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Kundenrezensionen

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Ich habe bislang ca. 1.500 Fotos geschossen (Regen, Sonne, bedeckter Himmel, Dämmerung u. Wohnung) und will für Kurzentschlossene einen Bericht abgeben. Mein Kurzurteil: Top-Kamera !

+ nach dem Auspacken werden die Produktfotos bestätigt : rundum Plastik, aber solide Verarbeitung und edle Optik, außerdem trotz Mega-Zoom relativ leicht und handlich
+ würde man mit einer DSLR unterwegs sein, hätte man viel mehr Gewicht - das ist gerade der Vorteil dieser Bridge-Kamera - alles komplett in einem Gerät
+ Fotoqualitäten: mein aktueller regelmäßiger Begleiter ist die Canon PowerShot SX 260 HS, die mit einem 20-fachen Zoom schon recht gut ist. Einerseits gut zu handhaben, andererseits relativ klein und auch mit GPS. Daneben versieht eine "betagte" Canon EOS 450D ihren Dienst (u.a. 55 - 250mm Standardobjektiv). Warum nun also die Sony DSC-HX400V ? Der Wunsch nach mehr Zoom und weniger Kameraequipment im Urlaub und unterwegs....
Bleiben wir beim Thema Fotoqualität der Sony DSC-HX400V. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen meine vorherige Einschätzung: es ist keine DSLR, also auch keine Wundermaschine, aber man kann trotzdem mit Übung wunderschöne Aufnahmen machen ! Mit zunehmender Brennweite steigt aber das Risiko (trotz Stabilisator !), dass Fotos verwackeln oder unscharf werden. Höhere ISO-Werte erhöhen außerdem das Bildrauschen, das wohl über ISO 400 ansteigt. Vergessen wir aber nicht, dass nur ein typischer kleiner Sensor ( 1/2.3) verbaut worden ist - da kann man physikalisch nicht zaubern, sondern nur ausreizen, soweit es geht - und da hat Sony gute Arbeit geleistet. Eine ruhige Hand, je nach Motiv das geeignete Programm auswählen und man erzielt gute bis sehr gute Ergebnisse. Wer sich traut, wählt selbst über das kleine Drehrädchen die Belichtungszeit /Blenden und wird nicht selten feststellen, dass Automatikprogramme nicht immer die besssere Wahl sind. Wer ersthafter vorgehen will, sollte dringend über ein Stativ nachdenken, das erhöht die Bildruhe und vermeidet Verwackler, sodass gerade weiter entfernte Objekte besser eingefroren werden können.

Ich fotografiere übrigens meistens mit der Einstellung L:15M und 16:9. Darüber kann man lächeln, aber so habe ich beim Betrachten am TV oder Mac gleich das richtige Bildformat und muss hier nicht nachträglich schneiden. Mir ist natürlich bewusst, dass der Sensor ein anderes Format hat (4:3) und ich auf Sensorgröße verzichte... Hier komme ich auch zu einem weiteren Lieblingsthema von mir: Megapixelwahn. Eine 12MP-Kamera wäre wohl auch locker ausreichend gewesen, Sony hat sich aber für 20MP entschieden - warum ? Wahrscheinlich sollen wie bei der Konkurrenz weiterhin Kunden damit beeindruckt werden ("mehr Pixel sind besser"). Das ist aber physikalisch nicht so. Je mehr Pixel auf einen kleiner Sensor passen müssen, um so "enger" wird es für diese, also steigt das Bildrauschen mehr an, da mehr Pixel sich das einfallende Licht teilen müssen. Aber trotzdem" sind die Bilder o.k. - also hat Sony nicht zu hoch gepokert. Wer aber Pixel-Betrachter ist, wird das Rauschen beim Reinzoomen (Nachbearbeitung) mehr oder weniger schnell entdecken, wie gesagt ist der Sensor klein und die Sony DSC-HX400V ist keine DSLR !

Warum nun also trotzdem so ein "klobiges" Teil (im Vergleich zu den zumeist handlichen Kamera, die auch viel Zoom bieten) ? Man hat e c h t e n 50-fachen Zoom, und dieser muss in einem Gerät verbaut werden. Trotz Plastik ist auch hierfür ein gewisses Gewicht erforderlich. Hosentaschentauglichkeit ist somit nicht mehr vorhanden. Wenn das Objektiv komplett ausgefahren ist, weiss man, was man hat.
+ top Bildqualität und (sehr) gute Schärfe: solide und schöne Bildergebnisse (Sony-typisches Rauschverhalten wie z. B. Sony DSC-HX5V, die ich 2010 gekauft habe) - wir mögen Tierfotos, z. B. von Kranichen in der Umgebung - hier kann man sich sehr gut austoben und in mehr Details schwelgen als ich das bislang gewohnt war
+ gute Bedienbarkeit (Einschränkungen s. u.) - Programmauswahl geht leicht, ebenso Zoomen, Filmen u. Auslösen
+ Kamera kann einhändig gehalten werden, die Trageschlaufe sollte unbedingt angebracht werden, erhöht beim Knipsen (um den Hals gewickelt) durchaus die Stabilität
+ schön scharfes und hochauflösendes Display, welches horizontal abgeklappt und angewinkelt werden kann
+ GPS (kostet Akku_Leistung) und WiFi sind aktuelle und nützliche Features - NFC kann ich als Apfel"-Nutzer nicht nutzen
+ der eingebaute Blitz ist übrigens in Räumen durchaus brauchbar
+ Filtergewinde (55mm) erlaubt das Aufschrauben von Filtern (z. B. UV-/Polfilter)

+/- der elektronische Sucher ist nicht ganz mein Ding, schönes Feature, aber qualitativ nicht vergleichbar mit meiner Canon EOS 450D; diese hat einen scharfen Sucher und man erkennt sofort alles
+/- vielleicht liegt es an mir: mir passiert es öfter, dass beim Anfassen u. Verstauen der Kamera versehentlich der On/OFF"-Knopf betätigt wird, die Kamera schaltet sich somit gleich ein. Das geht besser - bei meinen bisherigen Kameras wurde das besser gelöst (z. B. Drehschalter, vertiefter Knopf)
+/- der Auslöseknopf ist irgenwie wackelig, man spürt und hört beim Auslösen die darunterliegende Feder - nicht für die Ewigkeit gebaut, das wirkt nicht sehr wertig
+/- kein RAW-Format, lediglich komprimierte Daten
+/- leider kein echter Touchscreen vorhanden

- knappes Zubehör: kein Akkuladegerät, Akkus müssen umständlich am Gerät geladen werden (dauert mehrere Stunden, in welcher die Kamera nicht benutzt werden kann), keine SD-Karte o.ä. dabei, keine Aufbewahrungstasche - man muss also leider zusätzlich investieren

FILMEN: habe ich nun einige Male getestet - tolle Qualität und guter Ton - sehr zu empfehlen, zumal das Filmen mit beidhändiger Führung und dem Eigengewicht der Kamera recht gut klappt

Fazit: eine Bridge-Kamera für alle, die Weitwinkel- und viel Tele komplett abdecken wollen und dennoch nicht kiloweise Equipment herumtragen möchten. Ich vergebe trotz Einschränkungen 5 Punkte, zumal das Preis-/Leistungsverhältnis durchaus o.k. ist.

Hat Ihnen meine Rezension bei Ihrer Kaufentscheidung oder Suche geholfen, haben Sie Anmerkungen ? Über ein "hilfreich" würde ich mich auf jeden Fall freuen :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Mai 2014
Eine Darstellung, warum ein Wechsel von der Sony HX100V (aus 2011) zur aktuellen HX400V einen echten Mehrwert bringt:

Es soll hier nicht rein um die technischen Details der HX400V gehen. Es soll eine ausführliche und unverfälschte Produktbewertung anhand eines Vergleichs zum "Ur-Modell" HX100V, welches mich über 2 Jahre lang begleitet hat, darstellen. Die Modelle HX200V und HX300V bleiben hier von mir ganz unberücksichtigt. Ganz so, als ob es Entwicklungsschritte auf dem Weg zur HX400V gewesen wären, die versehentlich auf den Markt kamen. Mehr dazu ganz unten.

