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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 6. Oktober 2005
Bryson's book is an interesting walk through the history of science, offering a good mixture of facts and entertainment. Of course, the entertaining melody of this anecdote-rich book occasionally comes at the cost of a certain superficiality, but this should not be held against the author.
What is quite disappointing, however, is that this "Short History" is endlessly anglo-centric. British, U.S. or Australian scientists are depicted in detail with all their eccentric and usually positive attitudes, while non-anglosaxons are all too often troublemakers or simply ... absent! It is quite astonishing to read a history of science with big shots such as Galilei, Kepler, Kopernikus or Pasteur hardly or not at all being mentioned. Thus, Billy-boy, I give you five stars for chutzpah and only four for this book.
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am 25. Februar 2015
Jeder, der in seinem Leben mal eine gewisse Zeit Sport gemacht hat, kennt das Gefühl: Während man eine Übung zum tausendsten Mal macht, knirscht/knackt/springt etwas irgendwo im Körper, und man weiß mit absoluter Gewissheit: Irgendwas tief in mir drin hat sich grad radikal verändert.

Bill Brysons „A Short History of Nearly Everything“ macht das Gleiche.
Mit dem Geist des Lesers.
Ungefähr 20 mal.

Brysons Buch ist eine tour de force durch alle möglichen Wissenschaften und ihre Entstehungsgeschichte: Meteorologie, Biologie, Geologie, Physik, Astronomie und so weiter und so fort. Indem Bryson sich in jedem Feld an den historischen Entwicklungen ihrer Erkenntnisse entlang hangelt, kann man mitverfolgen und nachvollziehen, wie sich die einzelnen Wissenschaften entwickelt und entfaltet haben – und die grundlegendsten Erkenntnisse mitnehmen.

Das Ganze bleibt notwendig absolut oberflächlich und kursorisch. Bryson macht das mit einer wundervollen Einführung deutlich, in der er beschreibt, wie er kurz vor Drucklegung die Korrekturen eines Experten einarbeitet, den er interviewt hatte: Etliche Ungenauigkeiten und Fehler hatten sich aus der Sicht des Spezialisten eingeschlichen – und das war nur ein Interviewter auf einem Themenfeld in einem Buch mit Dutzenden Themen und zahllosen Interviewten auf 600 Seiten.

Aber wenn man dies weiß und akzeptiert, den Geist lockert und sich klarmacht, dass man selbst weiterlesen kann und muss, wenn einen die Details eines Themas interessieren, der wird mit einer Überblicksdarstellung belohnt, die einen immer wieder wie ein Kind staunen und wundern, teilweise auch verzweifeln lässt.

Was da im Kopf knirscht, sind die alten Gewissheiten, die zerbrechen.

Bryson kann packend und anschaulich erzählen und das macht den Hammer der Erkenntnis aus: Wenn er referiert, wie leer das Universum eigentlich ist, dann erinnert man sich, die Fakten hier und dort vielleicht schon mal gehört zu haben – aber nach Brysons Kapitel ist der Blick zum Himmel ein anderer als vorher. Wenn man über die Auslöschungswellen liest, die diesen Planeten immer wieder geleert haben und gleichzeitig vermittelt bekommt, von welch fragilem (und nebenbei völlig untypischen) Netz aus speziellen Rahmenbedingungen unser momentanes Überleben abhängig ist, wird man wirklich nachdenklich. Dass wir für 99,99% der Vorzeit keine archäologischen Funde haben, dass wir über den Mars mehr wissen als über den Meeresboden, dass die Bedrohung durch Vulkane und Himmelskörper enorm und nicht abwendbar ist, dass unsere Existenz von einem geradezu lächerlich unwahrscheinlichen Netz von Faktoren bedingt ist, dass wir über die Vorgänge im Inneren der Erde nichts wissen und so weiter … all das hat der interessierte Leser schon mal im Fernsehen, auf Deutschlandfunk oder im Netz zur Kenntnis genommen.

Aber Bryson macht es einem klar. Begreifbar. Nachvollziehbar.
Und das Wort, dass man am häufigsten denkt, ist „Alter ...“.

