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Shogun: Roman Taschenbuch – 2002

4.7 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

James Clavell ist nach seinen eigenen Worten „ein halbirischer Engländer mit ein paar schottischen Glanzlichtern, in Australien geboren, Bürger der Vereinigten Staaten mit Wohnsitz in Kalifornien und Kanada oder sonst wo. Als der Krieg ausbrach, besuchte er in England noch die Public School. Von 1940 bis 1946 diente er in der britischen Armee. 1954 begann er zu schreiben und wurde mit seinem großen Klassiker „Shogun zu einem der bekanntesten Autoren der Welt. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, verfilmt und waren allesamtWelterfolge. James Clavell verstarb 1994.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
James Clavells „Shogun" ist die Geschichte des englischen Navigators John Blackthorne, der im Jahr 1600 versucht, in das bis dato nur portugiesischen Kaufleuten bekannte Ostasien vorzudringen. „Shogun" wird ungeachtet seiner 1100 Seiten niemals unübersichtlich oder gar langweilig. Der Plot mag fiktiv sein, doch ist er denk- und nachvollziehbar sowie eingebettet in einen korrekten historischen Hintergrund. Die Hauptfiguren sind zumeist glaubwürdig, insbesondere die japanischen, welche Clavell in überzeugender Weise nach ihren eigenen oft unverständlichen Prinzipien agieren läßt. Leser und Hauptperson entdecken gemeinsam dieses exotische Land, was an Spannung nichts zu wüschen übrig läßt. Darüber hinaus begeht Blackthorne wegen seiner Unkenntnis der dortigen Kultur peinliche Fehler, die dem Ganzen eine komische Note geben (es soll nur gesagt werden, daß ihm erst beigebracht werden muß, sich regelmäßig zu waschen...). Die Todessehnsucht der Samurai erscheint des öfteren übertrieben und auch an Pathos spart Clavell gewiß nicht, aber der Lesespaß ist enorm. Kurz gesagt: Besser als die ohnehin schon gute Verfilmung (Hauptrolle Richard Chamberlain!).
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Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch cirka 5mal gelesen - das erste Mal, als ich 13 war, das letzte Mal, als ich 28 war. Und jedesmal habe ich neue, spannende Details, Zusammenhänge und Hintergründe entdeckt und das Buch auf eine weitere, noch bereicherndere Weise lieben gelernt. James Clavell nimmt den Leser mit auf eine echte Zeitreise in eine ganz andere Welt, lässt ihn eintauchen in das ebenso feudale wie kriegerische wie zarte wie erotische Japan des 17. Jahrhunderts - und entlässt ihn erst wieder, nachdem er gültige Wertmaßstäbe und europäisch-christliche Prinzipien gründlich zurechtgerüttelt hat. Ein absolutes Muss und wirklich, wirklich lesenswert!
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Format: Taschenbuch
Konnichi wa Mariko San...

Das Buch beschreibt die Erlebnisse des englischen Navigators (japanisch: Anjin) John Blackhorne von seiner Fahrt auf einem niederländischen Schiff nach Fernost und hauptsächlich bei den Ereignissen in Japan. Anfangs getrieben von seinem Wunsch einerseits nach Entdeckung und anderes nach Profit entwickelt sich nicht nur die Geschichte sondern der Protagonist selbst.

Er wird verquickt in die damaligen politischen Geschehnisse. Einerseits will Blackthorne die Herrschenden vor Ort benutzen um seine Ziele zu erreiche. Diese lauten vor allem den Portugiesen die Vorherrschaft im Ostasienhandel zu entreissen. Andererseits wird versucht ihn zu benutzen.

Allerdings ist es so, dass bald fraglich wird, wer wen ausnutzt und letztendlich stellt sich die Frage, ob überhaupt jemand ausgenutzt wird.

Einfach hat es John Blackthorne nicht sich in Japan einzuleben, aber Dank der Unterstützung durch die Dame Toda, also Mariko San, die eigentlich ursprünglich "nur" die Dolmetscherin ist, lebt er sich doch nach und nach ein, lernt japanische Sitten und Gebräuche und steigt auch in der gesellschaftlichen Hierarchie nach oben.

Ob er allerdings sein Glück findet, will ich hier nicht verraten.

Einfach das Buch selbst lesen und mit Mariko San und Anjin San mitfiebern...

Ein durchaus spannendes Buch, das man nach einer Weile sicherlich auch ein zweites Mal (oder gar öfter) lesen wird.

PS: Ein kleines Manko: Musste denn die englische Bezeichnung "Pilot" in der deutschen Ausgabe verwendet werden? Man hätte hier genauso das Wort "Navigator" verwenden können. Aber letztendlich schmälert das den Lesegenuss natürlich nicht.
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Von Marc Stoeber HALL OF FAME REZENSENT am 17. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Grandios - das ist das Wort, was mir bei den meisten Clavell Romanen sofort einfällt. Sie zeigen meisten in einer unglaublichen Tiefe und Frabenpracht asiatische Kulturen zu verschiedenen Epochen. So auch Shogun. Durch die Fernsehserie und dem daraus entstandenen Film ist die Geschichte rund um den Feudalfürsten Toranaga und dem gestandeten englischen Seemann Blackthorne wohl weitestgehen bekannt. Der Unterschied zu der schon sehr guten Serie sind die vielen Details des Lebens im Japan des 17. Jahrhunderts, die Clavell in seinem Buch wiedergibt. Vor den Augen des Lesers entsteht so eine dichte sehr realistisch wirkende Welt. Unregelmäßige Leser sollte man aber vor diesem Buch warnen: Über 1200 Seiten in einem sehr kleinen Druck lassen einen - wenn man dieses Buch über mehrere Wochen oder gar Monate ließt - die vielen Figuren und Ereignisse vergessen, wodurch der Zusammenhang der Geschichte verloren gehen kann. Der zweite Teil der ursprünglich als vierteilig ausgelegte Japan-Serie von Clavell (er ist zu früh gestorben) ist Gaj-Jin - Ebenfalls sehr lesenswert.
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Von Ein Kunde am 6. Dezember 1999
Format: Broschiert
Japan Ende des 16. Jahrhunderts. Der Kaiser ist tot, sein Sohn zu jung, um die Macht zu übernehmen. Seit Jahren versuchen die katholischen portugiesischen Priester mit ihrem Glauben Fuß zu fassen. Das Land wir regiert von einem Regentschaftsrat. Ein Kampf um das Shogunat, die alleinige Herrschaft in Japan, entbrennt unter den Lehnsherren. In dieser Zeit erreicht der Engländer John Blackthorn mit einem holländischen Schiff Japan und gerät in Gefangenschaft. Clavell schildert die scharfsinnigen politischen Schachzüge des Lehensfürsten Toranaga auf dessen Weg zum Shogunat, dessen Schicksal eng mit dem Blackthorns verbunden ist. Das Buch nimmt den Leser in seinen Bann, er weiß bald Lüge von Wahrheit nicht zu unterscheiden, er legt sich eigene Schachzüge zu recht und verwirft sie wenige Seiten später wieder. Gefesselt fiebert er mit den Hauptdarstellern, fasziniert von den Ansichten und Sitten der fremden japanischen Kultur. Fazit: ob Clavell - Fan oder nicht, DIESES BUCH MUß MAN LESEN!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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