Verbesserungen:

Objektiv/optischer Zoom:
Nicht nur, dass der Zoom angewachsen ist, nein, die Bildqualität bei vollem Zoom ist im direkten Vergleich auch noch besser geworden - und das bei gleichzeitig höherem Vergrößerungsfaktor! Während die HX100V die Anfangsbrennweite von 27mm bis 30 mal vergrößerte, vervielfacht die HX400V 24mm um den Faktor 50 - optisch wohlgemerkt.
Digital lässt sich das Ganze nochmals auf 100-fach verdoppeln (Sony nennt das "Klarzoom") oder sogar auf bis zu 200-fach vervierfachen. Die Bildqualität leidet natürlich bei Digitalzoom, es ist defakto nichts anderes, als nachträglich einen Bildausschnitt, und damit jeden einzelnen Pixel, einfach größer darzustellen - das könnte man auch nachträglich am PC tun.
Insgesamt scheint das Zeiss-Objektiv der HX400V einige Verbesserungen erfahren zu haben. Es ist - zumindest nach meinem subjektiven Eindruck - offensichtlich lichtstärker. Vor allem aber geht nun in der Weitwinkeleinstellung erheblich mehr auf's Bild (HX100V = 27mm, HX400V = 24mm).
Sony hat zwar eigenentwickelte Zoomobjektive im Angebot, in der HX-Serie wurden aber immer die hochwertigeren Vario-Sonnar-Konstruktionen von Carl Zeiss verbaut. Die weitere Bezeichnung "T*" steht für eine aufgedampfte Anti-Reflektionsschicht.

Der Bildstabilisator:
War bei der HX100V schon nicht schlecht, arbeitet bei der HX400V aber auch selbst dann schon perfekt, wenn der Auslöser noch nicht halb zur Fokussierung heruntergedrückt wurde. Der Stabilisator arbeitet über eine bewegliche Lagerung der Linsengruppe optisch, also "echt" statt digital. Deshalb nicht wundern, falls etwas im Objektiv spürbar wackelt. Unterstützt wird der optische Bildstabilisator laut Datenblatt zusätzlich durch einen elektronischen, das soll der Vollständigkeit halber noch erwähnt werden.
Elektronische Wasserwaage: Ein Lagesensor ermöglicht, die Kamera horizontal gerade auszurichten, auch im Hochformat. Das ist bei Landschafts- und Architekturaufnahmen eine wirklich sinnvolle Hilfe, die in älteren Modellen noch nicht vorhanden war. Die Wasserwaage wird bei Bedarf über die Displayeinstellungen eingeblendet.

Die Konnektivität:
NFC und WiFi (WLAN) sind ein echter Mehrwert. Gab's beides nicht an der HX100V. Somit ist es jetzt möglich, die Cam per Handy fernzusteuern (Zoom, Fokus, Auslöser) und dabei auch noch das Livebild auf dem Handy- oder Tabletbildschirm zu sehen. Im manuellen Aufnahmemodus ist per Smartphone sogar die Einstellung von Belichtung, Blende oder Isowert möglich. Wer also eine Touchfunktion auf dem Kameradisplay vermisst, bekommt das quasi freihaus per App. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass auf dem Handybildschirm so auch per Fingerzeig ein x-beliebiger Punkt des Motivs zur Fokussierung ausgewählt werden kann.
Die Fotos können dabei auch sofort auf dem Handy/Tablet gespeichert werden. Voraussetzung ist die Sony-App "Play Memories mobil" auf einem Smartphone oder Tablet (jeweils Android oder iOS).
Eine drahtlose Direktübertragung der Fotos auf den TV oder auch zur Speicherung auf den PC ist ebenso möglich, was die Verbindung über ein HDMI-Kabel (TV) bzw. USB-Kabel (PC) - zumindest für mich - zunächst einmal überflüssig werden lässt. Voraussetzung ist natürlich, dass der Fernseher bzw. der PC mit dem WLAN-Router verbunden und hierfür eingerichtet ist.

*UPDATE* 07.09.2014 (neue Firmware 2.0 zum download erhältlich):
Auf der Sony-Website ist ein Firmware-Update für die Kamera erhältlich, durch welches nun auch per App ferngesteuerte Filmaufnahmen möglich sind! Bisher unterstützt die App nur Fotografie. Allerdings gibt es nach Angabe von Sony erst Ende September 2014 die notwendige Aktualisierung der entsprechenden Kamera-App, also des in der HX400V installierte "Sony Smart Remote Control", mit dem man dieses neue Feature zur Fernauslösung von Filmaufnahmen auch nutzen kann.
Ob auch die notwendige Handy-App "PlayMemories Mobil" ein update zur Nutzung benötigt sehen wir dann. Wie man das Update auf die Kamera bekommt, wird auf der Sony-Homepage [...] gut erklärt. In jedem Fall ist das eine sinnvolle Erweiterung der Funktionen - schön, dass es auch noch Weiterentwicklungen gibt. Nicht so schön ist, dass amazon den direkten Link zur betreffenden Sony-Seite hier nicht zulässt ;-)

USB-Funktion:
Endlich kann auch per USB der Akku geladen werden. Das funktionierte bei der HX100V so noch nicht. Dort war der USB-Anschluss nur zur Übertragung der Fotos zum PC gut. Der Strom hatte einen weiteren Anschluss, der jetzt natürlich wegfallen konnte. Was mir noch nicht wirklich gefällt: Die HX400V lädt anscheinend nicht, wenn Sie als "Massenspeicher" am Rechner hängt. Geliefert wird Sony-seitig ein Micro-USB-Kabel und ein dazugehöriger Netzstecker. Laden kann man die Cam so per Steckdose oder an einer stromführenden USB-Buchse am PC oder Notebook. Externe Akku-Ladeschalen und Zweitakkus gibt es genügend günstig im Zubehörhandel. Die oft kritisierte Ladefunktion direkt über die Kamera stellt für mich jedenfalls eher einen Pluspunkt dar. Der Mini-USB und der Mikro-HDMI Anschluss liegen direkt nebeneinander und sehen sich ziemlich ähnlich - das heißt ein bisschen aufpassen beim Einstecken externer Kabel, bevor man hier etwas vermurkst.

Anordnung der Tasten:
Aufnahmebutton für Videos und Taste für den Wiedergabemodus wurden getauscht. Das war auch mehr als nötig, da man intuitiv immer dazu neigte, den falschen Knopf zu drücken.
Neu gegenüber der HX100V ist auch, dass der Blitz nicht mehr automatisch ausklappt, sobald die Kamera glaubt, ein Blitz wäre nett. Nun ist ein Schalter vorhanden, der den Blitz dann ausfährt, wenn ich das für nötig halte. Top! Im Display erscheint lediglich gegebenfalls eine Empfehlung, den Blitz zuzuschalten.

Auflösung:
ist von 16 Megapixeln auf 20 gestiegen. Einen Vorteil bringt die Erhöhung zunächst wohl kaum, da die Sensorfläche gleich groß bleibt. Die Bilder der HX400V verfügen also bei entsprechender Einstellung über bis zu 5184 × 3888 Bildpunkte. Ein handelsüblicher Full-HD-Monitor dagegen kann nur 1980 x 1020 Bildpunkte auf den Bildschirm bringen. Möchte man das Bild also im Ganzen betrachten, hilft nur herunterskalieren, was natürlich automatisch erfolgt. Will man die wahre Pixelanzahl sehen, muss man einen Bildausschnitt stark auf Original vergrößern - hier spätestens offenbart sich, dass ein kleiner Kompaktsensor im Allgemeinen gegenüber dem einer sündhaft teueren Profikamera im Nachteil ist. Die 20 Millionen Dots stehen bei einem briefmarkengroßen Sensor so dicht nebeneinander, dass sie sich gegenseitig stören können, was dann zu Verfälschungen wie Farbsäumen oder Artefakten führt. Aber keine Sorge, die Sony kommt damit sehr gut klar. Auch bei 4K-Monitoren wird man diese konstruktionsbedingten Bildfehlerchen bei üblicher Betrachtung kaum bemerken. Wie auch immer: da die Bildqualität insgesamt besser wurde, stellt auch die sehr hohe Auflösung von 20 MP praktisch einen Mehrwert dar - das allerdings ist eher dem verbesserten Objektiv und Bildprozessor zu verdanken. Auch seitens diverser Testberichte wurde zum Thema Pixelwahn in Bezug auf die HX400V diesmal kaum Kritik geübt.

