Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,01
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von intermedia2001
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Ausgabe von 2012, wie abgebildet. Zudem ein sehr schoenes, sauberes und sicher ungelesenes Exemplar OHNE Rückenfältchen, Anstreichungen, Eselsohren etc. (und KEIN Maengelexemplar). Versand SOFORT, sicher und stabil verpackt. Ins Ausland nach Absprache. Artikelpreis inkl. 7% MWSt. Auf Wunsch (bitte kurze Mail) senden wir Ihnen gerne eine Rechnung. (ama-K3)
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Solo: Roman Taschenbuch – 9. Januar 2012

3.1 von 5 Sternen 44 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
13 gebraucht ab EUR 0,01

Die vier Jahreszeiten des Sommers
Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Grégoire Delacourt Hier klicken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Er ist Bulgare, heißt Ulrich (eine Laune seines Vaters), ist fast hundert Jahre alt und inzwischen blind. Ulrich sitzt allein in einer Plattenbauwohnung in Sofia und denkt nach. Erinnert sich an ein Leben, das viele Hoffnungen enthielt und noch mehr Enttäuschungen. Er war privilegiert, reiste als Kind mit seinen Eltern durch Europa, hatte ein unübersehbares musikalisches Talent. Doch Musiker durfte er nicht werden, stattdessen wurde er Chemiker, auch hier gab er zu Hoffnungen Anlass (er traf Einstein!), doch im kommunistischen Bulgarien nach dem Zweiten Weltkrieg versauerte er in einer Fabrik, auch seine Ehe ging schief – seine Frau verließ ihn mit dem gemeinsamen Kind –, und so blieb er in einem stagnierenden Leben stecken, unglücklich und unzufrieden.

Was hätte aus diesem Leben werden können! Dies ist das Grundmotiv seiner mal traurigen, mal bitteren Rückschau. Und dann, in der Mitte des Buches, als er mit seinen Erinnerungen in der Gegenwart angekommen ist, beginnt Ulrich zu träumen: Ja, was hätte aus diesem Leben werden können? In seiner Fantasie spinnt er sich Bruchstücke von Biografien zusammen, Ausschnitte aus den Lebenswegen anderer Menschen, die – wenn, ja wenn die Dinge anders gekommen wären – er hätte sein können.

Dieser zweite Teil des Romans unterscheidet sich komplett vom ersten; hier beginnt fast ein neues Buch. Während auf den ersten gut 200 Seiten brav (und teilweise etwas ermüdend) Ulrichs Leben rekapituliert wird, ist der zweite Teil, dieser große Tagtraum, ein wildes Potpourri an Szenen. Doch leider: So nett und vielversprechend diese Grundidee ist, der Autor hat sich dann doch ein wenig verhoben damit. Der Charakter des Protagonisten bleibt flach und fast ein wenig langweilig; insgesamt hat man es trotz einiger starker, anrührender Szenen weniger mit einem Buch über das Leben zu tun – über Einsamkeit, Sinn und Scheitern – als vielmehr mit einem Crashkurs in bulgarischer Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das könnte ja auch interessant sein, doch hier offenbart sich die vielleicht größte Schwäche des Romans: All das historische Wissen, das uns hier in episodischer Form präsentiert wird, ist merklich nicht erlebt, sondern recherchiert. Wenn ein Buch gelungen ist, stellt sich die Frage nicht so nachdrücklich, aber bei einem so durchwachsenen Roman wie diesem kommt man nicht umhin zu fragen: Warum? Warum schreibt ein junger indisch-britischer Autor einen Roman über die Geschichte der Bulgaren im 20. Jahrhundert? Die Antwort bleibt das Buch leider schuldig. -- Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

""Ich wollte über das Scheitern schreiben. Wie wir über das Scheitern denken in einer Welt, in der die Geschichte so vielen Menschen oft nichts anderes erlaubt", sagt Rana Dasgupta, der englische-indische Autor dieses luziden, dichten und poetischen Romans, der einen nach dem Lesen nicht mehr loslässt. Weil es so traurig ist, wie die Willkür der Zeitläufe über Glück und Unglück entscheidet. Und weil es so beglückend ist, wie der Mensch doch so vielem trotzen kann - durch die Macht der Vorstellung." (Verena Lugert, NEON)

"Ein beglückendes Epos." (Annabelle)

"Eine spannende Geschichte, bei der die zwei Erzählstränge mit überraschenden Wendungen auftrumpfen. Dasgupta gelingt es hervorragend, den Leser ins Buch zu ziehen und ihn zu verführen, anhand der Lebensentwürfe des alten Ulrichs auch Sinn und Unsinn des eigenen Lebens zu überdenken. Das wirkt lange nach." (Neue Presse) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman besticht durch erlesene Sprache und lebendige Bilder.
Ein fast hundertjähriger Mann erinnert sich an sein Leben, das er in Sofia und in Berlin des zwanzigsten Jahrhunderts verbrachte. Die Turbulenzen des letzten Jahrhunderts werden in seiner Erinnerung lebendig. Man trifft auf interessante Charaktere, die mit wenigen Strichen und doch sehr überzeugend gezeichnet sind. Man erlebt mit, wie sie sich mit wechselhafter politischer Lage arrangieren. Das Gefühl für die unwahrscheinliche Länge und Kürze des menschlichen Lebens ist wunderbar wiedergegeben. Man muss sich immer wieder die Frage stellen, ob das Spiel des Lebens noch Sinn hat und wohin es führt. Gibt es etwas, was einem Mut gibt, wenn man alt ist, arm, einsam und erblindet?
Ja, es gibt noch Träume. Mit der Beschreibung des Traumlebens seiner Figur bietet der Autor eine wunderbare psychologische Studie. Er macht Mut und schafft Hoffnung dort, wo scheinbar keine mehr möglich sind.
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Spaddl TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Der Debut-Roman von Rana Dasgupta, der einzelnen Leser durch seinen Erzählband Die geschenkte Nacht aufgefallen sein könnte, beginnt mit folgendem Satz: "Der Mann ist plötzlich aufgewacht, in der Totzone der Nacht."
Und genau so fühlt sich der Leser beim Hindurchfliegen durch diesen exellenten Roman. Uns wird eine Welt präsentiert, die vom Scheitern erzählt, von Menschen, die sich in besagter Totzone befinden und daran verzweifeln, und aus der wir uns einfach nicht loseisen können.

