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TOP 100 REZENSENTam 17. August 2014
Positiv (und ausschlaggebender Kaufgrund für mich) war/ist die Verbindung aus Superzoom-Kompaktkamera und manuellen PASM-Einstellmöglichkeiten. Ein schönes Foto z.B. eines Wasserfalls bekommt man eben nur hin, wenn man die Verschlußzeit manuell auf 1/60 oder noch langsamer stellen kann. Bei der üblichen "ich helf dir bei allem"-Automatik geht das nicht und entsprechend "glattgebügelt" sehen viele Fotos dann aus.

Die Bildqualität (zumindest bis ISO 400) ist für mich für Reisefotografie völlig ausreichend und für diese Kameragattung absolut in Ordnung. Dass eine Superzoom-Kompaktkamera keine DSLR-Qualität (dank großem Bildwandler) bieten wird, wird/muss sowieso jedem klar sein. Die Bildqualität der Sony ist in ihrer Klasse aber sicherlich eine der Besten. Die Farben empfinde ich als angenehm neutral und unaufdringlich. Wer eine Canon gewohnt ist, der wird vielleicht etwas Farbsättigung vermissen (was aber in den manuellen Modi PASM individuell angepasst werden kann). Fotos ab ISO 400 (besonders bei starkem Zoomen) kann man durch den sogenannten Aquarelleffekt ziemlich vergessen. Die ISO-Automatik kann glücklicherweise entsprechend eingegrenzt werden. Ein sehr interessanter Artikel zum Aquarelleffekt findet sich im Web unter "w w w . s t o r y a l . d e / s t o r y - 2 0 1 2 / m e g a - z o o m . h t m l" (sorry für die Leerzeichen, aber sonst wirft Amazon den Link raus)

Besonders erwähnen möchte ich den Auto-HDR-Modus. Manche kennen das vielleicht: Foto einer pittoresken Gasse in der Altstadt. Gasse im Schatten (und entsprechend dunkel), Himmel strahlend blau (und entsprechend hell). Als Kompaktkamera-Fotograf hast du jetzt die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub, also zwischen "Himmel weiß - Gasse normal belichtet" oder "Himmel blau - Gasse säuft ab im Schwarz". Der Auto-HDR-Modus ermöglicht es (zum Glück ohne dabei den HDR-Effekt zu übertreiben) diese sehr kontrastreichen Aufnahmesituationen auch bei einer Superzoom-Kompaktkamera zufriedenstellend zu meistern. D.h. die Gasse säuft nicht in Schwarz ab, sondern ist normal belichtet und der Himmel ist blau (wenn auch nicht ganz so strahlend).

Die Benutzerführung (Menüstruktur etc.) ist meiner Ansicht nach für (Foto-)Techniker gedacht, aber nicht für Laien gemacht. Selten habe ich eine so katastrophale Bedienungs- und Menüführung wie bei der Sony gesehen (z.B. muss man, um zwischen den drei speicherbaren manuellen Modi umschalten zu können, das PASM-Drehrad von MR wegdrehen und wieder zurückdrehen, um dann mit dem Dreh-Klick-Rad einen der drei Modi wählen zu können). Das Ganze kombiniert mit einer grauenhaften Fummelbedienung mit Winzigknöpfen auf der Kamerarückseite, die tlw. mit dem Fingernagel betätigt werden müssen, um nicht versehentlich weitere Funktionen mit auszulösen (Stichwort: "Dreh-Klick-Rad") und inflationären Winzigsymbolen am Display. Wenn man die Winzigsymbole nicht sehen will, kann man die Displayansicht umschalten (und sieht dann fast gar keine Symbole mehr). Ein gesundes Mittelmaß scheint Sony hier zu fehlen.
Die nicht vorhandene Bedienungsanleitung (das, was der Kamera beigelegt wird, verdient diesen Namen nicht!) tut ihr übriges. Einzig die Hilfe-Datei, die man sich von der Sony-Homepage auch als PDF downloaden kann, ersetzt die nicht vorhandene Bedienungsanleitung.
Die Hoffnung, dass das Desaster der Bedienungs- und Menüführung mit einem Firmwareupdate seitens Sony beseitigt werden wird, kann man getrost als gering bezeichnen. Die bereits von der Fachpresse kritisierte Bedienerführung bei der Vorgängerkamera HX50 wurde von Sony bis heute nicht durch ein Firmware-Update behoben.

Das was mir letztlich im Fotoalltag am meisten fehlt ist eine Stitchinghilfe für manuelle Panoramaaufnahmen (wie ihn die alte Panasonic Lumix-Serie besaß), denn die eingebaute "ich rechne dir dein Panorama gleich fertig zusammen"-Funktion ist für anspruchsvolle Panoramen nicht vernünftig zu gebrauchen.

Die Kamera selbst liegt angenehm in der Hand, die Oberfläche ist leicht gummiert. Die Kamera ist sehr leicht, fühlt sich aber etwas "billig" an. Das per Tastendruck ausklappende Blitzgestell sieht sehr filigran aus (Langzeithaltbarkeit?). Ein Vorteil dieser Konstruktion ist allerding unbestreitbar: Dadurch, dass nicht jedesmal beim Einschalten der Kamera der Blitz mit aufgeladen wird, hält der Akku der Sony relativ lange durch. Die Stativbefestigung ist leider derart ungünstig plaziert, dass selbst bei Einsatz eines Kleinststatives wie diesem hier Joby GorillaPod Micro 250 handliche Kamerastative blau, der Akku-/Speicherkartenfachdeckel nicht mehr geöffnet werden kann. Testet denn bei Sony die Kameras keiner, bevor sie in die Serienproduktion gehen?

