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So geheim und vertraut: Virginia Woolf und Vita Sackville-West Taschenbuch – 27. November 2006
- Seitenzahl der Print-Ausgabe338 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberSuhrkamp Verlag
- Erscheinungstermin27. November 2006
- Abmessungen10.9 x 1.9 x 17.7 cm
- ISBN-103518458264
- ISBN-13978-3518458266
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Produktinformation
- Herausgeber : Suhrkamp Verlag; 2. Edition (27. November 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 338 Seiten
- ISBN-10 : 3518458264
- ISBN-13 : 978-3518458266
- Abmessungen : 10.9 x 1.9 x 17.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,175,127 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Virginia Woolf gehört bis heute zu den wichtigsten Schriftstellerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. In ihrem Leben wechselten Perioden intensiver Schaffenskraft und Zugewandtheit zu den Menschen, die ihr etwas bedeuteten mit stark depressiven Schüben, in denen sie sich vor aller Welt verschloss. Sie war eine ungeheuer treue Freundin und hat ihren Mann Leonard Woolf sehr geliebt. Seine Loyalität war für sie überlebenswichtig.
Vita Sackville-Wests literarisches Werk ist hingegen heute fast vergessen. Dafür ranken sich um ihr exzentrisches Leben und ihre vielen Liebesbeziehungen zu Männern und Frauen viele Geschichten. Dem englischen Hochadel entstammend, verlebte sie eine vollkommen ungezügelte Kindheit und hat sich auch im Erwachsenen-Alter nie um Konventionen geschert.
Diese beiden sehr unterschiedlichen Frauen beginnen eine leidenschaftliche Beziehung, die auch nach ihrem Scheitern als platonische Freundschaft bis zu Virginia Woolfs Selbstmord Bestand hat. Beide profitieren voneinander: Vita bewundert die literarische Aussagekraft ihrer Freundin vorbehalt- und neidlos, während Virginia ihre Freundin um ihre Leichtigkeit und Ausstrahlung liebt. Trotz der sexuellen Anziehung bleiben beide Frauen bei ihren Männern. Vitas Mann, als Botschafter weitgereist, hat selber viele außereheliche, homosexuelle Affairen, während Leonard still an Virginias Seite bleibt, um sie aufzufangen.
Beeindruckend an dieser Freundschaft ist vor allem, dass beide Frauen von einer intellektuellen Anziehungskraft sondergleichen waren. Ihr Austausch auf hohem und höchstem Niveau hat sich auch in ihrem literarischen Werk positiv bemerkbar gemacht. Vita Sackville-West bleibt als Person dem Leser auch deshalb so nachhaltig in Erinnerung, weil sie mit unbändiger Kreativität und Selbstbewusstsein einen ganz eigenen Weg gegangen ist.
Beiden Frauen lässt Susanne Amrain viel Raum und bleibt doch sehr gewissenhaft in der Darstellung. Eine sehr lesbare und hochinteressante Doppelbiographie!
Der Briefwechsel, stets taktvoll aber kritisch hinterfragt, hier und da aufgedröselt, um biographische Details ergänzt, erklärt und eingeordnet in das weite, dennoch engmaschige emotionale Geflecht der beiden Frauen, erlaubt einen Eindruck zu gewinnen vom aristokratischen und intellektuellen England der 20er, 30er und 40er Jahre, von den Möglichkeiten weiblicher Beziehungskonstrukte und der schlichten Freude am Schreiben, am Ausdrücken des Eigenen in das Andere hinein.
Mein Dank gilt der ungeheuerlichen Fleißarbeit der Autorin, die, was der Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit in der Regel nicht einträglich ist, mancherorts in Randbemerkungen das immense persönliche Interesse am Thema nicht verhehlen kann ' und gerade damit dem Buch eine ganz eigenständige Dramaturgie gibt und zugleich zu seiner erzählerischen Spannung beträgt, die selbst Literatur schafft.


