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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
61
3,6 von 5 Sternen
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am 5. Juni 2017
Marillion haben bis dato noch immer nicht ihr absolutes Meisterwerk abgeliefert; dafür allerdings auch
noch keine einzige total schlechte Platte gemacht. Leider sind relativ famose Alben, etwa "Radiation", "marillion.com"
oder „This Strange Engine“, obwohl sie teilweise qualitativ hochwertig sind, irgendwie nie so richtig zum Zuge
gekommen. Wohl auch deshalb, weil sie sich keinem Genre so richtig zuordnen lassen. Auch "Somewhere Else", das 14. Studioalbum polarisiert wieder. Da ist zunächst mal keine Spur mehr vom einstigen Neoprog, den sie früher mit ihrem Sänger Fish zelebrierten.
Fakt ist, diese Platte wird getragen von ganz eigenwilliger Intensität und Atmosphäre. Klar: Marillion sind Profis schlechthin und noch immer auf dem Experimentierweg. Zwar sind die ersten Stücke des Albums, Opener "One Half" und die erste Single "See It Like A Baby" schon beinah radiokompatibel, letztendlich wohl aber doch nicht glatt genug. Lieder wie "Somewhere Else", „Voices From The Past“ und „Non Such Thing“ hingegen sind filigrane Meisterwerke, bei denen sich auf einzigartige Weise Spannung auf – und abbaut. Man ist irgendwie schon beeindruckt. Fakt: "Somewhere Else" ist schon ein weiteres ansprechendes Album, welches deutlich macht, dass die Briten irgendwie schon unberechenbar – und, noch lange nicht am Ende sind. Der Schlusssong „Faith“ kommt als melancholischer Softrock mit 60-er Jahre Beatles Flair. Dem geneigten Hörer erwartet lertztendlich eine in sich ruhende Platte voller kleiner Geheimnisse.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juni 2009
Mit jedem Album von Marillion sehen wir uns ganz neuen und überraschenden Fragen gegenüber: War Marillion mit Fish oder mit Steve Horgath besser.
Aber sind wir mal ehrlich, die Frage sollte sich schon lange nicht mehr stellen, da Marillion mit Steve Horgath auch geniale Alben abgeliefert hat und nach über 20 Jahren dieses Diskussion doch mal aufhören könnte.

Fakt ist das "Somewhere else" mit Stve Horgath ist und er seinen Part gut macht, manchmal ein wenig zu "weinerlich", aber meistens wirklich stark.

Was dem Album ein wenig fehlt ist nach meiner Meinung die Kreativität. Manches kommt doch sehr uninspiriert daher oder erinnert an alte Titel und das trübt den Spaß doch ein wenig. Es fehlt auch der Eindruck der Spielfreude und so springt der Funke nicht über.

Dennoch Bietet das Album mit "Somewhere else" und "A voice from the Past" zwei alsolute Übertitel und das war auch der Ausschlag dem Album vier Sterne zu geben. Der Rest ist gut, aber kommt nicht mehr an das hohe Niveau der beiden Titel heran.