Was manche vielleicht als Nerd-Gimmick abtun würden, finde ich klasse. Nämlich die Möglichkeit die Kamera mit Hilfe einer Sony Handy-App mit einem Mobiltelefon zu verbinden und dieses dann als Bildschirm (inkl. Fernsteuerung des Kamerazooms) und Fernauslöser zu verwenden. Das ermöglicht z.B. interessante Kameraperspektiven und erleichtert Selbstporträts (oder Gruppenaufnahmen) ungemein.

Ebenfalls erwähnenswert für eine Reisekamera: Die Buchse zum Aufladen des Akkus in der Kamera ist eine Standard-micro-USB-Buchse. Also die Gleiche wie die auf dem Mobiltelefon (zumindest auf den meisten aktuellen, ausgenommen Eier-Telefone). D.h. das Ladegerätechaos auf Reisen bleibt angenehm überschaubar.

Mir waren die Nachteile der Sony bereits vorher bekannt bzw. hatte ich diese recherchiert und, ich muss es nochmals sagen, die Bildqualität der Sony ist wirklich in Ordnung. Zudem gab es die Kamera bei Amazon zu einem unschlagbar attraktiven Preis (im Vergleich zu Wettbewerbskameras). Außerdem - ich bin Techniker! ;-) Aber trotzdem - das, was Sony hier abliefert, ist ein Armutszeugnis für dieses Unternehmen!

Fazit: empfehlenswerte Kamera, wenn man sich damit beschäftigt

Update 2014-09-03: Zwischenzeitlich habe ich mich an die sehr komplexe Bedienung der Kamera gewöhnt, die im Gegenzug auch sehr viele Beeinflussungsmöglichkeiten eröffnet. Was mir ausgesprochen gut gefällt, ist die Möglichkeit der Sony die Einstellungen für Kontrast, Sättigung und Schärfe zu ändern und so z.B. zu flauen Bildern mehr Farbe zu verleihen (in Menü / Kameraeinstellungen / Krativmodus).
Sony hat ein Firmware-Update auf die Firmware 2.0 herausgebracht! Dieses ergänzt die Möglichkeit mit der Sony Handy-App auch Filme aufzunehmen (und nicht nur Fotos zu machen) und beinhaltet nicht näher benannte "general functions/stability improvements".

Update 2014-09-30: Frisch zurück von einer Fotosafari in Afrika muss ich folgendes ergänzen: Der Verriegelungsschieber für den Akku-/Speicherkartenfachdeckel ist derartig ungünstig angebracht und leichtgängig, dass ich unabsichtlich und leider mehrmals täglich den Deckel beim Verstauen der Kamera in meiner LowePro-Tasche Lowepro Rezo 50 Kameratasche schwarz geöffnet habe. Erst ein Stück Leukoplast über dem Schieber löste das Problem dauerhaft.
Die Kamera macht bei Sonnenschein auch bei maximalem Zoom (30 fach optisch + 10 fach digital [bei auf 10 Megapixel reduzierter Bildgröße]) erstaunlich gute Fotos und um den weiten Zoombereich haben mich viele meiner mitreisenden DSLR-ler Fotokollegen oftmals beneidet.

Update 2015-02-17: Wie ich gerade bemerkt habe, hat Sony Ende Oktober 2014 ein Firmware-Update auf die Firmware 2.1 herausgebracht. Vorteile und Verbesserungen: Verbesserung der Einschaltzeit bei Verwendung der "Smart-Fernbedienung" der PlayMemories Kameraanwendung. PS: Trotz Registrierung auf der Sony-Homepage erhielt ich keine E-Mail-Verständigung über das Firmware-Update, den "Newsletter" erhalte ich jedoch regelmäßig! Durch das Update gehen keinerlei persönliche Einstellungen verloren, alles bleibt erhalten (z.B. Einstellungen bei Kontrast, Bildschärfe und Sättigung; unter "MR" abgespecherte Programmeinstellungen etc.).

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TOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2014
Nachdem meine Nikon P330 mit Stuckpixel auf dem Sensor auffällt, habe ich mich nach einem Ersatz umgesehen, der mehr Telebrennweite mitbringt, da mir die P330 obenrum oft zu kurz war.

Nach intensiven Recherchen habe ich mich für die HX60 entschieden, die Version ohne GPS (brauche ich nicht, ich weiß, wo ich welches Bild abgelichtet habe). Wer diese Kamera mit GPS möchte, muß nach der HX60V suchen.

- Gehäuse/Verarbeitung
Das Gehäuse ist größtenteils aus Kunststoff, das vordere Teil ist aus Metall. Die Verarbeitung ist ordentlich, der Deckel für das Batterie-/Kartenfach erscheint mir etwas dünn zu sein. Mal sehen, wie lange das hält.

- Ergonomie/Bedienung
Die Knöpfe und Drehräder sind gut plaziert auf dem Gehäuse verteilt. Ich habe lange und dünne Finger und komme mit der Anordnung der Bedienelemente einwandfrei klar. Die Wahlräder auf der Oberseite rasten sauber ein und gehen weder zu leicht, noch zu schwer, sondern genau richtig. Das Drehrad auf der Rückseite indes läßt sich zu leicht drehen, das rastet fast gar nicht. Die Knöpfe und deren Druckpunkt muten eher einfach an.

