Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Dezember 2015
Zwar schon oft erwähnt, aber man kann es nicht oft genug sagen: Die Kombination aus dem lichtstarken Zeiss-Objektiv und dem Vollformat-Sensor schafft eine überragend Bildqualität mit einer herausragenden Detaillierung. Nach 3 Jahren Sony RX100 blieb mir fast die Spucke weg. Im Nah- und Makrobereich kann ich mir nicht vorstellen, dass es noch viel besser geht.

Aber wie macht es sich bemerkbar:
- Wo bei der Sony RX100 bei Ausschnittsvergrößerungen irgendwann Schluss ist, weil die Details verschwimmen, geht es bei der RX1 quasi unendlich weiter. Kein Rauschen und scharfe Kanten.
- Bis ISO 3200 kein wahrnehmbares Rauschen
- Im Nahbereich ist der Schärfenbereich klein, d.h. das Hauptmotiv sticht super aus dem Bild hervor.
- Bei Landschaftsaufnahmen hat das Bild insgesamt mehr Konturen und der Hintergrund ist kein verschwommener Nebel, sondern erkennbar (zumindest wenn man die Blende so eingestellt hat)
- Blitzen ist nur noch notwendig, wenn man es als gestalterisches Element will
- Die Farben wirken echt. Auch echter als im Vergleich mit der RX100 (und die war schon super)

Wieso nur 4 Sterne:
- Der fehlende Zoom, weil Ausschnittsvergrößerungen von weit weg liegenden Punkten in der Landschaft nicht schärfer sind, als das herangezoomte gleiche Element bei meiner RX100 und die gibt es zur Zeit für unter 400€!!

Fokus:
- Der automatische Fokus ist ausreichend schnell
- Der manuelle Fokus ist super handlich. Der Bildausschnitt in der Mitte vergrößert sich und man kann am Objektring scharf stellen
- Die Kombination aus beiden ist möglich. Erst automatisch fokussieren, dann manuell nachfokussieren. Oder: Erst manuell fokussieren und dann automatisch nachfokussieren. Endlich wird damit auch ein Motiv hinter Ästen exakt scharf. Diese Funktion ist das, was ich immer gesucht habe.

Features:
- Panoramafunktion mit um 90 grad gedrehten Foto (d.h. Hochkant). Was dabei herauskommt ist ein Bild wie in Superweitwinkel. Probiert es mal mit dem Bildformat 16:9.
- 3 festprogrammierbare Tasten
- und alles, was man/frau so braucht

Anmerkung:
Den Preis habe ich nicht bewertet. Man zahlt es oder lässt es bleiben. Die letzten 20% herauszukitzeln kostet halt.

Zielgruppe der Kamera:
- "Billig"-Variante der Leica Q
- Zweitkamera für Profis im Nah- und Makrobereich
- Menschen, die Technik fasziniert
- Dem anspruchsvollen Hobbyfotograf
- Profi-Bilder auf Trekking Touren, da immer noch super leicht
- Jeder, der sich etwas gönnen will, für seine harte Arbeit und der 2500€ übrig hat
- Der Tipp im Gebraucht-Segment
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2015
Nach dem die Preise endlich langsam sinken, habe ich mir die Kamera gekauft (allerdings nicht hier, sorry).
Ich möchte nach den ersten "reallife" Bilder, meine absolute Begeisterung zum Ausdruck bringen.

Das ist schlicht und einfach maximale Bildqualität bei minimalstem Formfaktor.
Unglaublich das in einem so kleinen Gehäuse ein 35mm Kleinbildsensor seine Arbeit verrichtet.

Die Kamera ist sehr solide und hochwertig verbaut, die Haptik ist aufgrund der Größe nicht ganz optimal.
Es gibt zwar angedeutet einen aufgerauten "Haltegriff" der aber nicht stark ausgeprägt ist und die Kamera trotzdem nicht ganz sicher halten lässt.
Hier hilft ein zusätzlicher Kamera Griff (Fotodiox) enorm, welchen es als Zubehörteil gibt (mit Metallgegenlichblende).

