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am 19. Dezember 2013
"Schutt: Dieses schmuddelige triste Grau in der hintersten Ecke deiner Stadt."
Spätestens mit diesem Satz hatte Peter Pitsch meine Aufmerksamkeit ganz und gar für sein neuestes Werk gewonnen.
Pitschs digitale Malereien hatten mich schon bei seinem ersten Kunstband "Sixty six" eingefangen. Hier, im Folgeband, gewinnen die Bilder eine weitere Dimension: Durch die Kombination mit Prosa- und lyrischen Texten, die für sich schon wieder ein eigenes Kunstwerk darstellen, erweitert Pitsch für den Leser und Betrachter die Tiefenwirkung seines Werkes. Worte und Bilder, die unter die Haut gehen und die für sich allein stehen könnten, wirken zusammen auf eine subtile, manchmal verstörende, stets tief berührende Weise.

Dem Autor gelingt es auf einzigartige Weise, seine Gedankenwelt zu visualisieren. Einblicke in eine ästhetische Erotik, nachhaltige Gesellschaftskritik, das Eintauchen in Pitschs kafkaeske Welt mit fremdartig, fantastisch und teils grotesk anmutender Umgebung - die Reise durch diesen Bildband hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt und nicht mehr losgelassen, bis ich auch dem letzten Bild und dem letzten Text die angemessene Beachtung gezollt hatte.

Der Bildband hat viele Facetten, die sich beim ersten Lesen nicht in der Gänze erfassen lassen. Zu vielfältig und zu überwältigend sind die Eindrücke, die auf den Leser einstürmen. Inzwischen habe ich das Werk viele Male in die Hand genommen, um immer wieder von neuen Besonderheiten gefangengenommen zu werden. Peter Pitsch hat ein erneutes Meisterwerk vorgelegt, mit dem er sich selbst und der Vielschichtigkeit seiner Arbeit ganz und gar treu bleibt.
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am 7. März 2014
Man betrachtet das Motiv - völlig unbefangen, wie es scheint. Halt! War da eine Bewegung? Nein, nur eine Halluzination. Oder doch? Was passiert hier? Erst zaghaft und unscheinbar, dann aufdringlich, fast brüllend, bewegt sich der Inhalt des Bildes in Verbindung mit seiner Botschaft auf die eigene Psyche zu, stellt gnadenlos eine Verbindung mit den eigenen unergründlichen Gehirnwindungen her. Und schon ist man gefangen ... gefangen in den farbigen Abgründen der Seele des Künstlers.

Bei dieser Beschreibung handelt es sich keineswegs um die Programmvorschau zur "Galerie des Grauens", sondern um Empfindungen, die der neueste Bildband von Peter Pitsch hervorrufen kann. Der Grafiker und Schriftsteller präsentiert sein Werk "Sixty Seven", das eine gelungene Fortsetzung seines Vorgängers "Sixtysix" darstellt. Die mysteriös anmutenden Grafiken können, nicht zuletzt in Verbindung mit den ihnen beigestellten Prosaminiaturen, auf sensible Gemüter durchaus verstörend wirken, denn durch die befremdlichen Darstellungen so mancher Alltäglichkeiten öffnen sie unter Umständen Areale des eigenen Unterbewusstseins, die nicht ohne Grund schwer zugänglich sind.

Vertieft man sich in die Details der einzenen Bilder, so fühlt man sich fast an die Wirkung der Brillen aus John Carpenters Film "Sie leben" erinnert, welche die Welt in ihrem wahren Charakter zeigen. Einzelne Grafiken, wie z. B. "Die Stadt" können einem bei längerem Hinsehen in der Tat das Gruseln lehren. Insgesamt wirken die Werke wie eine Mischung aus Foto und buntem Graffiti, und wie bei Pitschs erstem Bildband "Sixtysix" kommt man um Assoziationen zu Künstlerlegende Andy Warhol kaum herum.

Wie auch in seinen Schriftwerken übt der Künstler auch hier wieder in zum Teil frivoler und schonungsloser Weise Kritik an dem wie eine Leiche im Fluss treibenden Gesellschaftshirn. Dabei mimt er selbst den Protagonisten im Spiegel, der jedoch am Ende als Poes "Hopp-Frosch" aus dem eigenen Rahmen tritt, um voller Inbrunst verkünden zu können: "Schaut nur, wie ihr leidet; Wer nicht hören will, muss fühlen! Denn die logische und unweigerliche Konsequenz von 66 ist 67!"
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