Insgesamt wirklich ein gutes Album dem ein spezieller Kick fehlt und somit über vier Sterne nicht herauskommt.
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Nun besitze ich "Somewhere Else" bereits seit einigen Jahren. Ich habe mich mit dieser CD außerordentlich schwer getan. Es angehört und in mein Regal enttäuscht verschwinden lassen. Von Zeit zu Zeit tätigte ich neue Hörversuche. Aber der Funke wollte einfach nicht überspringen. Und das hatte jetzt nichts mit dieser mühseligen "Fish-Hogarth-Diskussion" zu tun. Ich erlebte dieses Werk als extrem langweilig. Erst nachdem ich mir "Less Is More" zulegte und dann "Somewhere Else" mal wieder in meinen Player einlegte, begann ich diese CD zu mögen. Es beinhaltet meinem Erachten nach sehr, sehr schöne Songs. Hierzu zählen für mich besonders die Songs "A Voice From The Past", "The Last Century For Man" und "Faith". Sie vermitteln musikalisch eine äußerst beruhigende und nicht, wie ich bislang dachte, langweilige Stimmung. Der Song, der mir bereits beim ersten Hördurchgang am besten ins Ohr ging war "Thankyou Whoever You Are". In einigen Kritiken wird der Song "Most Toys" doch gewaltig unterbewertet bzw. niedergeschrieben. Ich empfinde diesen Song überhaupt nicht schlecht. Er bringt in das doch eher ruhige Album etwas Abwechslung. Der Titelsong "Somewhere Else" ist für mich eine kleine Perle im Gesamtwerk von Marillion.
Abschließend möchte ich erklären, dass "Somewhere Else" sicherlich nicht eines meiner Lieblingsalben von Marillion ist. Es ist aber auch kein richtig schlechtes Werk geworden. Da gibt es im Vergleich auf dem Musikmarkt wahrlich schlechtere Produkte. Sicherlich muss man „Somewhere Else“ im Kontext zu anderen Marillionalben sehen. Und da taucht es meinem Erachten nach nicht in den oberen Tabellenplätzen auf.
Ich habe mich mit dieser CD schwer getan und es doch schätzen gelernt. Nunmehr möchte ich für dieses etwas ungeliebte Album von Marillion doch eine kleine Lanze brechen und 4 Sterne geben.
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am 27. Juli 2007
Ich bin seit 1984 ein sehr großer Fan der Band. Für mich sind die 4 Scheiben mit Fish Klassiker des Neo-Progs. Aber auch die 10. Alben mit Hogarth als Sänger bieten überwiegend überragenden Prog/Pop. Überwiegend deshalb, weil sich neben ihren Klassikern (davon gibt es genügend) immer wieder mal auch schwächere Songs mit einschleichen, die sozusagen als guter Durchschnitt zu bezeichnen sind.
Und genau dies ist auch auf der neuen Scheibe wieder mal der Fall. Kein Thema, der Titeltrack, The Wound, The Other Half, Voice From the Past und No Such Sing bieten wieder sehr tollen Prog, so wie man es von Marillion gewohnt ist und auch entsprechend liebt.

Aber leider enthält die Scheibe aus meiner Sicht 4 Songs, die auch nach dem 10. oder 12. Hören einfach nicht richtig zünden. Most Toys ist belanglos, höre mir die CD immer ganz an, aber der Song ist einfach nix besonderes. See it Like a Baby ist zwar schon besser, aber leider auch nur guter Durchschnitt.

