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am 28. Mai 2017
Ich habe diesen Film durch Zufall entdeckt uns war sehr begeistert. Es gibt leider sehr wenig Dystopiefilme, aber dieser hat es wahrlich verdient in meiner Sammlung zu sein. Ich würde mir sofort eine Fortsetzung anschauen, auch wenn aktuell leider keine geplant ist =/
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am 13. Mai 2017
Der Anfang ist wirklich sehr spannend. Ich finde das läßt nachher etwas nach. Aber trotzdem sehr empfehlenswert. Es gab auch einige gute Überraschungsmomente.
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am 21. März 2017
"Die Erde in naher Zukunft: Ein Zug, der einsam durch das ewige Eis des einst so grünen Planeten fährt, bietet den überlebenden Menschen Schutz."
Die Beschreibung macht einen erst einmal etwas skeptisch. Die Menschheit überlebt die Apokalypse in einem fahrenden Zug, das klingt nach einer ziemlich lächerlichen Prämisse. Und tatsächlich, spätestens wenn Tilda Swintons Charakter auftauscht merkt man, dass man den Film nicht zu ernst nehmen sollte. Die Story ist ziemlich abgedreht und das eindeutig mit Absicht, "style over substance" war hier das Ziel. Ich weiß nicht ob es tatsächlich die Absicht der Filmemacher war, aber auf mich wirkte der Film insgesamt wie eine Parodie auf das Genre der "Dystopien". Andererseits kann man die Geschichte aber auch abstrakter betrachten, dann bietet der Film eine nette Allegorie zu philosophischen und politischen Konzepten wie dem "Klassenkampf" oder der Rolle des Individuums in einem geschlossenen System. Der Zug symbolisiert in dem Fall unseren Planeten in kleinerem Maßstab.

Fazit: Wer sich aber auf den abgedrehten Stil einlassen kann, der erlebt einen sehenswerten Film mit Action, philosophischen Untertönen und viel postapokalyptischen Wahnsinn.
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am 12. April 2017
Die Bestellung war für einen Freund. Er hat sich den Film sofort angesehen und ist davon begeistern. Umso erstaunter war er, als er hörte, dass die Bewertungen hier so schlecht ausfallen. Von ihm eine klare Empfehlung!
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am 18. Februar 2017
Dieser Film ist an mir und ich glaube auch an den Kinos vorbeigegangen.

Der Film ist von der Story und dem Inhalt wie ich finde mal etwas anders.
SI-FI Fans mit etwas Endzeitstory Liebhaberei werden wie ich denke den Film lieben.....
Spanender Film bis zum Ende.....
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am 24. März 2017
Mir hat der Film wirklich gut gefallen muss Ich sagen,war mal etwas anderes gewesen und hat auch eine spannende Geschichte fand Ich.
Die Schauspieler spielen alle recht solide und der Film wird hauptsächlich durch die Story getragen.
Ob nun Unlogisch oder nicht will Ich an dieser Stelle mal nicht bewerten.Fakt ist das der Film gut unterhalten tut und mal etwas anderes ist.
Bis auf das Ende (was Ich etwas plötzlich empfand) bin Ich ganz zufrieden und kann diesen Geheimtip nur empfehlen.
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Dieser Film soll wohl eine Metapher auf den Klassenkampf von "die da oben" gegen "die da unten" sein. Statt oben und unten gibt es nun vorne und hinten. Aus dem Planeten mit begrenzten Resourcen wird ein Zug mit begrenzten Resourcen, ein geschlossenes Ökosystem, das in Balance bleiben muss.
Da sich in diesem Zug wohl auch weiterhin die Menschen schneller vermehren als die Nahrungsmittel, muss ab und zu reduziert werden. Survival of the fittests. Das ist Neoliberalismus auf engstem Raum. Wer ganz hinten im Zug ist und arm ist, ist selber Schuld, er hätte halt ein anderes Ticket haben müssen, bzw. muss dankbar sein, dass er am Leben ist und nicht erfrohren ist.
Es kommt wie es kommen muss. Die Schere im Lebensstandard zwischen hinten und vorne wird zu groß, es kommt zum Aufstand.

In diesem Film wärmt man ein Postapokalytisches Thema auf, das sich in den 1960er Jahren großer Beliebtheit erfreute: Die Vereisung der Welt. Damals, in den 1960er Jahren glaubte man, dass die Erde irgendwann wieder in einer Eiszeit versinken würde, und die Menschen der Nordhalbkugel nach Afrika würden fliehen müssen, John Christoper schrieb zuminedest einen entsprechenden Roman. Heutzutage, in Zeiten der Globalen Erwärmung, muss eine andere Erklärung her: Ein Kältemittel, das man in die Athmosphäre verteilt hat, war zu effektiv...
Wie auch immer, es stellt sich nun die Frage, warum die Schienen nicht vereisen? Wie kann es sein, dass das Schienensystem so lange Zeit ohne Wartung funktioniert? Woher kommt die Energie für den Zug.
Generell ist das aber relativ belanglos, denn hier geht es darum, dass der Zug für den Planeten steht und die Mitfahrenden für die Menschheit. Einige wenige leben in Saus und Braus auf Kosten der Mehrheit hinten, die ausgebeutet wird. Es gibt Kinderarbeit und Sklaverei. WIe früher werden Kinder für Arbeiten eingesetzt, für die Erwachsene zu groß sind, egal ob das ihr Leben ruiniert. Es geht um Macht und ob Macht immer korrumpiert oder diesmal der Anführer der Underdogs der Verführung widerstehen kann. Es geht darum, dass wir mittlerweile den Herrschenden alles zutrauen, auch dass sie ein perfides, abgekartetes Spiel statt einer Wahl abhalten und dass man immer damit rechnen muss, dass einen der beste Freund in die Pfanne hauen kann, zum eigenen Vorteil. Dieser Zug ist eine Metapher für die neoliberale Ausbeutergesellschaft im kleinen, wobei der Zug für den ganzen Planeten steht.
Das ist ganz gut gemacht, teilweise sehr offensichtlich. Die Dialoge und die Handlung sind vorhersehbar und wenig anspruchsvoll. Die Interpretation kommt mit der Keule daher. Die Figuren sind teilweise extrem üebrzeichnet, nur wenige können überraschen, wie die Grundschullehrerin, die noch eine ganz andere Seite ihrer Persönlichkeit offenbart.