Kreativprogramme:
Hier hat sich auch einiges getan. Hinzu kamen verschiedene Filter zur Bildgestaltung direkt mit dem Auslösen. Unter anderem die Möglichkeit, bestimmte Hauptfarben hervorzuheben, indem alle anderen Farben im Schwarz-Weiß-Format dargestellt werden oder der beliebte Miniatureffekt.
Durch die WLAN-Funktion ist es sogar möglich, weitere Programme online über die Sony-Seite direkt in die Kamera zu installieren. Im Angebot sind u.a. auch Tools, die eine nachträgliche Bildbearbeitung ermöglichen.

Filtergewinde und Blitzschuh:
Zwei Dinge, welche eine Knipse zur ausgewachsenen Kamera werden lässt. Dass diese Dinge in der ersten Version fehlten, war ja schon mehr ein Manko, als dass die Integration nun als Fortschritt anzusehen wäre.
Jedenfalls gab das für mich endgültig den Ausschlag, die HX100V gegen die HX400V einzutauschen. Durch einen separaten und hochwertigen Aufsatz-Blitz kommt der kleine integrierte Blitz allein deshalb nicht an, weil die Lichtquelle in der Regel weiter vom Objektiv entfernt ist und in der Regel seinen eigenen Strom mitbringt.
Die Anbringung von Pol- oder Graufiltern (55 mm) am Objektiv können so manche lahme Aufnahme aufpeppen und ein guter UV-Filter als permanenter Objektivschutz kann auch nicht schaden.

Gleiches und Bewährtes bei XH100V und HX400V:

Das "V" im Modellnamen steht offensichtlich für die GPS-Funktion. Die HX400V gibt es auch ohne dieses Feature. Die Aufzeichnung der Positionsdaten ist ganz nett, man kann aber auch darauf verzichten und sich 20,00 Euro in der Anschaffung sparen - sofern man überhaupt eine "HX400" auf dem Markt findet.
Die Positionsdaten werden übrigens in der EXIF, also den Bildinformationen des jeweiligen Fotos gespeichert. Abrufen kann man diese Daten dann über eine Weltkarte im Sony-PC-Programm "PlayMemories Home". Hier kann man die Daten auch zu Google Earth exportieren.
Ansonsten bleibt es auch beim hochauflösenden Display, gleiche Größe, gleiche Pixelzahl (fast 1 Million auf 3 Zoll) und vertikal klappbar. Das Gehäuse ist griffig und ergonomisch geblieben, jetzt nur ein bisschen größer und ein wenig schwerer. Da fiel weder etwas dem Rotstift zum Opfer noch wurde etwas verschlimmbessert.

Die Videofunktion ist auch bei dem neueren Modell auf mindestens gleichem Niveau geblieben: hervorragend. Während der Aufnahme arbeitet der Autofokus schnell und zuverlässig, sehr klare und hochauflösende Videoaufnahmen (1080p bei 50 Bildern/sec) und gut gegen verwackeln stabilisiert. Ein Kritikpunkt: Während des Zoomens hört man noch immer relativ deutlich den Zoommotor auf der Aufnahme. Abhilfe kann aber auch hier der neue Blitzschuh schaffen, indem man darauf oder daran ein externes Mikro aufsetzt.

Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des neuen Modells ist gefühlt gleich geblieben, obwohl mit einer schnelleren Reaktion des neuen Bionz-X-Bildprozessors der HX400V geworben wird. Nun ja. Könnte man kritisieren, aber ich lasse das hier mal, weil durch die höhere Pixelzahl auch mehr Daten zu verarbeiten sind und der Funktionsumfang gestiegen ist. Die Software läuft bei fast jeder Aufnahme nochmal über das gerade geschossene Bild, um die eingestellten Optimierungen und/oder Filter einzuarbeiten. Vor dem Hintergrund ist die Verzögerung durchaus akzeptabel.
Die Bildverarbeitungszeit nach dem Auslösen ist bei manchen Aufnahmeeinstellungen aber in der Tat ein Geduldsspiel und kann auch nicht durch Hyperspeed-Speicherkarten verbessert werden. Der neue Bionx-Bildprozessor der HX400V ist gefühlt jedenfalls nicht schneller als der im Vor-Vor-Vorgängermodell HX100V.
Bei der Zeit bis zur Betriebsbereitschaft wird neuerdings sogar etwas geschummelt: Sofort nach dem Einschalten wird zwar das Livebild auf dem Display angezeigt - fotografieren ist zu dem Zeitpunkt aber noch nicht drin. erst wenn sich alle Funktionen initialisiert haben, ist ein Auslösen möglich - das dauert in der Praxis in etwa 5 Sekunden.

Wie beim Vorgänger arbeitet auch hier der automatische Weissabgleich erfreulich gut, praktisch perfekt. Es gibt zwar eine Menge Einstellmöglichkeiten zur manuellen Optimierung des Referenzwertes "weiss", aber irgendwie bekommt das die Automatik meist auf anhieb stimmiger hin. Manuell würde ich hier nur eingreifen, um gezielt eine andere Farbstimmung zu erzeugen.

Verschlechterungen/Reduzierungen:

Keine 3D-Aufnahmen mehr. Schade, das war an der HX100V eine interessante Spielerei.

Das Programmwahlrädchen an der Gehäuseecke ist zwar noch vorhanden, hat aber keine Klick-Funktion mehr, welche in etwa dem "Enter" oder "ok" entsprach und somit sehr intuitiv zu bedienen war.
Beispielsweise konnte man folgendes im manuellen Modus tun: Blendeneinstellung auswählen, mit dem Rad einstellen und durch Druck darauf den Wert bestätigen, durch weiteres Drehen auf z.B. Belichtungszeit gehen, Wert wählen und durch nochmaliges Drücken des Rades wieder bestätigen. Das geht jetzt eben nicht mehr.
Stattdessen bleiben nun Einstellungen in den jeweiligen manuellen Stufen (P-S-M) erhalten. So stellt man in der Stufe "P" die Blende ein, um dann auf "M" zu wechseln und dort die gewünschte Belichtungszeit zu wählen.

Die GPS-Daten der HX400V erhalten keine Informationen mehr zur Himmelsrichtung, in welche die Kamera bei der Aufnahme ausgerichtet war und der Höhe über NN, nur noch die X/Y-Koordinaten auf der Karte.

Preis/Leistungsverhältnis:

Im Vergleich zum alten Modell, also der HX100V, kostet die HX400V etwa 100,00 Euro mehr. Die Aufwertungen sind insgesamt mehr wert als die Preisdifferenz. Von daher würde ich sagen, dass über 400,00 Euro (Stand April/Mai 2014)für eine Bridgekamera vom Kaliber der HX400V dann gerechtfertigt sind, wenn man zuvor schon einmal bereit war über 300,00 Euro für die HX100V zu investieren.