-Bildqualität
Der wohl wichtigste Punkt eines Fotoapparats. Hier haben wir es mit einem winzigen Krümelsensor in der Größe 1/2,3" zu tun, der mit über 20 Megapixel auch noch massiv überbevölkert ist. Das schlägt sich auf die Bildqualität nieder. Und zwar im negativen Sinn. Im Prinzip sind selbst Bilder mit ISO 80 nicht gänzlich frei von Rauschen. Und mit einer Anfangsblende von f/3,5 ist der Zoomrüssel auch nicht gerade lichtstark, weswegen die Kamera eher früher als später mit den ISO hochgeht, um die Belichtungszeit kurz zu halten. Diese Dinge wußte ich natürlich schon vor dem Kauf, also war mir bekannt, auf was ich mich einlasse. Es ist halt schlicht nicht machbar, eine so kleine Kamera mit einem riesigen Sensor und gleichzeitig einem lichtstarken 30-fach Zoomobjektiv auszustatten.

Wenn man die Kamera richtig konfiguriert, bekommt man dennoch eine erstaunliche Bildqualität, die feine Details sauber abbildet. Es gibt nur sehr wenig chromatische Aberrationen und kaum Verzeichnung (wird wohl kameraintern korrigiert). Es darf also auch in der 1:1-Ansicht (100 %-Ansicht) nach Bilddetails gesucht werden. Klar, bei voll ausgefahrenem Zoom wird's Bild etwas milchiger und leicht unschärfer. Das liegt einmal an den optischen Gesetzen (Beugungsunschärfe wegen schließender Blende und winzigen Pixelpitch) und einmal schlicht an der Luft. Da ist nun mal mehr oder weniger Feuchtigkeit enthalten, die man auf Fotos, die mit großer Brennweite abgelichtet wurden, als milchig wahrnimmt. Außerdem hat man immer Bewegung in der Luft, was jeder kennt - Hitzeflimmern. Das hat man auch bei Minusgraden, was man bei Aufnahmen von weit entfernten Objekten mit großer Telebrennweite eben sieht.

Wie man die Kamera nun ideal konfiguriert, kommt jetzt.

- Konfiguration/Anpaßbarkeit
Man kann den Fotoapparat sehr umfangreich konfigurieren und den eigenen Vorlieben/Bedürfnissen anpassen. Das reicht vom Bildformat (4:3, 3:2, 16:9, 1:1), geht über die ISO-Begrenzung (Min- und Max-Wert kann eingestellt werden) und endet erst beim selbst zusammengestellten Schnellzugriffs-Menü der Fn-Taste. Hervorragend und vorbildlich. Der Gipfel ist, daß man für die Kamera Apps kaufen kann. So lassen sich Funktionen hinzufügen. Wobei diese Funktionen eigentlich schon serienmäßig in der Kamera sein könnten...

Ich habe die Kamera folgendermaßen eingestellt, ausgehend von "Standard":

Bildformat: 3:2
Bildqualität: Fine
Bildgröße: 8,9 MP
RM (Rauschminderung): schwach
Kontrast: -1
Sättigung: 0
Schärfe: 0

Mit dieser Einstellung verhindert man den Aquarelleffekt, den Kameras mit zu vielen Pixeln haben. Bis ISO 400 sind die Bilder mit dieser Einstellung einwandfrei, bei ISO 800 für eine Reisezoom-Kamera immer noch ordentlich, ISO 1600 ist eher was zur Not.

Ob man bei 4:3-Format 20 oder 10 MP (beim 3:2-Format 18 oder 8,9 MP) einstellt, macht keinen Unterschied. Das habe ich natürlich ausprobiert, indem ich das Foto mit 8,9 MP auf 18 MP hochgerechnet und mit einem nativen 18 MP-Bild (gleichzeitig abgelichtet) vergleichen habe. Das Foto mit 18 MP enthielt nicht mehr Informationen als das Bild mit 8,9 MP. Was nicht verwundert, da das Objektiv gar nicht in der Lage ist, 18 oder 20 MP auf einem so kleinen Sensor aufzulösen. Das liegt schlicht über dem, was die optischen Gesetze hergeben. Interessant: Kleinere Details sind manchmal auf dem 8,9 MP-Bild sogar besser zu erkennen.

Das Rauschen der Kamera bis ISO 800 entspricht eher einem Filmkorn und weniger digitalem Rauschen. Durch die eingestellte Bildgröße von 8,9 MP verschwindet auch ein Teil des Rauschens, ohne Details einzubüßen.

Man erhält also bessere Bilder, wenn man die Auflösung reduziert. Hinzu kommt, daß durch das kamerainterne runterrechnen der Fotos das Bildrauschen abnimmt, ohne Details zu verwaschen. Das zeigt, wie sinnbefreit der Megapixel-Wahn ist.

Wichtig: RAW kann diese Kamera nicht! Wer also unbedingt RAW möchte, ist bei dieser Knipse eindeutig falsch.

- Video
Wie jeder Fotoapparat kann man mit der HX60 filmen. Dazu stehen die Formate MP4 und AVCHD zur Verfügung. AVCHD kann auch mit 50 Vollbildern aufgezeichnet werden (1080p50), der Standard bei Camcordern. Bei Video ist so gut wie kein manuelles Eingreifen möglich, was ich schwach finde. Ok, das ist in erster Linie ein Fotoapparat und kein Camcorder, die Videofunktion ist mehr oder weniger eine Dreingabe.

Die Bildqualität der Videos ist gut, erreicht aber nicht das Niveau eines guten Camcorders (ich habe einen Panasonic W858, dessen Videobilder sind besser). Dennoch sind die Videos einwandfrei, wenn man bedenkt, daß das ein Fotoapparat und kein Camcorder ist. Der Ton ist sehr gut, das Stereomikrofon empfindlich, es klingt klar und selbst leise Nebengeräusche werden erfaßt. Daher landen in ruhigeren Umgebungen auch Betriebsgeräusche der Kamera auf der Tonspur, was sich bei einem derart kleinen Gehäuse kaum vermeiden läßt. Daß sich das dabei nur auf den Motor des Zooms beschränkt, ist mehr als ordentlich.

