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Sommersturm 2004

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Ein Trainingscamp mit seinem Ruderclub erweist sich für den jungen Tobi als wegweisendes Erlebnis. Während sich sein bester Freund Achim, anstatt mit ihm Faxen zu machen, plötzlich nur mehr für Sandra interessiert, kommt er selbst mit den Avancen der süßen Anke ganz und gar nicht zurecht. Als auch noch der schwule Ruderverein "Die QueerSchläger" am See campiert, gerät sein Gefühlshaushalt völlig aus dem Gleichgewicht. Gott sei Dank kümmert sich der freundliche Leo um ihn und bringt Tobi dazu, endlich zu seinen Neigungen zu stehen.

Darsteller:
Tristano Casanova, Robert Stadlober
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 34 Minuten
Darsteller Tristano Casanova, Robert Stadlober, Miriam Morgenstern, Alicja Bachleda-Curus, Kostja Ullmann
Regisseur Marco Kreuzpaintner
Genres Drama
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum 4. März 2005
Sprache Deutsch

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Eigentlich ist hier schon alles Wichtige und Richtige über "Sommersturm" gesagt worden, aber ich kann es doch nicht lassen, auch noch meinen Senf dazu zu geben. Es ist verdammt schade, dass diesen Film im Kino nur relativ wenige Leute gesehen haben. Nicht, dass er ein Flop gewesen wäre, aber wenn man bedenkt, was für bescheuerte Streifen Millionen von Leuten vor die Leinwand ziehen, könnte man trotzdem das blanke Heulen kriegen.
"Sommersturm" beginnt eher wie ein durchschnittlicher ZDF/RTL/PRO7-Fernsehfilm, um dann im Laufe der Zeit immer deutlicher einen geradezu magischen Sog zu entwickeln, der ihn weit über den Durchschnitt emporhebt. Es ist die Coming-Out-Geschichte eines ganz normalen (schwulen) Jugendlichen mit allen tragikomischen Verwerfungen und Verwicklungen, die jedem selbst davon Betroffenen so schmerzlich in Erinnerung sind. Lachen und Weinen liegen hier stets ganz dicht beieinander.
Zum Beispiel die Probleme mit dem anderen Geschlecht - diese manchmal ans Komödiantische grenzenden, letztlich vergeblichen Versuche, genau so zu sein und zu handeln wie deine besten Freunde, die nun mal alle auf Mädchen stehen. Die Versuche, deine wirklichen Gedanken vor ihnen zu verbergen. Und die Verzweiflung, wenn man sich mit seinen Gefühlen scheinbar niemandem offenbaren kann.
Oder das erste wirkliche Verliebtsein in einen anderen Jungen. Die Woge von widersteitenden Emotionen und diese unglaubliche, im Leben immer wiederkehrende, geradezu existenzielle Enttäuschung, wenn der Auserwählte ganz unbedarft von seiner Freundin schwärmt oder gar in deiner Gegenwart mit ihr intime Zärtlichkeiten austauscht.
All das und mehr zeigt der Film auf eine unglaublich natürliche und verständnisvolle Weise.
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Von Ein Kunde am 1. Februar 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Meiner Meinung nach ein wunderbarer, einfühlsamer Film, der das Coming-Out-Thema so gut behandelt, wie es das vorher im Kino noch nicht gab. Es ist eine Komödie, eine Liebesgeschichte und vor allem ein Drama, in dem Tobi (Robert Stadlober) sich in seinen besten Freund Achim (Kostja Ullmann) verliebt. Beide sind in einem bayrischem Ruderteam. Im Zeltlager im Rahmen eines Wettkampfs treffen sie auf den schwulen Berliner Verein QueerSchlag, der einerseits die Vorurteile der andren abbaut und gleichzeitig Tobi hilft sich selbst zu finden und dann auch noch dazu zu stehen.
Marco Kreuzpainter schildert den Weg, den Tobi bei diesem Zeltlager durchmachen muss, mit viel Charme, Witz und vor allem mit Repekt und Ehrlichkeit und nimmt die Hauptfigur immer ernst. Der Film besticht durch wunderschöne, z.T. symbolträchtige Aufnahmen, wie als bei dem Gewitter ein Blitz einen Baum umstürzen lässt, der dann als Barriere zwischen Tobi und dem Rest seines Teams landet und man die vergangenen Schauplätze menschenverlassen in strömendem Regen sieht: nach diesem Sturm, wird nichts jemals wieder so sein, wie es mal war. Auch die Szene, als Tobi alleine am Seeufer sitzt und Steine in den See wirft ist wunderschön, weil es so gut zeigt, wie es Tobi gehen muss; wenn er heulend im strömenden Regen im Wald sitzt, während Achim mit seiner Freundin schläft, schreit einem seine ganze Verzweiflung entgegen - und dann bietet der Film noch eine wunderschöne Liebesszene zwischen Tobi und Leo (Marlon Kittel), einem Mitglied der schwulen Rudermannschaft. Die schauspielerischen Leistungen in dem Film sind alle - vor allem von Robert Stadlober - beachtlich und das Drehbuch von Kreuzpainter ist einfach wunderschön. Ich habe den Film bei einer Vorpremiere im Open-Air Kino gesehen und das Publikum war begeistert!
Fazit: Genial! Eindeutig der schönste Film des Jahres 2004 - wer den verpasst, ist selber Schuld!
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Von Lux Aeterna VINE-PRODUKTTESTER am 13. August 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Nur durch Zufall habe ich den Film mit meinem Freund gesehen, als er gerade im Kino lief; wir hatten keine Ahnung, um was genau es ging. Da ich zudem, was deutsche Filmproduktionen angeht, extrem skeptisch bin, erwartete ich insgeheim denn auch, ziemlich enttäuscht zu werden.

So sehr kann man sich täuschen.

Wie bei kaum einem zweiten Streifen der letzten Jahre habe ich dem Release der DVD auf dem Markt entgegengefiebert!

Grund dafür ist, daß "Sommersturm" mich so tief bewegt und dermaßen beeindruckt hat, wie es einem Film selten gelingt.

Das Erstaunliche daran ist, daß sich die großartige Wirkung dieses sprichwörtlichen Meisterwerks nicht etwa aus inhaltlicher Pseudo-Schwermütigkeit oder seicht-komödiantischer Effekthascherei ergibt, sondern gerade daraus, eher leise Töne anzuschlagen.

Das Coming-Out eines Jugendlichen wird hier derart einfühlsam in Szene gesetzt, daß nicht nur schwule Zuschauer, sondern auch Heterosexuelle mit dem Protagonisten und den anderen Beteiligten mitfühlen können: Tobis Hin- und Hergerissensein zwischen seinen immer stärker werdenden Gefühlen für seinen besten Freund und dem Versuch, sich gegen diese Liebe zur Wehr zu setzen; all die emotionalen Verletzungen, die er selbst dabei erleidet und anderen zufügt - all dies findet in dem Film eine solch hinreißend glaubwürdige Darstellung, daß man "Sommersturm" ohne jeden Abstrich das Prädikat "besonders wertvoll" zugestehen kann.
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