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am 23. Februar 2014
Umweltgipfel in Rotterdam: die großen Politiker aus allen Ländern kommen zusammen, um zu beraten, wie man die Welt verbessern kann, den Klimawandel aufhalten, die Wirtschaft ankurbeln und die Staatsfreundschaften vertiefen. Eigentlich genug unlösbare Aufgaben und doch hat die Stadt noch mehr zu bieten – Mord auf dem Hafengelände. Kees Bloemberg bekommt den Fall zugesprochen, obwohl er eigentlich mit weniger wichtigen Fällen betraut war und steht schon bald einer komplexen Herausforderung gegenüber, deren Ausmaß lange Zeit nicht zu überblicken ist.

Der Polizist Kees Bloemberg ist nicht unbedingt ein Sympathieträger. Er sagt gern frei heraus, was er denkt, wird dabei teilweise auch beleidigend und ausfallend. Nachdem er in einem vergangenen Fall Mist gebaut hat, sollte er sich eigentlich mit kleineren Verkehrsdelikten und Ähnlichem befassen. Als dann jedoch die gesamte Aufmerksamkeit auf dem Umweltgipfel liegt, bekommt er die Chance, sein ermittlerisches Können wieder einmal unter Beweis zu stellen. An die Seite gestellt bekommt er einen unerfahrenen Kollegen, der durch seine Unwissenheit einige Male für ein Schmunzeln bei mir gesorgt hat.
Auch wenn Bloemberg mir nicht unbedingt ans Herz gewachsen ist, so ist er doch ein interessanter Charakter. Durch seine vielen Ecken und Kanten sorgt er immer wieder für Konflikte, Streitgespräche und Überraschungsmomente. Es ist angenehm ihn auf seinem Weg zu begleiten und zu erleben, was wirklich noch alles in ihm steckt.

Besonders gut gefallen haben mir die vielen Perspektivwechsel, so war man als Leser immer wieder an verschiedenen Stellen. Hat einen Einblick in die Machenschaften der Bösen bekommen, konnte jedoch gleichzeitig auch erleben, wie die Ermittler vorgehen und was nebenbei bei dem Umweltgipfel passiert. Diese Mischung hat für ein umfangsreiches Bild der Handlung gesorgt, das auch nötig war, um an Ende wirklich alle Verstrickungen zu durchschauen.
An jeder Ecke im Buch lauern Korruption, Verschwörungen, Bedrohungen und dunkle Geheimnisse, die dafür genutzt werden, die Personen gegeneinander auszuspielen und zum Reden zu bewegen. Viele gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Auftragskillern, Ermittlern und potenziellen Opfern sorgen für ein temporeiches Voranschreiten der Handlung. Viel Zeit zum Durchschnaufen und Erholen bleibt da nicht. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass zwischen den einzelnen Aufeinandertreffen doch ein wenig mehr Zeit vergeht, in denen neu geplant, verhandelt und Kontakt aufgenommen wird. Es ging doch alles recht schnell und dadurch kam es häufiger zu unüberlegten Kurzschlusshandlungen, die zwar nicht immer schlecht für den Ausgang des Buches waren, jedoch manchmal den Eindruck erzeugt haben, dass es für die Profis, die da eigentlich am Werk sind, ein wenig zu unüberlegt war.

