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Silentium!

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Beispiel für die Behauptung, dass die Literatur zur Zeit am ehesten im Krimi zu finden ist. (Bayrischer Rundfunk)

Wolf Haas hat tintenschwarzen Humor und jenen Blick für die Abgründe der Spezies Mensch, wie sie nur in der Alpenrepublik sich auftun, weil da die Brutalität besonders hartnäckig in der Gemütlichkeit nistet. ‚Silentium!' führt den lebensklugen Wiener Privatdetektiv Brenner in ein Salzburger Knabeninternat, wo einst im Duschkeller befriedigte und inzwischen vertuschte Lust einen ehrwürdigen Bischofskandidaten um das ersehnte hohe Amt zu bringen droht. 23 Plastiktaschen mit zerstückelten Leichenteilen gefährden gar den Ruf der Festspielstadt. (WAZ)

Ein wahrhaft köstlicher Roman (ORF) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren und veröffentlichte 1996 mit «Auferstehung der Toten» den ersten der sieben Brenner-Krimis. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Literaturpreis der Stadt Wien und dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Wolf Haas lebt als freier Autor in Wien.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Du wirst es nicht glauben, aber wenn du "Silentium" von Wolf Haas gelesen hast, wirst du anfangen so zu reden und zu denken, wie er schreibt. Du wirst in so eine Art gedanklicher Hypnose oder Trance kommen und zweitens der Rhythmus und dass Zeitworte nicht mehr unbedingt nötig, du weißt schon. Thomas Bernhard, na ja, was die haarsträubend genaue Beschreibung Salzburgs betrifft und so, schon, aber sonst schon gar nicht.
Wenn du dann noch selber hinein und hinausgegangen, die Kirchen hinein und hinaus, so wie ich, Jungschar und Ministrant, dann Gnade Gott, da rinnts dir schon kalt den Rücken hinunter, als würdest du jetzt auch gleich vorkommen. Wie du schon bemerkt haben wirst, Anrede in der zweiten Person, sozusagen ein genialer Kunstgriff.
Nimm dir genug zum Essen und Trinken mit, wenn du anfängst mit dem Buch, weil Pausen so gut wie keine möglich. Und deine Freundin neben dir, wirst du auch aufwecken mit deinem Lachen mitten in der Nacht.Und das, obwohl die Geschichte reichlich verworren und skuril, aber die ist eben gar nicht so wichtig, weil viel wichtiger Sophie und so Dings eingeflochten an fast jeder Stelle. Das Kopfweh vom Brenner und der Föhn, dass dir selber der Schädel anfängt zum Brummen.
Bleibt also nur zu hoffen, dass dir das nicht bleibt, du weißt schon, weil dann wäre es so wie mit den Melodien und den dazugehörigen Texten vom Brenner und dass die was zu bedeuten haben, aber was nur?
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Format: Taschenbuch
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Von der Thematik klang es recht aktuell (Kirche und Kinder und deren Ausnutzung), obwohl das Buch bereits 1999 erschienen ist. Außerdem war ich öfter in Salzburg und fand es interessant einen Roman zu lesen, der da auch spielt. Die Handlung ist schon recht abstrus und obwohl der Roman als Krimi beworben wird, macht er als whodunit keine so gute Figur. Er bekam 2000 sogar den Deutschen Krimipreis.

Was den Roman von anderen unterscheidet ist der ungewöhnliche Sprachgebrauch. Es gibt einen Ich-Erzähler, über den man aber nichts erfährt, aber der aus der Sicht eines unbeteiligten Dritten die Erlebnisse mit und um den Privatdetektiv Brenner kommentiert und dem geneigten Leser näherbringt. Das macht er auf durchaus gelungene und unterhaltsame Weise.

