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am 24. August 2012
Der Autor Dr. Michael Blume ist in der seriösen Ufo-Phänomen-Forschung kein Unbekannter. Als Religionswissenschaftler beschäftigt er sich schon seit Jahren mit dem Thema Ufo-Glaube und hat hierzu bereits referiert.
Sein neues eBook Sind wir allein im All?" ist die logische Fortsetzung seiner bisherigen Arbeit am Thema, welche für die seriöse Ufo-Phänomen-Forschung immens wichtig ist. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Ufo-Thema bleibt nahezu den von Dr. Blume so genannten Bürgerwissenschaftlern" vorbehalten. Laienforscher, die sich in ihrer Freizeit dem Thema annehmen. Wissenschaftler tun sich leider noch immer schwer damit, sich dem Thema aus ihrer jeweiligen Disziplin heraus anzunehmen. Zu groß sind die Vorbehalte und zu klein oft die Kenntnis davon, dass es neben den tatsächlichen Ufo-Fantasten auch Menschen gibt, die sich kritisch und sachlich-fundiert mit dem Thema auseinandersetzen und seit Jahrzehnten ein Datenmaterial angehäuft haben, welches von der Wissenschaft nun sorgfältig auszuwerten gilt. Dr. Blume hat dies nun aus seiner Warte als Religionswissenschaftler heraus getan.
Das vorliegende eBook beschränkt sich dabei aber nicht alleine nur auf das Ufo-Thema, sondern streift ebenso thematisch ähnliche Gebiete wie die Prä-Astronautik (Theorie, wonach Außerirdische die Menschen bereits seit Jahrtausenden besuchen und ihre Spuren z.B. in Form von Bauten und Wandmalereien hinterließen) und die Astrologie. Herr Dr. Blume gibt einen tollen Überblick über die Entwicklung des Glaubens von unseren ersten Vorfahren über die den Hexenglauben des Mittelalters bis hin zur aufkommenden Science-Fiction, die sich in manchen Kreisen ebenfalls als religiöse Glaubensform manifestierte. Anhand ufo-geschichtlicher Meilensteine wie das Aufkommen der ersten Kontaktler in den 1950er Jahren, die ersten Ufo-Entführungen in den 1970ern und den Men in Black"-Erzählungen der 1990er Jahre beschreibt Dr. Blume sehr interessant die Weiterentwicklung des Ufo-Glaubens und ihre Eigendynamik.
Das eBook liefert für wenig Geld qualitativ hochwertigen Inhalt, von dem sich die seriöse Ufo-Phänomen-Forschung gerne noch mehr erhofft. Dr. Blume hat zum einen erkannt, dass das Ufo-Thema durchaus einen Anreiz für eine wissenschaftliche Beschäftigung liefern kann und zum anderen gezeigt, dass auch eine seriöse Auseinandersetzung zu einem spannenden Ergebnis führen kann. Dieses eBook ist der Beweis.
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am 14. Januar 2013
Dieses Buch hat mir eine rationale Sicht auf die UFO-/Alien-Problematik eröffnet. Auch wenn mich der Einstieg - die Erläuterung der sozialen und rationalen Kognitionen (Wahrnehmungen) - stark forderte bzw. meine Erwartung zunächst enttäuschte, war gerade diese Anfangssequenz der Schlüssel zum Verständnis dieser komplexen Thematik. Interessant ist dieses Werk vor allem deshalb, weil es wie ein Kompendium religiöse, wissenschaftliche und pseudowissenschaftliche Werke als auch Filme, Romane, Statistiken und Befragungen zu diesem Problem aufführt und analysiert.

Dem Leser entfaltet sich ein evolutionäres Panoptikum von der Sehnsucht und der Suche nach den Anderen - ein Werk, das einen Bogen spannt von den ersten Sternbeobachtungen des Steinzeitmenschen, über die biblischen Überlieferungen von Begegnungen mit Himmelswesen" bis hin zum modernen SETI-Projekt.

