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Solar Hörbuch-Download – Ungekürzte Ausgabe

3.8 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 11 Stunden und 12 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Diogenes Verlag AG
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 4. November 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004AXAOEK
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Thomas Liehr am 9. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Michael Beard ist alles andere als attraktiv. Er ist dick und klein, neigt zur Fresssucht und zum gepflegten Alkoholismus. Aber Michael Beard ist auch Doktor der Physik und Träger des Nobelpreises in dieser Disziplin. Irgendwann in den Sechzigern hatte er seinen genialen Moment, in den Siebzigern folgte die Ehrung durch die Stockholmer Akademie - und danach setzte die Stagnation ein: Michael Beard hatte keine Ideen mehr, stattdessen absolvierte er fünf Ehen und Dutzende Affären. Im Jahr 2000, in dem der erste Teil des Romans spielt, steht die fünfte Scheidung an, und seltsamerweise fühlt sich Beard plötzlich zu seiner zukünftigen Ex-Ehefrau hingezogen. Aber da ist noch Rodney Tarpin, der geistig etwas verlangsamte Bauhandwerker, mit dem Patrice, Beards Gattin, ein ganz offenes Techtelmechtel hat, nicht zuletzt, um sich an ihrem Ehemann zu rächen.
Beard hat im Rahmen seiner beruflichen Herumwurstelei - wie so oft eher halbherzig - das Angebot angenommen, ein Institut für erneuerbare Energien zu leiten, und obwohl ihm der zwar nervige, aber offenbar recht geniale Institutsmitarbeiter Tom Aldous immer wieder Vorschläge unterbreitet, die sich mit der Photosynthese befassen, steuert Beard den Laden in ein vollkommen absurdes Projekt, bei dem es um Mini-Windmühlen für Hausdächer geht. Anschließend reist er für eine Woche zum Nordpol, um mit Künstlern den Klimawandel zu diskutieren, wenn ihm auch die Rettung des Klimas und des Planeten vollständig egal ist - Beard ist Narzisst, Egoist, wird ganz und gar von Eigeninteressen beherrscht. Bei seiner verfrühten Rückkehr stößt er auf Aldous, der in Beards Bademantel in dessen Wohnzimmer herumlungert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man muss schon ein wenig Interesse an Naturwissenschaften mitbringen, wenn man dieses Buch mit Gewinn lesen möchte. Und man braucht viel Geduld mit einer Hauptperson, die ja deshalb so unerträglich ist, weil sie so realistisch geschildert ist. Insbesondere seine weiblichen Leser, die neben vielen anderen das neue, hier vorliegende Buch von Ian McEwan voller Spannung erwartet haben, werden von dem Roman "Solar" enttäuscht sein. Und das hängt am Protagonisten, dessen Leben und Wirken, dessen Lügen und Selbsttäuschungen, dessen Korruptheit und moralischer Verkommenheit McEwan über 400 Seiten gewidmet hat.

Michael Beard ist Wissenschaftler. In relativ jungen Jahren ist er durch die Lösung eines mathematisch- physikalischen Problems in Fortsetzung der Forschungen Albert Einsteins nicht nur zu großem Ruhm gekommen, sondern auch zu einem Nobelpreis, auf dem er sich sein ganzes weiteres Leben ausruhen wird. Er forscht nicht weiter, lebt von seiner Reputation, verkauft seinen Namen, damit er auf Briefköpfen von Firmen werbewirksam Eindruck schindet, und kaut ein und dieselben Vorträge gegen riesige Honorare immer wieder. In seinem Privatleben ist er innovativer. Insgesamt fünf Ehen hat er hinter sich, und seine aktuelle, fünfte Frau schon so viele Male betrogen, dass er gar nicht mehr mitzählt. Seine Frau allerdings hat genau Buch geführt, und als sie sich rächt und sich einen Liebhaber nimmt, kommen der berufliche und der private Strang zusammen, Denn der Liebhaber ist ein junger, und intelligenter Mitarbeiter seines Instituts für erneuerbare Energien, das er durch eine Menge von Fördergeldern, die er durch seinen Ruf bekommen hat, gegründet hat.
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Von Helga Kurz TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Nach Franzens "Freiheit" nun McEwans "Solar", zwei Neuerscheinungen, die sich mit Umweltfragen und menschlichen Abgründen beschäftigen. Walter Berglund und Michael Beard, zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Geschichte ihres literarischen Zusammentreffens würde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.

Michael Beard ist verfressen und versoffen, ein Lügner, Betrüger, ein nahezu kahlköpfiger Fettwanst mit unappetitlichen Angewohnheiten, der seine Wohnung verkommen lässt, seine Kleidung auch, und nicht viel von Körperpflege hält. Er ist missgünstig, gierig auf Sex und Geld und auf ein komfortables Leben, außerdem schlampig, asozial und ein zynisches, schlaues Kerlchen. Dieser Mann ist unerträglich, ich mag ihn nicht. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass er nahezu ein Allerweltstyp ist und jeder von uns sich hin und wieder mehr oder weniger in ihm erkennen kann. Das macht den Kerl noch unsympathischer.

Ian McEwan hat diesen abgehalfterten Nobelpreisträger der Physik, der im Windschatten seiner einstigen, einmalig herausragender Leistung segelt und daraus Profit schlägt, in den Mittelpunkt dieses Buches gestellt. Er erzählt uns eine ironische Geschichte vom Raubbau an der Natur, der Endlichkeit der Ressourcen, vom Klimawandel und nicht zuletzt von betrüblichen menschlichen Verhaltensweisen mit einer Leichtigkeit, die nur sehr guten Erzählern gegeben ist. Manche verwechseln das vielleicht mit Oberflächlichkeit. Jedoch seine Besorgnis, sein Engagement und nicht zuletzt seine Wut liegen sorgfältig unter der glatten Oberfläche verpackt.
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