Deutschlehrern werden wohl die Haare zu Berge stehen, aber der Stil mit eigenwilliger Syntax ist durchaus amüsant zu lesen. Die Handlung ist fast nebensächlich und auch nicht ganz ernst zu nehmen. Es geht um die Umtriebe von Geistlichen mit den Zöglingen in einem Internat, gleichzeitig werden auch die Salzburger Festspiele durchaus kritisch gesehen. Es wird alles durch den Kakao gezogen.

Den eigenwilligen Sprachstil muss man akzeptieren ' was mir schon bei Seite 4 gelang ' und auch den etwas langsamen Detektiv Brenner mit seiner durchaus eigenwilligen Persönlichkeit muss man so annehmen, wie er ist.

Übersetzungen in andere Sprachen schließen sich wohl aus. Der Stil lässt sich kaum in andere Sprachen übertragen ' und die reine Handlung rettet den Roman nicht. Aber für deutsche Muttersprachler ist dieser Roman durchaus zu empfehlen.
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Format: Taschenbuch
Mit 'Silentium' legt der in Salzburg geborene und in Wien lebende Autor seinen vierten Brenner-Roman vor. Wolf Haas ist ein Autor der extrem polarisiert. Sein Schreibstil ist einzigartig; er schreibt sehr nahe am Dialekt. Diese Wirkung erzielt er vor allem dadurch, dass er die Vergangenheit statt der Mitvergangenheit wählt, grammatischen Nonsens des Österreichischen verwendet (z.B. "wegen dem Geld") und den Leser permanent mit "du" anredet. Häufig hat man den Eindruck man sitzt in einer Kleinkunstbühne und erlebt einen Kabarettisten der Extraklasse der ein Kriminalstück spielt. Genau dieser Stil ist es aber der die Meinungen spaltet.
Dieses Mal ist der als Privatdetektiv arbeitende - weil als Polizist ausrangierte - Brenner in Salzburg. Dort soll er herausfinden, was an den Gerüchten dran ist, dass der als Bischofskandidat gehandelte Schorn, ein Kinderschänder sei. Ein ehemaliger Schüler erzählte seinem Therapeuten, dass er mit Schorn damals gemeinsam in der Dusche gewesen wäre. Brenner will sich also zunächst mal den ehemaligen Klosterschüler vornehmen und befragen. Doch dazu kommt es nicht - denn der taucht, in viele Einzelteile zerlegt, in einem Tischfussballtisch auf. Und wie bei Wolf Haas üblich ist am Ende alles ganz anders.
Insgesamt finde ich auch diesen Roman wiederum sehr gelungen. Der trockene, bissige Humor von Wolf Haas treibt einem immer wieder Tränen in die Augen. Wenn Sie Wolf Haas kennen, dann werden Sie dieses Buch genauso mögen oder hassen, wie alle anderen. Wenn Sie Haas noch nicht kennen, ist eine Empfehlung sehr schwierig - als Richtschnur können Sie sich vielleicht danach richten ob Sie sich mit einem Buch unterhalten wollen, das keinen anderen Anspruch erhebt als lustig zu sein und auch wirklich kritische Themen letztlich nicht ernst angreift.
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Format: Taschenbuch
wie alle Rezensenten automatisch in Haas-Sprache verfallen.
Entweder, die macht einen süchtig, oder man kommt gar nicht mit ihr klar. Aber das merkt man ja auf der ersten Seite.
Über den Abschnitt mit dem Selbstmord-Tourismus habe ich mich halb totgelacht.
Auch wieder eine Methode...
Habe auch grade (ich lebe normalerweise in England) eine Verfilmung im Fernsehen gesehen, da hat selbst meine recht humorlose deutsche Mutter sehr oft laut rausgelacht, obwohl die mit dem Buch, was ich ihr zur Heimreise aus England mitgegeben hatte, nicht viel anfing.
Also Hass oder Liebe, dazwischen geht wohl nichts.
Und schreib mehr, Wolf! Aber hey presto! Weil ich bin mit allen Brenners jetzt durch.
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