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In a Silent Way Doppel-CD, SACD

4.9 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Audio-CD, SACD, Doppel-CD, 25. November 2002
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Produktinformation

  • Audio CD (25. November 2002)
  • Hinweis: SACD-kompatible Hardware erforderlich
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: SACD, Doppel-CD
  • Label: Columbia (Sony Music)
  • ASIN: B00005UOUK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 737.231 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Shhh / peaceful
  2. In a silent way


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Top-Kundenrezensionen

Von J. Hoss am 18. Juli 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
„In a silent way" ist - wie der Name bereits andeutet - im Vergleich zu Bitches Brew das eher ruhige, lyrischere Album. Weniger Dissonanz, mehr Abgeklärtheit. Aber es hat auch seine intensiven Momente, so in „It's about that time" wo in Miles' intensivem Solo Anklänge an die „Achterbahnfahrt" der Trompete in „Miles runs the voodoo down" aus Bitches Brew herauszuhören sind. Wayne Shorter bezaubert durch seine an Coltrane erinnernden, verspielten Läufe auf dem Sopransaxophon. - Unerreicht ist auf auch diesem Album die Meisterschaft der Rhythmusgruppe, und dabei vor allem der drei (!) Tasteninstrumente (Herbie Hancock und Chick Corea, Piano, Joe Zawinul, Orgel), einen ungeheuer dichten Klangteppich zu weben, der den anderen Musikern als Ausgangspunkt für ihre Improvisationen dient. Musik, die, obwohl fast vierzig Jahre alt, zeitlos wirkt - ein Klassiker eben !
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Format: Audio CD
... tun sich im eigenen Inneren auf, wenn man sich auf diese Musik einlassen kann, für die es schwer fällt, ein Etikett zu finden, da sie sich durch ihre Vielschichtigkeit einer vordergründig stilistischen Einordnung entzieht.

Es handelt sich um zwei lange Stücke, in denen tatsächlich auf stille Weise - eben "In a Silent Way" - musiziert wird. Man kann das tranceartig nennen, auch meditativ, in jedem Fall ist es eine Einladung, sich auf den gegenwärtigen Moment einzulassen und mitzuschwingen mit dem, was diese geniale Versammlung von später ja auch solistisch sehr erfolgreichen Jazz- und Fusionmusikern, die Miles Davis da 1968 um sich scharen konnte, hervorbringt. Niemand muss sich besonders in den Vordergrund drängen, alles fließt entspannt ineinander und miteinander.

