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am 7. April 2016
Es ist ein Buch mit Sicherheit nicht für Menschen die gewöhnt sind zu reisen vor allen Dingen auf eigene Faust. Ich hatte gedacht noch Tipps zu bekommen aber vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich fand es über lange Passagen nur langweilig und uninteressant.Das klingt sehr hart aber ich bin nun mal für das Direkte.
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am 18. November 2013
Wer sich grundsätzliche Überlegungen zu einer anderen Art des Reisens erwartet, wird enttäuscht. Das Buch besteht vorwiegend aus persönlichen Reiseepisoden des Autors. Besprochen wurde der Titel im Rundfunk ganz anders, so dass ich völliig andere Erwartungen hatte.
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am 12. Dezember 2013
Es ist mir schon seit Jahren nicht mehr geschehen, dass ich ein Buch nicht zu Ende gelesen habe. Bei diesem hier habe ich aufgegeben. In erster Linie, weil ist es so unglaublich langweilig fand. In zweiter Linie aufgrund der Überheblichkeit des Autors, wie auch den ganzen Ungereimtheiten. Der häufigste Gedanke, der mir beim Lesen kam war "häh?".

Da schreibt der Autor beispielsweise eine Hymne auf das Reisen mit dem Nachtzug - sehr ausgiebig. Was hat das mit Slow Travel zu tun wenn man zwei Tage im Zug und auf Bahnhöfen verplempert, mit schnarchenden Mitreisenden, Verspätungen ... ??? Man lernt keine Einheimischen kennen, kann nicht in Kultur und Besonderheiten einer Region eintauchen, sondern sieht sie nur am Fenster vorbeirauschen.

Offenbar stelle ich mir etwas anders unter "Slow Travel - die Kunst des Reisens" vor als es der Autor tut.

Nachdem ich bei der Hälfte des Buches schon diverse Seiten einfach überblättert habe, aus reinem Desinteresse über irgendwelche Ausschweifungen zu historischen Reisebüchern etc., habe ich es sein lassen. Geärgert hat mich aber auch die Verurteilung von allen Menschen, die pauschal reisen, einen modernen Reiseführer zu Rate ziehen etc.
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am 21. September 2015
Habe dieses Buch auf eine mehrtägige Allein-Wanderung mitgenommen. Es sprach mir vielfach aus der Seele: Weniger Reise-Konsum, mehr bewusstes Wahrnehmen und Entdecken - das kann schon vor der Haustür beginnen, wenn man einfach mal die gewohnten, ausgetretenen Pfade verlässt.

Das Buch inspiriert, regt zum Nachdenken an und macht Lust, auf unkonventionelle Entdeckerreisen zu gehen. Querverweise auf weitere interessante Literatur regt dazu an, das Thema "Reisen" auch von anderen Seiten zu betrachten.

Außerdem enthält dieses Buch viel Informatives zu Neurowissenschaften, die erklären, warum wir eben so gestrickt sind, zunächst einen Reiseführer zur Hand zu nehmen um einen "ordentlichen Urlaub" zu buchen.

Insgesamt finde ich Slow Travel sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Es hat Spaß gemacht - von der ersten bis zur letzten Seite.
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am 11. Juni 2014
Ich reise sehr viel, ungefähr 6 Monate im Jahr und dieses Buch spricht mir aus der Seele wie kaum ein zweites. Reisen ist eine Geisteshaltung und kann sogar vor der eigenen Haustür und in der eigenen Stadt beginnen. Wunderbar reisefreundlich fand ich, dass zusätzlich zur Printausgabe noch ein Gutschein beilag für die Ebook-Version!
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am 29. August 2013
Eigentlich schreibe ich diese Rezension nur aufgrund der meines Vorredners. Dieses Buch hat mehr über das Reisen zu bieten als ich es mir je erwünscht hätte. Es ist ein Buch über Spiritualität, wundervollen Geschichten und gibt eine Sammlung an Büchern und Reiseschriftstellern, welche mich noch viele Monate mit dem Lesen beschäftigen werden. Bitte lest die original englische Fassung des Buches. Ich vermute, dass die Energie und der Sinn dieses Buches meinem Vorredner verwährt blieb, da die Übersetzung gelesen wurde. Es ist ein einzigartiges Buch!
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Die Wege des Universums sind bekanntlich unergründlich. In diesem Fall haben sie den Autor über seine Flugangst zum langsamen Reisen geführt. Wahrscheinlich muss man aber auch auf den britischen Inseln zu Hause sein, um auf einige der merkwürdigen Ideen zu kommen, die in diesem Buch geschildert werden. So durchquerte der Autor beispielsweise mit einigen Freunden in einem Milchwagen England.