Der Autofokus ist beim Filmen eher zappelig und regelt gern mal nach (pumpt), kein Vergleich mit einem richtigen Camcorder. Das ist aber ein allgemeines Problem bei der Videofunktion von Fotokameras.

Durch die geringe Lichtstärke des Objektivs ist die HX60 bei Video wahrlich keine Nachteule. Die Videofunktion ist also eher was fürs Tageslicht oder ggf. noch für helles Kunstlicht.

- Sonstiges
Der AF ist bei Foto schnell und sehr treffsicher, bei Video regelt er aber aus unerfindlichen Gründen gern mal nach (siehe oben). Der automatische Weißabgleich ist hervorragend, noch nie mußte ich da so wenig korrigieren (was man sehr genau und fein kann).

Die sog. Multiframe-Rauschminderung ist sehr gut. Dabei schießt die Kamera mehrere Fotos hintereinander und rechnet dann das Rauschen raus. Dadurch gehen wesentlich weniger Details verloren. Das funktioniert natürlich nur bei statischen Motiven.

Es gibt die obligatorischen Motivprogramme und andere Automatik-Funktionen genauso wie halbmanuelle (Zeitautomatik und Blendenautomatik) Modi und natürlich einen vollmanuellen Modus. Ich nutze zu 95 % die Zeitautomatik (stelle also die Blende manuell ein), zu 4 % den vollmanuellen Modus und zu 1 % die Blendenautomatik. Die Motivprogramme nutze ich nie.

Es wird kein externes Ladegerät mitgeliefert, sondern nur ein recht schwaches USB-Netzteil (5 V, 500 mA). Wenigstens reicht ein Micro-USB-Kabel (mitgeliefert), es wird also kein Spezialkabel oder solcher Unfug benötigt. Ich nutze sowieso ein externes Universal-Ladegerät für derartige Batterien und habe mir eine zweite Original-Batterie (schlechte Erfahrungen mit Nachbauten) dazugekauft. Die Batterie hält erstaunlich lang, länger als es der kleine Energieriegel suggeriert.

Die Bedienungsanleitung gibt es nur online. Eine Frechheit. Aber verschmerzbar, da die Anleitung schlicht unbrauchbar ist, den Download kann man sich getrost sparen. Da ist der beigelegte gedruckte Schnelleinstieg wesentlich besser.

- Fazit
Ich wußte, was mich erwartet. Heutzutage kann man sich auf einschlägigen Seiten mehr als ausführlich zu einem Gerät informieren. Dennoch hat mich diese Kamera in manchen Punkten positiv überrascht. Das wäre erst mal die Bildqualität, die mit der passenden Konfiguration des Gerätes besser ist, als man es von einer Reisezoomkamera dieser Art erwartet. Klar, es ist keine DSLR oder Systemkamera, aber im Segment der Kompakten ist das Teil hier eindeutig eine von den besseren Geräten und klar besser als die vergleichbare Panasonic TZ61 (Im Ausland TZ60). Und dann ist da noch die Funktion mit der sehr umfangreichen Konfigurierbarkeit.

Ein Stern Abzug gibt es für die völlig sinnfreien 20 MP. Dieses Gerät mit 10 oder maximal 12 MP wäre eine absolute Wucht.

Die HX60 ist also unterm Strich eine sehr gute Allroundkamera, mit der man auch tiefer in die Materie der Fotografie einsteigen kann und technisch ordentliche Bilder liefert, wenn das Gerät richtig eingestellt wird. Ob die Bilder inhaltlich gut sind, obliegt dem Menschen mit der Kamera in der Hand ;-)

- Ergänzung
Nachdem ich die HX60 nun einige Tage sehr intensiv genutzt und damit auch probiert habe, hier noch einige Tips, die sich eher an erfahrenere Fotografen richten.

Die HX60 versucht in in der Zeitautomatik die Belichtungszeit kurz zu halten und geht dementsprechend schnell mit dem ISO-Wert hoch, wenn die Lichtverhältnisse eher schlecht, bzw. das Zoom weit ausgefahren ist. Hier ist es besser, auf die Blendenautomatik umzuschalten und die Belichtung so einzustellen, daß man noch ein scharfes und nicht verwackeltes Bild bekommt. Ich kann Dank des sehr guten Bildstabilisators im WW 1/3 Sekunde ruhig halten, bei vollem Zoom schaffe ich das noch bei 1/125 Sekunden. Da sollte einfach jeder selbst etwas probieren.

ISO 1600 sind nur was für den Fall, wenn man mit ISO 800 nicht mehr hinkommt. Dennoch lasse ich die Einstellung des maximalen ISO-Wertes auf 1600 stehen, weil ich in Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen mit der Blendenautomatik verhindere, daß die Kamera sich in hohen ISO-Bereichen bewegt, sofern es eben möglich ist. Um nicht jedesmal manuell auf ISO 1600 einstellen zu müssen, wenn es unabdingbar ist, lasse ich den Max-Wert eben auf diesem Wert.

Sollte das Licht für Video nicht reichen (wegen der lichtschwachen Optik), dann erst mal mit 1080p50 und automatischer Langzeitbelichtung probieren (bedeutet 1/25). Wenn es immer noch nicht reicht, auf 1080p25 und automatischer Langzeitbelichtung versuchen (bedeutet 1/13). Für manche Motive ist das durchaus noch brauchbar.
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am 9. Juli 2015
Ich bin nach meinen ersten Versuche so sehr von dieser Kamera fasziniert, dass ich hier eine Rezension hinterlassen muss.