Insgesamt aber ein guter, unterhaltsamer Film. Kein Film, den man mehrfach schaut, aber einmal unterhält er einen durchaus solide und halbwegs intelligent.
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am 5. Februar 2017
Der Film ist wirklich außergewöhnlich! Mal etwas ganz anderes als die Standard-Hollywoodproduktionen. Das Setting ist unverbraucht, und der Polt hält ein paar interessante Wendungen bereit. Auch die Hauptrollen sind mit hochkarätigen Schauspielern besetzt, die großartig spielen!
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am 7. Juli 2017
Viel Bonusmaterial, Qualität in Ordnung, Lieferzeit ebenfalls.

Dieser Film beschreibt das Leben in einem Zug. Man wird schnell feststellen, dass man selbst in einem Zug noch in verschiedene Kategorien von Menschen eingeteilt wird.
Sehr spannend und regt zum nachdenken an. Guter Film, würde ich wieder kaufen.
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am 20. Juni 2017
INHALT:

Um die Klimakatastrophe unter Kontrolle zu bekommen, soll die Temperatur auf der gesamten Erde künstlich gesenkt werden. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder und schafft eine neue Eiszeit. 17 Jahre später rast ein Zug mit den letzten überlebenden Menschen rund um die Erde. Doch der Klassenkampf geht auch an Bord weiter:Vorne im Zug leben die Wohlhabenden und Mächtigen, danach das Personal, ganz hinten die Ausgestoßenen. Doch eine Revolution soll alles ändern …

KRITIK:

Ich bin ein großer Fan von modernen Endzeitepen wie ‚The Walking Dead’ oder Dmitry Glukhovsky’s ‚Metro 2033-Universum’. "Snowpiercer" ist von ähnlicher Qualität:Erfreulich, dass heute noch solch ein Film produziert wird! Hier braucht es keine teuren, egomanischen Stars, keine sonnendurchflutete Postkartenästhetik oder leicht zu konsumierende Bilder. Hier dominiert Düsternis und Trostlosigkeit, samt einer authentischen Grausamkeit:Die Szene mit dem Arm, obwohl kaum etwas zu sehen ist, ist von solcher Brutalität, dass sie schnell im Gedächtnis bleibt, ähnlich die Szene mit dem Fisch.
Hier wird kein kindgerecht-infantiles Spektakel wie ‚Star Wars’ oder ‚Fluch der Karibik’ geboten, sondern ein Film in der Tradition von ‚Jahr 2022 … die überleben wollen’ und ‚Waterworld’ mit Elementen von Kapitän Nemo und seiner Nautilus aus Jules Verne's Klassiker ‚20.000 Meilen unter dem Meer’.
Die schmutzigen Kostüme samt den tristen, engen Kulissen tragen viel zur Atmosphäre bei, werden ergänzt durch computergenerierte Bilder, die glaubhaft die vereiste Erde darstellen.
Besonders gelungen ist die Inneneinrichtung des riesigen Zuges:Je weiter nach vorne, umso luxoriöser wird es:Botanischer Garten, Aquarium, Schule, Schneiderei, Wellness, Disco, bis hin zur futuristischen Ausstattung der Lok.

Doch ‚Sowpiercer’ ist kein hohler Actioner, sondern durchaus politisch:Hier wird auch der Unterschied zwischen gut gemacht und gut gemeint demonstriert:
Der Besitzer des Zuges, gleichzeitig der Lokführer, mag kein toller Demokrat sein, aber er tut, was getan werden muss, um den Zug in Bewegung zu halten und die Menschheit zu bewahren. Dass er dabei unangenehme Entscheidungen treffen und hin und wieder auch Menschen opfern muss, um das große Ganze zu bewahren, liegt im Kern der Sache. Die Aufrührer dagegen mögen große Ideale haben, steuern aber selbst nichts Produktives bei, sondern richten eher Schaden an und zerstören letzten Ende alles. Man kann also ‚Snowpiercer’ durchaus als Sinnbild unserer modernen Welt sehen! ‚Sowpiercer’ ist kein leicht konsumierbares Superhelden-Epos, sondern ein unbequemer Film und reichlich bitteren Elementen und Szenen.
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