Gut gefallen hat mir die Kombination aus Krimi und gesellschaftsrelevanten Problemen. Der Klimawandel ist ein sehr aktuelles Problem, erneuerbare Energien und deren fortschreitende Entwicklung stehen immer wieder im Mittelpunkt der Betrachtung. Die kritische Auseinandersetzung mit dieser Thematik fand ich sehr ansprechend gestaltet. Neben der Spannung, die bei den Ermittlungen und den Fluchtversuchen aufkommt, wird man so gleich noch zum Nachdenken angeregt.
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am 31. Dezember 2011
Wie immer das Positive zuerst. Ich habe das Buch auf meinem Kindle zu 55 Prozent gelesen. Bis dahin fühlte ich mich durchaus unterhalten. Ein bisschen störten allerdings die vielen Rechtschreibfehler.
Jetzt aber zur Geschichte, zum Plott. Die Charaktere fand ich weitgehend o.k., wobei ich persönlich ziemlich über den allgemeinen Trend angenervt bin, dass die Ermittler in allen Büchern, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, irgendwie gescheiterte Existenzen waren. Geschieden, massiven Mist gebaut, eigentlich auf dem Abstellgleis.
Wie schon jemand vor mir geschrieben hat, fand ich die Verbrecher etwas sehr überzeichnet. Die drei Killer, der Polizeichef und der US-Senator waren schon ein bisschen dick aufgetragen.
Das alles hätte mich aber nicht davon abgehalten, die recht spannende Geschichte weiter zu lesen.
Aber dann wurde es Mitte des Buches so krude, dass ich bei 55 Prozent den Entschluss fasste, das Buch nicht zu Ende zu lesen.
Warum? Weil ich die Ereignisse im Yachthafen einfach zu dämlich fand, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass sich diese Geschichte so ereignet haben kann.
Da werden die zwei Polizisten und die Wissenschaftlerin zusammen mit dem Yachthafenverwalter von den drei Killern gestellt, gefoltert und (fast) vergewaltigt, bevor der Verwalter das Ruder herumreißen kann und die anderen drei vor dem sicheren Tod retten kann. Ein Killer wird erschlagen, die anderen beiden bewusstlos geschlagen. Soweit so gut. Und was passiert dann - die drei Verfolgten laufen, darunter immerhin zwei Polizisten, einfach, ohne sich um die beiden verbliebenen Killer zu kümmern, weg. Der Hafenverwalter bleibt einfach in seinem Sessel sitzen, trinkt ein Bier und wartet bis die Killer wieder zu Bewusstsein kommen und ihn prompt erschießen. Dämlicher geht es einfach nicht, Polizisten laufen vor Verbrechern einfach weg, obwohl sie die Verbrecher in ihrer Gewalt haben. Statt nach Auftraggebern zu fragen, Hintergründe zu ermitteln, laufen sie einfach weg und lassen ihren Freund schutzlos zurück. So was Dämliches habe ich noch nie gelesen, da fehlen mir einfach die Worte. Deshalb habe ich das Buch zur Seite gelegt.
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am 4. Januar 2012
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unterhaltsam und hat mich gefesselt. Das sind Eigenschaften die ich von manch bekannten Autoren nicht immer behaupten kann.
Ich habe zwar ein paar Rechtschreibfehler gefunden, aber es hat mich nicht wirklich gestört. Das Buch ist flüssig geschrieben und gut erzählt und das alleine sollte doch zählen.
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am 25. April 2013
man kann dieses Buch schon lesen, aber ich habe schon spannenderes und interessanteres gelesen. war nicht so, das man unbedingt weiterlesen wollte.
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am 18. September 2014
Wenn diese Version überarbeitet war, wie viele Fehler gab es vorher? Hier gibt es immer noch reichlich Fehler, besonders bei der Kommasetzung, aber auch sprachlich. Verwechslung von "wider" und "wieder", "hin" und "her" (... z. B. "nahm etwas aus der Tasche hinaus" - wo ist der Betrachter?). Auch feststehende Ausdrücke beherrscht der Autor nicht unbedingt (bin zu faul, ein Beispiel zu suchen) - auch die Lektoren sind offensichtlich auch nicht firm im Deutschen.

Zur Handlung:
"An den Haaren herbeigezogen" ist fast noch ein Kompliment - auch die Standfestigkeit der Hauptpersonen nach zahlreichen Unfällen und Misshandlungen (in bester Bruce-Willis-Manier) stößt mich eher ab - genau wie die Brutalität des gesamten Buches. Ein Krimi wird nicht durch besonders viele Leichen gut oder spannend. Sehr schlimm fand ich die Stelle, an der die beiden Mörder ihren Komplizen bei lebendigem Leib verbrennen - man hätte ihn auch vorher erschießen können.

Die viel gelobten Ausführungen zum Klimawandel bleiben doch recht oberflächlich und beeinflussen die Handlung kaum.