Der fehlende Sucher stört (zumindest mich), sollte aber in einer Rezension nicht zum Punktabzug führen, da man sich vor dem Kauf informieren kann bzw. sollte.
Da gibt es auf elektronischer Basis leider nur den teuren Sony Sucher oder man nimmt einen wesentlich günstigeren optischen 35mm Aufstecksucher.
Den elektronischen Sucher würde ich aber vorziehen, da das hervorragende Fokuspeaking (manuelles Scharfstellen) mit einem Sucher wesentlich besser geht als über das Display, welches ebenfalls sehr gut auflöst und Aufnahmen durch das klappen des Suchers in Bodennähe zulässt.

Der Energiespeicher könnte länger halten, hält mich aber von der Begeisterung nicht ab, da ich ohnehin mit mehreren Akkus losziehe und ein externes Ladegerät bevorzuge, welches es optional günstig zu kaufen gibt.

Zum Autofokus wurde viel geschrieben. Ja der ist definitiv nicht der Schnellste. Wer überwiegend Kleinkinder, rennende Hunde oder sportive Bilder macht, wird mit der Kamera auf Dauer nicht glücklich.
Mir reicht die Geschwindigkeit (Reportage, Landschaft, Street, Architektur) und hatte sie mir wesentlich schlechter vorgestellt.

Das war es dann aber an groben Einschränkungen, kommen wir zur Bildqualität.
Und die ist einfach sensationell!
Das 35mm Zeiss Objektiv zeichnet hervorragend (hohe Detailtreue), kennt keine Verzeichnungen und so gut wie keine Farbsäume.
Die Dynamik ist extrem hoch und kommt selbst bei harten Kontrasten noch klar.
Schön ist, dass bereits bei Offenblende scharfe Bilder entstehen und die Randunschärfen sich bei dieser Lichtstärke in Grenzen halten.
Die Bildanmutung ist fast schon ein gewisser "analoger Look", die Grundabstimmung der Kamera schon sehr gut.
Bei RAW Bearbeitung kann noch mehr rausgeholt werden. Da gibt es diverse Profile in den verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen.

Fazit:
Ich kann die Kamera absolut empfehlen für diejenigen die beste Bildqualität auf engstem Raum suchen und auf Wechselobjektive verzichten können/wollen und nicht unbedingt Sportaufnahmen oder schnell bewegliche Motive im Fokus haben.
Eine rundum tolle Kamera für Reportage, Street, Landschaft im 35mm Kleinbildformat.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2015
Über den Preis sowie die Preise des Zubehörs wurde ja schon diskutiert aber darüber darf man gar nicht erst nachdenken.
Es geht um die beste Bildqualität in einem unglaublich kleinem Gehäuse.Ich konnte gar nicht glauben wie viel da aus dieser super kompakten Kamera kommt und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß sich in die Bedienung einzuarbeiten, weil man einfach so ein kleines leichtes Gerät in den Händen hält und eben keine riesige Spiegelreflex.Ich hatte schon einige aber hier ist es einfach "Wow" wenn man sie in den Händel hält und ich freue mich jedesmal aufs neue wenn ich sie heraushole.
Das Objektiv bildet dabei wirklich sehr scharf bis in die Randbereiche ab.Ich finde auch den Autofokus schnell genug und ebenfalls die Akkulaufzeit vollkommen in Ordnung weil dies oft Kritikpunkte sind.
Für mich ist sie jeden Cent wert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2014
Sicher, die RX1 ist ein Kompromiss: Kein Sucher, kein schneller Autofokus, kein Objektivwechsel möglich.

Doch für mich ist sie definitiv die beste Kamera, die ich je in den Händen gehalten habe. Die Bildqualität ist herausragenc, der Dynamikumfang spektakulär. Bilder bei Dämmerung mit hohen ISO-Werten sind kein Problem, Rauschen ist kein Thema.

