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Sonderbehandlung. Drei Jahre in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1979

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Im Jahre 1979 sorgte eine von zahlreichen Neuerscheinungen an Erinnerungsliteratur für Aufsehen: Filip Müllers bewegender Bericht „Sonderbehandlung“ war die erste in Deutschland veröffentlichte Erinnerungsschrift eines Augenzeugen, der die Massenvernichtung in den Krematorien und Gaskammern in Auschwitz- Birkenau als Häftling des jüdischen Sonderkommandos tagtäglich miterlebt hat. Es handelt sich dabei um den ersten und einzigen Bericht eines überlebenden ehemaligen Sonderkommando- Häftlings, der die Ereignisse über einen Zeitraum von 32 Monaten bezeugt und beschrieben hat. Müllers ergreifender Bericht setzt an, wo andere zwangsläufig enden: auf den Krematoriumshöfen, in den Entkleidungsräumen, in den Gaskammern, an den Erschießungsstätten, in den Verbrennungsräumen und –gruben, also in den „Todeszonen“, die unter den Häftlingen nur für die euphemistisch als „Sonderkommando“ bezeichneten Geheimnisträger voll einsehbar waren.

Filip Müller wurde 1922 im slowakischen Sered an der Waag geboren und Mitte April 1942 mit dem fünften RSHA- Transport und dem ersten Transport mit jüdischen Männern aus der Slowakei, in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Von seinem 1000 Menschen zählenden Transport überlebten schätzungsweise nur 10 Menschen das Kriegsende. Isoliert von Häftlingen anderer Arbeitskommandos musste er insgesamt 20 Monate lang das nahezu tägliche Grauen systematischen Mordens miterleben und zählt zu den wenigen überlebenden Augenzeugen aus den Auschwitzer Krematorien.
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Das Werk von Filip Müller ist in seiner Art einzigartig. Ein Werk das die Tätigkeit und das Leben, wenn man das so nennen darf, der Häftlinge des Sonderkommandos, auf eine schaurige aber auch gleichzeitig ehrliche Weise darstellt. Filip Müller ist im April 1942 nach Auschwitz deportiert wurden und kam bereits einen Monat später zu den Häftlingen des Sonderkommandos. Sein Schreibstil ist nüchtern, man könnte fast sagen das er das geschehene in einer "Störischen Ruhe" dem Leser vermittelt. Trotz allem verschönert er nichts, lässt nichts aus. Er berichtet nicht nur über die Greueltaten der SS, nein, er beschreibt auch genau wie die Opfer von der SS buchstäbich hintergangen wurden sind, mit welchen Tricks sie "Seelenruhig" in die Gaskammer getrieben wurden. Auch wie die Häftlinge des Sonderkommandos versucht haben die Opfer des Familienlagers aus Theresienstadt zu warnen bleibt nicht unerwähnt. Auch der einstige Plan des Aufstandes der Sonderkommando - Häftlinge wird genaustens beschrieben. Filip Müller möchte im Sommer 1944 bei der Aktion, wo die Ungarischen Juden vernichtet werden, am liebsten alles hinschmeissen - ja, er schleicht sich sogar, von der SS unbemerkt, mit in die Gaskammer, wird dort aber von den Totgeweihten zurückgewiesen. Diese bitten nur darum das es jemanden geben muss der der Nachwelt die Wahrheit sagt - und das öffnet Filip Müller die Augen. Kurz vor der befreiung von Auschwitz, im Januar 1945, wird Filip Müller nach Mauthausen deportiert. Doch die Tage zuvor springt er des öfteren dem Tode sehr knapp von der Schippe, den die SS setzt nun daran alle Mitwisser zu Töten. Auch in Mauthusen entgeht er knapp dem Tod, seine letztendliche Befreiung erlebt Filip Müller nur noch im Stadium eines Muselmannes, vollkommen erschöpft und gleichgültig.
Ein Grandioses Werk !!!
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