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Sofies Welt Taschenbuch – 1. Januar 2000
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»Ein dickes Buch, mit spitzen Fingern angefaßt und mit Begeisterung zugeklappt: ein großer Wurf im wörtlichen wie übertragenen Sinn.« Die Zeit
Mysteriöse Briefe landen im Briefkasten der 15jährigen Sofie Amundsen in Oslo. Was sollen diese Fragen: »Wer bist du?«, »Was ist ein Mensch?« und »Woher kommt die Welt?«. Sofie ist irritiert. Die Briefe werden ausführlicher und entführen sie in die abenteuerliche und geheimnisvolle Gedankenwelt der großen Philosophen. Ihr unbekannter Briefeschreiber erzählt Sofie die Geschichte Europas, der Antike, des Mittelalters und der Renaissance und dann nimmt die Geschichte eine unglaubliche Wendung.
- ISBN-103423620005
- ISBN-13978-3423620000
- Auflage24.
- Herausgeberdtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
- Erscheinungstermin1. Januar 2000
- SpracheDeutsch
- Abmessungen13.5 x 0.07 x 21 cm
- Seitenzahl der Print-Ausgabe624 Seiten
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Von der Marke
Produktbeschreibung des Verlags
Schullektüre für die Klasse 9
Realistisches Jugendbuch oder Biografien, Dystopien oder Actionromane - Jugendliche haben hohe Ansprüche an Bücher. Das Jugendbuch im dtv bietet Heranwachsenden eine große Bandbreite an Themen, die sie wirklich interessieren. Wie wird die Welt in der Zukunft aussehen? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Wie verändere ich durch mein Verhalten die Welt? Oftmals sind es Zufälle, die den weiteren Lebensweg bestimmen. Mit unseren Büchern möchten wir die Neugier für die großen und kleinen Themen des Lebens wecken. Und einiges über andere Länder, Konflikte und historische Umstände transportieren. Unsere Bücher bringen Jugendliche zum Nachdenken über sich, „die Anderen“ und die Erwachsenen. Die Themen, die sie ansprechen, kennen wir alle: Freunde, die Suche nach Identität, große Liebe, Streit und Ungerechtigkeit. Und immer mitten aus dem Leben sind die Jugendbücher bei dtv.
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| Die Gespenster von Demmin | Hüter der Erinnerung | Und du kommst auch drin vor | Wie Licht schmeckt | Der Schuß | |
| Altersangabe | ab 14 Jahren | ab 12 Jahren | ab 12 Jahren | ab 13 Jahren | ab 14 Jahren |
| Inhalt | Historie und Gegenwart werden hier berührend verknüpft: ein eindringlicher Ausnahmeroman. | Jonas wird zum "Hüter der Erinnerung" ernannt, in einer Welt ohne Not und Schmerz, aber auch ohne Gefühle. | Die neue Alina Bronsky: Schräg. Witzig. Hintergründig. Und live aus dem Teenageralltag. | Die Begegnung mit einem blinden Mädchen öffnet Lukas die Augen für die Schönheit der Welt. Doch je mehr er sieht, desto mehr gibt es zu verlieren. | Wider Willen wird der 17-jährige Robin in die Auseinandersetzung zwischen der “Deutschen Alternativen Partei” und deren Gegnern reingezogen. |
| Unterrichtsmaterial | Unterrichtsmaterial für die 9., 10. und 11. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 6., 7. und 8. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 7. und 8. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 8., 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. |
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| Dschihad Calling | Endland | Martyn Pig | Nichts ist okay | Was heißt hier Respekt?! | |
| Altersangabe | ab 14 Jahren | ab 14 Jahren | ab 14 Jahren | ab 14 Jahren | ab 14 Jahren |
| Inhalt | Jakobs und Adils Geschichte gibt einen erschreckend realistischen Einblick in die Faszination junger Menschen für den IS. | Ein erschreckend realistisch gezeichnetes Zukunftsszenario mit den Themen, die uns bewegen: Populismus, Rechtsruck, Flüchtlinge, Klimawandel. | Kevin Brooks erzählt einen Thriller voller atemberaubender Wendungen - Viel mehr als nur ein Krimi! | Als sein dunkel-häutiger Mitschüler von einem Polizisten grundlos angegriffen wird, kommt Quinn in einen starken Gewissenskonflikt… | Die unterschiedlichen Beiträge zeigen, was Respekt heute in unserer Gesellschaft bedeutet. |
| Unterrichtsmaterial | Unterrichtsmaterial für die 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 8., 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 8., 9. und 10. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. | Unterrichtsmaterial für die 8. und 9. Klasse zum kostenlosen Download auf der dtv-Verlagswebsite. |
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Nordistik in Bonn und Hamburg. Für ihre Übersetzungen aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Gälischen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk.