Das Hauptproblem auf der Cd ist aber, dass gerade die beiden Abschlusslieder (Last Century For Man und Faith) für Marillion-Verhältnisse langweilig und ohne große Insperation dahindudeln, zwar ebenfalls nicht schlecht, kann man schon anhören, aber wenn man da an die großen Abschlussepen der anderen Scheiben der Band denkt wie z.B. This Strange Engine, House, Neverland, King usw., dann muss man schon zugeben (auch als eingefleischter Fan wie ich), dass das neue Album da schon abfällt, zwar alles in allem schon gut ist, aber für mich leider insgesamt zu den "schlechteren" Veröffentlichungen von Marillion zählt.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2014
Bevor "Somewhere Else" 2007 als 14.Studioalbum der britischen Progressive-Rocker Marillion veröffentlicht wurde,war die Band auf einigen Alben akustisch und was die Finanzierung/den Vertrieb anging,neue Wege gegangen.
Steve Hogarth,Steve Rothery,Mark Kelly,Pete Trewawas und Ian Mosley hatten sich die Vorgänger "Marbles" und "Anoraknophobia" von den Fans per Internet vorfinanzieren lassen und diese mit Sondereditions belohnt.
Außerdem wurden vor allem auf "Radiation","Marillion.Com" und "Anoraknophobia" neue Elemente in die Musik eingebaut,was,obwohl sehr innovativ,tatsächlich "progressiv",von vielen massiv abgelehnt worden war.
Auf "Marbles" war man da wieder etwas zurück zu den Wurzeln gegangen,klang wieder etwas "gewohnter".
"Somewhere Else" ist insofern ein ziemlich "normales" Album;keine Vorfinanzierung,keine erneute Richtungsänderung.
Es klingt für mich wie eine Zusammenfassung der letzten vier Alben,nur mit neuen Melodien.
Vieles,was auf den letzten Alben neu war,neue stilistische,"moderne" Einflüsse, findet sich auch hier wieder,manches klingt aber auch wie eine Fortsetzung von "Marbles".
Wer also vor allem "Radiation","Marillion.Com","Anoraknophobia" und eventuell auch "Marbles" für nicht gelungen,für Schritte in die falsche Richtung hält,wird hier allerhöchstwahrscheinlich auch nicht glücklich.
"SE" behält diesen Weg bei,allerdings ohne wirklich vorwärts zu gehen.
Da ich die genannten Alben alle für phantastisch halte,gefällt mir auch "Somewhere Else" außerordentlich gut;sind hier doch die typischen Qualitätsmerkmale der Musik dieser Ausnahmeband zT reichlich vorhanden:
Viel Gefühl,wunderschöne Melodien,sentimentale Grundstimmung,feine Instrumentalarbeit mit interessanten Klangfarben.
Der Begriff "solide" in meiner Überschrift klingt vielleicht nicht sehr aufregend,ist aber durchaus positiv gemeint.
Die meisten,vielleicht alle,Tracks wären auf einem der genannten Vorgängeralben kaum aufgefallen.
Wer allerdings auf ausufernde Instrumentalparts,Longtracks und eine Rückbesinnung auf alte Zeiten gehofft hatte,wird all das hier nicht finden.
Geblieben ist die Qualität,allerdings im Vergleich zu (ganz) früher, in recht neuem Gewand.
Wie bei den meisten Alben von Marillion lohnt es sich,die Musik wirken zu lassen,oft dauert es einige Hördurchgänge,bis es richtig zündet.
Die Klangqualität ist ganz OK.
Als ich las,daß das Mastering von Peter Mew durchgeführt wurde,befürchtete ich Schlimmstes;hatte dieser doch die gesamte Remasterserie der EMI-Jahre mit abartig überzogenen Bässen und einem merkwürdig beengten Klangbild völlig in den Sand gesetzt.Hier ist soweit alles in Ordnung,auch die Dynamik der CD ist noch im mittleren Bereich.
Für das Reissue auf dem Label Madfish von 2012 wurde nicht remastered,lediglich die Aufmachung empfinden viele als schöner.

"Somewhere Else" wird bei künftigen Aufzählungen der vermeintlich besten Marillion-Alben wohl nur selten genannt werden,hat aber gerade auf dem Gefühlssektor einiges zu bieten und mit dem Titeltrack einen klassischen Gänsehaut-Garanten dazu.
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am 4. Dezember 2012
Es ist erstaunlich, wie sehr die Marillion-Fans von einer Platte zur nächsten hin- und hergerissen werden, und auch, wie jede einzelne Platte die Fan-Gemeinde in verschiedene Lager zerreißt. Kaum etwas, worüber sich eine Mehrheit einig wird, zu fast jeder Meinung findet man bald auch das Gegenteil – man kommt kaum aus dem Kopfschütteln heraus.
Weitgehender Konsens besteht allenfalls darüber, dass man das Album "Somewhere else" öfter hören sollte, bevor man sich eine Meinung leistet, und darüber, dass der Song "Most Toys" nichts taugt – beides sehe ich auch so.

Ansonsten wundere mich über manche Vorredner, denn solche Extreme, wie nicht wenige Leute hier zu entdecken meinen, kann ich kaum sehen bzw. hören. Es gibt Höhen und Tiefen bei größtenteils ordentlicher Qualität, aber keine wirkliche Exzellenz.

Der Versuch eines Vergleichs mit "Marbles" ist zwar verständlich, aber am Ende gegenstandslos, weil sich hier wie dort die Geister gleichermaßen scheiden und die Ergebnisse dann allzu subjektiv ausfallen. Ich fand "Marbles" eher durchschnittlich und "Somewhere else" ganz leicht überdurchschnittlich. Das soll reichen.

Unter den Songs finde ich Hörenswertes (wie "See it like a Baby", "Thank you, whoever you are"), auch richtig gute Songs (wie "Somewhere else", "The Wound"), aber doch nichts wirklich Überragendes. Der einzige Song, der mich eine Zeit lang richtig gepackt hat: "No such Thing". Das schwebt im Raum, das macht nachdenklich. das klingt traurig und schön.
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am 10. April 2007
Auch wenn man über Marillion geteilter Meinung sein kann, ist bislang jedes Album anders, als das vorhergehende. So auch bei Somewhere else.