Insgesamt meinerseits volle Punktzahl für das neue Modell HX400V.
Hier gilt jedenfalls: Neuer = Besser
Wie es bei den Wechseln HX100V zu HX200V zu HX300V aussah kann ich schlecht beurteilen. Ich weiß nur, dass die Verbesserungen und/oder Neuerungen mich niemals daran denken ließen umzusteigen.
Bei der HX200V war die einzig signifikante Änderung die "2" in der Bezeichnung HX200V, bei der HX300V fehlte für die Zeit auf alle Fälle schon die Wifi-Funktion, also Funkübertragung und Internetfähigkeiten.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zwei Dinge möchte ich meiner Rezension vorwegnehmen:

Erstens handelt es sich bei der Sony DSC-HX400V um eine sogenannte "Bridge", also einem SUV der Kameras, einem Zwischending zwischen Pocketkamera (für Schnappschüsse) und Spiegelreflex (für den ambitionierten Hobbyfotografen oder Profi), folglich werde ich mich in meiner Rezension eben auch ausschließlich auf die Anforderungen und Erwartungen an eine Bridge konzentrieren und nicht wie in so manch anderer Rezension an die einer Spiegelreflex.

Zweitens, zwar bin ich ein durchaus ambitionierter Hobbyfotograf, habe mich aber bewusst dafür entschieden in dieser Rezension so weit als möglich auf jegliches Fachchinesisch zu verzichten, da es sich bei der Sony DSC-HX400V eben um eine Kamera handelt, welche Menschen anspricht, die sich nicht wirklich tiefergehend mit Fotografie beschäftigen, aber im Urlaub, auf Ausflügen, Festivitäten und in der Freizeit gerne qualitativ hochwertige Fotos schießen möchten, ohne vorher ein Wochenendseminar über Fotografie besucht zu haben.

Was mich dann auch schon auf den Punkt der Erstinbetriebnahme bringt. Theoretisch reicht es den bereits vorgeladenen Akku und eine SD-Speicherkarte einzulegen und schon kann es losgehen. Über ein, meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftiges weil leicht verschachteltes Menü, muss die Speicherkarte eventuell noch schnell formatiert werden und wer mag stellt dabei sinnvollerweiße auch gleich noch die Menüsprache sowie Datum und Uhrzeit ein und verbindet die Kamera gleich mit dem heimischen WLAN, Netzwerk suchen und Sicherheitsschlüssel eingeben fertig. Wobei die Eingabe des Sicherheitsschlüssels sich je nach Schlüssel etwas enervirend gestallten kann, da die DSC-HX400V über keinen Touchscreen verfügt und man sich mühsam durch die einzelnen Zeichen klicken muss. So kann die Eingabe einer 10 stelligen Zahlen- Buchstabenkombination dann doch auch mal eine Minute in Anspruch nehmen.

Nun aber zum Wichtigsten der Handhabung im täglichen Gebrauch, die DSC-HX400V ist nach einem kurzen Klick auf den Ein- Ausschaltknopf sofort betriebsbereit. Sie verfügt über eine Menge einzelner Spezialmodi welche über einen Drehregler wählbar sind. Je nachdem welcher Modus gewählt wird, sind einzelne Einstellungen manuell vorzunehmen, wobei diese je nach Modus auch für die Zukunft ganz oder teilweise abgespeichert werden können.
Am interessantesten dürfte zumindest für den unbedarften Gelegenheitsfotografen jedoch der Modus "Auto" sein, bei welchem alle notwendigen Einstellungen je nach Aufnahmesituation automatisch erfolgen. Wobei man hier je nach Motiv auch nochmals unterschiedliche Modis wählen kann, unter anderem Porträt, Panorama, Natur, Sport, Tiere (die ja bekanntlich selten für eine Aufnahme stillhalten), Strand, Schnee, Feuerwerk, Nacht, Dämmerung, etc. um nur einige zu nennen.
Da die Kamera sowohl über einen Tier als auch einen Sportmodus verfügt in welchem mehrere Fotos pro Sekunde geschossen werden, sei auch nur der Vollständigkeithalber erwähnt, dass die Geschwindikeit einer Fotoabfolge und Verarbeitungf auch im Normalmodus keine Wünsche offen läst (hier ist bei eventuellen Verzögerungen (ich meine mich zu erinnern, dass ein Vorrezensent hat hierzu etwas bemängelt hat) immer die verwendete Speicherkarte die Achillsferse).
Natürlich verfügt die DSC-HX400V auch über eine Videofunktion, welche erstaunlich gute Filme liefert, welche sich in Punkto Ton und Bildqualität nicht hinter denen von digitalen Spiegelrewflexkameras zu verstecken brauchen. Im Gegenteil werden die Filmaufnahmen von digitalen Spiegelreflexkameras der 1000,-€ Klasse von der Sony DSC-HX400V locker in den Schatten gestellt.

Was mich dann auch gleich zum Thema Bildqualität bringt, diese kann es durchaus locker mit der von Spiegelreflexkameras der unteren Mittelklasse aufnehmen. Die Bildqualität ist jedoch im Alltag meist noch um einiges besser als die einer Spiegelreflex, da da die DSC-HX400V wie oben schon erwähnt je nach gewähltem Programm alle relevanten Einstellungen abnimmt.
So macht sogar meine 4-Jährige noch gute Aufnahmen, zumal die DSC-HX400V auch noch über einen äusserst beeindruckenden Bildstabilisatoren verfügt, sodass sogar durch Kinderhand verwackelte Bilder der Vergangenheit angehören.

Der eingebaute GPS-Empfänger arbeitet zuverlässig und genau (mit geringen Abstrichen sogar in Gebäuden, wo sogar viele Navis bekanntermaßen an ihre Grenzen stoßen) und erlaubt es jedem Bild seinen Aufnahmeort zuzuweißen. Natürlich sei der vollständigkeithalber erwähnt, dass alle die das warum auch immer nicht möchten die GPS-Funktion ausstellen können.

Auch die Bildübertragung via WiFi und NFC funktionier tadellos, wobei die Übertragung mehrer Bilder oder einer Videosequenz auf den heimischen Rechner oder Fernseher natürlich schneller per USB oder direktem Auslesen der Speicherkarte und im Falle des TV über HDMI-Kabel funktioniert. Aber gerade für die Übertragung einzelner Bilder direkt an den Drucker oder auf Handys oder Tablets eignet sich die WiFi, bzw. NFC-Übertragung hervorragend.

Wirklich negativ fällt nur auf, dass Sony wie eigentlich bei Kameras dieser Preisklasse üblich, kein gesondertes Ladegerät für den Akku mitliefert sondern der Akku direkt per USB bzw Netzstecker in der Kamera geladen werden muss. Das heißt es reicht nicht sich einen Ersatzakku zu kaufen, sondern man kauft sinnvollerweise auch noch das passende externe Ladegerät dazu, was den Preis der Kamera dann doch nochmals einige Euro in die Höhe treibt. Zwar hält der Akku je nach Nutzung und ob das Dispay aktiviert ist eigentlich für einen Tageseinsatz, benötigt dann aber laut Sony 230 Minuten um wieder vollständig aufgeladen zu werden. Will heißen nach einem Städtetripp am Tag ist es abends dann Essig mit den Schnappschüßen. Weil man den Akku ja nicht extern laden kann und einfach die Kamera mit dem geladennen Ersatzakku weiter betreiben kann, sondern die Cam zum Laden des Ersatzakkus benötigt. Oder aber man investiert nochmals einige Euronen und kauft sich neben einem passenden Ersatzakku auch noch ein passendes externes Ladegerät. Dies ist inbesondere auch deshalb ärgerlich, da Sony inzwischen nahezu in jeder Cam jeweils einen anderen Akku mit speztifischer Größe verbaut, was zur Folge hat, dass Akkus anderer Kameras, auch aus dem Hause Sony, nicht passen und man also auf alle Fälle gezwungen ist sich einen Ersatzakku nebst Ladegerät zu zu legen.

