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am 27. November 2017
Eigentlich war dies ein Geschenk für einen Historiker. Kaum habe ich das Buch erhalten, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, selbst schon darin herumzustöbern.
Die Zusammenfassungen zwischen den zitierten Auszügen der abgehörten Soldaten erscheinen mir manchmal etwas überflüssig, jedoch sind es de facto auf den Punkt gebrachte Zusammenfassungen der Gespräche in Hinblick auf gesellschaftlichen und politischen Hintergrund zu damaliger Zeit.
Zwar lese ich hier in den Kommentaren, dass manchen die große Offenbarung oder die großen Geständnisse in diesem Buch fehlen. Ich muss jedoch sagen, dass ich von diesem Aspekt des Buches schon begeistert bin. Derartig echte Gespräche zwischen Kriegsteilnehmern habe ich bislang noch nirgendwo mitbekommen.
Satz- und Drucktechnisch normale Arbeit in Taschenbuch-Format. Keine qualitativen Mängel.
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am 16. Juni 2015
Obwohl ich schon sehr viel über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gelesen habe, ist "Soldaten" eines dieser seltenen Bücher, die das eigene Wissen ins Wanken bringen und einen erschrecken. .Soldaten räumt einmal mehr auf mit der These: habe einfach nur gekämpft, von Kriegsverbrechen - nichts gewusst..Geahnt scheint fast jeder alles zu haben ,je nach Bezugsrahmen, in dem man lebt, arbeitet und eben auch kämpft. So empfindet praktisch kein Soldat in den Schilderungen sein tun als Kriegsverbrechen. Wir schimpfen heute über die US-Tiefflieger 1945 die Autos, züge, Fuhrwerke und Radfahrer beschossen und haben es in GB 3 Jahre vorher genau so gemacht.
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am 10. Februar 2017
Habe das Buch als gebraucht gekauft und war schon überrascht. Abgesehen von einpaar macken an den ecken war das Buch topp. Habe erst neu angefangen das Buch zu lesen und es ist wirklich interessant aber auch erschütternd zugleich. Also kein Buch was man vor dem einschlafen lesen sollte.
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am 17. Januar 2013
Dieses Buch erscheint wirklich als sehr komplexes Sammelsurium von Eindrücken, Denkweisen, Briefen, Abhörprotokolle und Tathergängen. Aus heutiger Sicht schwer zu verstehen wie Menschen solche Taten vollbringen, aber bereis in der Einleitung sehr schön beschrieben, welche psychologischen Sichtweisen man als Maßstab anlegen muss und sollte, um die Gesamtsituation "Krieg" ein wenig besser zu verstehen!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2013
Sehr gut beleuchtet. Nicht sensationsgierig sondern fundiert psychologisch analysiert. Es wird deutlich, dass Manipulation von Massen auch heute wieder möglich ist und in gewissem Rahmen auch stattfindet - wenngleich mit anderen Zielen.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. September 2013
Es war und ist ein schwieriges Leseerlebnis, aber unglaublich wichtig fuer alle, die ueberhaupt einen Sinn fuer humane Orientierung (Giordano) besitzen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Dezember 2012
Die eigentliche Protokolle beginnen so etwa ab Seite 84, bis dahin ist das Buch für mich zu theoretisch- historikerlastig, und deshalb nur schräg gelesen.
Die Herausgeber scheinen sich dessen aber bewußt zu sein und fügen rechtzeitig einen entsprechenden Tipp ein.
Leider verlieren sie sich dann auch in sich wiederholenden Über- Analysen der Protokolle.
Sir Kershaw liest sich zu diesen Themen besser.
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am 25. April 2013
Verständlich geschrieben und fundiert. "Die Banalität des Bösen" und die Verrohung durch die Normen der NS-Zeit wird deutlich. Ist nur häppchenweise zu verdauen, liefert wichtige Erkenntnisse.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Juni 2011
Ein sehr interessantes Thema und ansatzweise auch gut verarbeitet. Teilweise führen die Erläuterungen und Kommentierungen aber zu weit und wiederholen sich des öfteren. Sicherlich ist es wichtig auf den persönlichen Kontext oder wie es hier genannt wird den Referenzrahmen hinzuweisen. Das passiert m.E. aber etwas übertrieben und dafür kommen die Originalprotokolle etwas zu kurz. Trotzdem lesenswert für jeden Geschichtsinteressierten.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. November 2013
Sönke Neitzel versteht es, die für den Leser sehr brutalen Aussagen zu den Gewaltverbrechen im zweiten Weltkrieg in das Umfeld des "Nazi Zeitgeistes" und des Krieges zu stellen. Dies macht die Taten zwar nicht harmloser, lässt aber die Einstellung der Beteiligten etwas besser verstehen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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