Das hört sich zunächst harmlos an. Doch ein Milchwagen ist ein batteriegetriebenes Gefährt, in dem es wenig Platz gibt. Die mit diesem Teil fahrbare Höchstgeschwindigkeit kann man auch mit einem Fahrrad leicht erreichen. Aber Wandern und Radfahren strengen an, während man im Milchwagen wie in einer mobilen Hängematte herumfährt, nur eben nicht ganz so bequem. Dafür hat man mehr Muße, sich um alles Mögliche Gedanken zu machen

Und so fällt man natürlich auch auf. Da man jeden Tag irgendeine Steckdose braucht, lernt man viele Leute kennen. Und das ist nur ein Teil der bemerkenswerten Ereignisse, die auf diese Weise geschehen. In Wirklichkeit verändert und erweitert sich die komplette Wahrnehmung. Man muss nicht unbedingt reisen, um das zu erleben. Es reicht schon, wenn man sich irgendwo in der Natur hinsetzt und eine Weile wartet. Dann plötzlich entdeckt man den Mikrokosmos um einen herum, und man sieht Dinge, die man mit dem weiten Blick niemals entdeckt hätte.

Um diese langsame und instinktgesteuerte, abenteuerlustige, nicht durchgeplante und nicht fremdorganisierte Art des Reisens geht es in diesem Buch. Und wenn man sich schon viel Zeit lässt, dann kann man auch viel nachdenken. Das jedenfalls ist das Konzept des Autors. Er lässt sich gerne auf die Orte ein, an denen er verweilt. Manchmal liest er auf dem Weg dorthin Bücher anderer Reiseschriftsteller oder Romane, die an seinen Reisezielen spielen. Dann macht es ihm dort mehr Spaß, die Handlungsorte für sich zu entdecken.

Das Buch gliedert sich in ein lesenswertes Vorwort von Tom Hodgkinson und sieben Kapitel: (1) Reise nicht nur, um anzukommen, (2) Bleib zu Hause, (3) Sei dein eigener Reiseführer, (4) Heiße Katastrophen willkommen, (5) Folge deinem Instinkt, (6) Verliere den Kopf und (7) Sei abenteuerlustig. Man sieht schon an diesen Kapitelüberschriften, dass dieses Buch wohl nichts für Pauschalurlauber ist, sondern eher etwas für Leute, die gerne ihre eigenen Wege gehen.

Auf dem Umschlag steht hinten, dass Tourismus eine Todsünde sei. Das ist eine überhebliche Aussage, die nicht vom Autor stammt und dem Buch auch nicht gerecht wird. Wozu sollte diese Art des Reisens mit anderen Möglichkeiten vergleichen? Wer sich so wie der Autor durch die Lande bewegt, macht das schließlich nicht, um anderen etwas zu beweisen oder sich abzuheben. Er macht es für sich, weil es ihm gut tut. Ich habe dieses Buch zwar auch als Ratschlag, aber eben noch mehr als einen Bericht für Leute verstanden, die mit dem Autor ähnliche Vorlieben teilen.

Dan Kieran macht sich in seinem Buch nicht nur über das Praktische an seiner Art des Reisens Gedanken, sondern auch über vieles Grundsätzliche, beispielsweise darüber, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Dazu setzt er sich mit Büchern über jüngste Erkenntnisse der Neurowissenschaften auseinander. Oder er philosophiert über lineare und nichtlineare Zeit.