Der Vollständigkeithalber sei noch erwähnt, dass ein 50-fach optischer und 100-facher Klarbild-Zoom sich auf dem Papier gigantisch anhören, und man damit theortisch eine Fliege aus 100 Meter Entfernung noch gut erkennbar auf einer Kirchturmuhr fotografieren kann, aber dies eben nur reine Theorie und setzt voraus, dass die Fliege sich nicht bewegt und vorallem auch dass man sich selbst keinen Milimeter bewegt, da ansonsten die Fliege aus dem Sucher ist und oder das Bild trotz eigentlichl bombastischen Stabilisator gnadenlos verwackelt....
Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen.

FAZIT:
Die Sony DSC-HX400V Digitalkamera ist die optimale Kamera für alle, die eine unprätentiöse Kamera suchen und gleichermaßen sowohl hochwertig schöne Aufnahmen von Gebäuden und Landschaften machen möchten, die in der Bildqualität durchaus einer Spiegelreflex das Wasser reichen können, als auch gestochen scharfe Schnappschüße.
Für alljene die gerne mit Blende, Brennweite, Wechselobjektiven etc herumexperimentieren und nicht nur um der Fotos sondern auch um den Vorgang des Fotografierens an sich fotografieren sei jedoch von der Sony DSC-HX400V Digitalkamera abgeraten.
Eigentlich hätte die DSC-HX400V volle fünf Sterne verdient, für die unsägliche "Akkupolitik" (s.o.) von Sony gibt es jedoch einen Stern Abzug.
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am 7. Dezember 2014
Hallo,

gleich vorab - ich habe keine Ahnung vom Fotografieren und genau deshalb war es für mich schwierig eine Kamera zu finden, weil ich nicht wusste auf was ich zu achten habe.
Meine uralte Canon PowerShot A530 hatte altersbedingt keine Luste mehr Fotos zu machen. Weil meine Mädels mittlerweile den Pferdesport für sich entdeckt haben, brauchte ich eine Kamera die auch bewegte bilder scharf darstellt.

Ich hatte mich dann nach langem hin und her für die Sony DSC-HX400V entschieden und diese auch bestellt. Kaum war die Kamera da, kam ein Kollege und meinte, die Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9 wäre für mich die bessere Lösung gewesen. Das hatte mich dann schon geärgert und ich habe kurzer Hand die Kamera bestellt. Ich hatte dann eine Woche beide Kameras zum vergleichen. Ich machte die gleichen Bilder immer mit beiden Kameras und muss sagen, die Panasonic war in allen Disziplinen schlechter als die Sony. Bei Bildern der Sony kann man an Bäumen die einzelnen Blätter erkennen, bei der Panasonic war das nicht möglich. Die Bilder der Panasonic sind allgemein "unscharf" und die Farben kommen nicht gut raus. Das gilt jetzt für alle Bilder die ich gemacht habe nicht nur bei dem Beispiel mit dem Baum. Die Bilder der Sony sind Farbenfroher und sehr viel detaillierter als bei der Panasonic. Der Zoombereich ist einfach der Wahnsinn ! Die Kamera liegt super in der Hand und fühlt sich richtig edel an. Bisher machte nur einer bei uns die Bilder, nun sind alle vier begeisterte "Fotografen" geworden.

Ich bin von der Sony begeistert ! Ich hab eigentlich immer den Automatic Modus drin und das funktioniert einwandfrei. Nur bei Sportaufnahmen ändere ich dann eben auf Sport, und die Bilder sind dann auch scharf.

Für alle die eine Kamera suchen bei der man eigentlich nur zwei Knöpfe braucht ( Einschalten und abdrücken ) kann ich die Sony nur empfehlen, denn einfacher gehts nicht.
Mein Kollege hatte meine Kamera einen Tag zum testen ......... wer will eine gebrauchte Panasonic kaufen :-) ?