Fazit: Das UFO-Phänomen ist entzaubert - aber die moderne Suche nach den Anderen hat längst begonnen, und Sie selbst können dabei helfen. Wie - auch dies verrät Ihnen der Autor Dr. Michael Blume.
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am 9. Dezember 2012
In der Einleitung gibt der Autor einen Überblick über die Probleme mit verschiedenen Fakten. Die Verlinkung von Begriffen kann bei Bedarf genutzt werden, da nicht Alle alle verwendeten Begriffe/Fremdwörter kennen. Die Ausführungen zu Horoskopen kann ich nur unterstützen.

Der Hauptteil des Buches befasst sich damit, die zahlreich angeführte Literatur so auszuwerten, dass es Besucher auf der Erde nicht gab, nicht gegeben haben kann – das schließt natürlich mögliche Flugobjekte ein!
Die Schlussfolgerungen im Buch lesen sich dann so: Die Wissenschaft hat „...keinerlei seriöse Anhaltspunkte etwa für frühere Alien-Hochtechnologien gefunden.“ Und: „...dass sich keine wissenschaftlich überprüfbaren Kontakte mit Außerirdischen nachweisen ließen.“ Das halte ich eher für eine wissenschaftskonforme Schutzbehauptung - dem möchte ich hier mit konkreten Beispielen gegensteuern.

Die in über 70.000 sumerischen Keilschriften überlieferte Literatur gilt für den Autor im Blog als „Sumer-Ufo-Spam“. Aus 170 Jahren Forschung in Mesopotamien gibt es im Buch keine Hinweise.
Wir sollten eine überlieferte Königsliste nicht vergessen, wo u. a. 8 Könige auf der Erde angeführt werden, die 241.200 Jahre regierten - unter Wikipedia: Sumerian King List. Diese Zahl ist durch 3600 teilbar, der Zeit des Nibiru in Jahren für einen Sonnenumlauf. Auf Google gibt es unter Nibiru eine vollständig erhaltene Keilschrifttafel.

Wenn es um Leben im All geht, zitiert Dr. Blume den US-amerikanischen Physiker Frank J. Tipler: „Wir sind nicht nur die erste intelligente Spezies in der Galaxis – wir sind auch die einzige im ganzen Universum.“ Prof. Lesch in einem Interview vom mehrfach zitierten H. Zaun 2001, grundsätzlich ist er: "...davon überzeugt, dass das Leben auf der Erde seinen Anfang genommen hat und nicht anderswo." Weiter heißt es: "Mein persönliches Resümee ist, dass in den Tiefen des Alls auf fernen Planeten zwar jede Menge grüner Schleim vorhanden ist, aber eben kein Leben." Prof. Lesch hat seine Studien vertieft und kommt in der ZDF-Dokumentation „Außerirdische – Mythos und Wirklichkeit“ auf die Frage: „Doch existieren die fremden Wesen wirklich?“ - zum Schluss und antwortet nachdenklich: „Ja, es gibt sie, es gibt sie – und wir werden sie finden!“ Dazu kann ich nur sagen: Sie haben uns schon vor Jahrtausenden gefunden!
Prof. Kippenhahn stellt zum Leben auf der Erde die weise Frage „Begann es überhaupt auf der Erde?“ - in „Die Psychologie der Außerirdischen“, AH 5/2006.

Der Autor fand auch die folgenden Meinung des Radioastronom John Ball 1973 zu hoch entwickelten Zivilisationen: „Vielleicht sind wir für sie nur ein unbedeutender Eintrag in einer Tabelle der bewohnten galaktischen Regionen.“ Oder haben sie uns „...einfach unter Naturschutz gestellt...“?
Sinngemäß wird die gute Frage gestellt, wie würden wir uns als Besucher mögen? Denken wir an die Landung der Spanier in Amerika und die vielen Kriege, die immer noch geführt werden!
Der Autor Dr. Blume stellt allerdings auch fest, dass ein Nichtbesuch der Erde nicht bedeutet, dass es keine Außerirdischen in den Fernen des Alls geben kann.

