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  • Solar
  • Kundenrezensionen



am 5. Juni 2015
Der Roman um den Physiker Michael Beard, handelt vor allem von dessen ausschweifendem Lebensstil mit Frauen, Alkohol, Essen etc. und liest sich teilweise fast als Krimi. Dazu fehlt jedoch die nötige Spannung. Inhaltlich hat mich das Buch wenig angesprochen, lediglich der immer wieder überzeugende Sprachstil des Autors hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.

Für meinen Geschmack etwas zu banal. Mir ist es oft vorgekommen, als seien dem Autor, die Ideen ausgegangen und er langweile sich beim Schreiben selbst. Von den bisher gelesenen Romanen empfand ich diesen eindeutig am unzulänglichsten. Weder die Charaktere haben sich mir erschlossen noch der Plot. Aber das ist wie immer Geschmacksache.
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am 7. April 2018
Es handelt sich um einen oft witzigen Text. Was der ehemalige Physik-Nobelpreisträger mit Frauen, aber auch mit Kollegen in und ausserhalb des Labors so alles erlebt, könnte direkt aus dem realen Leben stammen. Dass der gescheite, langsam dick werdende Held, der so gern gut isst, trinkt und liebt, sich immerhin auch auf seelischem Gebiet entwickelt, muss ich doch erwähnen, weil ich manchmal Lust hatte, - bei einem McEwan noch nie geschehen, den Roman wegzulegen, weil er mir mit zu vielen seitenlangen physikalischen und technischen Beschreibungen und Erkenntnissen bereichert wurde. Die ich eh nicht verstehe, leider. Weshalb ich drüber hinweg gelesen habe. Die Physik - die Solarenergie - das ist sein Beruf. Alles, was drum herum gespielt wird, belebt durch Konkurrenten und Finanzen, ist bestimmt interessant und trifft vermutlich den Kern der Realität.
Hat man nicht eben auf dem Sinai riesige, wenn auch wie im Roman problembeladene Solaranlagen errichtet, weil der Wüstenwind sie dauernd mit dicken Sandschichten bedeckt? Davon wusste der Held dieses Romans noch nichts, obwohl genau diese Themen sozusagen in der Luft lagen. Aber wie gesagt - geht es hier auch um Frauen und die Liebe...ein Nobelrpeisträger der Physik ist eben auch nur ein Mann und zwar ein komischer, sympathischer Anti-Held.
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am 24. April 2015
Physiker Michael Beard ist ein Anti-Held, der notorisch seine Frauen betrügt, dem Fraß und Suff verfallen ist, sich viel zu früh auf seinen Lorbeeren ausruht und sein Leben auf wackeligen Lügenbeinen dahinlaufen lässt.
McEwan schafft es in der ihm eigenen Art, diesen beinahe widerlichen Charakter zu entwickeln, das kann er.
Die Story selbst aber ist eher schwach und nimmt zum Ende überzogene, beinahe komödienhafte Züge an, was ich nach „Abbitte“ und „Der Zementgarten“ von McEwan zumindest nicht erwartet hätte.
Von daher: insgesamt: noch relativ unterhaltsam zu lesen, viel mehr aber auch nicht.
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am 9. Februar 2011
Das Buch fällt in zwei Teile. Zum einen die Enstehungsgeschichte des Buches , die von den Klima Groupies des Feuilletons mit vielen : Ah , wundervoll, dieser Einsatz. Und mit 5 Nobelpreisträgern war der Mann schon einmal in einem Raum, unglaublich" Geschnatter, dann der Erscheinungstag und das Entsetzen bei den Intellektuellen Klimahysterikern. Ian Mc Ewan schrieb einen wissenschaftlichen Schelmenroman und macht aus seinem zweifelhaften Helden einen Menschen. Das geht in der humorfreien Szene der Klimaphobiker von der taz bis zur FAZ schon mal garnicht. Wer Leute wie Prof. Schellnhuber, einen Nobelpreisträger in Lauerstellung nicht mit religiöser Inbrunst vereehrt, der kann nicht edlen Gemüts sein. Da wird eine volkspädagogische Zeitung aus der Hauptstadt der Bewegung sauer. Helmut Schmidt schrieb mal, der langweiligste Abend sei für ihn der gewesen, als er mit zwei Nobelpreisträgern am Tisch saßen, die sich ausschließlich Gedanken um das schöne Preisgeld machten. In irgendeiner Qualitätszeitung war 2010 ein Artikel über Nobelpreisträger und wie die ihrer eigenen Überheblichkeit vollends erlagen. Und so einen beschreibt Ian Mc Ewan manchmal so lustig als wäre es ein Röde Orm Roman ohne internet. Ein echtes Meisterwerk ist Solar geworden , ohne gegen oder für etwas mit der üblichen Besessenheit und Prteilichkeit wie es in Deutschland üblich ist, zu versanden.