Und doch ist das Buch in keinster Weise deprimierend oder pessimistisch. Bryson bringt ein wundervolles Plädoyer dafür, sowohl unsere Fragilität und Unwahrscheinlichkeit, als auch unsere komplette Unwissenheit positiv zu deuten: Als Geschenk und Beginn einer großartigen Reise, auf der wir bisher praktisch noch überhaupt nichts erreicht haben – aber alles erreichen KÖNNEN, wenn wir es nur richtig anpacken. Es wendet sich gegen jede Hybris der Aufklärung, gegen jede teleologische Deutung der Evolution und bisherigen Zivilisation und fordert gleichzeitig auf, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Ich habe glaube ich seit „Ismael“ vor 20 Jahren kein Buch mehr gelesen, das mich so direkt so bewegt hat. Das Knirschen im Kopf hat bis jetzt noch nicht aufgehört.

Und es ist ein gutes Gefühl.
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am 1. August 2006
Ich habe mich 250 Seiten lang geärgert und es dann sein lassen, schade. Zwei Hauptkritikpunkte:

1. Völlig angloamerikanische Einseitigkeit. Natürlich kann man darüber streiten, wer der wichtigste Forscher in diesem oder in jenem Bereich war, ein Buch aber über alle Fragen dieser Welt zu schreiben und dabei Humboldt oder Gauss aussen vor zu lassen, oder Volta, Marconi, Focault, Gagarin ... das ist schon stark.

2. Es fehlt eine klare Struktur, ein klarer roter Faden. Seitenweise werden für sich betrachtet sicher interessante Beobachtungen beschrieben, die sich auf Dauer aber eher zusammenhanglos und belanglos aneinanderreihen. Hier wäre es wohl für den Leser angenehmer gewesen, überflüssige Details wir Orts-, Instituts- oder Assistentennamen einfach wegzulassen und damit ein lesbareres und kürzeres Buch zu schreiben.