Zu meiner SLR Nikon D90 habe ich auch eine Immer-dabei-Kamera. Da habe ich schon viel probiert. Die letzte war eine Samsung WB50F, da ich nicht viel Geld ausgeben wollte. Nach einem Fahrradwochenende in den Alpen war ich leider ziemlich von der Bildqualität enttäuscht. Weiße Bereiche saufen ab, schöne Landschaften zu wischiwaschi.
Hab mir dann kurzerhand die neue Olympus SH-2 besorgt. Sehr schöne Retro Kamera, die eigentlich auch schöne Bilder gemacht hat. Ich wollte aber noch eine Vergleichskamera und hab mir die Sony zugelegt. Vom Balkon aus und in der Wohnung habe ich ein paar Vergleichsfotos gemacht. Ich konnte das Ergebnis kaum glauben.
Bislang waren alle Kameras mehr oder weniger gleich. Aber diese hier macht unglaubliche Fotos. Selbs in der dunklen Wohnung mit dem TV als Lichtquelle. Bilder ohne Blitz absolut toll. Man sieht auch die Arbeit des Prozessors. Das gemachte Foto erscheint kurz "original" und dann berechnet auf dem Display. Tolle Farben, hohe Dynamik, sehr rauscharm.
Auf den 2 gleichen Fotos sieht man jeweils die Olympus und dann die Sony.
Das Ding fasziniert mich absolut. Tolle Haptik, sehr schneller Fokus auch bei Dunkelheit.
Von mir daher: Kauftipp!
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am 14. Dezember 2015
Auch wenn einige Rezensionen bezüglich Bildqualität schlechte Bewertungen ablieferten, ich kann das Gegenteil behaupten. Ich setze die Kamera inzwischen seit fast eineinhalb Jahre ein und habe inzwischen unzählige Aufnahmen unterschiedlichster Art - auch Videos - gemacht. Ich habe Erfahrungen mit der V1, H10B, HX20, HX50, RX100M2. Ich muß auf viele Details die ich beschreiben könnte, aus Zeitgründen verzichten. Hier mein Fazit: die HX60 ist die beste kompakte Kamera die mir je in die Finger gekommen ist. Die RX100 hat eine bessere Bildqualität und kommt bei der Ausstattung fast schon an die HX60 heran - hätte sie ein Zoomobjektiv mit größerer Brennweite. Eine Brennweite von ca. 100 mm (KB) im Telebereich ist für Innenaufnahmen und für Nahaufnahmen oder für Landschaftsaufnahmen ok, aber um z.B. Tiere, Vögel, Schmetterlinge, Blumen u.ä. aufzunehmen, brauche ich relativ oft ein Objektiv mit dem ich richtig ranzoomen kann. Ein Teichfrosch der später auf dem TV fast einen Meter breit ist und knackscharf bekomme ich aus einer Entfernung von 4-5 Metern mit der RX100 nicht hin. Mit der HX60 habe ich das aber drauf. Ich muss nicht all zu nah ans Objekt heran, also bleibt der Schmetterling oder der Frosch auch sitzen. Ich zoome mich ran und nehme auf. Video oder Foto. In einer Qualität die bei guten Lichtverhältnissen kaum Wünsche übrig lässt. Bei Wiedergabe auf einem TV der UHD kann, ist die Bildqualität einfach unbeschreiblich gut. Wer anderes behauptet, hat entweder ein Montagsprodukt erwischt, oder die Kamera völlig falsch eingestellt (sofern man das überhaupt schafft) oder gegen jedes fotografische Grundprinzip verstoßen. Natürlich ist im Hochsommer von 11 Uhr bis mindestens 14 Uhr nicht einfach zu fotografieren. Und gegen die Sonne... Achtet man aber darauf, die Sonne im Rücken oder von schräg hinten zu haben und hat man gutes Tageslicht kommen wirklich gute Aufnahmen zustande. Egal ob mit den Vollautomatiken, P, A oder S. Die HX60 erlaubt es, 12 Funktionen auf die FN-Taste zu legen und diese im Schnellzugriff aufzurufen und auch genauso schnell zu ändern. Beispielsweise lässt sich so der Weißabgleich schnell durchprobieren. Nicht immer ist Auto beim Weißabgleich die beste Einstellung. Und ab und an nehme ich ohne Blitz im Wald auf und stelle den Weißabgleich trotzdem auf Blitz ein, weil ich beim durchprobieren gemerkt habe, dass hierbei die Stimmung am besten rüberkommt. Oder der manuelle Focus. Über FN blitzschnell aufzurufen, mit dem Einstellrad verändern und dann loslegen. Früher musste das umständlich über Menüs eingestellt werden.
Ich habe generell auf Klarbild-Zoom eingestellt. D.h. ich kann durchgängig vom optischen 30-fach bis zum digitalen 60-fach zoomen. Natürlich ist die Bildqualität bei 30-fach einen Tick besser. Aber - bei Tierfaufnahmen ist es ein erheblicher Unterschied wie nahe ich heranzoomen kann. Und oft ist ein Zoomfaktor 40 besser als mit der optischen 30-fach und später versuchen zu vergrößern. Leider geht bei den aktuellen Modellen keine Ausschnittvergrößerung mehr in der Kamera wie das bis zur HX50 noch möglich war.
Die HX50 hatte einen Programmfehler, weil die ISO-Werte zu Gunsten schneller Verschlussgeschwindigkeiten viel zu hoch gesetzt wurden, wodurch man sehr grobe Bilder bekommen konnte, wenn das Licht schwächer wurde.Die HX60 ist hier wesentlich feiner abgestimmt. Sie nimmt tatsächlich nicht mehr ISO als nötig. Also habe ich meistens die ISO 80 drauf und ich habe trotzdem kaum verwackelte Bilder. Die HX50 hatte bei P und auch bei den Vollautomatiken immer Verschlusszeiten die nahe 1/1000 lagen, dafür aber auch ISO 800 oder ISO 1600 ständig drauf. Die HX60 kann auch bei ISO 800 noch brauchbare Aufnahmen liefern wenn sonst alles stimmt. Ich habe jedoch auf ISO400 begrenzt. Vor allem auch deshalb weil ich über die FN-Taste den Iso-Wert manuell schnell anders einstellen kann. Hat man das erst mal richtig drauf mit der FN-Taste, dann kann man tatsächlich Focus, ISO, Weissabgleich und anderes (12 Funktionen) sehr schnell ändern, ohne sich mühsam durch irgendwelche Menüs popeln zu müssen.