Oder eben über die Geräusche, die eine Gegend von sich gibt, wenn sie nicht vom Treiben der Moderne übertönt werden. Sie plötzlich wieder zu hören, war für den Autor Teil eines völlig veränderten Zugangs zur Wirklichkeit, der sich erst öffnet, wenn wir unser Tempo wieder unseren Wahrnehmungsfähigkeiten anpassen. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Aber manchen Menschen wird es auch Trost spenden, denn es gibt ihnen das Gefühl, nicht alleine zu sein mit dem, was sie selbst denken. Beispielsweise musste ich über folgende Sätze lachen: "Ich bin durch Kirchen, Museen und Galerien getrottet - so viele, dass ich sie kaum mehr unterscheiden kann - und erinnere mich nur noch daran, wie sehr mir dabei die Beine wehtaten. Ich frage mich, ob wir alle konspirativ beschlossen haben, darüber zu schweigen. Oder findet jemand diese Gepflogenheit auch nur ansatzweise bereichernd?"

Dieses Buch ist nichts für jemand, der sich gerne in den Flieger setzt, sich zum Hotel bringen lässt und dann vielleicht ein paar Sehenswürdigkeiten besucht, auch wenn das natürlich seine Berechtigung hat. Es bemüht sich vielmehr um Leser, die von solchen Urlaubern eher als Sonderlinge angesehen werden, die keine Reiseführer abarbeiten, sondern die Gegend lieber spontan erkunden und sich auf sie einlassen. Man kann dieses Buch auch nicht einfach mal so nebenbei lesen, denn außer den Beschreibungen der eigenen Reisen und Ratschlägen zum Nachmachen enthält es auch zahlreiche Gedanken, die sich der Autor beim langsamen Fortbewegen über fast schon philosophische Fragen gemacht hat.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen, was wohl auch daran liegt, dass ich vieles ähnlich wie der Autor empfinde.
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am 7. Mai 2015
Slow Travel ist eines der Bücher, die mich absolut begeistert haben. Dan Kieran beschreibt in diesem Buch seine Philosophie des Reisens. Das ist wahrlich etwas ganz anderes wie Urlaub machen.

Ein Reisender und ein Tourist haben wenig gemeinsam. Slow Travel bedeutet die Reise an sich wieder den Mittelpunkt zu stellen und nicht nur den Zielort. Auf einer Zugreise erlebt man die Übergänge einer Landschaft, man wird Teil dieser Veränderung und überspringt sie nicht wie bei einer Flugreise.

Kieran nimmt uns durch seine Schilderungen mit auf diese Reisen. Ob es das Entdecken zu Fuß der eigenen Umgebung ist, wozu man sich bis jetzt nie die Zeit genommen hat oder die andere Welt der Fernzüge. Die einen sanft durch die Nacht bringen.

Statt eines Reiseführers rät uns Kieran Bücher zur Hand zu nehmen, die mit der Stadt zu tun haben, in der man sich aufhält. Die uns die Geschichte der Menschen und Bauwerke erzählen. Literatur, die in einer Stadt spielt verbindet aus auf eine viel tiefere Art mit ihr. Wir entdecken Ecken und Winkel die in keinem Reiseführer geschrieben stehen.

Die Reisegeschichten, die sich durch das Buch ziehen, wecken die Lust darauf selbst los zuziehen und sich die Welt auf diese langsame Art zu eigen zu machen.

Abgerundet wird das Buch durch höchst interessante Ausflüge in die Gehirnforschung und Psychologie durch Zitate aus verschiedenen Werken. Man bekommt daher gleich wunderbare Tipps für Bücher, die sich als Reiselektüre eignen.

Für mich ist Slow Travel absolut empfehlenswert!
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am 19. August 2016
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Mithilfe kleiner Geschichten (von ihm aber auch von anderen Slow Travelern erlebt) erklärt der Autor, was er unter langsamen Reisen versteht und warum er es als die bessere Art des Reisens erachtet. Zusätzlich gibt er noch viele interessante Informationen über die Wahrnehmung des Menschen und generell über die Funktionsweise des Gehirns, die einem zeigen, welche positiven Auswirkungen das langsame Reisen hat.

Aber Achtung: wer eine Anleitung im klassischen Sinne sucht wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht sehr glücklich sein.
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am 4. September 2015
Öffnet Augen.
Es werden nette Anekdoten erzählt und interessante Gedanken aufgeführt.

Dieses Buch macht auf jeden Fall Lust auf das Reisen.
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