Aber das Wichtigste: Die Kamera ist der perfekte Begleiter auf jedem Trip. In der Tasche macht sie sich kaum bemerkbar. Und auch in der Hand vergisst man schnell, welch großartige Technik man eigentlich mit sich herum trägt. So klein, so handlich, so unscheinbar ist das Gerät. Und das zahlt sich auch beim Fotografieren selbst aus: Nahezu lautlos kann man sein Motiv suchen – ein Geräusch beim Auslösen ist fast nicht zu hören. Für die Street-Fotografie ein unglaublicher Vorteil. Bevor irgendjemand bemerkt hat, dass man ein Foto gemacht hat, ist man auch schon wieder weg.

Ich kann die Kamera uneingeschränkt empfehlen. Bei mir persönlich hat die RX1 die Leidenschaft für die Fotografie völlig neu entfacht.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. April 2013
... ich werde es nie wieder tun!" ;-)

Ich weiß ich weiß, ich hätte das vorher wissen müssen aber ich hoffe Du vergibst mir meinen kleinen Seitensprung. Die kleine mit den großen Augen war einfach zu verführerisch – und sie verdreht doch allen den Kopf. Aber ich kann Dir mitteilen, dass es beim kurzen Flirt geblieben ist! Liebe Leica, ich weiß jetzt noch mehr, was ich an Dir habe!

...

In meinem Fall war es Die Leica X1, eine kleine Kompakte mit APS-C-Sensor und 24mm (KB-Equivalent 36 mm) 2.8er Festbrennweite, mit der ich die mit Abstand schönsten Fotos geschossen habe. Perfekte Farben, schönes Bokeh, realistisch anmutende, detailreiche Fotos mit viel Spielraum in den Raw-Dateien. Unauffällig, diskret, berechnebar (wenn man mit dem behäbigen AF zu leben gelernt hat). Einfach mal mitnehmen und ein paar Schüsse machen – entspannt und auch gern mal einhändig. Maximale Bildqualität im kleinstmöglichen Paket. Wunderbar.

Die X2, der Nachfolger der X1, hat mich nicht wirklich interessiert. Alles friedlich. Solange bis Sony die RX1 auf den Markt warf. Eine Revolution und endlich die vergleichsweise ultrakompakte Antwort auf die analogen Legenden wie die vollformatige Konica Hexar AF (35 mm KB, 2.0). Eine schwarze Schönheit, vollgestopft mit dem wahrscheinlich Bestmöglichen was technisch und optisch machbar ist. Ein hochlichtstarkes und extrem scharfes 35 mm Carl Zeiss-Objektiv, ein ultra lichtempfindlicher, rauscharmer Sony-Vollformatsensor, die Kamera, die aufgrund der optischen und digitalen Auflösung mit viel Crop-Spielraum eine 35er, eine 50er und eine 75er Brennweite zu vereinen vermag und dank hoher Lichtstärke eine schmale Schärfeebene mit wunderschönem, cremigem und ruhigen Bokeh zu zaubern vermag. Die Kamera ist recht individuell konfigurierbar (nicht ganu auf Ricoh-Niveau) und zeigt nur wenige Firmwareschwächen (z. B. die maximale automatische Belichtungszeit von nur 1/80 Sekunde), die mittels neuer Firmware korrigierbar wären. Der Autofokus ist bei genügend Licht, verglichen mit der Leica X1, ziemlich flott und trifft auch sein Ziel. Bei extrem wenig Licht und kontrastarmem Ziel versagt er jedoch und das auch mit Hilfslicht – einer der ganz wenigen Patzer den sich diese Kamera erlaubt. Ansonsten liefert das Objektiv im Zusammenspiel mit dem Sensor UNGLAUBLICHE Ergebnisse. Extrem hohe Schärfe und Details, ein PERFEKTES Bokeh, eine realistische Anmutung, wie ich sie einem Bayer-Sensor nicht zugetraut hätte.