Dr. Blume und Anti-UFO-Gläubige behaupten: „Abertausende UFO-Sichtungen ergaben nicht einen einzigen, unzweifelhaften Befund...“ Dann frage ich mich doch, warum der Astronaut Dr. Walter im RTL-FS-Interview der Sendung UFO-2000 im Februar 2000 sagte, die Wissenschaft möge sich doch dem Ufo-Phänomen widmen, was mir W. Walter bestätigte!
Im Heft Kontakt „Der Tag, an dem die Erde stillsteht“ AH 5/2006 räumt der Autor Dr. S. Shostak ein: „Ufo-Sichtungen gibt es jetzt seit einem halben Jahrhundert...“ Weitere Bestätigungen sind im Buch UFOs - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen.

Der Religionswissenschaftler schreibt von „...religionsgeschichtlich gut beobachtbaren Pfaden.“ Ehe es Gott gab, gab es eine Vielzahl überlieferter Götter. Je nach Land hatten sie landestypische Namen. Dazu brauchen wir nur einen Blick in die sumerisch/babylonischen Epen werfen.
Bei Prof. Kramer heißt es in seinem Buch Geschichte beginnt mit Sumer Kapitel 10 Landwirtschaft: „... dass die hier formulierten Regeln nicht von dem Vater des Bauern stammen, sondern von dem Gotte Ninurta, dem „wahren Ackermann“ und Sohn der führenden Gottheit Enlil.“
Die früheren Übersetzer hatten sich mal geeinigt, die Begriffe Anunnaki (die, die vom Himmel kamen) und Dingir (die Herren der Fluggeräten) als Götter zu bezeichnen – und damit waren klare Grundlagen für die Mythen gelegt.

Im Buch heißt es: dass der „Thronwagen Gottes“... von heutigen UFO-Glaubenden als Landung eines Raumschiffes gelesen wird. Bereits 1898 baute der amerikanischen Ingenieur und „Reverend Burrell Cannon“ - unter Goggle - noch vor den Gebr. Wright - ein Fluggerät nach Ezechiel.
Der NASA-Wissenschaftler und Konstrukteur in Sachen Fluggeräte J. F. Blumrich rekonstruierte mit seinen Fachkenntnissen den „Thronwagen Gottes“: „Da tat sich der Himmel auf. Die Begegnung des Propheten Ezechiel mit außerirdischer Intelligenz.“, Econ 1973.
Die Arbeiten des Dr. Heisers „Sitchin is wrong“ werden vom Religionswissenschaftler positiv dargestellt – hier sind aber Fehler drin, vgl. entsprechenden Blog von Dr. Blume.
In einer amerikanischen FS-Serie „Ancient Aliens“ für History Channel werden die Arbeiten von E. v. Däniken und Z. Sitchin – beide werden im Buch erwähnt – im Februar 2013 in der 4. Staffel mit der 60. Folge abgedreht. Wissenschaftler erläutern und diskutieren die Ergebnisse, auch die von J. F. Blumrich und die der Rekonstruktion des Tempels vom deutschen Ingenieur H. H. Beier: „Kronzeuge Ezechiel. Sein Bericht - sein Tempel - seine Raumschiffe.“.