Der Roman "Solo" ist in zwei Erzählabschnite gegliedert: Der erste Abschnitt mit dem Titel "Erster Satz 'Leben'" schildert in beinhahe epischer (aber dennoch spannender) Breite das Leben des 100-jährigen Mannes Ulrich. Er ist in Bulgarien groß geworden und ist, bis auf ein paar Jahre in Berlin, in denen er erfolglos Chemie studieren wollte, nie aus Bulgarien heraus gekommen.
Dieser erste Teil besticht hauptsächlich durch die tolle Verknüpfung der geschichtlichen Hintergründe Bulgariens mit Ulrichs Leben. Aus der dritten Person wird von Ulrichs Kindheit mit seinem Freund Boris, von mehreren Liebschaften und seiner Leidenschaft für die Chemie erzählt. Die besagte Chemie spielt soundso eine wichtige Rolle in dem ersten 230 seitenumfassenden Abschnitt, was sich in erster Linie dadurch kennzeichnet, dass die einzelnen Unterkapitel mit chemischen Stoffen tituliert sind, die in dem jeweiligen Lebensabschnitt eine wichtige Rolle gespielt haben. Das Interesse für die Chemie und der obsessive Wunsch irgendetwas zu entdecken, um beruflichen Erfolg zu erlangen, gipfelt dahin, dass er seine Mutter an ihrem 90.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Ein indischer Schriftsteller schreibt durch eine hundert Jahre alte, blinde Figur, die auf den deutschen Namen Ulrich hört die europäische Geschichte von 1905 bis heute nach. Von der Peripherie her, aus Bulgarien, wo Ulrich lebt, nachdem er als Kind mit Vater und Mutter durch halb Europa reiste.

Vater war Eisenbahnbauer, glaubte an das Verbindende für den Kontinent, bis die trennenden Ideologien, Kommunismus und Faschismus und später der Krieg das Leben bestimmen sollten. Nach 230 Seiten ist man am Ende von Ulrichs Leben angekommen, zu dem gehörte, dass er nicht Musiker werden durfte, obwohl er großes Talent hatte, in Berlin Einstein traf und später Chemiker wurde, Leute kannte, die Revolutionäre waren, sich verliebte und ein Kind bekommt (mit die schwächsten Szenen im Buch) und den Rest seines Lebens in einer Fabrik arbeitete, unter dem Kommunismus litt und irgendwann nur noch in seiner Wohnung Experimente betreibt. Es hätte ein grandioses Leben werden können, wenn, ja wenn nicht...die Geschichte anders gelaufen wäre.

Ab Seite 230 entwirft dieser blinde Ulrich aus seiner schäbigen Wohnung in Sofia aus mehrere andere Leben mit Versatzstücken seines eigenen, die irgendwann auch in Amerika spielen.
Der Klappentext des Buches jedenfalls lügt, weil es wohl einige Szenen in N.Y. gibt, das aber, wie auch die meisten anderen Spielorte, keine Rolle spielt. Denn die Figuren bleiben flach und eindimensional, egal vor welchem Hintergrund, die Referenzen an das 'wirkliche Leben' der Figur, die man suchen könnte, schaffen keine Spannung. Und von den kulturellen Unterschieden, dem Sound der Städte, dem Lebensgefühl, Sofia in den 60ern, Berlin in den 20ern, N.Y.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Der Leser wird in das Leben eines Chemikers entführt, der Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wird. Die Kindheit wird miterlebt, all die Möglichkeiten, die in diesem jungen Leben verborgen liegen. Neben seiner Liebe für chemische Zusammenhänge entdeckt der Protagonist Ulrich die Hingabe für die Musik. Er studiert in Berlin, doch die Wege, die er geht, enden in einer Sackgasse.

Zum Ende seines Lebens kann Ulrich auf nur wenige Erfolge zurückblicken, einsam ist er und auch seine chemischen Versuche enden in einem Desaster. Die einzige Person, die ihn auf einem Großteil seines Lebensweges begleitet hat, seine Mutter, ist längst gegangen und so lebt er allein. Verschroben und wunderlich.

Ungefähr ab der Hälfte des Buches beginnt der zweite Teil der Geschichte. Zunächst konnte ich mit dem neuen Erzählstrang nicht viel anfangen. Ein anderes Leben wird beschrieben, für mich las es sich zwar flüssiger, doch bis auf dasselbe Ursprungsland konnte ich keinen rechten Zusammenhang mit dem ersten Teil des Buches erkennen. Erst dem Klappentext entnahm ich, dass es sich um ein zweites, erdachtes Leben des gescheiterten Mannes handelt, das von einem Kind erzählt, das er niemals hatte, dem natürlichen Erzählfluss konnte ich diese Information jedoch nicht entnehmen.

Insgesamt zeichnet sich der Roman durch einen sehr schönen Erzählstil aus, spannende Beschreibungen ergreifen den Leser, auch wenn die Geschichte gerade nicht so durchsichtig ist.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden