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Sin After Sin Original Recording Remastered

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Produktinformation

  • Audio CD (21. September 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Columbia
  • ASIN: B00005OM5H
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Top-Kundenrezensionen

Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 31. Januar 2011
Format: Audio CD
Auf ,Sin After Sin' schwangen sich die Priester zum ersten Mal zu einer musikalischen Höchstleistung auf - wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der (leider nur einmaligen) Mitgliedschaft eines gewissen Simon Phillips an den drums. Die songs hier sind absolut exakt und auf den Punkt gespielt.

Bereits der opener ,Sinner' ist beeindruckend und schon echter Metal. Neben einem extrem einfallsreichen Gitarrenpart in der Mitte des songs (fast prog-mäßig), glänzt dieser track durch Tempo, Härte und auch durch die harmony-Gitarrenparts.

,Diamonds And Rust' mit seinen reitenden Gitarren ist zwar ,nur' Hardrock, aber trotzdem - aus einer Joan Baez Komposition so etwas rauszumeisseln ist mehr als bemerkenswert. Kompositorisch schwächelt der dritte song ,Starbreaker' zwar etwas, aber in puncto Härte gibt's auch hier nichts zu meckern - erinnert übrigens ein wenig an Thin Lizzy.

Großartig - weil für Priest recht ungewöhnlich ist dann die zartbittere Ballade ,Last Rose Of Summer', bei der Halford zeigt, daß er nicht nur großartig Schreien kann, sondern wirklich ein außergewöhnlich guter Sänger ist. Und trotz der fast versöhnlich klingenden Melodie schwingt etwas leicht Beunruhigendes in diesem song mit. Eine herrliche Gitarrenbegleitung hat er außerdem und er wäre auf einer Progrock Platte damals sicher auch nicht Fehl am Platz gewesen.

Auch Let Us Prey/Call For The Priest beginnt sehr progmäßig bevor es zu einem speedigen Metal-Stück (inkl. Double-Bass von Simon Phillips) wird. Rhythmisch extrem interessant ist der Beginn von ,Raw Deal' mit dem versetzten Schlagzeug Einsatz.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Judas Priest gehörten nie zu meinen absoluten Lieblingsbands. Iron Maiden oder Saxon fand ich musikalisch wesentlich stärker. Tja, und genau dieser Vergleich hinkt eben, weil Judas Priest nicht erst 1980 mit "British Steel" auf der Bildfläche erschienen, sondern bereits seit Mitte der Siebziger die Bühnen beackerten. 1977 erschien mit "Sin After Sin" ihr erstes Album bei einen Major-Label. Das ging seinerzeit völlig an mir vorbei. Judas wer? Höchste Zeit diese Lücke der Ignoranz zu schließen. Und was nur als Vervollständigung der Judas Priest-CD-Sammlung gedacht war, entpuppte sich als richtig gute Scheibe. Von Deep Purple-Bassist Roger Glover harmonisch produziert und von Simon Philipps gewohnt sensationell eingetrommelt überzeugt mich "Sin After Sin" durchgängig. Klar, den ganzen großen Hit-Hammer sucht man vergebens, das war dann späteren Alben vorbehalten. Aber mit "Sinner" hat man eine Supernummer am Start, die fast progressive Züge aufweist. Das Joan Baez-Cover "Diamonds And Rust" kommt auf der Live-Scheibe "Unleashed In The East" zwar knackiger rüber, ist aber immer noch absolut gelungen. Die übrigen, weniger bekannten Stücke pendeln allesamt zwischen gut und stark. Einen Ausfall gibt es nicht. Das Gitarrenspiel ist versiert und kreativ und Rob Halford war nie wieder so gut wie Ende der Siebziger. Einzig der Live-Bonustrack "Jawbreaker" sorgt für leichte Irritation. Das Stück wurde erst 1983 auf "Defenders Of The Faith" veröffentlicht. Es passt also nicht so richtig in den Kontext. Aber was soll's! Dafür ist es ja ein Bonus. Also eine richtig gute Scheibe, sie rangiert für mich in meiner Priest-Hitliste ziemlich weit oben.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Im Vergleich merkt man sofort dass beim dritten Album mehr Drive, mehr Tempo und eine druckvoller Produktion nach vorne preschen.

Das Tempo gegenüber dem Vorgänger Album zieht an, und das tut dem Album gut. Es findet sich mit Last Rose of Summer eine waschechte Ballade auf dem Album, die man so heute sicherlich nicht mehr von Judas Priest erwarten würde.

Aber im wesentlichen wird hier wie schon beschrieben ein Gang hoch geschaltet. Vor allem merkt man immer deutlicher wie stark der Sound aus der Kombination der beiden Gitarren und Rob Halfords einmaliger Stimme geprägt wird.

Anspieltipps: Sinner, Diamond and Rust, Dissident Aggressor.

Wem die Songs zusagen, kann sich ach bedenkenlos das Album ins Regal stellen!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Sinner" erschien erstmals 1977 in der unbeschadeten Formation: Rob Halford (Vocals), Glenn Tipton (Guitar), K.K. Downing (Guitar), Ian Hill (Bass) und zum letzten Mal Simon Phillips an den Drums. Produziert wurde von Roger Glover, der schon mit Deep Purple und Rainbow zusammengearbeitet hat.

"Sin After Sin" war nach dem legendären Zweitling die erste "richtige" Hard Rock Scheibe der Priester. Der musikalische, facettenreiche Opener "Sinner" und der unmittelbare Nachfolger "Diamonds and Rust" zählen heute noch zu Klassikern und werden auch immer wieder live gespielt. "Sinner" ist als Eröffnungssong gut gewählt, während mit "Diamonds and Rust" eine Coverversion vertreten ist. "Starbreaker" hat ein ziemlich hartes Intro, aber einen nichtssagenden Refrain. "Last Rose of Summer" ist balladesk gehalten und passt irgendwie nicht zu den Briten aus den Midlands, obwohl das Stück durchaus zu Gefallen weiß.

Mit "Let us Prey/Call for The Priest" steht ein doppeltiteliger Song am Start, bei dem Rob Halford seinen Falsett Gesang einsetzt. Heavy und flott geht dieser Parforceritt nahtlos in das starke "Raw Deal" über, das über einen feinen Rythmusteppich verfügt. "Here Come the Tears" hätte auch gut auf die Setlist des Vorgängers gepasst, was Rob Halfords Gesang am Anfang des Tracks betrifft.
"Dissident Aggressor" wurde Jahre später von der Band "Slayer" auf "Reign in Blood" gecovert, ohne allerdings die ursprüngliche Klasse dieses Songs zu erreichen.

Die Produktion war für das Jahr 1977 gut geraten. Man kann den Prozess zum Stil von Judas Priest sehr gut nachvollziehen.

Fazit: Erster "richtiger" Klassiker.....
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