Dr. Blume hält das Zurückdrängen engagierter Bürgerwissenschaftler aus immer mehr Forschungsbereichen für einen schweren Fehler. Der Praxis nach ist also Mesopotamien/Sumer kein Forschungsbereich.
Es stellt sich die Frage: Wer wird als Bürgerwissenschaftler anerkannt? Wer ist Wissenschaftler? Dazu stellte Dr. Blume in einem Blog auch „...Bezüge auf die sumerischen Keilschrifttafeln...“ her: „Seit Jahrzehnten wird an und mit diesen intensiv geforscht und ich kenne keinen ernsthaften Kollegen bzw. keine Kollegin, die die Funde als Belege für außerirdischen Kontakt werten würde.“ Dürfen sie denn – oder schadet es (noch) der Karriere?
Dr. Burgard hat das Werk der Tochter König Sargons und doppelt hohen Priesterin Encheduanna - Geheime Offenbarungen: Oberflächlich als Tempelhymnen bezeichnete 4.300 Jahre alte Berichte einer sumerischen Priesterfürstin über ... Originaltitel "Bewunderswert aufragend ..." neu übersetzt. Hier geht es vor um 4300 Jahren um Raketen der Dingir und der Menschen, die die Raketen warteten und den Treibstoff aus einheimischen Rohstoffen dazu herstellten.

In Das Gilgamesch-Epos - Prof. Maul - haben wir eine um 13.000 Jahre alte Geschichte zur Sintflut. Mit einer dieser 12 Tafeln hatte der britische Banknoten-Stempelschneider G. Smith als Hobby-Wissenschaftler (Bürgerwissenschaftler) seine Karriere als Übersetzer der Keilschrifttafeln begonnen und der zuständigen Wissenschaft erklärt, wie diese Schriftzeichen zu übersetzen sind! Er fand bei einer Grabung vor Ort (Ninive) in der Bibliothek des Königs Assurbanipal (über 25.000 Tafeln) sogar das ihm noch fehlende Stück zur Sintflutgeschichte.
Der Held der Sintflut König Ziusudra/Noah sprach mit König Gilgamesch etwa 10.000 Jahre nach den Sintflut. Gott/Dingir Enlil hatte ihm und seiner Frau damals das lange Leben der Götter geschenkt, was man dem König Gilgamesch verwehrte.
Zum Buch passt das Shakespeare-Zitat aus Hamlet: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erden, als Eure Schulweisheit sich erträumt“.
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am 26. September 2012
Der Autor schreibt romanhaft kurzweilig und mit Bildern aufgelockert, wie die Menschen in Deutschland und anderen Ländern über die Außerirdischen denken, wie sie sich ihr Aussehen vorstellen und wie sich das Bild der Aliens im Laufe der Zeit verändert hat.
Wo kommen Begriffe wie fliegende Untertassen oder UFO her? Was ist SETI? Wie sehen Theologen, Philosophen und Wissenschaftler die Alienproblematik? Kommen sie bald? Oder waren sie schon da?
Mich hat das Buch sehr unterhalten und mir neues Wissen vermittelt.
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am 6. Juni 2015
Der Autor ist bekannt, hat einen SciBlog, wo er überaus fleißig schreibend tätig ist; hält des weiteren so manchen Vortrag, schreibt überdies (sehr) viel und diffamiert - AUCH - des übrigen viele Grenzwissenschaftler subtil, so dass es nicht allzu schnell auffällt, in seinem Blog, die nicht seine Thesen teilen. Und hinzu kommt, das er überhaupt keinerlei Vorstellung oder Ahnung und überhaupt Kenntnis von dem gesamten Ufo-Phänomen hat. Dieser Mensch ist grundsätzlich nicht in der Lage sich von seinem monotheistischen Illusionen zu trennen; denn den Glauben, um welchen es Hr. Dr. Blume in "Wahrheit" geht, nimmt ohnehin kein Mensch mehr ernst. Aber das er dermaßen und unglaublich "arrogant", "herablassend", "oberflächlich", "nichtssagend" und mit einer dazu-ideologisch geprägten Brille, 110 Seiten lang über die Ufo-Thematik, Außerirdische (Allgemein) sowie überhaupt über die Paläo-SETI-Theorie schreibt, ist...fatalerweise: INTOLERANT und verklärt mehr, als das es etwas - nützliches erklärt. Eine offen gesprochene Bankrotterklärung eines möchte-gern Wissenschaftlers. Obendrein ist die gängige sowie bekannte und vergleichende Religionswissenschaft keine echte Wissenschaft, sondern Pseudowissenschaft im ganz großen Stil; auch völlig gleich, was wer auch immer meint gegen die UFO-Thematik oder Außerirdische, meint besser zu wissen. Religionswissenschaft ist ähnlich der jener verwirrenden Theologie. Auch welchen Gründen auch immer die physikalischen Gesetze so und nicht anders sind, jedenfalls steht außer Zweifel, daß das Weltall so angelegt ist, daß die (gemessen an menschlichen Maßstäben) massenhafte Erzeugung von Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff eine zwangsläufige Folge der Lebenszyklen der Sterne ist und daß sich zwangsläufig um Sterne wie die Sonne Planeten wie die Erde bilden, die durch den Einschlag von Kometen mit komplexen organischen Molekülen, die ursprünglich aus interstellaren Wolken stammen, angereichert werden. Wir bestehen aus Sternenstaub, weil wir eine natürliche Folge der Existenz von Sternen sind, und wenn man sich dies klarmacht, dann kann man eigentlich nicht mehr glauben, daß wir allein im Weltall sind - und damit einzigartig.

