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Sommerfest: Roman Gebundene Ausgabe – 16. Februar 2012

4.1 von 5 Sternen 61 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[Goosen ist] ein Mann, der die besten Heimatgeschichten des Landes erzählt. Er kann dies idiomatisch, seine Sprache ist körperlich spürbar.« (taz 2012-03-08)

»Es ist die detaillierte Schilderung des “Potts”, die den Roman aus der grauen Masse hervorhebt und einen immer wieder schmunzeln lässt.« (Frankfurter Rundschau 2012-04-11)

»Liebevoll und doch ironisch und stellenweise fast melancholisch besingt Goosen die kleine Welt des Ruhrgebiets.« (Frankfurter Neue Presse 2012-02-27)

»Astreines Buch« (Hannoversche Allgemeine 2012-02-22)

»Ein Heimatroman der charmantesten Sorte.« (WDR4 2012-02-21)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter »Raketenmänner«, »Sommerfest« und »Liegen lernen«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus verarbeitet er seine Texte teilweise zu Soloprogrammen, mit denen er deutschlandweit unterwegs ist. Einige seiner Bücher wurden dramatisiert oder verfilmt. Frank Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum. Weitere Informationen finden Sie auch unter www. frankgoosen.de.


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Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch liest sich locker-leicht in typischer Frank Goosen-Sprache, mit Kraftausdrücken und sentimentalerem Heimatgeflüster. "Sommerfest" springt nicht zu sehr zwischen einzelnen Anekdoten, sondern greift immer wieder den Handlungsfaden auf, der sich an der innerdeutschen Brücke zwischen München und Bochum orientiert. Nach Bayern hat es nämlich den Schauspieler Stefan vor zehn Jahren verschlagen, wo er in einer Beziehung ohne Kinder lebt und gerade auf dem Sprung ist, sich wieder mit einem neuen beruflichen Engagement an München zu binden. Doch kurz vorher muss er noch das geerbte Haus verkaufen. Und so macht er sich auf in den Westen und begegnet hier einem Sammelsurium an skurrilen Gestalten, die wie aus dem Nichts auftauchen und sich scheinbar kaum verändert haben in all den Jahren. Das Wochenende mit dem Makler-Termin wird mehr und mehr zu einem Sich-treiben-Lassen zwischen "alle Zelte in Bayern abreissen wollen" und "nach einem Abstecher in die Vergangenheit es sich wieder gemütlich einrichten in der Ferne". Dieses Hin- und Hergerissensein, stellt Frank Goosen nicht nur anhand seiner Leitfigur Stefan, sondern auch mit Hilfe einer Vielzahl von Figuren markant dar. Hier treten die Ruhrpott-Gewächse Toto, Diggo, Frank, Tante Änne und Omma Luise witzig-spritzig und tragisch auf, so als ob Stefan sich sein ganz persönliches Schauspiel zusammengestellt hätte. Dieses Theater wird zugleich von Charlie, seiner Jugendliebe, geprägt.
Dieser Rundgang durchs Ruhrgebiet ist sehr dynamisch und von einer Vielzahl dieser so typischen Ruhrpott-Ausdrücke und Redewendungen geprägt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich geb zu, dass ich ein absoluter Fan von Frank Goosen und seiner Erzählweise bin.
Auch hier liefert er wieder eine eigentlich völlig banale Alltagsgeschichte und schafft es, mich damit in seinen Bann zu ziehen. Stefan, ein als Schauspieler eher erfolgloser Mittvierziger, den es nach der Schauspielausbildung von Bochum nach München verschlagen hat, kommt für ein Wochenende zurück nach Bochum, um sein Elternhaus einem Makler zum Verkauf anzudienen.
Rein zufällig ist es das Wochenende, an dem das Sommerfest des Stadtteil Fußballvereins stattfindet, in dem Stefan zusammen mit anderen Freunden aus Kindheit und Jugend gekickt hat.
Er trifft ein paar dieser alten Freunde wieder.Einige gern, andere weniger gern. Die weniger gern Wiedergetroffenen würde er nicht mal wirklich als Freunde bezeichnen. Sie gehörten halt einfach schon immer dazu, und wirklich entziehen kann man sich ihnen nicht.
Zu den Wiedergetroffenen gehört auch Charly, eigentlich Charlotte, Nennschwester, beste Freundin und ganz kurz auch einmal Geliebte. Will er sie wirklich wiedersehen? Er weiß es selber nicht genau, ist hin-und her gerissen von seinen von Unsicherheit geprägten Gefühlen.

Als Leser werden wir Zeuge einer Ruhrpott-Harry-und-Sally-Geschichte, die uns mitnimmt und in der wir dem Protagonisten manchmal, in den Hintern treten möchten, damit er endlich in die Gänge kommt. Am Ende ist zwar nicht alles in trockenen Tüchern, aber der Zug zumindest aufs richtige Gleis gesetzt.

Frank Goosens Erzählweise schafft es wie immer uns die Ruhrgebietsmentalität authentisch nahe zu bringen und die Sympathie für diesen sehr speziellen Menschenschlag zu wecken.Ich freue mich schon auf sein nächstes Buch!!*****
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Format: Gebundene Ausgabe
Frank Goosen bringt in seinem neuen Roman >Sommerfest< das Ruhrgebiet so liebevoll "rübber", dass man als Auswärtiger Fernweh bekommt nach dem Landstrich der Eigenarten, der inzwischen Weltkulturerbe geworden ist.

"Du bist doch immer mehr so ein Ruhigen gewesen." meint Omma Luise über Stefan Zöllner, der vor Jahren "in den Sack gehauen" hat, von Bochum nach München gezogen ist, und der begrenzten Engstirnigkeit entflohen ist. Als sein Onkel Hermann stirbt, der seit dem Tod der Eltern im Elternhaus von Stefan gelebt hat, muss Stefan zurück ins Ruhrgebiet, um das Bergarbeiterreihenhaus zu verkaufen. Was ihn erwartet ist ein Heimatwochenende im Pott bei Bier und Sprüchen, Fußballkumpels und jeder Menge Erinnerungen. Teils wehmütig wird dabei die Vergangenheit verklärt, umgeben von Geschichten aus Kindheit und Jugend, die schon lange auserzählt sind.

Witziges und Trauriges liegt darunter, wenn der Autor und Kabarettist Frank Goosen auf seiner Tour-de-Ruhr Klischees bedient, ohne sich darüber lustig zu machen. Sein Unterton sorgt dabei stets für gute Laune, seine Ironie ist niemals beißend, sondern schlichtweg witzig. "Schützenswerte, bedrohte" Heimatwörter (Schampong, Restorang), Heimatgedöns und nicht zu vergessen die astreinen Typen machen den Charme des Ruhrgebietes aus. Und eben die Geschichten. "Storys, ehrlich, wo du hinguckst." meint Toto, der Kumpel aus Jugendtagen, "die liegen praktisch auf der Straße, die musst du nur aufheben." Als Stefan schließlich seiner Sandkastenfreundin und Jugendliebe Charlie begegnet, wird ihm klar, das er hier ist, hier in seiner alten Heimat, "um sein Leben zu riskieren".
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