreten. Inzwischen war die Kamera viermal bei Geissler und viermal wurde die Leiterplatte erneuert. Das Gerät ist jetzt wieder bei Geissler und seit 20 Tagen warte ich darauf, dass sie von Sony das OK für einen Austausch gegen ein Neugerät erhalten. Ich rufe mittlerweile täglich beim Reparaturservice an und erhalte täglich die Antwort, dass die Angelegenheit "im Laufe" des jeweiligen Tages geklärt werde. Seit 3 1/2 Monaten habe ich keine funktionierende Kamera mehr. Es ist unfassbar. Und ein hinreichender Grund keine Sony-Kameras zu kaufen, wenn man vom deutschen Service abhängig ist.

Update: 31 Tage nach Beantragung des Austausches kommt ein Form-Brief von Geissler per Post, indem ich aufgefordert werde, das restliche Zubehör einzusenden und meine Bankverbindung mitzuteilen. Es kündigt sich dadurch offenbar eine Kaufpreiserstattung an, von der bislang nie die Rede war. Und ich frage mich: Kauf' ich das Gerät noch einmal oder ist mir das Risiko erneuten Ärgers zu hoch?
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