Was mir jedoch aufgefallen ist und was ich der Kamera nicht vorwerfe ist, dass der tatsächliche Fokuspunkt bei Offenblende (extrem dünne Schärfeebene) regelmäßig hinter dem anvisierten Objekt lag. Das lag jedoch, wie ich herausfinden konnte, an meiner Art zu fotografieren: zentraler Autofokus, fokussieren, dann mittels Kameraschwenk komponieren und auslösen. Wenn man das so macht mit einer RX1 bei Offenblende, dreht sich die Schärfeebene logischerweise mit der horizontalen Kameraachse. Resultat: ein paar cm Versatz. Kein Kamerafehler. Belegt habe ich meine Vermutung, indem ich die Kamera testweise und entgegen meiner Gewohnheit nicht geschwenkt habe, nachdem fokussiert wurde. Der AF saß immer. Meine Leica X1 mit APS-C hat nur eine maximale 2.8er Lichtstärke, was an der RX1 dann Blende 4 ergibt. Also habe ich die RX1 auf 4 abgeblendet und meine Schwenkmethode wiederholt und es gab keine Probleme. Die Schärfeebene ist bei Blende 4 bedeutend weiter und der leichte Versatz macht nichts aus. Bei meinem Stil zu fokussieren müsste ich die RX1 also auf Blende 4 abblenden; wie das bei einer Leica M9 mit einem 2.0er 35er ist, weiß ich nicht. Eventuell gibt es hier eine Schärfesphäre, statt einer Schärfeebene? Ich weiß es nicht, jedoch habe ich diverse, mittels M9 korrekt fokussierte Motive gesehen. Ich wiederhole: die RX1 hat korrekt fokussiert aber meine Methode passt nicht. Zumindest bei einigen Distanzen.

Wenn ich die RX1 also so einsetzen wollte wie die X1, müsste ich auf Blende 4 abblenden. Das wäre ein Kompromiss, mit dem ich leben könnte – auch bei Available-Light, da das Rauschverhalten deutlich zugunsten der RX1 ausfällt. Ene 2er Blende macht auch häufig wenig Sinn, wenn man beispielsweise ein paar Köpfe mehr scharf ablichten möchte.

Insgesamt sind es für mich 3-5 jeweils verschmerzbare Kompromisse geworden:
- unzuverlässiger AF bei nahezu dunklem Ambiente
- 2er Blende nicht optimal für meine Fokussiermethode (zentral plus Schwenk)
- Gehäuse wesentlich tiefer und schwerer als die konstruktionsbedingt (nur APS-C-Sensor, nur 2.8er Blende) kompaktere Leica X1
- Objektiv- und Gehäuseanmutung der RX1 sind zwar wunderschön aber auch "professioneller", technischer und "aufdringlicher" (wennglich nicht aufdringlich) als bei der X1
- der hohe Preis, der zwar ein Bruchteil der Leica M mit guter 35 mm-Linse beträgt aber gegenüber der APS-C-Konkurrenz schon sehr stattlich ist. Für das Gebotene empfinde ich den Preis grundsätzlich als absolut gerechtfertigt. Die Innovationskraft und die perfekte Abstimmung der Komponenten verdienen höchsten Respekt! Trotzdem liegt er für mich eben weit höher als für eine X aus dem Hause Leica.
- die Einhändige Bedienung der Kamera ist, dank griffiger Haptik zwas möglich aber die 500 Gramm und die kopflastige Linse halten sich dann doch nicht so entspannt wie eine Kompakte. Für eine ernsthafte Fototour ist das kein Problem, für einen entspannten "Street-Style", den eine Ricoh GXR oder besser noch die GRD oder nötigenfalls auch eine X1 sowie viele andere kleinersensorige Kameras ihn ermöglichen, empfinde ich das Design nicht als optimal.
neutral: die Farben sind nicht unangenehm. Sie sind anders als bei Ricoh und Leica aber auch anders als bei den Sony-Systemkameras. Ich bin die X1-Farben gewohnt und müsste mich wohl ein wenig umgewöhnen oder in Lightroom etwas an den reglern drehen.

Den nicht integrierten Sucher empfinde ich übrigens bei einer kompakten(!) Weitwinkelkamera nicht als Problem, die Möglichkeit einen hervorragenden elektronischen Gelenk-Sucher aufzustecken finde ich weitaus attraktiver.