Ein weiterer Vorteil der HX60 ist, dass bei der Kreativität für jeden Abbildungsbereich separat eingestellt werden kann: Bildschärfe, Kontrast und Farbintensität. Und beim Weißabgleich kann man ebenfalls justieren. Für jeden Einstellbereich kann man den Weißabgleich anpassen. Ob Sonne oder Wolken, ob Blitz oder sonst was. Überall kann ich korrigieren. man macht das am besten mit einem bunten Tuch, Flickenteppich, Schuhputzer oder ähnlichem, der möglichst viele unterschiedliche Farbtöne hat. In die Sonne legen und dann den Weißabgleich für Sonnenschein so einstellen, dass die Aufnahmen dem Original entsprechen. Dann mit demselben Gegenstand in den Schatten gehen und den Weißabgleich für Schatten anpassen. Vorsicht bei zu kräftigen Rot- oder Gelb- oder Grüntönen. Auf dem Kameradisplay können die recht natürlich aussehen, auf dem TV dagegen überzeichnet sein. Also am TV prüfen, und ggf. nochmal anpassen.

Die HX60 hat eine Wiedergabefunktion für 4k Fotos. An TV-Geräten mit UHD-Eingang wird aufgezeigt, dass man die Kamera auf 4k Wiedergabe stellen soll. Es lohnt sich. Natürlich nur wenn der TV das auch kann (neuere Geräte haben das meistens drauf).

Die HX60 hat auch noch einen Zubehörschuh. Blitzgerät, Mikrofon, Videoleuchte, Fernbedienung könnten angeschlossen werden. Das eingebaute Mikro ist so gut, dass man eigentlich nur einen Windschutz braucht. Blitzgerät und Videoleuchte dagegen kann man schon mal brauchen.

Das einzige was ich vermisse ist der drehring am Objektiv wie ihn die HX90 oder die RX100 haben. Dieser ist für manuelle Focussierung natürlich noch deutlich besser als das drehen am Einstellrädchen, aber das ist tatsächlich nach bald 2 Jahren das einzige was ich manchmal vermisse.

Und wer es nicht glaubt, dem empfehle ich, mit einem Kabel (mindestens 3-4 Meter lang) Mini-HDMI auf HDMI mit dem Foto in ein Fernsehfachgeschäft zu gehen und sich dort mal testweise die Aufnahmen aus der HX60 auf einem UHD-TV anzuschauen. Bitte nicht vergessen die 4k Wiedergabe zu aktivieren.

Mir macht die Kamera noch immer einen Riesenspaß und sie ist praktisch immer dabei, während die RX100 immer zu Hause bleibt, und so habe ich eine ganze Kamerausrüstung mit Weitwinkel von 25 mm bis Tele 1.440 mm (digital) und mit einem Gewicht von weniger als 300 Gramm bei mir.

Übrigens - die Akkus halten recht lange, dennoch habe ich stets mindesten 1 geladenen Ersatzakku dabei. Die besten Aufnahmen könnte man nämlich immer dann machen, wenn die Speicherkarte voll und oder der Akku leer ist.

Akkus lade ich niemals in der Kamera sondern immer mit externem Ladegerät.

Mein Rat: Testen. Und alle Aufnahmemodi ausprobieren. Erst dann entscheiden.
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am 2. März 2016
Ich als Hobby- und Zwischendruch- Möchtegernfotograf brauchte ne neue Kamera, weil bei meiner alten Medion die Akkukontakte irreversibel korrodiert waren. DSLR war mir zu teuer, zu unhandlich und für mich als Amateur vllt auch einfach übertrieben. Also die hier.
Die Kamera bietet Vieles, was ich von Seiten der Discountprodukte nicht gewohnt war, teils Kleinigkeiten, die das Fotografieren aber ungemein angenehmer und entspannter machen. So gibt es zum Beispiel eine Daumenablage aus rutschfestem Material, damit man die Kamera auch bei voll ausgefahrennem Zoom gut in der Hand halten kann. Man vertut sich da schnell, die Gewichtsverlagerung durch das ausgefahrene Objektiv war auch etwas, was ich nicht kannte. Der optische Zoom ist klasse, wenngleich bei vollem Zoom und schwacher Beleuchtung die Qualität der Bilder etwas abnimmt. Im Nahbereich ist diese Kamera allerdings absolute spitze, unter Anderem auch durch die intelligenten Modi. Diese passen Verschlusszeit und ISO automatisch an die Gegebenheiten an und schießen so, ohne fundiertes Fotografiewissen und ohne manuelle Einstellungen unter fast allen Bedingungen sehr scharfe und sehr rauscharme Bilder. Dies ermöglicht unter Anderem sehr sehr gute Bilder bei Nacht. Je nach Modus kann man diese Einstellungen trotzdem manuell vornehmen. Durch die Pallette an Apps, die man sich auf die Kamera laden kann (teils kostenpflichtig, Schweinerei) kann man die Funktionen zusätzlich erweitern, zb. um ein Zeitraffer etc. Vorinstalliert kommt SmartRemote mit, eine Fernsteuerungsapp. Die Kamera öffnet einen Wlan- AP und mit dem Handy und entsprechender Software kann man die Kamera dann fernsteuern. Ein wirklich tolles feature, was bei mir allerdings leider im Moment nicht geht. Ich benutze eine Drittanbieter- App, weil es von Sony leider keine freie Version für Windows Phone gibt (Schweinerei).
Alles, was ich oben geschrieben habe, bezog sich auf das Fotografieren ohne Blitz. Klappt man den Blitz aus, gibt es natürlich keine Probleme mehr, was Beleuchtung angeht. Sofern man das benötigt, kann man einen Zusatzblitz auf den Blitzschuh stecken, dieser ist zugleich eine digitale Schnittstelle, sodass man auch andere Zubehör (Mikrofone etc.) anschließen kann.
Was ich nicht so klasse finde, ist, dass keine Kameratasche beiliegt.