Ich finde, daß die neue Scheibe sehr gut geworden ist. Marbles war spitze, Anoraknophobia hatte Schwächen, aber die neue ist sehr gut geworden und hat sich die 5 Sterne verdient.

The other half: Viel Piano, hört sich ganz und gar nicht nach Marillion an. Steve Hogarth singt sich um Leib und Seele und der immer unsportlicher werdende Steve Rothery spielt endlich mal ordentlich Gitarre. Ein Opener, wie er im Buch steht. Für mich so ziemlich das Beste Stück auf dem Album!

See it like a Baby: Die erste Single, die sich auch in den HMV-Download-Charts gut plazierte. Die Rhythm-Section treibt den Song gut voran. Mark Kelly orgelt sich geschickt nach vorne, ohne aufdringlich zu wirken; die Vocals sind ruhig gehalten, verleihen dem Stück so eine gelungene Mischung.

Thankyou whoever you are: Ein sehr entspanntes, ruhiges Stück, das bereits auf dem Marillion-Weekend gespielt wurde. Wieder mit sehr viel Piano und tragenden Keyboard-Sounds. Allerdings auch das erste, das z. B. auf Marbles oder Marllion.com hätte erscheinen können. Verleiht dem gesamten Album den nötigen Touch Ruhe.

Most Toys: Das Gegenteil vom vorhergehenden Song. Ziemlich schnell, ohne aggressiv zu sein. Wieder ein treibender Rhythmus, erstaunlich hart gespielte Drums von Ian Mosley. Absolut Marillion-untypisch auch der Mittelteil, der fast schon ins Prog-mäßige abdriftet. Mutig gespielt, ohne Schwächen.

Somewhere Else: Wieder ein ruhigerer Song, der bestens in die This strange Engine-Phase gepasst hätte. Der Song endet in einem hervorragenden Finale. Den Titel sollte man sehr oft anhören (bietet sich auch wegen der Länge bereits an).

A Voice from the Past: Ein Song wie geschaffen für einen Sonntag-Nachmittag. Erneut wird das Piano in den Vordergrund gerückt. Stark, emotional, technisch brilliant. Zusammen mit The other Half der Beweis, daß Marillion in die erste Liga gehören.

No such Thing: Die Vocals sind hier per Vocoder verzerrt, aber das passt zu diesem Song. Beim ersten hören dachte ich, daß dieser Song ans Ende gehört hätte. Trotz der Ruhe treiben die Drums den Song voran. Wenn man sich die Rückseite der CD ansieht, weiß man, wie dieser Song entstanden ist - selten hat ein Lied so gut zu einem Bild gepasst. Gänsehaut-Song!

The Wound: Der zweite Song vom Marillion-Weekend. Wieder ein sehr langer Titel, der sich anhört, als wäre er bereits zu Fish-Zeiten entstanden. Ab dem Mittelteil wird's sehr spannend. Für mich ebenfalls ein sehr mutiger Song, der trotz der Länge keine schwächen zeigt.

The last century for Man: Der dritte Song des Marillion-Weekend. Ein ziemlich dramatischer Song, der mir fast schon zu melodramatisch daherkommt - der schwächste Song des Albums.

Faith: Ohne völlig abzudriften, verändert sich der Song in der Mitte von einem ruhigen, getragenen Stück, zu einem "ruppigen" Titel. Dieser Song wird live vermutlich rein akustisch gespielt.

Alles in allem eine hervorragende Arbeit der Band. Eine zweites Brave werden wir vermutlich nicht mehr hören - brauchen ich persönlich auch gar nicht. Die Leistung auf Somewhere Else finde ich aller Ehren wert. Ich gebe aber trotzdem einigen meiner Vorredner Recht, wenn sie behaupten, das Album sollte man ein paar anhören.