Die Argumente, welche hier im Buch vorgebracht wurden, sind nicht ernstzunehmen, denn alles, was hier geschrieben wurde spiegelt lediglich das eigene, sehr spezielle Weltbild des völlig überschätzten Dr. Blume`s wieder. Die Vorbehalte, die er gegen alles bezüglich der Paläo-SETI-Theorie hegt, sind persönlicher Natur. Wissenschaftler suchen im All seit langem nach Belegen für Wasser, in dem sich Mikroben oder anderes Leben entwickeln könnte. Fündig wurden sie nicht nur auf Ganymed, sondern auf einer ganzen Reihe von Monden des Jupiter (Europa) und des Saturn (Titan). Auf dem Mond Enceladus könnte es sogar heiße Quellen geben, wie Wissenschaftler erst diese Woche berichteten. "Das Sonnensystem sieht inzwischen ziemlich feucht aus", sagte Jim Green, Nasa-Direktor für Planetenkunde.

Und dem Autor scheint bei seiner süffisanten Reportage entgangen zu sein, das es wohl weit über 100 Mrd. andere Galaxien im unermesslich gewaltigen Universum zu geben scheint.

Der Physiker Prof. David Bohm schreibt 1983: "Es ist also so, daß wir die Fakten schaffen, beginnend mit einer unmittelbaren Wahrnehmung entwickeln wir ein Faktum, indem wir ihm Ordnung, Form und Struktur verleihen. In der klassischen Physik wird ein Faktum im Sinne der Ordnung planetarischer Umalufbahnen - gemacht. In der allgeminen Relativitätstheorie wird ein Faktum im Sinne der Ordnung der Riemannschen Geometrie - gemacht....In der Quantentheorie wird ein Faktum im Sinne der Ordnung von Energieebenen, Quantenzahlen, Symmetriegruppen usw. gemacht." Wirklichkeit "ist" nicht, sie entsteht, erst in dem Moment, in dem wir beobachtete Vorgänge in die uns geläufigen Schemata einordnen: in der Physik, in der Biologie, wo auch immer. Tatsächlich sind es nur Erscheinungen, die wir wahrnehmen und die wir als Fakten bezeichnen, wenn sie in das bestehende Weltbild zu integrieren sind - und "pseudowissenschaftlichen Unsinn", wenn das nicht möglich ist

So wurde die Existenz von Sonnenflecken, die Galileo Galilei als erster durch sein Fernrohr entdeckt hatte, von der damals maßgeblichen wissenschaftlichen Institution, der römischen Kirche, ignoriert und als "Seehstörung" deklariert, weil sie mit den allgemein gültigen Dogmen nicht in Einklang zu bringen waren. Trotzdem existierten sie. In gleicher Weise wurde die Kugelgestalt der Erde geleugnet, wurde bestritten, daß Meteorite aus dem Weltraum auf unseren Planeten fallen ("weil es, wie jedermann weiß, im Himmel keine Steine gibt"), war die Annahme, die Lebensgeschichte könne auch durch Katastrophen kosmischen Ursprungs beeinflußt worden sein, noch bis in die beginnenden achtziger Jahre unseres Jahrhunderts ein "Hirngespinst"

Heute wissen wir es besser.