Diese CD ist meiner Meinung nach auch für Menschen ein Anspieltipp, die sonst nicht so viel mit Jazz anfangen können, die aber vielleicht gern heutige "Chillout" Musik hören. In jedem Fall eine meiner Lieblings CDs von Miles Davis.
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Format: Audio CD
Eine der großen Aufnahmen der Jazz-Geschichte. Musik, die unter die Haut geht wie Mozarts "Don Giovanni" oder Schuberts "Winterreise". Auf der CD sind nur zwei Tracks: "SHHH/PEACEFUL" und das dreiteilige "IN A SILENT WAY", ein kleiner Ausschnitt aus den 240 Minuten der vollständigen Session-Aufnahmen.
"SHH/PEACEFUL" beginnt mit einem Orgelakkord, dann setzen die anderen Mitglieder der Rhythmussektion ein: Dave Holland spielt eine monotone Baßfigur aus zunächst nur zwei Tönen um den Grundton d herum, Tony Williams trommelt einen treibenden Rhythmus auf den Hi-Hat-Cymbals, dazu improvisieren Chick Corea und Herbie Hancocks an zwei E-Pianos, Joe Zawinul an der Orgel und John McLaughlin auf der E-Gitarre kleine zarte Figuren, bis schließlich in grenzenloser Wehmut die Trompete einsetzt, voller Weltschmerz und tiefer Traurigkeit, ein stellenweise verhangener Ton, unendlich weich geblasen. Hier wird musikalisch die Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens gestellt. Eine geniale Gruppenimprovisation.
Der zweite Track beginnt mit Motiven aus "IN A SILENT WAY" von Joe Zawinul. Auf einem sehr ruhig gehaltenen Klangteppich aus Motiven, die von den beiden E-Pianos und der E-Gitarre gespielt werden, bläst zunächst nur Wayne Shorter wunderschön das Hauptthema auf dem Sopransaxophon. Bei der Wiederholung des Themas gesellt sich die Trompete unisono und kongenial dazu.
Aggressiv dagegen beginnt der zweite Teil "IT'S ABOUT THAT TIME" (frei zu übersetzen mit "Dies hier ist ein musikalisches Abbild unserer Zeit"). Die Trompete setzt sofort mit einer wildbewegten Melodielinie ein, verstummt dann aber bald für einen längeren Zeitraum.
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Format: Audio CD
Eins der unterschätztesten Jazz-Alben überhaupt: Während Bitches Brew als der Urknall des Jazz-Rock gefeiert wird, gilt "In a Silent Way" oft nur als der leicht versponnenen Vorgänger. Wie anders muss man das mit heutigen Ohren hören: Mit solchen trance-artigen, unendlich wiederholten Motiven, über denen eine melancholische Trompete steht, gelten heute Nils Petter Molvaer und Erik Truffaz als Speerspitze des Nu Jazz und Drum & Bass. Und das gabs schon 1968! Wieder einmal erweist sich Miles als DER Visionär des Jazz, der Picasso, der alle Trends vorausahnte.
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Format: Audio CD
ok so viel wie mein vorredner will ich hier gar nicht schreiben. nur kurz und knapp: diese platte ist unter den top 5 meiner liebsten jazzplatten.
musik zum entspannen und abschalten.
wundervoll ruhig!
damit sollte man kinder in den schlaf wiegen, damit sie später nicht auf bohlen und co. abfahren!
ich glaube meine liebste miles LP
muss man haben!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wer Musik gerne hört und sich dafür interessiert, warum was diese so geworden ist, aber den Zugang zu Miles Davis und zu seiner Zeit bisher nicht gefunden hat, ist mit dieser CD auf einem meines Erachtens guten Weg.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Im Dreierpack um fünfzehn eier zu haben, hach was wird fundamentale Musik immer billiger...

Ich hab die Aktion genutzt um einige Lücken in meiner Miles Discographie zu füllen.

Wer Bitches Brew mag, wird auch diese Platte lieben, der Stern-Abzug erfolgt hier nur weil ich Miles mit Davis vergleiche und meinen persönlichen Geschmack einfliessen lasse. Dazu kommt, dass diese Scheibe irgendwie nur ein Auftakt, ein Warmspielen für Bitches Brew zu sein scheint, zumal auch einige Ideen aus diesem Album dort ausgeweitet wurden.

Alles, was dieser Mann hervorgebracht hat, ist genial und ich geb's auch zu - das was mir weniger gefällt, hab ich wahrscheinlich nicht wirklich verstanden...

Jetzt, um diese kleine Kohle, bekommt man hier u.a. John Mc Laughlin und dann auch noch Herbie Hancock, Joe Zawinul und Chick Corea dazu, also gleich drei Weltklasse-Keyboarder.
Das nenn ich doch mal ein gediegenes Sturmtrio! Wie eine Eintrittskarte beim Championsleague-Finale um 5 Euro, erste Reihe fussfrei!

Trotzdem: Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und bekenne, dass mir Miles' Hardbop-Phase(n) immer mehr herausgerissen haben als die legendäre Bitches Brew und deren musikalisches Fusion-Umfeld - zu dem auch diese Platte zählt - Ende der 60er Jahre.

Ich mag die Kargheit des berühmten Quartetts, auch den Klangdschungel von "We want Miles", noch vieles andere und ich mag auch das, aber eben ein klein bisserl weniger.

Nochmal trotzdem: um die Kohle absolute Pflicht, klingt auch noch toll (Remaster?)
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