Aber gegenüber den letzten Alben hat sich Marillion weiterentwickelt. Daß man trotzdem seine Wurzeln nicht vergisst, versteht sich doch wohl von selbst.
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am 19. April 2007
Von allen schon gelesenen Rezensionen ist ein bisschen Wahrheit dahinter: Das Album hat Hänger, manche Ideen sind nicht fertig gedacht und der Produzent hat einen ungewohnten Stil im Vergleich zu den Klassikern. Aber ich bin froh, dass diese Band noch neue Platten macht und werde mir diese Scheiben immer besorgen. Die Zeiten, in denen kein schlechtes Lied auf der CD zu finden war sind lang vorbei (Brave kam da vielleicht nochmal hin) und deshalb reichen mir ein paar Highlights, an denen ich mich dann allerdings auch nicht mehr satt hören kann:

Auf SE sind das für mich der Titeltrack Somewhere Else und das sensationell gute A voice from the past, auch wenn hier der Refrain ruhig noch hätte öfter kommen können.
Sehr gut gefallen mir dann noch der rockige Opener The other half und das klassischere The Wound, aber auch die Single See it like a baby gefällt mir, ist zwar nicht sehr anspruchsvoll, aber das kann man z.B. im Auto sehr gut hören.

Von bestem Album möchte ich hier sicher nicht sprechen, aber so schlecht wie es hier an manchen Stellen gemacht wird, ist dieses Album wahrlich nicht. Ich habe eine Konzertkarte schon gekauft und werde auch die neuen Lieder live geniessen können.

Nettes Cover mit Hochglanzpapier: Haltet die geöffnete CD-Hüllenrückseite ins Licht und der Aussichtspunkt des Mannes über die Stadt erscheint mit allen Flugzeugen der Innenseite.

Von mir klare Kaufempfehlung.
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am 20. April 2007
schwierig!

Wer auf der Suche ist nach:

1. leicht verdaulicher Kost

2. Musik, die man hören und auch gleich wieder vergessen kann

3. Musik, über die man nicht diskutieren kann und/oder muss

4. Texte, die man ohne Mühen und Sorgen versteht und nicht stundenlang darüber sinnieren muss, was da eigentlich gemeint ist ....

ist bei diesem Album völlig falsch! Doch dem würde ich auch nicht unbedingt Marillion als Gruppe empfehlen, denn diese Musik und auch die Texte verlangen sehr viel vom Hörer.

Wie jedes Marillion Album spalten sich auch hier die Geschmäcker.

Die einen finden' es genial die anderen grottenschlecht. Ich selbst finde es okay. Es hat, wie bereits oft genug beschrieben, einige kleine Hänger. Dennoch hebt es sich aus der breiten Masse heraus und enthält auch Perlen, die man bei anderer Musik verzweifelt sucht.

3,5 Sterne (aufgerundet 4) gemessen an meinem persönlichen "Albumstandard" von Marillion

5 Sterne, wenn ich den Vergleich zu anderen Alben und Gruppen ziehe

2 Sterne für Menschen, die Marillion nicht kennen (gibt es die?!?), denn ich finde, dies Album ist definitv zu starker Tobak, um direkt einzusteigen .... es sei denn, sie nehmen sich ihr kostbarstes Gut, nämlich Zeit und setzen sich intensiv damit auseinander! Und intensiv heißt, mehr als zehn Mal hören ... am besten über Kopfhörer!
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am 5. April 2007
wir haben uns gestern abend die CD 3 mal hintereinander reingezogen. sie ist wunderschön.

wobei wir wieder beim thema prog sind, was ist prog wörtlich? prog heißt ja erneuernd, weiterentwickelnd, fortschrittlich, und das ist sie.

(leider) keine langen keybordsolos, weniger samples und endlos instrumentale-parts. aber dennoch rotzfrech (most toys, the other half), verträumt (thank you wherever you are, no such thing, last century), verspielt ( see it like a baby), hypnotisch, psychadelisch (no such thing, somewhere else)

einfach ein knaller zum richtigen zeitpunk in meinem leben.

das drum kommt klar und wuchtig, die gitarre sehr rau und weniger verzerrt. sie ist nicht mit marbles zu vergleichen, denn der sound spielgelt den versuch wieder, eine liveatmosphäre zu zaubern, was sehr gelungen ist.

die mitgelieferte DVD sollte man erst nach der CD anhören, denn die songs, die sie beim weekend gespielt haben, kommen gesanglich und klangtechnich nicht mit der CD mit. ich hoffe, sie feilen noch ein wenig an den songs bis zur tour, was die performance angeht.

für mich hat sie nun schon beim 4. mal hören die alben radiation und .com klar überholt.
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