Aber LERNEN wir auch daraus? Kaum. Solange wir keine THEORIE für bestimmte Erscheinungen haben, verbannen wir sie in die nebulöse Grauzone unsinniger, unwichtiger und einer wissenschaftlichen Erforschung unwürdiger Randphänomene, die eigentlich nur störend wirken und mit denen man sich als "seriöser Forscher" nicht abgibt. Die scientific community (die wissenschaftliche Gemeinschaft) läßt weltweit durch "anerkannte Wissenschaftler" verkünden, was Fakten sind und was nicht. Ohne es zu bemerken, haben diese Propagandisten des "wahren Glaubens" jene scheinheiligen Vertreter kirchlicher Allwissenheit abgelöst, die jahrhundertelang zuvor unter dem Deckmantel christlich-verwirrender-und dazu in patriarchaler Manier- Missionsauftrags das Licht des Wissens verdunkelten. Heute sind es keine Bischöfe der Inquisition mehr, die hunderttausendfach den Schuldspruch der Ketzerei mit vom Blute Unschuldiger triefenden Federkielen unterzeichnen, heute sind es die auf ihre "Seriosität", auf ihren "Skeptizismus", so bedachten öffentlichen Speerspitzen der "rationalen Weltsicht".

Sie lassen nicht mehr auf dem Scheiterhaufen verbrennen, köpfen, hängen und vierteilen. Aber die subtile Weise, in der sie moderne Ketzer mundtot zu machen versuchen und jene die Erfahrungen vorzuweisen haben, die jenseits ihrer eigenen beschränkten Horizonte der Erkenntnis liegen, mit dem Bann belegen, steht dem in seiner Wirkung kaum nach.

Dr. Blume ist ein sogenannter Zetetiker, was das komplexe Ufo-Phänomen betrifft. Ich wette, das dieser Herr sich nie auch nur einmal ansatzweise mit den diversen Hintergründe des Phänomens befasst hat, und selbst wenn..., ja sodann nur mit entsprechenden Abweisungen,, denn: Kann nicht sein, was nicht sein darf!

Unterstützt werden sie auf dem uns interessierenden Sektor des UFO-Phänomens von einigen "UFO-Zetetikern" oder "UFO-Nehilisten", deren selbstgewählte Lebensaufgabe in der beständigen Dementierung besteht: Es gibt keine UFO`s, es gibt keine Außerirdischen, es gibt keine Entführungen. Da dies als ein Faktum gilt (bzw. von der scientific community zu einem Faktum stillisiert wurde), MÜSSEN in jedem Fall andere Erklärungen gefunden werden. Gewissermaßen standardmäßig werden daher wechselweise Wetterballone, Laserstrahl- und andere Lichtmaschinen (z.B. sogenannten Sky Tracker), Solarzeppeline, die Venus, der Jupiter und - wenn das alles nichts mehr hilft - Lug und Betrug aus der Schublade alleinseligmachender Weltbilderhaltungsnormen gezogen