Für mich ist dieses Buch ein echter "Splatter-Thriller" - von Spannung kann kaum die Rede sein. Die baut ein guter Krimi anders auf.
Ich habe dieses Buch als erstes gekauft, danach "Sonne, Schnee und Tote", aber in der "richtigen" Reihenfolge gelesen. Ohne den Vorgänger, der etwas besser ist, hätte ich hier nicht durchgehalten!
Dennoch - keine Empfehlung - muss man nicht gelesen haben. Ich habe mich eher bis zum Ende durchgequält.

Auch die Idee, die Geschichte nach Holland zu verlagern, ist nicht besonders originell umgesetzt. Kennt jemand "Kommissar van der Valk" von Nicolas Freeling? Dessen Krimis nehmen humorvoll spezielle holländische Eigenheiten aufs Korn und sind auch ohne brutale Morde lesenswert.

Normalerweise schreibe ich kaum Rezensionen und schon gar keine schlechten, aber ich konnte es nicht stehenlassen, dass die Bücher von vielen anderen Lesern so hoch gelobt werden - das geht für mich etwas an der Realität vorbei.
Selbst zwei Sterne sind schon äußerst wohlwollend.
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am 21. Januar 2014
In Rotterdam findet der Klimakongress der UNO statt, die Polizei hat mächtig viel zu tun. Alle Mann sind im Einsatz. Alle bis auf einen, Kriminalinspektor Kees Bloemberg. Sein Chef Van Houden hat ihn zur Büroarbeit verdonnert, nachdem er bei einem Einsatz versagt hatte und degradiert wurde. Da kommt ein Anruf. Im Hafenbecken wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Mord oder Selbstmord? Jetzt bekommt Kees Bloemberg die Chance sich wieder zu bewähren. Ihm zur Seite steht der Neuling im Polizeidienst Ronald Rudjard, ein Neffe Van Houdens. Bald gesellt sich auch eine Kollegin des Toten, Mikrobiologin Linda Farber, zu den Beiden. Was zunächst wie ein einfacher Fall aussieht, wird zu einer Jagd auf Leben und Tod ...

Sonne, Wind und Mord" ist ein gut durchdachter Krimi mit modernen, aktuellen Themen wie Klimakatastrophe, Wirtschaftskrise, Umweltschutz und politische Intrigen, eingebunden in eine rasante Verfolgungsjagd quer durch die Niederlande. Die verschiedenen parallelen Handlungsstränge sind stimmig miteinander verflochten und halten die Spannung permanent auf hohem Niveau. Die Geschichte ist durchaus glaubhaft, wenn auch manchmal etwas überspitzt, die vermittelten Hintergrundinformationen sind einleuchtend.

Der Schreibstil des jungen Autoren Christian Biesenbach ist recht ansprechend, sehr gut und flüssig zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind schön differenziert heraus gearbeitet. Kriminalinspektor Kees Bloemberg, ein Mann mit Ecken und Kanten, Ronald Rudjard, der Neuling mit typischen Anfängerfehlern, und Linda Farber, die erfolgreiche Wissenschaftlerin, ein sympathisches Trio. Ihre Gegenspieler, das Gangster-Trio, scheint manchmal mit ihrem Auftrag überfordert zu sein, was dem Leser bei aller Spannung doch hin und wieder ein Schmunzeln entlockt.

Fazit: Ein rasanter, spannender Krimi für Liebhaber von Verfolgungsjagden. Leider sind trotz Überarbeitung noch einige Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung vorhanden, die sich manchmal auf den Lesefluss störend auswirken.
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am 17. Mai 2013
Zuerst einmal: Ich denke die meisten Schreibfehler etc. wurden mittlerweile korrigiert, wie auch aus der kurzen "Authors note" am Ende zu entnehmen ist.
Wenn jemand ein Buch schreibt und eben nicht schon einen großen Verlag mit den entsprechenden Geldmitteln hintersich hat, denke ich, das der Weg zu Beginn recht schwierig ist.