Ich gehe fest davon aus, dass etliche Besitzer einer kiloschweren vollformatigen DSLR den Umstieg oder die Erweiterung auf die RX1 als kompromisslos gute Freizeit- oder Urlaubskamera nicht bereuen werden. Sicherlich gibt es auch unendlich viele Menschen, die nicht mit einer X1 zurecht kommen würden. Ich selbst empfinde die RX1 als absolute Traumkamera aber eben nicht als das Werkzeug, welches mir einen völlig entspannten natürlichen Umgang in 80% meines Einsatzbereichs ermöglichen könnte. Für "einfach mal mit dabei" ist sie nach meinem Geschmack zu groß, zu teuer, zu gut(?!), zu technisch. Zu perfekt?

Die RX1 sollte meine Leica X1 (APS-C), eine analoge Contax T3 (KB-Film, 35 mm 2.8)) und eine Ricoh GXR mit 50er Festbrennweite (APS-C, 2.5) ersetzen. Das hätte sie auch fast. Aber ich könnte sie mir nur als Ergänzung vorstellen. Keine Chance – dafür ist sie LEIDER zu teuer. Ich habe stattdessen auf die Leica X2 upgegraded. Der Autofokus ist präzise und schneller als bei der X1, das Rauschen bei hoher Empfindlichkeit wurde geringer und ist dann, wie bei der X1 auch, angenehm körnig. Die Kombination Sensor und Linse reicht jedoch in Sachen Schärfe und Detaillreichtum nicht an die RX1 heran, was nicht weiter verwundert.

Ich gebe der Sony RX1 guten Gewissens fünf Sterne und würde sogar mehr geben, wenn dies möglich wäre. Für die Miniaturisierung und die nahezu perfekte technische Umsetzung müssen die Herrschaften Ingenieure vom Mars oder aus der Zukunft eingeflogen haben. Vielelicht konstruieren die ja gerade eine zigarettenschachtelgroße APS-C-Kamera mit 1.4er 35mm-Objektiv. Dann wirds eventuell doch eng werden für meine kleine Leica X2 ;-) Ich hoffe, dass meine Rezension einigen hier hilft – vor allem denen, die aus der Kompaktklasse upgraden möchten. All diejenigen, die mit der RX1 glücklich werden, möchte ich herzlich beglückwünschen zu einer irrsinnig guten ultrakompakten Vollformatkamera! Ich finde das mutige Konzept und die kompromisslose, radikale Umsetzung absolut faszinierend!
77 Kommentare| 77 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2014
Mann oh Mann...Rezension und Reaktionen sind schon heftig. Beide Seiten gehen zu weit, zumindest teilweise ...Klar, Meinungsfreiheit etc., dann aber bitte mit Verstand und Sachbezug!
Ich habe 35 Kameramodelle in 7 Jahren durch, darunter die RX1, 5DMKII, Fuji's RX100(s), Oly's, Nexen etc...

Wer diese Kamera kauft sollte vorher wissen was er tut, alles andere ist Quatsch und ärgerliche Geldvernichtung... Sorry, ist so.
Ich kaufe bewusst die kleinste Vollformat mit 35er Brennweite, ich weiß, dass sie teuer ist und sollte wissen, dass sie einen tollen und überragenden Sensor hat und alle Leica M's blass aussehen lässt.

Und das ja technisch gesehen, denn die M's sind tolle, leider sehr teure Stücke Fotogeschichte. Daher diese Ergänzung, denn ich sehe deren Berechtigung schon...

Die RX1 ist teuer, ja, klar, man sollte sie aber mit den M's vergleichen und deren 35er...Und das ein Drittel, mindestens, vom Preis der aktuellen M und 35er Cron, ganz geschweige bzgl. Summilux 35er FLE.