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden, habe eine gute Kamera für alle Fälle gefunden.
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am 28. März 2014
Ich habe die Sony HX60 ohne GPS Modul vor ein paar Tagen gekauft. Als Vergleich habe Ich die Lumix TZ61 von Panasonic hier zum testen.

Von den Daten und dem Vergleich auf dem Papier hätte Ich 100% zu Panasonic gekauft. Aber:

Für mich war und ist in erster Linie die Bildqualität beim filmen vorrangig. Und in dieser Hinsicht sind die Ergebnisse der HX60 einfach beeindruckend. Selbst ein teurer Camcorder hat keine bessere Qualiät beim filmen, wie diese HX60.

Der Blitz wird so gut wie gar nicht benötigt und manuell bedient, Ich bekomme auch abends in der Wohnung immer gute Bilder hin, immer ohne Blitz, das gleicht die Kamera prima aus.Ich bin kein DSLR Freund, für mich muss ein Bild nicht 400% vergrössert werden, also suche Ich auch nicht mit der Lupe nach Fehlern.

Ein grosser Nachteil der Kamera ist, das es leider (bis jetzt) nicht mehr möglich ist, gleichzeitig Fotos während des Filmens zu machen. Auch nicht bei 1080i. Warum das so ist, da es bei den Vorgängern einwandfrei funktioniert hat, konnte mir nicht einmal der Sony Support sagen.

Die TZ61 hat zwar viele Vorteile auf dem Papier gegenüber der Sony HX60. Darunter wäre zu nennen, das RAW Format, das GPS und der integrierte Blitz. Jedoch relativiert sich das ganze wieder, da Ich im RAW Format eigentlich nur in höherwertigen Sensoren einen grösseren Nutzen sehe. GPS hat mich nie interessiert. Der Preis darf auch nicht vergessen werden.

Ich kann jedoch gar nicht bestätigen, das der Bildstabilisator der TZ61 und der Autofokus der TZ61 besser sein soll. Im Gegenteil, Ich hatte mit der TZ61 enorme Probleme, obwohl Ich eine ruhige Hand habe. Sobald man etwas gezoomt hat, und versuchte zu fokussieren, zitterte das Bild erheblich. Meine Frau konnte damit auch nicht vernünftig filmen. Nur mit Mühe konnte Ich ein ruhiges Motiv gezoomt einfangen.

Ausserdem sieht man im Film bei schnellem Schwenks bei der TZ61 deutlich ein "nachregeln" des Bildes, das Ich auf den Bilstabi zurückführen möchte. Das war jedoch schon bei der TZ31+TZ41 ebenfalls so. Die habe Ich auch beide getestet.

Bei der Sony sieht dahingehend alles geschmeidiger aus, vor allem bei schnellen Schwenks und Bewegungen. Scheint Geschmackssache zu sein, aber für mich ist die Sony videofilmtechnisch ganz klar eine Liga besser.

Ich habe die Funktion "Automatische Langzeit Belichtung" deaktiviert, da ich sonst minimale Bewegegungsschlieren bei LowLight hatte. Das Bild ist zwar jetzt minimal dunkler, aber absolut störungsfrei. Es gibt auch den tollen Movie Modus für Innenaufnahmen bei schwachem Licht, der funktioniert einwandfrei.

Wenn man genau die FullHD Videos der TZ61 betrachtet, vor allem in Innenaufnahmen, sieht man ganz leichte Verwaschungen an Konturen und bei Bewegungen. Und wie schon gesagt, das ruckelige nachregeln des Bildstabis, egal ob draussen oder drinnen gefilmt wurde.

Ein grosser Vorteil für mich und meine Frau ist, das man die HX60 auch viel besser halten kann, der gummierte Griff rechts ist deutlich besser, als der kleine bei der TZ61. Ich kann auch mit einer Hand einwandfrei filmen, natürlich auch dank des sehr guten Bildstabilisators. Das ging bei der TZ61 gar nicht.

Die Menüführung hat sich zu den Vorgängern deutlich geändert, sie ist viel übersichtlicher geworden. Ich habe hier noch die HX20V mit altem Menü.

Der Zoom ist zwar minimal bei filmen zu hören, aber nur in ganz leisen Passagen, und auch nur über Kopfhörer. Der der TZ61 ist genauso leise, habe viele Vergleichsvideos gemacht, da mich so etwas ganz sicher stören würde.

Beim normalen Filmen hört man NICHTS!.