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Produktinformation
- Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 24. Edition (1. Januar 2000)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 624 Seiten
- ISBN-10 : 3423620005
- ISBN-13 : 978-3423620000
- Lesealter : Ab 14 Jahren
- Originaltitel : Sofies verden
- Abmessungen : 13.5 x 0.07 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,881 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 4 in Religion für Jugendliche
- Nr. 16 in Schulwissen Philosophie
- Nr. 72 in Mythen & Legenden für junge Erwachsene
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

„Sofies Welt“, der Roman, in dem die vierzehnjährige Sofie anhand philosophischer Fragen über sich und das Leben nachdenkt, wurde zu Jostein Gaarders schriftstellerischem Durchbruch. Der überwältigende Erfolg des 1994 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buches ermöglichte es dem norwegischen Schriftsteller, der bislang Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung unterrichtet hatte, sich ganz dem Schreiben zuzuwenden. Der studierte Philosoph, Theologe und Literaturwissenschaftler Gaarder wurde 1952 in Oslo geboren und lebt heute mit seiner Frau und den beiden Söhnen in seiner Heimatstadt. Seine Bücher wie „Das Schloß der Frösche“ oder „Das Orangenmädchen“ richten sich ebenso an Kinder wie an Erwachsene und erfrischen mit philosophisch anmutenden Lebensweisheiten.
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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"Sie stellte fest, dass man Philosophie im Grunde nicht lernen kann, aber vielleicht, dachte sie, kann man lernen, philosophisch zu denken."
Wer sich auf diesen Roman einlässt, der auf den ersten Blick mit den 600 Seiten und dem ausufernden Sach- und Personenregister am Ende recht sperrig wirkt, wird mit einer spannenden Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit mit einem genaueren Blickwinkel auf Denkweisen, Kulturen und Religionen belohnt. Wir lernen nämlich nicht nur das Leben, den Kontext und die Theorien von Denkern wie Parmenides, Heraklit, Demokrit, Sokrates, Aristoteles, Platon, Augustins, Thomas von Aquin, Hobbes, Descartes, Spinoza, Locke, Hume, Berkeley, Kierkegaard, Marx, Darwin oder Freud kennen, sondern reisen auch durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte. So kann altes Wissen über die großen Zusammenhänge der Geschichte wieder aufgefrischt und mit neuen Informationen ausgeschmückt werden. Wir befassen uns im Laufe des Romans kurz mit der Antike, dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock mit Reformation und Dreißigjährigem Krieg, der Aufklärung mit Industrialismus, der Romantik und der späte Neuzeit mit neuen technologischen Entwicklungen und Globalisierung.
Der Untertitel "Roman über die Geschichte der Philosophie" und der Klapptext vermitteln den Anspruch, 3000 Jahre Geschichte des Denkens, der Religion und der Wissenschaft verständlich für Jugendliche wie für Erwachsene darzustellen. Ein ganz schön gewagtes Vorhaben - selbst auf 600 Seiten müssen da natürlich Abstriche gemacht, müssen Fokusse gesetzt und komplizierte Schlussfolgerungen an einfachen Beispielen erklärt werden. Wer also durch einen leicht zugänglichen Grundkurs der Philosophie einen groben Eindruck von wichtigen Strömungen von Wissenschaft und Glaube über die Jahrhunderte hinweg erhalten will, wird in diesem Roman viele spannende neue Informationen und Blickweisen erhalten. Durch gut verständliche, eingängige Beispiele werden Zusammenhänge auch Neulingen auf dem Gebiet klargemacht und die sachbuchartigen Info-Abschnitte sind einfach genug um von Kindern und Jugendlichen verstanden werden zu können, aber doch so komplex um Erwachsene zu bereichern.