Mich würde einmal interessieren, welche tiefenpsychologisch ergründbaren Ursachen bei diesen selbstgekrönten Häuptern eines majestätischen Skeptizismus dazu geführt haben, Tag für Tag und Nacht für Nacht nichts anderes zu tun, als UFO-Fälle "aufzuklären", das heißt, mit erstaunlicher Gleichförmigkeit zu simplifizieren, zu generalisieren und vor allem zu negieren. Ich kann gut verstehen, wenn sich jemand FÜR etwas einsetzt, FÜR etwas engagiert. Aber welches Motiv treibt einen Menschen dazu, sein Leben dem Einsatz GEGEN etwas zu widmen? Welchen Sinn sehen diese Jünger ihres Herrn, der etablierten Wissenschaft, in ihrem Tun? Die monotone, immer wieder mit dem Brustton der Überzeugung vorgetragene Antwort lautet, mit ihr "aufklärerischen" Tätigkeit all jene, die nicht dem blinden Skeptizismus moderner Weltsicht verfallen sind, vor den furchtbaren Irrungen und Wirrungen ihres pseudowissenschaftlichen Aberglaubens erretten zu müssen. Dafür opfern sie in selbstloser Weise nicht nur ihre gesamte Freizeit, sondern setzen zum Teil auch nicht unerhebliche eigene finanzielle Mittel ein, ja, sie nehmen es auf sich, von "unwissenden" Schar der "UFO-Gläubigen" kritisiert zu und angegriffen zu werden. Sie gleichen in diesem märtyrerhaften Gebaren jenen mittelalterlichen Flagellanten-Bruderschaften, die, sich selbst kasteiend, durch die Lande zogen, um die armen Seelen der vom wahren Glauben abgefallenen den ewigen Qualen der Hölle zu entreißen. Wirklich löblich. Nur leben wir nicht mehr im Mittelalter.

Unsere Gesellschaftsordnung erlaubt uns, das für wahr und richtig zu erachten, was wir uns selbst erarbeitet, vor allem, was wir selbst gesehen und erlebt haben. Wir benötigen dafür weder die Allwissenheit verheißenden Kommentare der scientific community noch jene ihrer unkritischen Nachplapperer die ihnen in blinder Gefolgschaft hinterdreinrennen

Sie verwenden die gleichen Argumente, die man vor knapp fünfhunderten Jahren benutzte, um Sonnenflecken als Sehstörungen zu klassifizieren oder um, entgegen allen anderslautenden Indizien, den Glauben an die Scheibengestalt der Erde aufrechtzuerhalten. In regelrechten Organisationen zusammengeschlossen, sind die Skeptiker in Wahrheit ideologische Einbahnstraßen-Fundamentalisten, die sich "wie Paraoniker skurrile und phantasievolle Systeme ausdenken", um dieses dann als "gegeben" bezeichnen zu können, wie Robert Anton Wilson es treffend schrieb. Ich möchte mit von derartigen Vertretern des völlig unkritischen Glaubens an die Allmacht menschlicher Verdrängungsmechanismen nicht vorschreiben lassen, wen oder was ich gesehen oder mit wem oder was ich konfrontiert worden bin
Es wird Zeit, daß wir uns die Erscheinungen anschauen, statt weiterhin "Fakten" zu erfinden, um sie im Weltbild unserer Ignoranz auf den Thron machtvoller Defikation zu setzen.

Natürlich ist die Erde weder in Nutzungszonen unterschiedlicher Fremdwesen aus dem All aufgeteilt (die uns, wenn wir richtig hinschauen, eigentlich gar nicht so fremd anmuten), noch sind all jene, die sie beobachten, verrückt oder in Besitz überagendr Erfindungsgabe. Der Grund ist ein ganz anderer: es wird nur das gesehen, wovon WIR SELBST GLAUBEN, ES SOLLTE GESEHEN WERDEN! Jene Intelligenz, die hinter dem Phänomen steht, paßt sich unseren jeweiligen Vorstellungen an. Das ist es, was ich als "Mimkry-Verhalten", als "Mimikry-Hypothese" in die Diskussion um extraterrestrische Besuche auf unserer Erde eingeführt habe. Und an kaum einem anderem Beispiel läßt sich dieses Verhalten so deutlich aufzeigen wie im Wandel des äußeren Erscheinungsbildes der "Anderen". Ich möchte fast wetten, daß noch kaum jemand diese "Anderen" jemals wirklich zu Gesicht bekommen hat. Von ganz wenigen Ausnahmen einmal abgesehen. Was uns gezeigt wird, ist ein Spiegelbild unserer selbst und ist die Maske hinter der "Sie" sich verbergen.

