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Sometime in New York City Doppel-CD, Original Recording Remastered

3.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Original Recording Remastered, Doppel-CD, 1. Oktober 2010
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Original Recording Remastered, Doppel-CD
  • Label: EMI (Universal Music)
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • ASIN: B003Y8YXG2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
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Digital Booklet: Sometime In New York City
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Produktbeschreibungen

2010 – Das John Lennon Jahr.
Es gibt nämlich zwei wichtige Termine rund um diesen legendären Musiker: am 9. Oktober wäre sein 70. Geburtstag gewesen und am 8. Dezember sind es bereits 30 Jahre seit seiner dramatischen Ermordung in New York.

Aus diesem Anlass wird am 1. Oktober die größte JOHN LENNON Re-Issue Initiative der letzten 30 Jahre unter dem universellen Motto "Gimme Some Truth" stattfinden.

Dann erscheinen nämlich:
- alle 8 Solo Alben von JOHN LENNON als Digital Remastered 2010 (der Remastering Prozess wurde von Yoko Ono höchstpersönlich in den Abbey Road supervised) und in Deluxe Digipacks (analog zu den Beatles Remasters). An dieser Stelle sei erwähnt, dass "Sometime In New York" inklusive der 6 Jam Sessions Tracks von der Vinyl restauriert wurde.

- "Double Fantasy Stripped Down": Original Producer Jack Douglas und Yoko Ono überarbeiteten dieses Album gänzlich und befreiten es von der typischen 80er Produktion und den damals typischen Sounds. "Double Fantasy Stripped Down" zeigt sich dadurch von einer ganz neuen und glanzvollen Seite (CD1 Original Double Fantasy Album remastered 2010/ CD2 Double Fantasy stripped Down Version). Die 2CD Stripped Down Version von "Double Fantasy" ist nicht in der JOHN LENNON Signature Box enthalten und gibt es nur einzeln im Handel.

- "Power To The People: The Hits ": das ultimative Greatest Hits Package in remasterter Form. Erscheint als Standard Einzel-CD Edition und als Deluxe Version mit Bonus DVD inklusive aller Videoclips.

- "Gimme Some Truth": Das luxuriöse 4CD Boxset mit 72 Songs für alle die mehr als nur eine Best of haben wollen gedacht. Die CDs sind thematisch aufgearbeitet worden: CD1 "Working Class Hero" zeigt Johns engagierte Seite und versammelt seine politischen Songs, CD2 "Borrowed Time" beinhaltet Songs mit Johns Lebensweisheiten, CD3 "Woman" sind Liebeslieder und CD4 "Roots" demonstriert die rockige Seite von John Lennons Schaffen.

- "Signature Box": das JOHN LENNON Sammler-Item par excellence. Der schicke und schlichte weisse Würfel (Masse : 18cm x 18cm x 18cm) beinhaltet alle 8 remastered Studio-Alben im Deluxe Digipack, 2 herausragende Bonus Discs: alle Non Album Singles versammelt auf einer CD (mit u.a. Songs wie "Give Peace A Chance", "XMas War Is Over", "Instant Karma") und eine Bonus Disc mit raren Studio-Outtakes und Homerecordings (größtenteils unveröffentlichtes Material!).

Abgerundet wird die Box durch einen Kunstdruck und ein Hardcover-Buch mit neuen und teils sehr persönlichen Essays von Yoko Ono und deren zwei Söhnen Julian und Sean an John.

Yoko Ono zum Projekt "Gimme Me Some Truth": "In diesem besonderen Jahr in dem mein Ehemann 70 Jahre alt geworden wäre, hoffe ich, dass die Remasters erneut seine unglaubliche Musik dem jüngeren Publikum näher bringen werden. Nach dem Remastern von über 150 Liedern aus 8 spannenden Alben, hoffe ich ebenfalls dass seine treuen Fans welche sich mit seinem Repertoire und Schaffen auskennen ebenfalls John Lennon als talentierten Singer/Songwriter und aufmerksamen Beobachter des Lebens und unserer Gesellschaft wieder entdecken werden".