Die RX1 ist der Meilenstein, der Gegenmeilenstein zur M... Die Verarbeitung ist super, die Funktionen auch, edel...der Dynamikumfang det D800 ebenbürtig, die Fraben toll und klein ist sie auch...Klar, der tolle EVF ist teuer, gebraucht geht's
aber...Verbesserungswürdig? Ja, 1/8000 oder ND-Filter... Evtl. ein oder zwei mehr Buttons, die man belegen kann. Sucher, nein, wird dann größer...Schade, dass diese bzw. solche Bewertungen dieses Produkt so runterziehen!
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2016
Ich habe eine RX1 gebraucht erstanden; neu wäre sie für mich definitiv zu teuer!
Ich fotografiere seit Jahrzehnten privat und auch beruflich, hab Erfahrungen von analog bis APS-C's und vielen MFT-Kameras.
Aktuell arbeite ich mit einer Olympus OMD e-m1, einer Lumix GF7 und einer Sigma Merril dp1, beruflich kenne ich noch die Nikon D700.
Die RX1 hatte ich schon länger auf der Wunschliste, der Neupreis schreckte mich aber doch ab.
Viel Recherche im Internet, natürlich auch über die A7 die ich zwar unglaublich interessant finde aber wegen der
Objektiv-Auswahl und auch wegen der Größe im Vergleich zu MFT, wieder fallen lies.
Seit ein paar Tagen nun die RX1.
Wenn man sie das erste Mal in die Hand nimmt kann man kaum glauben das es sich um eine Vollformatkamera handelt.
Ich liebe kleine, hochwertige Kameras, ich hatte auch die RX100 oder die geniale Lumix GM1.
Mein Augenmerk gilt dabei aber nicht allein die Größe der Kamera sondern für mich zählt an erster Stelle die Bildqualität.
Diese Anforderung erfüllt die RX1 natürlich sehr, sehr gut.
Die Bedienung der Kamera, die Größe, das Gewicht, die Haptik finde ich in Ordnung, im Moment suche ich noch nach einer
vernünftigen Ledertasche um die Kamera zu schützen.
An die Blendensteuerung am Objektiv habe ich mich bereits gewöhnt, anfangs suchte ich automatisch nach dem Einstellrad,
die etwas träge Fokusiergeschwindigkeit hab ich von vornherein akzeptiert, da ich kein Schnappschuß-Fotograf bin.
"Dauerfeuer" wie bei der e-m1 oder G70 brauche ich eher selten.Was ich etwas vermisse und was man bei dem Preis der
Kamera eigentlich erwarten dürfte, sind ein Klappdisplay mit Touchscreen-Funktion um z.B. durch Antippen fokussieren zu können, usw.
Der fehlende Sucher schmerzt natürlich auch, andererseits würde er die Kamera wieder vergrößern, ich behelfe mich gerade mit einem günstigen 35 mm-Sucher.
Die 350 Euro für den elektronischen Sucher finde ich etwas zu heftig, wenn sich ein günstiger Gebrauchtkauf ergibt, bin ich eher dabei.
Wer all die fehlenden Ausstattungs-Merkmale für unabdingbar hält ist hier definitiv falsch.
Die Vorzüge der RX1 sind ganz klar die Größe, das geringe Gewicht, der Vollformatsensor und die damit verbundene Rauscharmut
und nicht zu vergessen das sehr gute 35er-Objektiv.
Der Vergleich mit meinen MFT's ist nicht so gravierend wie man vielleicht vermuten würde, kommt immer nur darauf an was man
mit seinen Bilder anstellen möchte. Wenn ich Ausschnittsvergrößerungen brauche oder große Prints anfertigen muß,
ist man mit einer Vollformatkamera gut bedient, für den Alltagsgebrauch kann man bedenkenlos beie APS-C oder MFT zugreifen.
Meine Sigma merril kann im übrigen bei der Bildqualität sehr gut mithalten, beim Rauschverhalten sicher nicht, dafür ist man aber
mit ein paar hundert Euro dabei!
Ich kann die RX1 sicher empfehlen was die inneren (technischen) Werte der Kamera angeht, ob der Preis ok ist muß jeder für
sich entscheiden, wer mehr Professionalität und Ausstattung braucht, muß sich andere Kameras mit mehr Größe und Gewicht anschauen.
Technisch bekommt sie volle 5 Sternchen, als Gesamtpakt 4.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2016
Also alle Nachteile zum trotz überwiegen für mich hier die Vorteile. Die kleine Größe der Kamera.

