| 1 | Minor impressions |
| 2 | Solarius |
| 3 | Sie gleicht wohl einem Rosenstock |
| 4 | Mountain jump |
| 5 | Lady Orsina |
| 6 | Soldat Tadeusz |
Im Januar 1947, entstand mit dem „Skyliner“ des RBTOrchesters die erste Jazz-Aufnahme für das VEB-Label Amiga, dem Label für Unterhaltungsmusik „Made in GDR“. Trotz kulturpolitischer Querelen, entwickelte sich in der DDR - quasi als von künstlerischer Freiheit geprägter Gegenentwurf zu den gesellschaftlichen Verhältnissen einer Diktatur – seit den 60er Jahren eine vielseitige Jazzszene. Neben Übernahmen historischer und internationaler Produktionen wurde ab ca. Mitte der 70er Jahre auch der zeitgenössische „DDR-Jazz“ zu großen Teilen auf AMIGA-Schallplatten dokumentiert. Der umfangreiche Katalog umfasst Eigenproduktionen aus dem AMIGA-Studio ebenso wie Konzertmitschnitte oder Studioproduktionen, die der „Rundfunk der DDR“ – der seinerzeit aktivste Musik-Produzent des Landes – für Veröffentlichungen zur Verfügung stellte.
In drei Staffeln werden nun zunächst 15 AMIGA-Jazz-Produktionen auf CD wiederveröffentlicht – technisch überarbeitet und in Teilen ergänzt um aktuelle Linernotes. Sie repräsentieren nicht nur aus historischer Perspektive wichtige Aufnahmen aus dem AMIGA-Katalog. Diese Produktionen dokumentieren streiflichtartig die Vielfalt, handwerkliche Professionalität und Eigenständigkeit der DDR-Jazzszene. Die meisten Musiker sind noch aktiv, viele international erfolgreich. Einige haben sich von der Jazzszene verabschiedet. In jedem Falle bietet diese CD-Reihe die Chance der Entdeckung von Marksteinen des DDR-Jazz mit zeitloser Bedeutsamkeit.
Der in der BRD lebende Klarinettist Rolf Kühn (Jg. 1929) wurde gebeten, für eine Ost-West-AMIGA-Produktion eine Band zusammenzustellen. Die erste Wahl war sein 15 Jahre jüngerer, damals in Leipzig ansässige Bruder Joachim, der schon als 18-jähriger Pianist zu den Visionären der DDR-Jazzszene zählte, weshalb SED-Kulturpolitiker seine Musik als dekadent und imperialistisch diffamierten. Die im November 1964 im AMIGA-Studio mit Michal Urbaniak, Klaus Koch und Czeslaw Bartkowski eingespielte LP „Solarius“ markiert den Aufbruch des europäischen Jazz und ist seit Langem begehrtes Sammlerobjekt.
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