Die Sprache: erfrischend. Mir gehen manche Mensche im Altag auch auf den Keks, oder reden ständig dagegen ohne einem zuzuhören.
Die Geschichte: Bis zum Schluss habe ich gerätselt wer denn nun wen und warum umbringen lassen will. Manchmal im Leben hat man mehr Glück als Verstand und manchmal ist es auch Können.
Kees: Ich freue mich auf mehr von seinen unverhohlenen Streitgesprächen und vielleicht noch etwas mehr Einsicht in seinen Charakter.

Für einen Leser, der einmal nicht eine Lektüre nach CSI Style (also Mord, Hinweise und Verdächtige suchen, kombinieren und recherchieren, dann Fall lösen) möchten, ist "Sonne, Wind und Mord" eine gute Wahl.
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am 13. März 2014
Während ganz Rotterdam aufgrund der gerade begonnenen Klimakonferenz Kopf steht, wird ein toter Professor aus dem Hafenbecken geborgen. Das bedeutet Glück für Kees Blomberg. Der eigentlich wegen eines verpatzten Einsatzes in Ungnade gefallene Kommissar wird zum Fundort geschickt, da alle anderen Einsatzkräfte bereits unterwegs sind. Doch kaum ist er im Hafen angekommen, wird er hinterrücks beschossen und es beginnt eine Hatz durch die gesamten Niederlande.
Christian Biesenbach schreibt sehr flüssig und spannend, sodass der Krimi sehr gut zu lesen ist.
Die Figur des Kommissars ist ebenfalls gut gewählt und ausgearbeitet. Gleichzeitig werden aktuelle Themen verarbeitet, statt auf Altbekanntes zurück zu greifen. Dennoch schießt die Geschichte an einigen Stellen etwas über ihr Ziel hinaus. Statt Dramatik aufzubauen wirkt es an diesen Punkten eher übertrieben und unrealistisch.
Insgesamt jedoch ein spannender Krimi für zwischendurch.
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am 3. Januar 2012
Das Buch lässt sich leicht lesen und ist über die gesamte Lesedauer spannend. Der Kauf ist nur zu empfehlen und ich freue mich auf weiter Bücher des talentierten Autors !
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am 26. November 2011
In der Biographie des Autors heißt es: "...Christian Biesenbach ist ein selbst verlegender Hobbyautor. In seinen Texten kann es also gelegentlich (im schlimmsten Fall auch einmal gehäuft) zu Fehlern in der Rechtschreibung und vor allem in der Interpunktion kommen. Im Gegenzug für diese Makel, bietet der Autor all seine Geschichten zu niedrigst möglichen Preisen an."
Tut mir leid, aber die tollste Komposition ist doch Mist auf einem derart verstimmten Instrument! Was Herr Biesenbach hier in Sachen Interpunktion und Orthographie abliefert, ist eine Zumutung für jeden Leser. Auch ohne Lektor sollte ein Hobbyautor dem Werkzeug Sprache mehr Respekt entgegenbringen. Ich lese viel und kann den Stil zu Gunsten des Inhalts auch mal hinten an stellen. Bei diesem Werk werde ich jedoch (trotz des geringen Preises von 99ct) von meinem Rückgaberecht Gebrauch machen. Ich empfehle, die Leseprobe zu laden und zu entscheiden, ob man sich das wirklich antun will; ich habe es auch beim zweiten Anlesen nicht geschafft, mich auf den Inhalt zu konzentrieren. Hier ein paar Auszüge aus den ersten 2% (!) des Buches (weiter bin ich nicht gekommen):

'zu einer dieser Klimakonferenzen zusammen zukommen. '. Aber das würde die Menschen kaum davon abhalten zusammenzukommen, um'. (das sind zwei aufeinanderfolgende Sätze!)
Sogar Frederick sein ehemaliger Ermittlungspartner hing mitten im Chaos.
In seinem Wiesel artigem Gesicht, zeichnete sich eine hässliche Narbe, quer über der rechten Wange, ab.
Joe spukte verächtlich auf den Boden.
Kees Blomberg der vor Jahren, als einer der talentiertesten Absolventen der Polizeischule hier angefangen hatte, wurde plötzlich'
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