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hinweis: Die nachfolgende Besprechung bezieht sich auf die 2005er CD-Ausgabe des Albums.
Am 16. Dezember 1972 wurde das Doppel-Album "Some Time in New York City" von John Lennon veröffentlicht. John und Yoko Ono waren zu Beginn des Jahres endgültig in die USA übergesiedelt. Dem neuen Umfeld von politisch engagierten Musikern und Schriftstellern geschuldet, fiel dieses Album denn auch weit politischer aus als sein erfolgreicher Vorgänger "Imagine". Einmal mehr ließ sich John Lennon von seiner Umgebung beeinflussen und gab diese Inspirationen in teils unreflektierter Form in den neuen Lieder wieder. Auffällig sind dabei die starken Attacken gegen seine englischen Landsleute.
In der vorliegenden CD-Ausgabe repräsentieren die ersten 10 Tracks die Seiten 1 und 2 der ersten Schallplatte des Doppel-Albums. Bei diesen Studioaufnahmen spielten neben der "Plastic Ono Band" auch die Underground-Band "Elephant's Memory" mit. Seite 3 des Vinyl-Albums ist vorliegend vertreten durch die Liveaufnahmen der Songs "Cold Turkey" und "Don't Worry Kyoko", bereits aufgenommen am 15.06.1969 im Londoner Lyceum. Als Musiker beteiligt waren u.a. Eric Clapton, George Harrison, Billy Preston, Klaus Voormann, Keith Moon, u.a. Diese beiden Songs sind ein interessantes Zeitzeugnis von dem, was damals in Rockkonzerten möglich war. Musikalische Highlights sind sie wahrlich nicht. Seinen sehr persönlichen Song über Drogenkonsum "Cold Turkey" bringt Lennon in einer bis zur Langeweile ausufernden Fassung dar. Im Falle von "Don't Worry Kyoko" zeigt uns Frau Ono, was sie unter Kunst versteht: Schiefe Töne, nerviges Herumgekreische, unbelastet von Rhythmus, Tonlagen oder Stimmung der Lieder.
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Format: Audio CD
Als Musik auch schon nach kommerziellen Gesichtspunkten erstellt wurde, aber lange vor am Fließband produzierten umstrittenen Castingshows, ragte dieses Album eines bekannten britisch-japanischen Künstlerpaares wie ein Fels aus dem Meer der weitreichenden Bedeutungslosigkeit heraus und verschaffte auf rohe und scheinbar kaum geschliffene Weise Einblick in politische und gesellschaftliche Themen, deren Bearbeitung ihnen anscheinend auf den Nägeln brannte. So aktuell wie eine Tageszeitung (nicht von ungefähr sieht das Cover aus wie eine) werden Ungerechtigkeiten, Brutalität und Missstände unverschnörkelt und direkt ins Mikrofon diktiert, dazu passend der raue Rock'n Roll, der mithilfe von Elephant's Memory und Phil Spectors Griffen in die Trickkiste wuchtig und ruppig rüberkommt. Dennoch schälen sich meist eingängige und hübsche Melodien, gepaart mit intelligenten Arrangements, heraus, die erkennen lassen, dass Lennon ein ganz großer unter den Musikern war. Kein Album zum Bügeln und Abwaschen, sind die Themen auch 40 Jahre danach meist noch erschreckend aktuell. Kompliment für den Mut Lennons, sich ohne Rücksicht auf seine prekäre Situation (Beobachtung durch das FBI) zu äußern.
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Format: Audio CD
An dieses Album, "Some Time in New York City" hatte ich beim Erhalt der Signature Box (ich kannte vor der Signature Box lediglich "Plastic Ono Band", "Imagine" und "Double Fantasy") mit Abstand die geringsten Erwartungen, jedoch wurde ich bereits nach dem ersten Durchhören vom genauen Gegenteil überzeugt.

Zuvor ist bei diesem Album anzumerken, dass sämtliche Songs (obwohl es ein John/Yoko-Album ist) "erträglich" sind.
(Immerhin ein oft diskutierter Faktor bei den Alben der beiden zusammen...)
Yoko lieferte hier wirklich das beste ab, was sie je zu den Alben ihres Gatten beigesteuert hatte.

Bereits beim grandiosen Opener mit dem ungewöhnlichen Titel "Woman is the Nigger of the World", startet das Album mit einem der wohl unterbewertetesten Lennon Songs in seinem gesamten Katalog, dicht gefolgt von "Sisters, O Sisters", dem wohl besten Yoko-Song auf jedem von Johns Alben.

Die nächsten beiden Songs, "Attica State" (John) und das ruhige "Born in a Prison" (Yoko) fallen dagegen zwar etwas ab, zerstören jedoch nicht die extrem dichte Atmosphäre, die sich, nicht zuletzt durch die durchweg grandiosen Texte mit viel Hintergrund, durch das gesamte Album zieht, sodass sie durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.

Mit "New York City" (John) folgt ein äußerst gelungener straighter Rock'n'Roll Song, der Spaß macht, gefolgt vom düstereren, aber durchaus stimmigen Song "Sunday Bloody Sunday" (hauptsächlich John).

"The Luck of the Irish" kommt dagegen wieder etwas ruhiger mit toller Melodie daher, die jedoch an einigen, wenigen Stellen ein wenig von Yoko zerstört wird, bis mit "John Sinclair" wieder ein purer John-Song folgt.
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Von Pepe am 22. August 2009
Format: Audio CD
"Sometime in New York" ist sicherlich ein zwiespältiges Album; dies liegt nicht unwesentlich daran, dass fast alle Texte einen politischen Inhalt haben. Die Melodien an sich scheinen teilweise zweitrangig zu sein (sind trotzdem nicht übel). Im Vergleich zu den beiden Vorgängerplatten ist der größte Unterschied, dass Yoko Ono einige Lieder singt, was die Qualität nicht unbedingt erhöht... Dennoch ist "Sisters, Oh Sisters" der wohl beste Ono-Song überhaupt. Was sie im Live-Jam von sich gibt, ist allerdings nicht anhörbar... Insgesamt ist das Album nicht so schlecht, wie es oft gemacht wird; eine ganze Reihe (Lennon-)Songs sind wirklich gut! Der wirkliche Lennon-Fan muss die Platte haben, schon wegen Perlen wie "Woman is the Nigger of the World", "New York City" oder "John Sinclair". Wer Lennons Soloplatten noch nicht kennt, sollte sich zunächst "Imagine", "Plastic Ono Band" oder "Walls and Bridges" zulegen.
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