"Sie selber war einfach nur ein zufälliger Mensch. aber wenn sie ihre historischen Wurzeln kannte, wurde sie etwas weniger zufällig. Sie selber lebte nur wenige Jahre auf diesem Planeten. Aber wenn die Geschichte der Menschheit auch ihre eigene Geschichte war, war sie in gewisser Weise viele tausend Jahre alt."
Wer sich aber gerne tiefgehender mit Theorien befassen möchte oder sich selbst durch die Geschichte philosophieren möchte, sollte sich eher an den ursprünglichen Werken der Denker oder an ausführlicheren Sachbüchern orientieren. Denn wir befassen uns hier leider nur mit einer recht begrenzten Auswahl an Themen und setzen einen klaren Fokus auf die Anfänge der Philosophie und die tragen dabei wie sooft die Brille der europäischen Kultur. Außerdem setzt der Autor großteils einen sehr belehrenden Stil auf, der viele (gerade Erwachsene Leser mit Vorwissen) stören könnte. Das resultiert vor allem daraus, dass die Art und Weise, wie der Autor versucht, die Informationsblöcke aufzulockern nur bedingt funktioniert. An manchen Stellen wirken die Dialoge, zwischen Sofie und ihrem "Lehrer" Alberto Knag, die der Autor nutzt um Informationen zu vermitteln, sehr zäh und trocken, da sich immer wieder dieselbe Phrasen wiederholen und fehlende gedankliche Tiefe aufseiten von Sofie dafür sorgt, dass man den Dialog schnell als Farce entlarven kann. So wiederholen sich ständig bestimmte Phrasen vonseiten Sofies ("Erklären!", "Und das bedeutet?", "Ich verstehe.", "Erzähl.", "Beispiele bitte.", "Mach weiter.", "Ich höre.", "Begriffen."), die wie abgehackte Einwürfe erscheinen, sie aber nicht zu einem wertvollen Gesprächspartner machen. Sie stellt keine wirklichen Fragen, die sich der Leser dann selber für sich beantworten kann sondern fungiert über große Teile des Romans nur als Stichwortgeberin für den Monolog des Lehrers. So erreichen die Theorie-Teile nicht immer die gewünschte gedankliche Tiefe - aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.
"Im Garten war alles wunderbar klar und still. Die Vögel zwitscherten so energisch, dass Sofie fast lachen musste. Morgentau kullerte von den Grashalmen wie kleine Kristalltropfen. Wieder ging ihr auf, was die Welt für ein unfassbares Wunder ist."
Ein weiterer Kritikpunkt, den man in Bezug auf Sofie anbringen kann ist dass sie über die gesamte Handlung hinweg sehr blass bleibt und der Autor das Identifikationspotential, das er durch seine junge Protagonistin für ebenfalls junge Leser gehabt hätte, verschenkt. An manchen Stellen wirkt sie nicht nur kilometerweit weg sondern auch schlichtweg unsympathisch. Bevor man sich als Leser jedoch über die scheinbar total belanglose Rahmenhandlung ärgern kann, überrascht der Autor mit einer spannenden Wendung, die Sofies Geschichte nicht nur zum Medium sondern auch zum Beispiel für philosophische Probleme und deren Lösung macht. Bald wird klar, dass der Aufbau des Plots mit den zwei ineinander verschachtelten Handlungsebenen voller echter und romantischer Ironie leicht über die banale, oberflächliche Geschichte mit ihren blassen Figuren hinwegtrösten kann. Sieht man großzügig über einige Stellen hinweg, in denen der Autor etwas über das Ziel hinausschießt und konstruiert märchenhaft und übertrieben abstrakt Märchenfiguren auftauchen lässt oder die physikalischen Kräfte außer Kraft setzt, lockert die Rahmenhandlung also den Theorieteil auf und lädt unterhaltsam zum Miträtseln und Mitfiebern bei den großen und kleinen Rätseln unseres Daseins ein.
"Leben und Tod waren zwei Seiten derselben Sache. Man kann nicht erleben, dass man existiert, ohne auch zu erleben, dass man sterben muss, dachte sie. Und es ist genauso unmöglich, darüber nachzudenken, dass man sterben muss, ohne zugleich daran zu denken, wie phantastisch das Leben ist."
Das tatsächliche Ende ist wohl einfach Geschmacksache und auch wenn die Mischung aus Sachbuch und Roman an manchen Stellen etwas unausgegoren wirkt, wird diese Geschichte den Horizont sämtlicher Leser erweitern und zum Sinnieren und Reflektieren anregen.
Fazit:
Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit mit einem ganz neuen Blickwinkel auf Denkweisen, Kulturen und Religionen. Eingängige Beispiele, eine unterhaltsame, gut durchdachte Rahmengeschichte und der leichte Erzählton trösten über oberflächliche, blasse Figuren und die doch recht begrenzte Auswahl an Themen hinweg. Zu Recht ein echter Klassiker!
Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 1. Dezember 2019
"Sie stellte fest, dass man Philosophie im Grunde nicht lernen kann, aber vielleicht, dachte sie, kann man lernen, philosophisch zu denken."
Wer sich auf diesen Roman einlässt, der auf den ersten Blick mit den 600 Seiten und dem ausufernden Sach- und Personenregister am Ende recht sperrig wirkt, wird mit einer spannenden Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit mit einem genaueren Blickwinkel auf Denkweisen, Kulturen und Religionen belohnt. Wir lernen nämlich nicht nur das Leben, den Kontext und die Theorien von Denkern wie Parmenides, Heraklit, Demokrit, Sokrates, Aristoteles, Platon, Augustins, Thomas von Aquin, Hobbes, Descartes, Spinoza, Locke, Hume, Berkeley, Kierkegaard, Marx, Darwin oder Freud kennen, sondern reisen auch durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte. So kann altes Wissen über die großen Zusammenhänge der Geschichte wieder aufgefrischt und mit neuen Informationen ausgeschmückt werden. Wir befassen uns im Laufe des Romans kurz mit der Antike, dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock mit Reformation und Dreißigjährigem Krieg, der Aufklärung mit Industrialismus, der Romantik und der späte Neuzeit mit neuen technologischen Entwicklungen und Globalisierung.
Der Untertitel "Roman über die Geschichte der Philosophie" und der Klapptext vermitteln den Anspruch, 3000 Jahre Geschichte des Denkens, der Religion und der Wissenschaft verständlich für Jugendliche wie für Erwachsene darzustellen. Ein ganz schön gewagtes Vorhaben - selbst auf 600 Seiten müssen da natürlich Abstriche gemacht, müssen Fokusse gesetzt und komplizierte Schlussfolgerungen an einfachen Beispielen erklärt werden. Wer also durch einen leicht zugänglichen Grundkurs der Philosophie einen groben Eindruck von wichtigen Strömungen von Wissenschaft und Glaube über die Jahrhunderte hinweg erhalten will, wird in diesem Roman viele spannende neue Informationen und Blickweisen erhalten. Durch gut verständliche, eingängige Beispiele werden Zusammenhänge auch Neulingen auf dem Gebiet klargemacht und die sachbuchartigen Info-Abschnitte sind einfach genug um von Kindern und Jugendlichen verstanden werden zu können, aber doch so komplex um Erwachsene zu bereichern.
"Sie selber war einfach nur ein zufälliger Mensch. aber wenn sie ihre historischen Wurzeln kannte, wurde sie etwas weniger zufällig. Sie selber lebte nur wenige Jahre auf diesem Planeten. Aber wenn die Geschichte der Menschheit auch ihre eigene Geschichte war, war sie in gewisser Weise viele tausend Jahre alt."
Wer sich aber gerne tiefgehender mit Theorien befassen möchte oder sich selbst durch die Geschichte philosophieren möchte, sollte sich eher an den ursprünglichen Werken der Denker oder an ausführlicheren Sachbüchern orientieren. Denn wir befassen uns hier leider nur mit einer recht begrenzten Auswahl an Themen und setzen einen klaren Fokus auf die Anfänge der Philosophie und die tragen dabei wie sooft die Brille der europäischen Kultur. Außerdem setzt der Autor großteils einen sehr belehrenden Stil auf, der viele (gerade Erwachsene Leser mit Vorwissen) stören könnte. Das resultiert vor allem daraus, dass die Art und Weise, wie der Autor versucht, die Informationsblöcke aufzulockern nur bedingt funktioniert. An manchen Stellen wirken die Dialoge, zwischen Sofie und ihrem "Lehrer" Alberto Knag, die der Autor nutzt um Informationen zu vermitteln, sehr zäh und trocken, da sich immer wieder dieselbe Phrasen wiederholen und fehlende gedankliche Tiefe aufseiten von Sofie dafür sorgt, dass man den Dialog schnell als Farce entlarven kann. So wiederholen sich ständig bestimmte Phrasen vonseiten Sofies ("Erklären!", "Und das bedeutet?", "Ich verstehe.", "Erzähl.", "Beispiele bitte.", "Mach weiter.", "Ich höre.", "Begriffen."), die wie abgehackte Einwürfe erscheinen, sie aber nicht zu einem wertvollen Gesprächspartner machen. Sie stellt keine wirklichen Fragen, die sich der Leser dann selber für sich beantworten kann sondern fungiert über große Teile des Romans nur als Stichwortgeberin für den Monolog des Lehrers. So erreichen die Theorie-Teile nicht immer die gewünschte gedankliche Tiefe - aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.
"Im Garten war alles wunderbar klar und still. Die Vögel zwitscherten so energisch, dass Sofie fast lachen musste. Morgentau kullerte von den Grashalmen wie kleine Kristalltropfen. Wieder ging ihr auf, was die Welt für ein unfassbares Wunder ist."
Ein weiterer Kritikpunkt, den man in Bezug auf Sofie anbringen kann ist dass sie über die gesamte Handlung hinweg sehr blass bleibt und der Autor das Identifikationspotential, das er durch seine junge Protagonistin für ebenfalls junge Leser gehabt hätte, verschenkt. An manchen Stellen wirkt sie nicht nur kilometerweit weg sondern auch schlichtweg unsympathisch. Bevor man sich als Leser jedoch über die scheinbar total belanglose Rahmenhandlung ärgern kann, überrascht der Autor mit einer spannenden Wendung, die Sofies Geschichte nicht nur zum Medium sondern auch zum Beispiel für philosophische Probleme und deren Lösung macht. Bald wird klar, dass der Aufbau des Plots mit den zwei ineinander verschachtelten Handlungsebenen voller echter und romantischer Ironie leicht über die banale, oberflächliche Geschichte mit ihren blassen Figuren hinwegtrösten kann. Sieht man großzügig über einige Stellen hinweg, in denen der Autor etwas über das Ziel hinausschießt und konstruiert märchenhaft und übertrieben abstrakt Märchenfiguren auftauchen lässt oder die physikalischen Kräfte außer Kraft setzt, lockert die Rahmenhandlung also den Theorieteil auf und lädt unterhaltsam zum Miträtseln und Mitfiebern bei den großen und kleinen Rätseln unseres Daseins ein.
"Leben und Tod waren zwei Seiten derselben Sache. Man kann nicht erleben, dass man existiert, ohne auch zu erleben, dass man sterben muss, dachte sie. Und es ist genauso unmöglich, darüber nachzudenken, dass man sterben muss, ohne zugleich daran zu denken, wie phantastisch das Leben ist."
Das tatsächliche Ende ist wohl einfach Geschmacksache und auch wenn die Mischung aus Sachbuch und Roman an manchen Stellen etwas unausgegoren wirkt, wird diese Geschichte den Horizont sämtlicher Leser erweitern und zum Sinnieren und Reflektieren anregen.
Fazit:
Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit mit einem ganz neuen Blickwinkel auf Denkweisen, Kulturen und Religionen. Eingängige Beispiele, eine unterhaltsame, gut durchdachte Rahmengeschichte und der leichte Erzählton trösten über oberflächliche, blasse Figuren und die doch recht begrenzte Auswahl an Themen hinweg. Zu Recht ein echter Klassiker!
Die 14-jährige Sofie Amundsen aus Norwegen steht kurz vor ihrem nächsten Geburtstag. Auf dem Heimweg von der Schule entdeckt sie einen geheimnisvollen Brief in ihrem Briefkasten, in dem die Frage "Wer bist du" und auf einem weiteren "Woher kommt die Welt" steht. Sofie weiß zunächst nicht wer der geheimnisvolle Schreiber ist, sie fängt an über ihre Existenz, das Universum nachzudenken, als auch schon die nächsten Nachrichten eintreffen von Alberto, dem etwas älteren Philosophen, der in einer Majorshütte wohnt. Er klärt sie über Sokrates, Demokrit, Platon, Aristoteles, über Hildegard von Bingen, Hegel, Herder, Kant bis hin zu Marx, Engels, Darwin, Sartre, de Beauvoir auf und erklärt die Geschichte der Philosophie also von der Antike bis in die Gegenwart spielend leicht. Sofie erhält zusätzlich geheimnisvolle Botschaften von einem im Libanon stationieren Mann, der seiner Tochter Hilde ständig zum 15. Geburtstag gratulieren will. Sofie erkennt die Parallelen zwischen sich und Hilde und erfährt langsam die Figur im System im Kopfe eines Erfinders zu sein...
Das Buch ist durch und durch schön, endlich mal wieder eines, das Spaß macht, wenn man es liest, das aufklärt, den Leser in Spannung hält und bei dem die 600 Seiten durchaus berechtigt und in keinster Weise überflüssig sind. Ist man absoluter Anfänger auf dem Gebiet der Philosophie (so wie ich es war, bis ich dieses Buch in die Hände bekam), dann ist dieses Buch nur zu empfehlen, es ist sehr verständlich, für Jugendliche als auch für Erwachsene, man erfährt so vieles mehr über sich selbst, die Existenz der Menschen, des Universums, man wird nachdenklich und entwickelt ein völlig neues Bild von seinem Alltag und Tun, wenn man sich auch nur ganz auf dieses Werk einlässt. Es gibt viele Botschaften und Aussagen für den Leser, eine davon ist, dass jeder ein Philosoph sein kann, wenn er die Dinge hinterfragt und noch zu überraschen, zu verblüffen ist; es gibt keine dummen Fragen, es geht um das Denken, das Weiterdenken, das Festhalten eines Ergebnisses der schweifenden Gedanken. Jede Epoche der Geschichte hatte mit ihren Ansichten und Gegenansichten zu kämpfen im Bereich der Astronomie, Philosophie und Religion und Persönlichkeiten wie Galilei, Kopernikus, Bruno, die dann behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne und die Erde sei nicht Mittelpunkt des Universums sondern nur einer von vielen Planeten, brachte die Gemüter deutlich ins schwitzen, die ganze bisherige Weltanschauung wurde auf den Kopf gestellt genauso als Darwin behauptete, dass die stärkeren Arten sich durchsetzten, sich ihren Lebensverhältnissen anpassten und der Mensch vom Affen abstammt. Die Kirche war strikt gegen solche Behauptungen, die Schöpfung Gottes wurde in Frage gestellt, die Entdecker waren nicht gut angesehen.
Das Buch bietet also einen wichtigen, umfangreichen Exkurs in die Philosophie-Welt an, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
~Bücher-Liebhaberin~
Es geht nun nicht mehr um Philosphie sondern darum ob die Protagonistin lebt oder sich ihre Existenz nur einbildet. Diese Versunsicherung des Lesers mag ja im Fach Philosophie als Lehrmethode begründet sein aber dieser Handlungsabriss hat mich so aus dem Lesevergnügen und Flow gerissen, dass mir das weiterlesen keinen Spaß mehr macht. Schade