Zum fehlenden Zoom - bei 24MP im Vollformat kann man so einiges Digital Zoomen. Ist Verpönt. Und bei Handy's und 12MP Kompakten auch zu Recht. Aber hier kann man mit leben müssen. Also von den 8 Fotos die ich hier mal geladen hab hätten 3 Bilder (bzw. 3 Ganze Events die ich aber für mich in meiner Sammlung habe) schon mal gar nicht machen können. Zumindest nicht in Vollformat. Es ist 2x ein Konzert und einmal aus einem Skilift heraus mitsammter Ski Montur. Alles 3 Ereignisse die sonst mit einer Vollformat so NICHT möglich sind oder nur wenn man Beziehung hat oder es einem egal ist mit was man in der Hand auf dem Ski Lift so ein und aussteigt. Dafür braucht man dann doch eine Kamera die in die Tasche Passt. Und damit ist nicht der Rucksack gemeint.

Konzerte klappte bisher immer ohne Probleme (10 Stück etwa). 1 Festival wo Explizit drauf hingewiesen wurde das Hochwertige Kameras nicht zugelassen sind war schon etwas kritischer. Die Kamera wurde von 2 Leuten kritisch beäugt bin dann aber durch gewunken worden. Also mit einer grossen Vollformat unmöglich dort Privat zu fotografieren.

Ganz offiziell kann ich damit auch auf Festivals im Auftrag sehr gut Fotografieren. Es fehlt vielleicht mal hier und da ein Weitwinkel oder Tele. Aber wie gesagt. Weitwinkel lässt sich mit Füssen ausgleichen und die 24MP Vollformat lässt schon so einiges an Bildausschnitt zu was dann einer guten APS-C mit umgerechnet 55-80mm entsprechen könnte.

Über die Qualität brauche ich nix schreiben. Die ist 1A. Und wer hier Rezensionen liesst macht das nicht eh nicht zufällig.

Einzig der AF im gut Dunklen Räumen klappt nur mit dem Hilfslicht (Hab mir das aber auf das M1 2 3 Wahlrad einprogrammiert wann es an und wann aus ist). Bei Dämmerung brauch und will ich es noch nicht an haben.

Ich hätte egtl. nur noch ein Wunsch. Das man die ISO Direkt ohne weiteren Tastendruck mit dem Wahlrad verstellen könnte. Das klappt leider nicht im Live View wo man gleichzeitig die Belichtungszeit sieht. Das Menü, nach einem Tastendruck, ist immer nur für ISO und ich sehe erst nach dem bestätigen der ISO wie die Belichtungszeit sich dem neuen ISO Wert angepasst hat.

Benutze diese Kamera mit dem Elektronischen Sucher. Leider hat das ganze nach 1Jahr (in meinem Besitz) ein Wackelkontakt. An sich ist das ganze jetzt schon 3 Jahre alt. Konnte noch nicht rausfinden ob es am Schuh in der Kamera oder den Pin's am Sucher liegt. Sehr ärgerlich. Da der Sucher damals gebraucht schon beschädigt war aber funktionierte will ich das nicht bewerten. War zu günstig um das zu Reklamieren. 1 Jahr hatte es ja trotzdem funktioniert. Und ich ab die Kamera sehr sehr sehr oft benutz. Komme auf 2500 aussortierte Bilder in diesem Jahr. Schätze dann so 5000-7000. Hab auch nur diese. Keine zweit Kamera o.ä. Diese deckt mein ganzes Leben der Fotografie ab. Festivals, Konzerte, Urlaub, Städtetouren oder auch einfach nur Produktfotos wenn es mal was zu verkaufen gibt.