Der Zoom arbeitet auch schön langsam während des filmens, bei der TZ61 fährt dieser meiner Meinung nach viel zu schnell.

Trotz einiger Nachteile gegenüber der TZ61 (, kein Sucher, kein GPS, keine Bilder während des Filmens, RAW Format, kein integrierter Blitz) hat mich eindeutig die Bildqualität vor allem beim filmen umgehauen.

Das einzige was mich persönlich wirklich stört, das keine Bilder während des filmens gemacht werden können, und das es keinen Sucher wie bei der TZ61 gibt. Ich werde eine Antireflex Folie auf das übrigens sehr scharfe und helle Display kleben, dann wird der Umstand auch einigermassen ausgeglichen.

Trotz dessen, Auf meinem 47 Zoll FullHD sehen Bilder und Videos einfach viel beeindruckender aus. Und im Endeffekt kommt es für mich auf die Qualität an. Daher gebe Ich volle 5 Sterne.
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am 14. September 2015
ich besitze die Sony 77M2 mit einem sehr gute Satz Objektiven, und habe jetzt nach einer Kamera gesucht die man gut überall mit hin nehmen kann. Ich bin sehr begeistert von der Kamera und von dem was da alles drin steck, auf jeden Fall kann ich diese Kamera weiterempfehlen.
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am 16. Oktober 2015
So was mit einem großen Sensor und ich würde sofort meine DSLR verkaufen. Zwar fehlt der Sucher aber die Bilder werden einfach geil! Keine Ahnung wie das Ding das macht - aber die Fotos sind allesamt klasse! Ich zoome leider immer gerne in die Aufnahmen rein und da kommt dann die Stunde der Wahrheit (leider). Hier zeigt sich der kleine Chip ganz deutlich. Aber sonst - selbst in einer dämmerigen Kneipe waren die Aufnahmen noch richtig gut zu gebrauchen. Bei Tageslicht lasse ich meine EOS600D fast nur noch zuhause. Der Bildstabilisator leistet richtig gute Arbeit! Was mich immer beeindruckt sind die automatischen Mehrfachbelichtungen. Ist es hell macht die HX60 ein Foto, ist es etwas bewölkt auch gerne mal 2-3 und in kritischen Situationen auch mal 4 Fotos hintereinander. Die Ergebnisse passen eigentlich immer.
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am 12. Dezember 2015
Ich habe die DSL HX 60 kürzlich über Amazon gebraucht (neuwertig) gekauft. Der Wunsch nach einer Reisedauer mit guten Zoom bei ausreichender Bildqualität, insbesondere besser als beim Smartphone, war der Grund für den Kauf.

Die Kamera kam bei mir in der Originalverpackung an, weist keinerlei äußere Mängel auf und scheint technisch in Ordnung zu sein.

Nach ersten Versuchen begeistert mich vor allem das Tele und die Tatsache, daß man selbst bei der größten Brennweite aus der Hand immer noch gute Ergebnisse erzielen kann. Für die Dokumentation meiner Reisen perfekt. Was ich aber Bildqualität noch herausholen kann muss sich über die Zeit noch zeigen. Klar ist die Bildqualität nicht mit einer SLR Kamera vergleichbar aber ich möchte weder so viel Geld ausgeben noch so viel Gewicht auf dem Rad mitschleppen.

Im Moment jedenfalls bin ich sehr zufrieden mit der Kamera.

Ein großes Minus ist die bescheidene Bedienungsanleitung. Sie zählt eigentlich nur die Möglichkeiten auf anstatt die Benutzung tatsächlich zu beschreiben. Leider gibt es weder von SONY noch sonst woher eine ausführliche Anleitung zu dieser Kamera.
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am 14. Juni 2015
Meine neue Kamera, alles bestens. Macht wunderschöne Bilder. Klasse Zoom.
Die Kamera hat alle möglichen Einstellmöglichkeiten. Ich bin aber eher der Gelegenheitsfotograf. Ich will im Urlaub oder auf Reisen/Events einfach nur mal ein paar schöne Fotos machen und dafür reicht mir der Automatikmodus völlig aus. Die Aufnahmen (egal ob HDR oder normal) sehen für mein Amateurauge sehr gut aus. Habe auch abends in der Dämmerung draußen Partybilder ohne Blitz gemacht, auch die sehen sehr gut aus.
Die Kamera erzeugt auf Wunsch ein eigenes WLAN Netz über das man die Bilder an sein Smartphone senden kann. Das Smartphone ist auch als Fernbedienung für die Kamera nutzbar. Voraussetzung dafür ist die Sony PlayMemories App auf dem Smartphone sowie die Fernbedienungsapp auf der Kamera. Es gibt von Sony auch noch mehr Kamera-Apps, aber die habe ich noch nicht ausprobiert.
Man kann die Kamera auch in ein vorhandenes WLAN Netz einloggen, dann kann man die Bilder und Videos an alle möglichen verbundenen Endgeräte senden oder am Smart TV ansehen.
Videoaufnahmen gelingen auch passabel. Sehr gut ist das man den Zoom auf Videos im Gegensatz zur Nikon S9900 kaum hört. Bei der Nikon ist das ein fürchterlicher Krawall, hier bei der Sony ist wenn überhaupt nur ein leichtes Surren an leisen Stellen hörbar.
Der Akku hält recht lange, ist aber leider nur in der Kamera ladbar. Ich habe da noch ein externes Ladegerät inkl. 2 Akkus für 25,-€ gekauft, da wird man hier bei amazon auch recht schnell fündig.
Alles in allem bin ich mit der Kamera, den Bildern, der Haptik und der Technik sehr zufrieden. Das alles entspricht genau meinen Anforderungen.
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