Ich hoffe ich konnte bei einer Kaufentscheidung mithelfen und wünsche viel Spaß mit der Kamera.
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am 13. Juni 2015
Ich habe lange überlegt, ob ich von der HX100V auf die derzeit aktuelleste Sony DSC-HX400V wechseln soll und bin nicht enttäuscht. Die Kamera macht super Aufnahmen (auch im Automatikmodus). Ich habe mir gleich dazu noch einen Metz 44 AF-1 digital Blitz zugelegt und einen Fernauslöser. Damit kann ich super Aufnahmen in meiner Werkstatt machen. Ich bin begeistert und zeige hier mal ein paar von meinen ersten Aufnahmen, die ich im Automatikmodus "geknipst" habe.
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am 29. Juni 2016
Fazit vorab:
- Super für Außenaufnahmen
- Exzellente Photosoftware
- gigantischer optischer Zoom
- Gewicht-/Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut
Negativ:
- Batteriefresser (auch ohne GPS)
- Eher lichtschwach bei Innenaufnahmen ohne Blitz
- Nicht die schnellste auf dem Markt, da viel Menüwarterei
- Sucher für Brillenträger nicht geeignet
Nachdem ich mich jetzt seit 5 Jahren mit einer DSLR Nikon D5100 rumärgere, die trotz Reparatur jedes Außenphoto chronisch überbelichtet, nun Versuch mit einer Bridgekamera. Und was bin ich glücklich! Klar, die Hobbyphotographenseele blutet, dieser Photo nimmt einem wirklich alles ab. Das macht er allerdings so exzellent, dass es mich in Begeisterung versetzt. Was ich danach stundenlang am Computer bearbeiten musste (und da muss ich mir gestehen: wo ist da der Photographenansatz?), macht die Sony einfach schon im Photo. Die beiden Automatikprogramme sind wirklich hervorragend. Hut ab vor der Sony-Software, die extrem knackige und natürliche Bilder liefert. Für mich wie in der Realität, für manchen vielleicht etwas zu farbig. Anfangs fragte ich mich, warum zwei Automatikprogramme? Da die Sony bei der einen Automatik auch HDR automatisch macht, z.B. bei Gegenlicht, ist es schon gut, das andere zu haben. Die Verarbeitung dauert nämlich einige Sekunden. Wenn man schnell mehrere Bilder machen möchte, kann man auf die normale Automatik ausweichen.
Sehr schön auch die Panoramafunktion: Extra Programmpunkt am Drehrad, Richtung wechselbar, sehr schnell (man muss gerade schauen, dass man schnell genug schwenkt, damit sie nicht abbricht). Liefert sehr beeindruckende Panoramabilder in Sekundenschnelle.
Nun zum Zoom: Mit einem Wort: WOW!! Ich bekomme nichts von Sony für diese Rezension, ich bin wirklich von den Socken. Bei guter Beleuchtung hält man den 50fachen optischen Zoom locker aus der Hand! Die Bilder sind vollkommen ausreichend für normal Abzüge oder Photobuch. Für Poster brauchts ein Stativ. Aber hey, 50facher OPTISCHER Zoom! Und das bei dem Gewicht und dem Preis! Da kann die Spiegelreflex nicht mithalten.
Sehr gut gefällt mir auch die Möglichkeit der Serienaufnahme, man kann scharfe, schöne Bildabfolgen schießen bei einmaligem Abdrücken. Meist schafft die Sony 10 am Stück, manchmal sind es auch nur 5 oder 7.
Über die individuellen Programme M1 und M2 kann man sich selbst seine Favoriten einstellen, genauso über P. Habe dort das maximale HDR liegen, da mir das vom Automatikprogramm teils zu schwach ist.
Für das, was ich gesucht habe, einfach perfekt: Knackige Außenaufnahmen, toller Zoom, tolle Software, alles dabei.
Fast vergessen, da bei mir nur untergeordnet: was für Videos!! Schon einige auf großem Fernseher angeschaut, kein qualitativer Unterschied zum Fernsehprogramm, gestochen scharf, toller Bildstabilisator. Nur beim stärkeren Zoomen, so ab 20fach, wird's recht verwackelt ohne Stativ.
Der Vollständigkeit halber die negativen Punkte (die für mich nicht so ins Gewicht gefallen sind):
- Vergesst den Sucher. Zumindest als Brillenträger komme ich nicht damit klar. Zu klein, zu schlechte Auflösung, um wirklich die Fokussierung beurteilen zu können. Ich habe vorher nur mit Sucher photographiert, er hat mir bisher trotzdem noch nicht gefehlt.
- Warum klappt der Blitz nicht automatisch auf?? Die Sony sagt zwar, wann sie ihn dazu haben möchte, das manuelle Aufklappen per Knopfdruck ist für mich sehr ungewohnt, macht die Nikon automatisch. Für Unbedarfte sind die Anweisungen der Sony dabei auch nicht verwertbar, sie möchte eigentlich sehr oft den Blitz, auch bei Landschaftsaufnahmen und vielen Situationen, wo es komplett sinnlos ist.
- In Innenräumen ist die Sony beim (unfairen) Vergleich mit der Spiegelreflex natürlich deutlich abgeschlagen. Ohne Blitz wird es bei trübem Außenlicht schnell eng, die Photos rauschen gewaltig. Mit Blitz sind sie recht gut.
- Ist die Sony wirklich schnell? Das kann ich nicht beantworten, da ich wenig Schnappschüsse mache. Wahrscheinlich gibt es schnellere. Viel Zeit geht für die ausführliche Bildbearbeitung der Sony drauf, da muss man schon immer mal wieder warten, bis sie wieder einsatzbereit ist.
- Bei jedem Programmverstellen bekomme ich wieder den Infobildschirm dazu gezeigt. Man muss immer erst kurz auf den Auslöser drücken, um ihn schneller loszuwerden. Habe noch nicht geschafft, das zu deaktivieren. Dankbar für jeden Tipp!!
- Die Sony verhält sich wie ein Smartphone: Frisst Batterie wie nix Gutes! Habe in der heißen Probephase der Kamera auf Island teils drei Akkus über den Tag gebraucht, ca. 800 Bilder. Klar, alles läuft elektrisch, der Zoom, das häufige Ein- und Ausschalten. GPS war nicht aktiviert, möchte gar nicht wissen, wie es dann ist. Da die no name Akkus (läuft problemlos damit) so billig sind, sollte man ein paar mehr besorgen. Zumindest wenn man nicht dauernd eine Steckdose vor Ort hat.
Schlussfazit: Meine Spiegelreflex wird wohl nur bei Museumsbesuchen und Indoor-Familienfeiern noch in Gebrauch sein...
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am 8. August 2015
Ich habe mir die Sony zugelegt, um im Urlaub nicht immer schweres DSLR-Equipment mit mir rumschleppen zu müssen.
Außerdem hat mich natürlich der Zoombereich sehr angesprochen, für den man an einer DSLR nunmal leider ein kleines Vermögen berappen muß.
Da hier schon sehr viele Rezensionen vorliegen, die teilweise sehr gut und ausführlich sind, möchte ich einfach mal anhand einiger Beispielbilder zeigen, was die Kamera kann, bzw. wo sie doch etwas schwächelt. Erster Eindruck: Wirkt wertig verarbeitet, liegt sehr gut in der Hand, die Menüführung ist gut, alle Knöpfe und Drehräder lassen sich gut bedienen. Anbindung an's Handy klappte mit der heruntergeladenen Software auf Anhieb. Der Autofokus ist sehr schnell und schnappschußtauglich. GPS habe ich noch nicht getestet.
Nun zum Fotografieren:
Landschaftsaufnahmen im Weitwinkel und Panorama im Automatikmodus: Hervorragend - auch in der 100%-Ansicht scharf (bei Sonnenschein und klarem Himmel), ausgewogene Farben - alles top. Der Baum im Schatten zeigt trotz ISO 80 leichte Unschärfen (bei 100%), weil die Belichtung wegen des hellen Himmels wahrscheinlich nicht ausgereicht hat. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, lach.....
Nächster Test: Voller Zoom, wieder mit Automatik: Hier wirds schon schwieriger: Erster Eindruck bei dem Wasserrallenküken und dem Kaninchen: top. Beim Heranzoomen am Bildschirm dann erste Schwächen. Das Küken ISO 320, Blende 6,3, Belichtung 1/250s - ab ca. 60% Zoom am Bildschirm erste Unschärfen. Beim Kaninchen ISO 800, Blende 5,6, Belichtung 1/160s erste Unschärfen ab ca. 50%. Bei der erwachsenen Wasserralle wirkt das Foto schon in der Normalansicht mauschelig. ISO 800, Blende 5,6, Belichtung 1/160s.
Fazit: Bei vollem Zoom, trotz guter Lichtverhältnisse sind die Bilder als noch gut zu bezeichnen, zeigen aber spätestens beim Reinzoomen am Bildschirm, daß die Detailtreue in ISO-Bereichen ab ca. 400 doch sehr nachläßt.
Nahaufnahmen: Hier ist dringend anzuraten, den ach so bequemen Automatikmodus zu verlassen und sich der Blendenvorgabe zuzuwenden, um das Objekt der Begierde auch vernünftig freistellen zu können - außerdem dann auch dem Autofokus auf die Sprünge zu helfen und sich der Feineinstellung zu bedienen. Großes Lob hier an Sony, daß die Cam eine manuelle Feineinstellung erlaubt, entweder halbautomatisch mit Autofokus plus anschließender Nachführung, oder sogar ganz manuell. Bei Nahaufnahmen will ich schließlich selber den Fokus setzen und nicht den Grashalm neben der Blume scharf haben ;-). Fazit Nahaufnahme: Sehr gut, wenn man die Blende selbst wählt und nachfokussiert.
Nächster Test - bewegtes Wasser: Auch hier kann ich wieder nur dazu raten, die manuellen Einstellungen zu benutzen und nicht die Automatik.
Hier wieder ein großes Lob an Sony: Der Bildstabilistor ist absolut top !!!!! Das Bild vom Brunnen ist mit Zeitvorwahl entstanden - in diesem Fall 20 sec. Freihand. Ergebnis: weiches fließendes Wasser und trotzdem top. Erste Artefakte beim Reinzoomen am Computer bei ca. 60 %.
So - zu guter Letzt noch eine ganz schwierige Situation, für das die Cam auch eine Voreinstellung bereithält. Wenig Licht in Innenräumen ohne Blitz. Hier habe ich zunächst mit der Voreinstellung "Anti Bewegungsunschärfe in schlecht beleuchteten Räumen" meine Katze fotografiert und im zweiten Bild habe ich dann den manuellen Modus der Zeitvorwahl gewählt und mit 1/15 sec fotografiert. Zwischen beiden Fotos liegen Welten, was Detailtreue und Schärfe in so einer schwierigen Situation anbelangt. Automatik: ISO 3200, Blende 3,5, Belichtung 1/40s.
Manuelle Belichtung: ISO 1000. Blende 3,5, Belichtung 1/15 sec. Die automatische Aufnahme ist von vornherein schon eher mauschelig - die Aufnahme mit manueller Zeitvorwahl zeigt erste Schwächen erst bei 70% Zoom am Computer.
So - ich hoffe, ich hab euch nicht zuviel zugemutet mit der Technik und meine Fotos spechen für sich und sind nachvollziehbar (ich hoffe, die Unterschiede sind hier bei Amazon auch noch zu sehen ;-) )
Mein Fazit der Cam: Sie hat Schwächen im Tele, was die Schärfe anbelangt (aber so what - für ein 1200 Tele an einer DSLR bezahlt man ein Vermögen...). Im Makrobereich ist sie mit manuellem Nachschärfen durchaus brauchbar. Panoramen gelingen ohne Probleme. Für Landschaftsfotografie ist sie top. Die 100%-Ansicht am Bildschirm (eine "schwere Fotografen-Krankheit" - sollte man sich in dn meisten Fällen besser sparen, lach). Aber ich kann nur jedem dringend anraten, sich das Hilfe-Tutorial bei Sony runterzuladen, um die Funktionen der Cam wirklich richtig kennenzulernen. Diese bietet sie reichlich - und damit zu experimentiern lohnt sich auf jeden Fall. Der Bildstabilisator ist wirklich top und ersetzt in vielen Bereichen definitiv ein Stativ. Wer mit der Cam wirklich gute Aufnahmen machen und nicht nur mal eben "automatisch knipseln" will, der kommt meiner Meinung nach um die manuellen Einstellungen nicht herum. Dafür bekommt er dann aber wirklich gute Bilder und nicht nur 08/15.
Ich habe bisher hauptsächlich Makroaufnahmen mit einer DSLR fotografiert und das wird sich in diesem Bereich auch nicht ändern.
Für den normalen "Alltag", Urlaubsfotografie, Landschafts- und Tierfotografie halte ich die Cam aber für absolut geeignet.
Sie darf auf jeden Fall hierbleiben und mit in den Urlaub ;-)
So - ich hoffe, ich konnte dem ein- oder anderen etwas Hilfestellung geben. Feedback tät mich freuen ;-)
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22 Kommentare| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2015
Ich hatte mir erst vor kurzen meine erste Spiegelreflexkamera (Sony SLT Alpha 58) gekauft. Sonst habe ich die Jahre immer mit einer Digitalkamera fotografiert.