Ich kann diese Kamera jedem Empfehlen der das Geld hat, breit ist es aus zu geben oder unbedingt eine Perfekte Kamera haben will die man Tatsächlich wie in meinem Fall mit auf Konzerte oder Ski Piste nehmen kann.

Hab in meiner Fotosammlung noch unmengen an viel schöneren Bildern. Aber da man da erst Urheberrechte erfragen müsste hab ich mich mal auf diese neutralen beschränken wollen um zu Zeigen das sie überall zu gebrauchen ist und noch viel wichtiger... man sie auch überall tatsächlich immer dabei hat. PS. Es sind alle Bilder aus der Hand ohne Stativ geschossen worden.
review image review image review image review image review image review image review image review image
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2013
... zwischen Vernunft und Begeisterung.

Rein wirtschaftlich erscheint die RX1, wie ja schon oft diskutiert, sicher grenzwertig. Zudem kostet das Zubehör nochmals ein kleines Vermögen, für das manch anderer Fotograf sich eine tolle Kompaktkamera an sich leistet.
Aber diesen Kampf muss wirklich jeder mit sich selber ausmachen.

Fakt ist, dass die Bildqualität schlicht überragend ist. Selbst die JPEGs direkt aus der Kamera lassen einen staunen.
Auch Steve Huff, der in seinen Blogs ja viel zur Kamera geschrieben hat, ist begeistert und belegt dies mit tollen Bildern.

Die Kamera ist super verarbeitet und fühlt sich toll an. Etwas Gewicht, edle Materialen, dazu kann man das Drehrad mit eigenen Befehlen belegen, so dass die Kamera was die Bedienbarkeit angeht für mich zum Besten gehört, was ich je in der Hand hatte.
Die Blende kann man direkt am Objektiv einstellen, eine Belichtungskorrektur am Drehrad oben am Gehäuse.
Wenn man die Makrofunktion nutzen möchte, dreht man einfach vorne am Objektiv und schon kann es losgehen.

Sie merken, ich bin begeistert.... warum dann "nur" vier Sterne?
Das liegt in erster Linie am fehlenden Sucher. Dies ist auch der Grund, warum ich die Kamera wieder hergebe. Ja, ein Sucher ist für mich Pflicht. Das Display der RX1 ist hervorragend, aber bei Sonnenschein kann man einfach nicht mehr viel erkennen. Der optionale optische Sucher steckte bei mir oft nur in der Tasche und ich war schlicht zu faul, das Teil herauszuholen.

Zudem gibt der manchmal doch recht träge Autofokus einen kleinen Abzug. Das ist aber ein Problem, mit dem auch Fuji kämpft.
Wer das besser haben möchte, muss auf einen kleineren Sensor umsteigen (OM-D, Nikon 1), da ist der Autofokus deutlich besser.

Für den ambitionierten Fotografen also sicher eine Top-Kamera mit herausragender Bildqualität und einem für meine Begriffe tollen Bedienkonzept.
Hätte die Kamera einen integrierten Sucher, würde ich sie nicht mehr hergeben. So aber warte ich immer noch auf "meine" Kamera...
44 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2013
Die Kamera ist ein Traum! Warum? Edles Design, tolle Verabeitung, gute Haptik, leicht und kompakt.
Die wichtigsten Merkmale sind natürlich die atemberaubende Bildqualität (durch den Vollformatsensor und ein Weltklasseobjektiv). Sony ist ein großer Wurf gelungen und Nikon und Canon werden etwas traurig schauen.

Unverständlich ist alerdings die eigenartige Preispolitik: der Preis für die Kamera ist sehr hoch, aber mit Blick auf die genannten Aspekte und die Innovationsführerschaft sogar gerechtfertigt.

Wenn man allerdings klaglos 3099 € gezahlt hat, ärgert man sich doch sehr über das fehlende Ladegerät, den unverschämten Preis für die Gegenlichtblende (199€!), den hohen Preis für den Sucher (499€... dafür gibt es schon eine komplette Kompahtkamera wie Nikon 7700 oder Canon Powershot G 12).
2424 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
1 beantwortete Frage anzeigen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken