Neu:
23,00€23,00€
KOSTENFREIE Retouren
GRATIS Lieferung Freitag, 27. Oktober
Oder schnellste Lieferung Donnerstag, 26. Oktober. Bestellung innerhalb 12 Stdn. 33 Min.
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Zahlung
Sichere Transaktion
Versand
Amazon
Verkäufer
Amazon
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Gebraucht kaufen 5,29 €
Andere Verkäufer auf Amazon
& Kostenlose Lieferung
95 % positiv in den letzten 12 Monaten
& Kostenlose Lieferung
99 % positiv in den letzten 12 Monaten
& Kostenlose Lieferung
88 % positiv in den letzten 12 Monaten
Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
So tun, als ob es regnet: Roman in vier Erzählungen Gebundene Ausgabe – 17. Februar 2017
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe166 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberOtto Müller Verlag GmbH
- Erscheinungstermin17. Februar 2017
- Abmessungen12.8 x 2 x 19.3 cm
- ISBN-103701312508
- ISBN-13978-3701312504
Wird oft zusammen gekauft

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Otto Müller Verlag GmbH; 2. Edition (17. Februar 2017)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 166 Seiten
- ISBN-10 : 3701312508
- ISBN-13 : 978-3701312504
- Abmessungen : 12.8 x 2 x 19.3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335,390 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 21,471 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 36,999 in Literatur
- Nr. 122,001 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Lebt als freie Autorin in Freiburg im Breisgau.
Für ihre Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt u.a. den Marieluise-Fleißer-Preis, den Marie-Luise Kaschnitz-Preis, den Eichendorff-Literaturpreis, den Solothurner Literaturpreis und den Chamisso-Preis.
Foto@Annette Hauschild/Ostkreuz
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.Rezensionen mit Bildern
Eine Meldung einreichen
- Belästigung, vulgäre Ausdrücke
- Spam, Werbeanzeige, Werbeaktionen
- Wurde im Austausch gegen Bargeld, Rabatte verfasst
Leider ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuch es später erneut.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Wie schon in ihren vorherigen Romanen entwirft Iris Wolff Figuren, die fein beobachtete Eigenheiten besitzen: Da ist das Mädchen Henriette, die keinen Wecker benötigt und mit Sicherheit zu der ihr gewünschten Zeit erwacht; die liebevoll ihren Großvater beobachtet, dessen Garten nur bei nächtlicher Bewirtschaftung gedeihen will. Oder Vicco, der am Meer Steine sammelt, und zwar in solchen Mengen, dass er die Zuzahlung am Flughafen nicht scheut. Und da ist wieder Henriette (dieses Mal als Großmutter; um mal eine Verbindung zu verraten), die weiß, dass umgedreht im Bett zu schlafen hilft, das Wetter zu verändern… Es ist ein kindlicher, unbefangener Blick auf die Welt, der sich uns durch Iris Wolffs Augen eröffnet, ein Blick auf eine Welt, wie wir sie uns manchmal wünschen – und gleichzeitig spürt man beim Lesen diese Melancholie – dass die Welt eben doch häufig anders ist. Es ist ein trauriges, wehmütig stimmendes Buch: eines über die Zweifel an getroffenen Entscheidungen, eines über die Frage nach Freiheit und eines über die Wichtigkeit vom Blickwinkel, von dem aus wir unser Leben betrachten:
Hedda, die Protagonistin der letzten Geschichte sinniert: „War es nicht genau das? Ging es nicht immer darum? Wer konnte sagen, ob ihr mehr zugestanden hätte, ob ein anderer Weg glücklicher gewesen wäre? Welche Entscheidung war wichtig, eine, die wirklich etwas bedeutete? Vielleicht war es zuletzt lächerlich gleichgültig. Jedes Ziel, jeder Wunsch diente dazu, irgendwo anzukommen, und wenn man nicht aufpasste, versäumte man den Moment, in dem man mit allen Sinnen spürte, wo man war.“
Iris Wolff hat Gespür für die wichtigen Momente des Lebens und vermag sie treffend zu beschreiben. Zum Beispiel in einer Szene in der dritten Geschichte, in der wir Vicco und Liane kennenlernen, ein Liebespaar. „Er ging zur Tanzfläche. Liane kam auf ihn zu und küsste ihn. „Ich sehe es dir an.“ – „Was?“ – „Alles“, sagte sie lachend.“
Eingefangene Situationen wie diese machen das Buch auch leicht, manchmal humorvoll und - ja - auch spannend. Bis zur letzten Seite!
Vier Generationen lernen wir kennen und ein Jahrhundert: das zwanzigste!
Das erste Kapitel, das im 1. Weltkrieg vom Soldaten Jocob erzählt, der im Burgenland geboren wurde, würde ich gerne mit der Überschrift versehen: ‚Egal ob Freund oder Feind - hinter jedem Soldaten steht ein eigenes Schicksal.‘ Es berührte mich tief, wie menschlich Jacob gezeigt wird: wie er den feindlichen rumänischen Soldaten verschont, feststellt ‚Sie sollten Feinde sein, und lasen doch die dieselben Bücher.‘. Auch wie er mit Luise, der jüngsten Tochter von Alma, und vor allem wie feinfühlig er mit Alma selbst umgeht.
Im zweiten Kapitel (spielt im Jahr 1933) erfahren wir mehr von Almas Familie: es ist inzwischen eine 4. Tochter – Henriette - dazugekommen, Lilly hat geheiratet, Alma ist Großmutter von Zwillingen geworden. Wunderschöne und so wahre Aussagen begeisterten mich: ‚Den Richtigen trifft man, sagte Alma, weil das Leben einen zusammenbringt, weil sich irgendwo ein Zufall ergibt, eine unvorstellbare Konstellation‘ (S. 62) oder ‚Wut war ein heißes Kohlestück in der Hand.‘ (S. 68).
Das dritte Kapitel empfand ich als politischstes: 1969, während des Ceausescu Regimes, lesen wir von der Korruption eines Richters („Brauchst Du Orangen“) und Vicco, der Sohn von Henriette, entkommt dadurch einer Gefängnisstrafe, aber auch von den Spielregeln: ‚du weißt von nichts, es geht dich nichts an, die Partei hat Recht. Drei einfache Regeln, mit denen man auch im Kommunismus ein gutes Leben führen konnte‘. Und dann noch die Methoden der Securitate z.B. im Bezug zu Frido (zu sagen, dass seine Frau Marcella einen Unfall gehabt hätte......) Sowas von menschenverachtend! Mir rollten sich da dauernd die Fußnägel hoch!
Das vierte Kapitel handelt von Hedda - wie ihre Großmutter eine Getriebene. Wir erfahren, dass Vicco solide geworden ist, jetzt aber Krebs hat und was aus dem Rest der Familie wurde – alle haben sie Rumänien inzwischen den Rücken gekehrt.
Bezeichnend fand ich hier den Satz auf S. 152: „Es sind nicht unbedingt die Hauptfiguren, die wichtig sind“, sagte sie (Henriette). „All jene, die kurz, manchmal nur am Rande erwähnt wurden, sie wollen wir nicht vergessen.“ In diesem Moment meinte ‚Henri-Oma‘ wohl die Märchen, aber es passt für das ganze Buch!
Mir gefiel diese poetische und sehr bildhafte Sprache wahnsinnig gut! Die Autorin spielt auch mit dem Leser / der Leserin: sie legt Spuren, deutet an, spricht durch Träume. Man ist also gefordert, gut aufzupassen und die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen!
Manches hätte mich noch mehr interessiert (z.B. der Umgang mit dem Kuckuckskind in der Familie), aber das hätte wahrscheinlich den Rahmen dieses schmalen Buches gesprengt. Auch hat mich das vierte Kapitel nicht so mitgerissen wie die vorhergehenden. (Das lag aber bestimmt an Hedda, mit der ich nichts anfangen konnte!)
Vier Sterne vergebe ich für dieses lesenswerte Buch, das ich auch gerne weiterempfehlen werde!