Doch irgendwie benötigte ich doch noch eine Digitalkamera. Meine alte mit 10MP, 20xzoom und betrieben mit 4 Akkubatterien (das fach ist leider kaputt gegangen - musste es immer zugleben) - war mir doch von dem Umfang (so groß/ schwer wie die hx400) zu alt geworden.

Eine neue musste her.
Toll fand ich die Samsung wb1100f die ich kurze Zeit getesetet hatte und preislich unter 150€ lag. Sie machte erst klassige Bilder! Nur negativ war mir die Panorama Funktion (sehr schlechte Bildq.) und die HD-Ready Filmmaufnahme.

Also musste es schon eine werden - die Full HD kann.
So stand die Auswahl zwischen der Panasonic Lumix FZ72 - die allein vom Preis und des 60xzoom (aber nur bei filmaufnahmen, bei foto weniger) sehr gut klang und der Sony HX400v.

In diese verliebte ich mich letztendlich - als ich sie im Geschäft gesehen hatte.

Jetzt zu Sony hx400v.
Ich hatte sie im Cybermonday gekauft.

Was mir an dieser Kamera sehr gut gefällt ist das Display. Ich kann es ausklappen wie bei meiner Sony SLT. Ich finde sogar das die Bildqualität am Display besser ist. Es wirkt klarer. Nur leider habe ich mich jetzt mit der SLT an dem Sucher so gewöhnt - das ich mich nun wieder am Display gewöhnen muss - wenn ich fotografiere. Den der Sucher der Hx 400v ist mehr als schlecht! Wer den vergleich einer Spiegelr. kennt - wird es verstehen!

Toll ist natürlich auch der 50x Zoom. Allerdings wenn ich meine Bilder in flickr hochlade steht dort zb 15mm brennweite oder 100mm.
Die Kamera kann ja bis zu 1200mm. Vielleicht liegt es nur an Flickr - das er die Daten falsch liest. Habe aber mit meinem Tamron 70-300mm (SLT) den Zoom geteset.
Der Zoom mit der Sony bis 50x ist fast identisch mit dem 300mm. Das versteh ich noch nicht so ganz.

Aber ich muss sagen, mir war damals auch immer der Zoom sehr wichtig gewesen. Seit der Spiegelr. zeit geh ich lieber zu meinem Motiv - als es heran zu zoomen. Es sei ich muss extra einen Berg zum gewünschten Schloss hoch.

Deswegen habe ich mir ua. auch noch zusätzlich eine Digitalkamera gekauft.
Für meine Sony SLT habe ich an Objektiven das 18-55mm kit, das Tamron 70-300mm und geplant sind noch 30mm makro und 50mm Portrait. evtl. noch 18-200mm.

So un nun stelle man sich vor - man ist im Urlaub - hat seine Spiegelr. und all seine Objektive (ich besitzte den Amazon Basic Fotorucksack) mit. Alles geht etwas schnell. Man sieht eine tolle Landschaft die man fotografieren möchte. Objektivwechsel bis 50mm. Dann sitzt irgendwo ein Vogel. Teleobjektivwechsel bis 300mm. Dann sieht man eine Blume oder ein Insekt. Objektivwechsel 30mm Makro und so Geschichten. Da man im Urlaub ist - muss alles auch etwas schneller gehen. Daher hat diese Digitalkamera bis 50x Zoom den besseren Vorteil. Da ich eben je nach belieben zoomen kann.

Für Motive (zB Waldspaziergang) wo ich mehr Zeit habe - werde ich aber weiterhin mit meiner Spiegelr. fotografieren.

Die Digital hat somit nur den Vorteil - das ich schnell an meine Motive komme.

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Ein weiteres Plus ist für mich das DSLR Design. Gut einige Knöpfe liegen anders wie bei meiner SLT. Auch die Funktionen/ das Menü ist anders. Aber ich kann zB unter Modus A genauso an der Blende spielen - wie ich es an meiner SLT her kenne. Und ich muss sagen: Es macht spaß! Super ist auch der Fokusierbereich - hier kann ich in den Punkt so setzten wie ich möchte und der Rest wirkt unscharf.

Was ich allerdings wieder etwas negativ finde - das ich der Autofukus nicht so gut ist. Ab 85mm kann ich alles in Makro fotografieren - danach wird alles unscharf. Bei Landschaftsaufnahmen ist der weite Zoom daher besser geeignet.

Auch schade, das ich AF-C / AF-S nicht selbst wählen kann. Es gibt auch keine Möglichkeit in RAW zu fotografieren. Das ist mir aber ehrlich gesagt bei einer Digitalkamera egal. Die Bildqualität ist auch so hervorragend gut!! Ich find sie sogar ein Stück besser als bei meiner Spiegelr.

Gut finde ich auch, das man hier die Möglichkeit hat weitere Fotoeffekte von Playmemories herunter zuladen. Ich hatte mir die App Bildeffekte+ heruntergeladen. Damit kann man ua seine Fotos mit einem Comiclook versehen. Nur man muss immer zu dieser App wechseln - um zu diesen neuen Effekten zu kommen. Bessere wäre es, wenn diese mit in der Effektsammlung wären. Auch gehen diese nur beim fotografieren. Videos kann man leider nicht machen. leider leider.
Es gibt ja diesen Keanu Reeves Film mit diesen Comic Look. Das hätte mir gefallen!

Was ich an den Apps nur schade finde - das man bei einigen nochmal extra zu Kasse gebeten wird. Einige kosten 4,99 und 9,99. Dort gibt es 3 Apps die mich interessieren.

Die Filmfunktion finde ich auch gut. Da man hier in 25p Filmen kann. Das verleiht dem ganzen einen Filmlook. Leider kann man nicht in 16:9 drehen - so das man schon die schwarzen Balken hat. Ich finde die Videoqul. ein Stück besser als bei der SLT (Geschmackssache)

NFC konnte ich leider noch nicht testen. Für mein Windows Phone gibt es keine passende App. Hatte zwar Locana (oder wie sie heißt) zum testen (kostet 4,99) geladen - aber es verbindet sich nicht mit der Kamera.
Gerade das finde ich nämlich auch super an der Kamera - das ich sie via Handy etc steuern könnte. Gerade gut für eigene Selfies!

Auch verstehen tue ich die Funktion GPS ist nicht. Ich hab sie zum testen angeschaltet gehabt. Sie wurde aber nicht verbunden. Geht das jetzt nur anhand wifi zum Handy/ Wlan? oder kann es auch ohne Hilfsmittel gehen?