Mein Rat: Wer sich für Astrophysik interessiert, der lese ein populärwissenschaftliches Buch hierzu, wer sich für Paläontologie interessiert, der findet dazu etwas. Bill Bryson hat zwar zu allem etwas, aber in jedem Fall zu wenig zu sagen. Schade.
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am 17. März 2015
Ein höchstinteressantes und, wie immer bei Bryson, amüsantes und gleichzeitig spannendes Buch, das der Leser gerne mehrmals lesen wird. Es sollte als Pflichtlektüre in diversen sogenannten Bildungsanstalten eingeführt werden.
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am 27. November 2014
Man erfährt wahnsinnig viel über die Wissenschaftsgeschichte der Menschheit, aber eben nicht nur, was herausgefunden wurde, sondern auch welche Irrwege, Intrigen und sonstiges abwegiges Verhalten dazu gehört haben. Und das alles mit Bill Brysons unnachahmlichem Humor geschildert. Ich finde das ist eine tolle Mischung!
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am 6. Dezember 2005
I was first acquainted with Bill Bryson through his works on the English language and various travelogue types of books. In these books he proved to be an entertaining writer, witty and interesting, with just the right amount of I'm-not-taking-myself-too-seriously attitude to make for genuinely pleasurable reading. Other books of his, 'Notes from a Small Island' and 'The Mother Tongue', are ones I return to again and again. His latest book, one of the longer ones (I was surprised, as most Bryson books rarely exceed 300 pages, and this one weighs in well past 500), is one likely to join those ranks.
Of course, a history of everything, even a SHORT history of NEARLY everything, has got to be fairly long. Bryson begins, logically enough, at the beginning, or at least the beginning as best science can determine. Bryson weaves the story of science together with a gentle description of the science involved - he looks not only at the earliest constructs of the universe (such as the background radiation) but also at those who discover the constructs (such as Penzias and Wilson).
A great example of the way Bryson weaves the history of science into the description of science, in a sense showing the way the world changes as our perceptions of how it exists change, is his description of the formulation, rejection, and final acceptance of the Pangaea theory. He looks at figures such as Wegener (the German meteorologist - 'weatherman', as Bryson describes him) who pushed forward the theory in the face of daunting scientific rejection that the continents did indeed move, and that similarities in flora and fauna, as well as rock formations and other geological and geographical aspects, can be traced back to a unified continent. Bryson with gentle humour discusses the attitudes of scientists, as they shifted not quite as slowly as the continents, towards accepting this theory, making gentle jabs along the way (Einstein even wrote a foreword to a book that was rather scathing toward the idea of plate tectonics - brilliance is no guarantee against being absolutely wrong).
Bryson traces the development of the universe and the world from the earliest universe to the formation of the planet, to the growing diversity of life forms to development of human beings and human society. Inspired by Natural History (the short history refers more to natural history than anything else), this traces the path to us and possible futures. Bryson juxtaposes the creation of the Principia by Isaac Newton with the extinction of the dodo bird - stating that the word contained divinity and felony in the nature of humanity, the same species that can rise to the heights of understanding in the universe can also, for no apparent reason, cause the extinction of hapless and harmless fellow creatures on earth. Are humans, in Bryson's words, 'inherently bad news for other living things'? He recounts many of the truly staggering follies of species-hunting, particularly in the nineteenth century, calling upon people to take far more care of the planet with which we have been entrusted, either through design or fate.
Bryson's take on things is innovative and his narrative is interesting, but there is a point to it, just as there is with most of his writing. He writes not merely to entertain, or to inform, but to persuade. Bryson is intrigued by science, having a joy that comes across the page of someone who essentially did not know or understand a lot of the background of science and how it worked in the world until recently, and now wants to share that joy with everyone! He definitely has points to argue - for starters, the need for open-mindedness, even among (perhaps particularly among) those who are supposed to have the open and searching intellects, the scientists themselves. He also wishes others to know more about science, professionals and laypersons, and more about our own origins as a people, both in terms of where we've come from, and how we've come to know about it.
This is a new version of his already-published text, this time with graphics, paintings, pictures, maps and other things that make the history come alive in new and interesting ways. This is a good revision, adding quite a bit to Bryson's already interesting text. Unique among Bryson's writing in many ways, this is in some ways a travelogue through geology, paleontology, cosmology and evolution. A fun and fascinating read!
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am 23. November 2004
Bill Bryson kann, was kein Autor deutscher Zunge bewältigt: Komplexe Zusammenhänge griffig, anschaulich und so spannend beschreiben, dass das Lesen nachwirkt. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, bevor ein Kapitel beendet ist. Das genialste sind Bill Brysons Vergleiche. Es kann sein, dass etliche davon schon vorher veröffentlicht wurden, aber sicher nie in so amüsantem Kontext. Man zittert mit Aminosäuren, ob sie den Sprung zum "leben" schaffen, man wundert sich, dass noch kein Asteroid richtig voll getroffen hat, man fühlt mit den frustrierenden Erlebnissen früher Entdecker und Forscher: Kurz, es ist ein faszinierendes Erlebnis und mehr als Lesen. Sehr, sehr empfehlenswert, auch als GEschenk für Menschen, die heimlich "Wer wird Millionär" gucken und denken, sie lernen dabei etwas dazu... Wer die Geschichte/n gelesen hat, weiß vielleicht nicht wirklich mehr Abrufbares, aber hat definitiv ein großes Verstehen von Zusammenhängen.
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am 15. Mai 2013
For unbiased readers without prior knowledge, this book is very very informative and entertaining.

One star minus, because at times it tends to drag a bit. A lot of fact-giving... which is only really interesting if this is your area of interest.

I would recommend it for older readers, although the connections between the different fields could easily open up a whole new world (literally) of knowledge for the interested young adult.
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am 27. Januar 2012
A travel journalist does an excellent job writing a general review of some science concepts and his book becomes a bestseller. With his humor and wit, he makes the general concepts of science accessible and enjoyable to read for the general reader. My son who is a professor of mathematics and physics recommended me to read this book and said this is the best popular general science book he has read. The first time where science made him "laugh"

If you never really had an interest in science or it has been years since you last studied science, read this book. If you like it and want more detail move on to Asimov's New Guide to Science (Penguin Press Science)
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am 1. Februar 2013
I'm in the clear that this is the adaptation of the paperback which also has no illustrations. But i also have the big hardcover one with hundreds of illustrations and let me tell you: they double both the entertainment and the enlightenment value! It's just not understandable that there is not even an illustrated digital version! why? with a colour screen that could even depict small animations it would be awesome! and really easily doable.
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