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am 18. Juli 2012
Wenn ich bei einem Amazon-Kauf unsicher bin, schaue ich mir manchmal die Rezensionen an. Dabei beschränke ich mich in der Regel auf die schlechtesten, um mir ein Bild zu machen, was mich evtl. an einem Produkt abschrecken oder enttäuschen könnte. Wegen der 1-Sterne-Rezensionen hätte ich mir "Solar" fast nicht bestellt, weil der Vorwurf der vermeintlichen "Humorlosigkeit" in Kombination mit den Themen Physik und Klimawandel mich ein gänzlich anderes Buch erwarten ließ. Tatsächlich habe ich bis Seite 200 schon mehrfach sprichwörtlich lachend auf dem Boden gelegen. Wenn ein Künstler wie McEwan, der es vermag, scheinbar leicht und ohne viele Worte Sachverhalte anschaulich zu beschreiben, beweist, dass man auch Slapstick (Radiosprecherin, Nordpolexpedition, Stiefelkammer) in den Kontext eines Beziehungskrisen-, Midlife-Krisen-, Wissenschafts-, Öko- und Gesellschaftskrisenromans setzen kann, dann ist das doch schon allergrößte Klasse! Laut gängiger Kommunikationstheorien bestimmt der Empfänger die Nachricht. Wer ist demnach humorlos, der Leser oder der Autor?
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am 17. Februar 2014
Die sehr originelle Story über einen Physik-Nobelpreisträger schöpft ihren Witz aus den völlig überraschend gearteten Perspektiven des Genies für typische Situationen und Ereignisse des Lebens wie des Alltags. Der Hörer wird ausgehend von Situationskomik über schmerzliche Peinlichkeiten aber auch erotische Phasen, die unter die Haut gehen können, zu einem immer bedrohlicher wirkenden Schicksal mitgenommen. Von hoher Wertigkeit für die eigene Charakterbildung ist u. a., dass dem Leser/Hörer gut nachvollziehbar die Folgen von chronischer Ignoranz und Selbstbetrug näher gebracht werden. Neben letztgenanntem Punkt ist dieser Roman von Ian McEwan auch aus populärwissenschaftlicher Sicht eine Bereicherung und gibt einen Blick hinter die Kulissen der heutigen Forschungs- und Subventionslandschaft frei. Die Umsetzung als Hörbuch ist gut gelungen, die Stimme von Burghart Klaußner ist in jeder Situation angenehm, das Hineinversetzen in die Figuren bis hin zum Kleinkind bringt ausreichend akustische Abwechslung. Warum sollte man dieses Hörbuch also nicht empfehlen?
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am 29. Mai 2017
Wortgewandt und mit viel szenischem Geschick bauen sich die Bilder und Figuren in all ihren misslichen Lagen, umfangreichen Gedankengängen und Charakteren auf. Amüsant!
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Das ist ein Buch, das mich ausgezeichnet unterhalten hat. Und vor allem: der Autor hat überraschende Wendungen eingebaut, die das Buch durchgängig sehr interessant halten. Empfehlenswert.
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am 2. Juni 2013
Es ist schon alles geschrieben. Der Roman ist lesenswert und etwas untypisch, da der Hauptdarsteller eigentlich unsympathisch ist.
Ein Roman der in die Zeit paßt.
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am 4. Januar 2011
So recht weiss ich nicht, was ich von diesem McEwan halten soll. Stellenweise war ich gefesselt, zeitweise gelangweilt, dann wieder irgendwo-irgendwas dazwischen. Insgesamt betrachtet habe ich das Werk jedoch gerne gelesen, auch wegen des aktuellen Bezugs zum Thema Energie und Klimaveränderung.

Die unerträgliche Hauptfigur erschwert allerdings eine echte Begeisterung für die Geschichte. Andererseits hat McEwan diesen Michael Beard sicher bewusst so überzeichnet und das ist eben Teil des Ganzen.
Gut finde ich das, was ich für die Kernaussage des Buches halte (nicht wissend, ob Ian McEwan das auch so darstellen wollte): Menschliche Eitelkeit als Antriebsfeder für so manche grosse wissenschaftliche Leistung, gleichzeitig aber auch Ursache für das gelegentliche Scheitern derselben. Daneben auch Einblicke in die kleinen und grossen Machenschaften von Behörden und Instanzen, Gefälligkeiten, Unsinniges und Absurdes (der erlauchte "Club" im Schiff in Spitzbergen).
Dazwischen immer die schräge Figur des Michael Beard, der sich mehr und mehr ins Unglück reitet und sich in seinem eigenen egozentrischen Lebenskonstrukt grotesk verstrickt, was nicht einer gewissen Komik entbehrt und für so manches Schmunzeln beim Lesen sorgt.
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