Und es wird Zeit, daß wir den Mut finden, wenigstens hinter die Ränder dieser Maske zu schauen. denn dort erwartet uns nichts anderes als das größte Abenteuer, das man sich vorstellen kann: das Abenteuer des Seins, das Abenteuer des Lebens....

Natürlich ist es ein beliebtes Argument der sogenannten "Ufo-Skeptiker" (z.T. in kleinen Grüppchen organisierte Anti-Ufo-Gläubige, deren Freizeitgestaltung sich im wesentlichen darauf beschränkt, mit allen mehr oder weniger nützlichen und allen mehr oder weniger zutreffenden Argumenten das Ufo-Phänomen aus der Welt schaffen zu wollen), UFO-Entführungsberichte seien in Wirklichkeit nur bewußt oder unbewußt produzierte Kopien irgendwelcher Science-fiction-Filme oder Romane, die der betroffene irgendwann einmal gesehen oder gelesen hat

Aber das in Wahrheit ein ziemlich billiges Argument. Wenn dem tatsächlich so wäre, bliebe zu fragen, warum dann bei Entführungen "nicht beständig "ET`s" aus Steven Spielbergs gleichnamigen Film erscheinen. Meines Wissens ist dies nicht ein einziges Mal geschehen. Oder warum nicht fortlaufend maskierte Gestalten vom "Darth-Vader-Typ zeigen, der im "Krieg der Sterne" von George Lucas als der obligatorische Bösewicht auftaucht? Warum gibt es keine Beschreibungen eines landenden "Enterprise"-Äquivalents oder bei uns in Deutschland eines "Raumschiffs Orion"? Warum kommen nicht die "bösen Zylonen" aus "Kampfstern Galaktika" oder wenigstens die "Ewoks vom Planeten Endor"? Warum hat noch nie ein einziger Entführter an Bord eines solchen Schiffes Reißaus vor einem teuflischen "Alien" genommen?
Ganz einfach: Weil diese simple Scence-fciton-Hypothese (wenn es denn überhaupt eine ist) die komplexen Vorgänge bei einer Entführung nicht erklären kann. Vor allem kann sie nicht erklären, warum all die ANDEREN Elemente der Science-fiction, die sich Autoren seit Jahrzehnten in immer blühenderen Phantasien ausgedacht haben, bei den Entführungen NICHT in Erscheinung treten. Und häufig ist genau das Gegenteil von dem der Fall, was Ufo-Skeptiker behaupten. Die "Entführten", sehen nicht irgendwann einen Science-fiction- oder Entführungs-Film und erleben dann ihre eigene "Enführung", sondern andersherum: Sie sehen einen Film, der Elemente einer solchen Entführung zeigt, und erinnern sich daraufhin an eigene Erlebnisse, an Gedächtnisfragmente, die durch diese Konfrontationen mit dem Vergessenen aktiviert wurden.

Der Autor hat von gängiger und dazu seriöser Forschung im Bereich der Paläo-SETI oder der komplexen Ufo-Thematik keinen blassen Schimmer; das alles ist oberflächlich und dient nur zur Zementierung der Meinung des Autors
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am 1. Oktober 2012
Das Buch bietet eine gute Übersicht über die Geschichte des UFO-Glaubens und die verschiedenen Facetten der jahrtausendealten Frage, ob es außerirdisches Leben gibt.

Besonders begrüßenswert finde ich, dass der Autor als Universtitätsprofessor mit öffentlichen Vorträgen und Debatten zur UFO-Frage dazu beiträgt, dass dieses Thema wissenschaftlich angegangen wird.

Das ist auch einer der wichtigsten Unterschiede zwischen diesem Buch und vielen anderen Veröffentlichungen zum Thema außerirdisches Leben: Es wird vollkommen sachlich und wissenschaftlich an die Sache herangegangen.
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