"" Wenn hier an dem Punkt (NFC und GPS) jemand einen hilfreichen Tipp hat - wie ich es mit meinem Samsung Ativ S steuern kann. Wäre ich über ein Kommentar sehr dankbar! ""

Das Design der Kamera gefällt mir sehr gut. Sie gleicht der meiner SLT. Nur finde ich die Verarbeitung sehr schlecht. Es ist alles aus Plastik. Und es knackt man dort oder dort - wenn ich sie in der Hand festhalte. Auch der Ring (zoom) am Objektiv kann man leicht reindrücken. Das ist für mich ein großer negativ Punkt. Das alles aus Plastik ist. Etwas Gummi hat man vorne - zum festhalten der Kamera. Hinten wo man noch seinen Daumen hinhält - hätte ich mir auch etwas gummi noch gewünscht. Aber da ist auch Plastik. Störte mich auch schon an der SLT.

Das finde ich schade bei Sony Kameras.

Fotos die ich mit dieser Kamera gemacht habe - hab ich angehängt. Der Comiclook stammt von der App - die man sich von Playmemories herunterladen kann.
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Im Bereich der Fotographie würde ich mich selbst als ambitioniert, aber bislang nicht mal als semiprofessionell beschreiben. Das heißt so viel wie, dass ich eine Kamera gesucht habe, die möglichst einfach und ohne viel Fachwissen zu besitzen, gute Bilder macht. Die Kamera sollte zudem deutlich über dem Niveau einer Kompaktkamera liegen, aber halt auch noch nicht im Preis- und Umfangniveau einer vollen digitalen Spiegelreflexkamera inklusive Objektiven. Zudem habe ich auch nicht nach einer Kamera zum Posen bei Fototreffen oder dem Anfängerkurs in der Volkshochschule gesucht. Daher war für mich der Griff zu einer Bridgekamera schnell klar und mit der Sony HX400V bin ich in diesem Segment voll zufrieden.

Mit den intelligenten Automatikprogrammen kann auch der Anfänger mit der Sony hervorragende Aufnahmen machen. Die Anpassung an das Fotoobjekt und die Einstellung auf den bestmöglichen Modus samt Blende etc. nimmt die Kamera sehr zügig und bislang immer zu meiner Zufriedenheit vor. Auch die Serienbildfunktion mit 10 Aufnahmen finde ich ansprechend und voll ausreichend. Der Autofokus und der elektronische Sucher arbeiten ebenfalls sehr gut. Insbesondere Portraitaufnahmen gelingen mit der Kamera sehr gut und haben mich von der Fotoqualität her überzeugt. Noch eine kleine Infos für Selfiefreunde, mit dem ¼ Gewinde kann man die Kamera auch prima auf einem ausfahrbaren Handstativ („Selfiestange“) montieren und mit dem Selbstauslöser knackscharfe Selfies schießen. Auch vom Gewicht der Kamera her kann man sie auf dem Handstativ noch relativ gut halten.

Die Schärfe der Aufnahmen gefällt mir generell sehr gut, lediglich bei Teleaufnahmen ist mit größerem Zoom eine ganz leichte Abnahme der Randschärfe, bzw. ein leichter Vignetteneffekt festzustellen. Allerdings sind dies Punkte, mit denen ich bei einer Bridgekamera leben kann – bei einer DSLR würde ich mich darüber sicherlich eher beschweren. Ansonsten bin ich auch mit den Makroaufnahmen der Sony voll zufrieden.

Voll überzeugt haben mich die Netzwerkfähigkeiten der Kamera mit WLAN und NFC. Nach Installation der kostenfreien App „play memories mobile“ auf meinem Galaxy S5 ist es problemfrei möglich, Kamera und Smartphone miteinander zu verbinden. Verbunden kann ich so Bilder per WLAN ans Smartphone senden und auch die Kamera vom Smartphone aus steuern. Über das Smartphone kann man übrigens auch den fehlenden Touchscreen der Kamera ausgleichen und mit Fingertipp auf dem Smartphone bestimmte Bildpunkte manuell fokussieren. Sollte es übrigens mal zur Fehlermeldung „Aufnahme nicht möglich“ auf dem Smartphone kommen, liegt das zumeist daran, dass die Kamera nicht auf die einfache Automatikfunktion (grünes Symbol) eingestellt ist. Sobald man die Kamera hier auf die richtige Einstellung dreht, funktioniert die Fernsteuerung bestens.

Über WLAN kann man die Kamera natürlich auch mit dem PC verbinden – hier wird die kostenfreie Software „play memories home“ benötigt. Die Übertragung von Fotos per Funk ist bei wenigen Aufnahmen praktisch, zur Übertragung von größeren Mengen, ziehe ich aber das mitgelieferte USB-Kabel vor, da es so deutlich schneller geht.

Mit dem Akku bin ich generell ebenfalls zufrieden. Laut Angaben können ja bis zu 380 Aufnahmen damit gemacht werden, je nach Qualität und ob man die Kamera zwischendurch abschaltet, den Monitor oder GPS an hat oder nicht. Meine Praxiserfahrung ist bislang, dass der Akku, während ich unterwegs war, noch nie ganz platt gewesen ist.

Im Lieferumfang befindet sich übrigens kein externes Ladegerät, der Akku wird in der Kamera über das USB-Kabel und das mitgelieferte Netzteil geladen. Nutzt man dieses Netzteil, dauert das Laden ziemlich lange – das Netzteil stellt nämlich nur 0,5A bereit, so viel wie ein USB 2.0 Anschluss. Um den Ladevorgang zu beschleunigen kann man sich da eines anderen Netzteiles behelfen, denn laut Datenblatt verträgt der Akku einen maximalen Ladestrom von 1,89A. Meist lade ich mit einem Smartphonenetzteil mit 1A, schneller und immer noch akkuschonend. Für ganz schnelles Laden verwende ich ein smartes Netzteil, das den Stromfluss automatisch auf den Ladestrom des Akku einstellt. Für unterwegs habe ich zusätzlich eine Powerbank mit 1A Ladestrom zum Sicherheit dabei; das USB-Ladekabel der Kamera kann man ja schließlich in jeden USB-Port eines Ladegerätes/Powerbank einstöpseln.

Um zur Anleitung und zur Zielgruppe zurück zu kommen: für einen ambitionierten Hobbyfotografen ist diese Kamera meiner Meinung prima geeignet und bringt alles mit, was man fürs gelegentliche Fotografieren braucht. Aber auch der Laie fährt mit dieser Kamera gut, denn schon durch die beiden Automatikprogramme kann man mit der Kamera eigentlich sofort loslegen und richtig gute Aufnahmen machen. Außerdem ist der große Vorteil einer solchen Bridge-Kamera natürlich auch, dass man sein gesamtes Handwerkszeug in einer kompakten Kamera immer dabei hat und bei einem interessanten Motiv sehr schnell los fotografieren kann.

Ein paar Aufnahmen habe ich hier noch hochgeladen:
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1919 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2016
Die guten Bewertungen und kleinen Schwächen kann ich nach 6 Monaten bestätigen.
Speziell das 50 fach Zoom ist ein Highlight und lässt sich zusammen mit dem Bildstabilisator effektiv nutzen ohne dass ein Stativ erforderlich wird.

Ein Punkt ist mir nach den ersten Urlaubsbilden jedoch negativ aufgefallen, die Bildschärfe war leider nicht wie erwartet.
Das ist wohl auch anderen Benutzern schon aufgefallen.
Die Bilder waren im Vergleich unschärfer als mit einer 6M Pixel Olympus Kamera.
Nach mehreren Vergleichsbildern bei gleicher Belichtung und Blende habe ich bemerkt,
dass dies an der Menu Einstellung -->"Qualität" --> "Standard" (beeinflusst die Komprimierung) lag.
Mit der Einstellung --> "Qualität" --> "Fein" ist die Bildqualität wie ich sie erwartet hatte.
Da "Standard" wohl die Fabrikeinstellung der Kamera ist, finde ich dies unglücklich gewählt, da viel Potential verschenkt wird.
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